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Beauty und Corona: Maske, Hand-Desinfektion und #skingoals

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Seit März, also dem Beginn der Pandemie in Deutschland, hat sich manches in meiner Beauty-Routine verändert. Und mit Beauty-Routine meine ich nicht nur meine Gesichtspflege, sondern auch, was ich täglich in meiner Handtasche mit mir herumtrage: Auf der rechten Seite des Fotos seht ihr Utensilien, die ich im Februar noch nicht dabei hatte…

In meiner Handtasche

Fangen wir gleich mal mit der Maske an. Gleich im März habe ich mich nach gut sitzenden Stoffmasken umgesehen, die es damals noch nicht so recht gab. Mittlerweile habe ich eine kleine Sammlung an Masken, was ganz praktisch ist, weil ich so immer eine frisch gewaschene Maske bereit liegen habe. Ich betrachte Masken nicht nur als Notwendigkeit, sondern auch als ein modisches Accessoire. Außerdem erinnert mich das Tragen der Maske an asiatische Länder wie Japan oder Korea: Dort ist es seit langem vollkommen normal, bei einer Erkältung in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken. Eine schöne Geste der Höflichkeit und natürlich auch des Gemeinschaftssinns!

Da ich eine Brille trage, muss meine Maske unbedingt einen Nasenbügel haben, sonst beschlagen die Gläser ständig – was sehr lästig ist. Als sehr komfortabel haben sich bei mir die Care Classic Masks von Wolford herausgestellt (von mir gekauft). Sie liegen am Gesicht an und fühlen sich auf der Haut angenehm an. Dazu bleibt die Gesichtsform sichtbar, was sogar halbwegs elegant aussieht (finde ich zumindest). Hier könnt ihr sie euch genauer angucken, es gibt auch verschiedene Größen. Es lohnt sich also, verschiedene Masken zu testen, denn der Tragekomfort ist tatsächlich unterschiedlich. Ein aktueller Tipp einer Leserin sind auch die Masken von Blutsgeschwister, die sich ebenfalls sehr gut tragen (leider ohne Nasenbügel, dafür tolle Muster). Mit wechselbaren Filtern ist die Stoffmaske von marie w. ausgestattet, die ich euch hier gezeigt habe.

Früher habe ich nicht zu den Menschen gehört, die immer ein Desinfektionsspray mit sich herumtragen. Das hat sich geändert, denn leider kommt man unterwegs nicht immer dazu, sich ständig mit Seife die Hände zu waschen (was eigentlich die bessere Maßnahme wäre). Gerade habe ich das neue Handdesinfektionsspray von Benecos in Gebrauch, das nicht beduftet ist. In der Handtasche mag ich Sprays im Kunststoffflakon deutlich lieber, denn sie sind leichter. Ich habe das Spray von Benecos im Bio-Supermarkt Alnatura in Erfurt erstanden, ebenso wie die kleine Handcremetube: Spa Hands von Alviana duftet zart blumig nach Orangenblüte, das Kleinformat eignet sich gut für das Eincremen der Hände zwischendurch.

Hatte ich sonst auch schon dabei, aber nun achte ich mehr darauf: Ein eigener Stift zum Schreiben erleichtert das Leben in Pandemiezeiten ebenfalls, um Kontaktdaten in Restaurants etc. zu hinterlassen.

Im Gesicht

Pickelchen und Irritationen, die sich wegen des Tragens der Maske auf der Haut bilden, werde ich unter dem Stichwort Maskne noch einen eigenen Blogpost widmen. Da ich die Maske nur zeitweise (z.B. in der Bahn oder in Geschäften) trage, habe ich glücklichweise bisher noch nicht so viel mit Maskne zu kämpfen.

Aber ich beuge auch ein bisschen vor: Seit Monaten „präpariere“ ich meine Haut von Innen, um sie möglichst widerstandskräftig zu machen. Dazu nehme ich u.a. das Supplement Skin Radiance Complex Beauty Fuel von Ogaenics sowie Kapseln mit einer Kombination aus Nachtkerzen- und Borretschsamenöl aus Frankreich ein (alles selbst gekauft). Über beides werde ich bald berichten, wenn ich noch ausführlicher dazu recherchieren konnte. Hier nur ein paar Worte zum Beauty Fuel vorab, das sensible Haut übrigens auch gegenüber Sonneneinstrahlung unempfindlicher macht: In den Kapseln sind z.B. Antioxidantien aus der Cantaloupe-Melone, Vitamin C aus der Amla oder Kiefernrindenextrakt enthalten. Dazu kommen der Pilz Silberohr (Hyaluronsäure) sowie  Bambussprossen (Silizium); alle Inhaltsstoffe stammen aus Bio-Anbau.

Auf meiner Haut verwende ich als Basis öfter als sonst eine beruhigende Creme, die Feuchtigkeit spendet, aber – gerade im Sommer – nicht schwer auf der Haut liegt. Oben auf das Foto habe ich die SOS Hydra Recharge Cream von Mádara gelegt (von mir selbst gekauft), die ich euch bereits genauer auf dem Blog vorgestellt habe.

Das ambitionierte Ziel meines neuen „Inner Beauty Regimes“ ist, dass mein Teint ohne Foundation auskommt bzw. ich eine Grundierung nur noch stellenweise benötige (z.B. um Rötungen abzudecken). Man muss sich ja schließlich hohe Ziele setzen, #skingoals 🙂 ! Während der letzten Wochen habe ich tatsächlich bereits oft auf Teint-Produkte verzichtet, vor allem dann, wenn ich die Maske länger im Gesicht hatte und es sehr warm war.

Mit der Maske im Gesicht stehen die Augen deutlich mehr im Mittelpunkt, weshalb ich mich mehr mit Eyelinern, Kajal und Lidschatten, Mascara sowie Augenbrauengel als mit Lippenstift und Blush ausgetobt habe. Auch dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben, denn ich bin mir sicher, dass uns die Maske weiter begleiten wird.

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