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Beauty-Notizen 6.12.2019

Naturkosmetik neu

Seit dem Wochenende schlage ich mich mit einer lästigen Erkältung herum. Mit Propolis, Manukahonig und ätherischen Ölen versuche ich, die Symptome etwas zu lindern – was auch ganz gut klappt. Nichts hilft bei mir jedoch besser als viel Schlaf! Und ein bisschen freudige Gedanken an schöne Beauty-Produkte 😉 .

Hand Cream Silky Touch von Berrichi

Über Post aus Estland freue ich mich immer besonders. Auf der Indie Beauty Expo habe ich die estnische Naturkosmetik von Berrichi entdeckt. Deren Night Cream Power Age Defence habe ich auf dem Blog bereits vorgestellt, die orange Färbung der Gelcreme rührt von den enthaltenen Algenwirkstoffen her. Neu gibt es nun die Hand Cream Silky Touch von Berrichi, die ich zugesandt bekommen habe. In ihr kommt ebenfalls der spezielle Wirkkomplex aus den stark antioxidativ wirksamen Algen und dem Cacay-Öl zum Einsatz. Neben Wasser dienen Avocadoöl, Olivenöl und Squalane als Basis der Handcreme. Duftstoffe sind nicht enthalten. Die zart orange getönte Creme zieht gut ein und fettet nicht – ist aber auch nicht zu leicht: Es bleibt ein zarter schützender Film auf der Haut zurück. Die Handcreme trägt den Namen ‚Silky Touch‘ also nicht umsonst! Die Handcreme schützt die Hände bei Kälte im Winter, aber auch im Sommer ist sie sinnvoll: Die Antioxidantien bieten einen natürlichen Schutz gegen Schädigungen der Haut durch UV-Licht (Stichwort Pigmentflecken). Im deutschsprachigen Webshop von Berrichi ist die neue Handcreme für 24 Euro erhältlich. Verpackt ist die Handcreme übrigens in einer Tube aus nachwachsenden Rohstoffen.

Naturoyal !Nara Body Oil von Annemarie Börlind

Wenn die Temperaturen sinken, steigt mein Verbrauch an Körperölen an: In dieser Woche habe ich mehrmals Erkältungsbäder genommen und zur anschließenden Pflege das limitierte Naturoyal !Nara Body Oil von Annemarie Börlind (ein Presse-Sample) verwendet. Es basiert auf Jojobaöl, dieses stammt von einem Projekt aus Namibia, das Börlind unterstützt. Ungewöhnlich ist das namensgebende !Nara-Öl: Die Kürbispflanze Acanthosicyos horridus, aus deren Samen das Öl gewonnen wird, wächst ausschließlich am Fluss Kuiseb in der Region Erongo (ebenfalls in Namibia gelegen). Das Öl ist damit eine Rarität, die ich zuvor noch nicht kannte. Falls ihr euch fragt, was das Ausrufezeichen vor dem Wort !Nara bedeutet: Es steht für einen Schnalz- oder Klicklaut, der in afrikanischen Sprachen vorkommt. Das !Nara Body Oil zieht auf der feuchten Haut sehr schnell ein, es fühlt sich leicht an und fettet nicht. Der enthaltene Lupinenextrakt soll die Kollagenbildung in der Haut anregen. Den Duft würde ich als cremig bis leicht floral beschreiben. Ein Flakon kostet 29,90 Euro, angucken könnt ihr euch das Body Oil auf der Homepage von Annemarie Börlind.

Mein K-Beauty-Einkauf

Müsste ich ein einziges Produkt von meinen kosmetischen Mitbringseln aus Seoul auswählen, dann könnte das die Galactomy Niacin Essence von Manyo sein. Die Inhaltsstoffe des Serums sind übersichtlich, sie basieren zu 97% auf Galactomyces Ferment Filtrat. Diese fermentierte Hefeart liegt in Korea gerade sehr im Trend, vielleicht auch deswegen, weil sie seit Jahren im Mittelpunkt der renommierten japanischen Marke SK-II steht. Dazu kommen in der Essence von Manyo noch 2% beruhigende Niacinamide sowie Hyaluronsäure. Extra-Plus: Ist noch nicht mal teuer! Mehr dazu könnt ihr in meinem Blogpost über meinen K-Beauty-Haul in Seoul nachlesen.

Festes Shampoo von Wunderberg

Schon vor etwa einem halben Jahr habe ich ein festes Shampoo von Wunderberg zugesandt bekommen. Nun bin ich endlich dazu gekommen, es zu testen! Und ich kann es euch nur ans Herz legen, denn es dürfte eines der besten festen Shampoos sein, die ich bisher getestet habe. Die kleine Manufaktur kommt aus Österreich und bietet bisher vier feste Shampoos und fünf feste Duschbäder an. Ich habe mir das Feste Shampoo #25 ohne Duftstoffe von Wunderberg ausgesucht. Es basiert auf einem milden Tensid, Roggenmehl und Tonerde, dazu kommen pflegendes Brokkoli- und Hanföl. Ganz klassisch für ein natürliches Shampoo ist auch ein Brennessel-Extrakt in der INCI zu finden. Spannend finde ich, dass in der Rezeptur Roggenmehl enthalten ist: Bestimmt kennen einige von euch die alternative Methode, sich mit Roggenmehl die Haare zu reinigen. Erbse von Kosmetik-vegan hat darüber ausführlich berichtet. Wie auch die Tonerde unterstützt es die reinigende Wirkung des festen Shampoos, das in meinem Haar übrigens gut schäumt. Nach der Wäsche fühlte sich mein Haar sauber an und auch die Frisur ‚liegt‘ gut. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass auch das Nachfetten der Kopfhaut etwas hinausgezögert wurde. Ein festes Shampoo von Wunderberg kostet 9,90 Euro, hier geht es zur Homepage von Wunderberg. Wo man die Produkte von Wunderberg auch in Deutschland finden kann, wird im Shopfinder aufgelistet.

Forever Rose von Juniper Lane Perfumes

Im Sommer hatte ich bereits davon berichtet, dass es neu im Drogeriemarkt nun auch Parfüms aus natürlichen ätherischen Ölen zu kaufen gibt: Zu den beiden Eau de Parfum Wonderleaf und Moonflower von Juniper Lane kommt nun noch das neue Eau de Parfum Forever Rose von Juniper Lane Perfumes. Es ist ebenfalls vegan und von Natrue zertifiziert. Die Düfte von Juniper Lane werden der französischen Parfumeurin Anne-Louise Gautier kreiert und dann in Deutschland hergestellt. Auch Forever Rose im ansprechenden rosa Glasflakon ist massentauglich – und das meine ich nicht negativ: Schließlich ist es gar nicht so einfach, konventionelle Nasen von natürlichen Düften zu überzeugen. Forever Rose duftet beim Aufsprühen frisch-blumig, aber für meine Nase nicht explizit nach Rose. Nach einigen Minuten treten cremige und pudrige Noten in den Vordergrund. Auf meiner Haut hält Forever Rose etwa drei bis maximal vier Stunden auf der Haut. Zu finden in Drogeriemärkten für 14,95 Euro. Mein Exemplar ist ein Presse-Sample.

Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter und der Erkältungswelle entkommen! Lasst es euch am Wochenende gut gehen 🙂 .

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