Naturkosmetik, Pflegende Kosmetik

Meine neue Liebe: Gesichtsöle

Seit wann begeistere ich mich eigentlich so für Gesichtsöle? In meiner Erinnerung fing alles in New York an, dort wurden in Naturkosmetik-Boutiquen auffällig oft Öle zur Gesichtspflege angeboten. Inspiriert von meiner Reise probierte ich dann gelegentlich das Babassuöl von Mahlenbrey als Tagespflege aus. Ich tastete mich langsam voran…

Richtig gepackt hat es mich, als ich im Sommer das Gesichtsöl Aube d’été der französischen Naturkosmetik-Firma Douces Angevines verwendet habe. Das kleine Fläschchen hatte ich schon im Dezember 2011 in Frankreich gekauft, mich jedoch noch nicht daran getraut. Es wird als Tagespflege für normale Haut und Mischhaut empfohlen, das Öl ist wunderbar leicht, fettet kaum und zieht blitzschnell ein – ideal für den Sommer!

Nun wollte ich wissen, was es mit pflanzlichen Ölen auf sich hat, und machte mich auf, die komplexe Welt der pflanzlichen Öle zu entdecken 🙂 .

Um nicht zu viel Informationen in einen einzigen Post zu packen, habe ich mich dazu entschlossen, in diesem ersten Beitrag zum Thema Gesichtsöl einige grundlegende Informationen zur Anwendung, Zusammensetzung und Auswahl von Ölen zusammenzustellen. In kurzen Abständen werden dann die Reviews zu den von mir bisher getesteten Gesichtsölen folgen.

♦ Anwendung eines Gesichtsöls

Dass pflanzliche Öle meiner Haut gut tun, hatte ich schon vor längerer Zeit festgestellt: Gerade im Winter habe ich regelmäßig die Rosa Mosqueta Ölkapseln von SensiSana als abendliche Hautkur verwendet.

Dazu verteile ich auf der gereinigten und mit einem Blütenwasser befeuchteten Haut einige Tropfen des Öls auf dem Gesicht und lasse es eine Weile einwirken. Spätestens vor dem Schlafengehen nehme ich diese Maske wieder ab, indem ich sie mit einer tensidfreien Reinigungsmilch und reichlich Wasser abspüle. Meine Haut bleibt nachts fettfrei – wer kein Anhänger der fettfreien Nachtpflege ist, kann die Reste des Öls auf dem Gesicht belassen.

Als Tagespflege konnte ich mir Öle lange Zeit nicht recht vorstellen. Auch in meinem Kopf regierte das Vorurteil, dass Öle nur langsam einziehen und einen fettigen Glanz hinterlassen.

Wenn man folgende drei Dinge beachtet, ist das allerdings nicht der Fall:

  • Wichtig ist es, ein Öl auszuwählen, das zum Hauttyp und zur Jahreszeit passt.
  • Grundsätzlich sollte man Öl auf die feuchte Haut auftragen. Dadurch verteilt es sich leichter und zieht schneller in die Haut ein, Feuchtigkeit und Öl können eine kurzzeitige Emulsion bilden.
  • Auch die Dosierung ist entscheidend: Man benötigt nur wenige Tropfen für das gesamte Gesicht. Nicht mehr!

Meine morgendliche Routine habe ich bereits ausführlich beschrieben, deswegen hier nur in Stichworten, wie ich am Morgen vorgehe: Ich reinige zuerst mein Gesicht mit ein wenig Maritim Reinigungsmilch von Sensisana und viel Wasser. Nach dem Abtrocknen sprühe ich ein Blütenwasser auf die Haut und verteile dann ca. vier Tropfen des Öls auf meinem Gesicht. Nach wenigen Minuten ist das Öl weggesogen. Falls ich zu viel davon erwischt habe, tupfe ich die betroffenen Stellen mit einem Kosmetiktuch ab.

Mit pflanzlichen Ölen kann man außerdem auf einfache Weise die normale Tagescreme reichhaltiger machen, in dem man einige Tropfen zur täglichen Portion gibt.

Übrigens eignen sich Öle auch zum Abschminken. Auf einer Reise benötigt man dann theoretisch nur noch ein einziges Produkt. Noch minimalistischer kann Beauty nicht sein!

Was in Ölen drin steckt

Wie schreibt Heike Käser von Olio Natura so schön: „Native pflanzliche Öle sind die kosmetisch wirksamste Komponente eines Pflegeprodukts.“ Grundsätzlich sind pflanzliche Öle hervorragend für die Pflege der Haut geeignet, da deren Zusammensetzung der des Hautfetts ähnelt.

Pflanzliche Öle enthalten Fettsäuren (z.B. Öl-, Linol-, Palmitin-, Palmitolein-, Stearin- und α- und γ-Linolensäure) und Fettbegleitstoffe (z.B. Phospholipide, Phytosterole, Squalene, Vitamine und Flavonoide).

Jedes pflanzliche Öl hat ein spezifisches Fettsäuremuster und eine spezifische Komposition an Fettbegleitstoffen. Deswegen besitzt jedes Öl unterschiedliche kosmetische Eigenschaften.

Pflanzliche Öle können durch die folgenden Punkte charakterisiert werden:

  • Oxidationsstabilität (wie schnell wird ein Öl ranzig bzw. verharzt)
  • Spreitverhalten (wie leicht verteilt sich das Öl auf der Haut)
  • Penetrationsvermögen (zieht das Öl in die Haut ein oder bleibt es eher auf der Oberfläche liegen)
  • Penetrationstiefe (wie tief zieht das Öl in die Haut ein)
  • Penetrationsgeschwindigkeit (wie schnell zieht das Öl in die Haut ein)

Kokosöl hat z.B. ein gutes Spreitvermögen und zieht schnell, aber nicht tief in die Haut ein. Mandelöl zieht ebenfalls gut, jedoch deutlich langsamer ein und erreicht tiefere Schichten der Haut. Erdnussöl liegt hingegen lange auf der Haut, es penetriert kaum und kann daher gut zum langsamen „Aufweichen“ der Haut benutzt werden (Quelle: Olio Natura).

Grundsätzlich sind pflanzliche Öle sowohl zur Pflege der fetten als auch der trockenen Haut geeignet. Das Öl bzw. die Ölmischung sollte jedoch zum jeweiligen Hauttyp passen.

So ist z.B. das Gesichtsöl von Dr. Hauschka insbesondere für fettige Haut geeignet, es reguliert die hauteigene Fettproduktion und wird für aknegeplagte Haut empfohlen. Wie Shelynx von Der Blasse Schimmer konnte ich in den letzten Monaten das Voruteil widerlegen, dass Öle im Gesicht Pickel verursachen würden: Meine Mischhaut mit Neigung zu kleineren Unreinheiten wurde deutlich reiner, die Pflege mit den reduzierten Inhaltsstoffen schient meiner Haut gut zu bekommen.

Auch für trockene Haut gibt es spezielle Öle und Ölmischungen, die die Haut nicht austrocknen und durch pflanzliche Stoffe in ihrer Funktion unterstützen.

Auswahl eines Öls

Um das zum Hauttyp und zur Jahreszeit passende pflanzliche Öl zu finden, ist es also wichtig, sich ein wenig mit den Inhaltsstoffen der Öle auseinanderzusetzen – Öl ist eben nicht gleich Öl.

Gesichtsöle werden sowohl als reinsortiges Öl als auch in gemischter Form angeboten. Einige Gesichtsöle enthalten außerdem ätherische Öle. Diese werden nicht nur wegen des Dufts, sondern meist wegen ihrer pflanzlichen Wirkstoffe zugefügt.

Ich habe in den letzten Monaten reinsortige Öle und Ölmischungen getestet (und mag beides gern). Der Vorteil einer sinnvoll komponierten Mischung ist es, dass verschiedene Fettsäurestrukturen und pflanzliche Stoffe zum Einsatz kommen. Auf diese Weise werden die kosmetischen Eigenschaften von mehreren Ölen miteinander kombiniert.

Ein Gesichtsöl sollte sich nach Heike Käser/Olio Natura idealerweise aus Ölen der folgenden drei Kategorien zusammensetzen:

  • Oxidativ stabiles Öl (wie Jojobaöl, Neutralöl oder Wiesenschaumkrautöl)
  • Basisöl (wie Aprikosenkernöl, Sonnenblumenöl, Arganöl, Reiskeimöl)
  • Wirkstofföl (wie Wildrosenöl, Nachtkerzenöl, Granatapfelsamenöl)

Unter Beachtung der unterschiedlichen Spreitverhalten der Öle können so das Auftragverhalten und der Grad der Rückfettung des Gesichtsöls gesteuert werden. Eine Wissenschaft für sich!

Wer nun wissen möchte, welches Öl für welchen Hauttyp geeignet ist und welche Eigenschaften ein Öl hat, dem kann ich die detaillierten Ölprofile auf Olio Natura nur ans Herz legen. Sehr oft habe ich in den letzten Wochen zum Buch Naturkosmetische Rohstoffe von Heike Käser gegriffen, es ist zu einem Standardwerk in meinem Bücherregal geworden!

Beispiele für Öle / Hauttyp:

  • Wildrosenöl gehört zu den Wirkstoffölen, das bei trockener, schuppiger, auch leicht unreiner Haut sowie bei Narben empfohlen wird.
  • Traubenkernöl ist ein Basisöl, das oft bei Akne, fettiger Haut und Mischhaut eingesetzt wird (und auch bei älterer Haut geeignet ist).
  • Wiesenschaumkrautöl ist wie Jojobaöl ein stabiles Öl, also eine perfekte Grundlage für ein Gesichtsöl.

Neben all diesen Aspekten würde ich beim Einkauf eines Öls außerdem darauf achten, dass es möglichst aus biologischem Anbau stammt und schonend hergestellt wurde: Das Öl sollte kaltgepresst (oder Kohlendioxidextraktion) und möglichst nativ (nicht raffiniert) sein. Ich kaufe z.B. gern bei Firmen wie Primavera oder Maienfelser ein, die eine große Auswahl an sortenreinen Pflanzenölen bieten.

In den nächsten Wochen stelle ich auf dem Blog in loser Folge die von mir getesten Gesichtsöle vor. Welche das sind, könnt ihr auf dem Foto oben schon erahnen. Wenn ich weiter so begeistert bin, kommen sicher noch andere Gesichtsöle dazu.

Bisher habe ich folgende Gesichtsöle vorgestellt: Extra Rich Beauty Elixier von Santaverde, Fluide de Jour Aube d’été von Douces Angevines, Cypress Purity+Defense Oil von Stark Skincare, Gesichtsöl Wildrose von Alverde, Solacium Serum von Ananné, die Hydrogesichtskapseln tönend Neroli Cassis von Primavera, Aromessence Néroli Sérum Essentiel von Decléor, Shangri-La Orac-Serum von Amanprana, Huile Visage Addiction von Absolution und Rosehip BioRegenerate Oil von Pai.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Gesichtsölen gemacht? Habt ihr Unterschiede feststellen können? Falls ihr eines verwendet, welches ist das? Und hoffentlich habe ich euch nun nicht mit Informationen erschlagen 😉 !

Auch interessant:

Ich bin neun Stunden lang durch Paris gelaufen
Lavera: Atlantic Wonder Körperfluid
Beauty-Notizen 12.7.2013

247 thoughts on “Meine neue Liebe: Gesichtsöle
  • Godfrina sagt:

    Sehr informativer Beitrag, wird vermerkt und nochmal gelesen.
    Ich bin gerade selber recht an Ölen als Pflege interessiert und gerade Gesichtsöl, seis Maske oder Pflege, findet man noch immer recht selten in „mainstream“ Geschäften.
    Magst du das alverde Öl? Ich bin schon öfter davor gestanden und habe überlegt.

    ZZ benutze ich ein recht dickflüssiges Öl auf Sesamölbasis, das man im Wasserbad erwärmen muss. Ich verwende es als Maske und dusche danach, da es hinsichtlich Penetrationsvermögen eher auf der Haut bleibt. Dennoch = Babypopo im Gesicht.
    Wenn ich mir deine verlinkte Quelle anschaue, macht das auch Sinn, da Sesamöl „vermag durch seinen Gehalt an Phytosterolen und Linolsäure die Lipidschichten der Hornschicht zu regenerieren.“ Na bitte ♥

    • beautyjagd sagt:

      Öl liegen zurzeit anscheinend in der Luft 😉 . Ich habe auch ein Sesamöl, allerdings muss ich das nicht extra erwärmen – ist in deinem noch Koosöl oder so drin, das erst ab 20 Grad flüssig wird?
      Das Alverde Öl werde ich noch reviewen. ich finde gut, dass es auch im Drogeriemarkt ein Gesichtsöl gibt. Es basiert auf Jojobaöl, Mandelöl und Aprikosenkernöl; mir ist es insgesamt etwas zu stark beduftet. Alles weitere dann in der Review 🙂

  • schleivogel sagt:

    Sehr spannendes Thema! Ich habe mich auch bereits mit Ölen im Gesicht versucht und die Ergebnisse waren gar nicht mal schlecht. Insbesondere als meine Haut völlig ausgetickt war, half mir das besser als jede Creme. Verwendet habe ich z.B. Arganöl, Hanföl, Traubenkernöl, Nachtkerzenöl u.a. Allerdings ist es schon eine Wissenschaft für sich, die optimale Kombination für den eigenen Hautzustand zu finden. Daher bin ich sehr gespannt auf deine Berichte zu den abgebildeten Produkten. Besonders das Öl von Santaverde interessiert mich schon länger.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, es ist wirklich eine Wissenschaft für sich, eine sinnvolle Ölmischung zu komponieren! Da gibt es auch für mich noch sehr viel zu lernen und auszuprobieren. Deswegen kommen jetzt auch erst mal die „fertigen“ Öle auf dem Blog dran 🙂 .

  • Sehr informativ! Besonders wichtig finde ich den Hinweis, dass man die Öle hauttyp- und jahreszeitenabhängig auswählen sollte. Und auch die Nutzung eines passenden Gesichtswasser/Tonic/Pflanzenwasser ist ein essentieller Bestandteil bei der Verwendung von Pflanzenölen.

    Öle selbst zusammenzustellen ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Besonders, wenn man ätherische Öle mit hinein gibt. Wenn man es richtig angeht, kann man sehr wirkungsvolle Mischungen erstellen. Man sollte sich aber intensiv in das Thema einlesen und auch beraten lassen. Ich konsultiere dazu gern meine Primavera-Bücher und Schulungsunterlagen, nutze aber auch einige Internetquellen.

    Für Einsteiger haben wir bei uns auf der Seite die Öle (Kategorien „Samenöle“ und „Basisöle“) direkt mit Angabe der Hauttypen versehen. Wenn man in die Listenansicht schaltet, bekommt man so schnell einen Überblick.

    Bei Nutzung von ätherischen Ölen, sollte man sich diese vorher in einem separaten Gefäß zusammenstellen. So eine Mischung bleibt dann einige Monate (+/- 6) stabil, auch wenn einzelne ätherische Öle darin allein kürzer haltbar wären.

    Pflanzenöle sollte man immer frisch zusammenstellen. In der Regel sind diese ab dem ersten Öffnen nur 6 Monate oder kürzer haltbar. (Es gibt teilweise große Unterschiede, aber es ist erst mal ein guter Orientierungswert.) Wenn man ein ansehnliches Set an Ölen hat, kann man diese bedarfsgerecht mischen und sich so von Kopf bis Fuß verschiedene Mischungen in kleinen Mengen anrühren. Gepaart mit den eigenen Kompositionen ätherischer Öle ergibt sich dann ein großes Portfolio.

    Pflanzenöle werden übrigens meist in fest verschlossenen, UV-Licht-undurchlässigen Glasflaschen abgefüllt. Zumindest bei Primavera befindet sich in der Flasche kein Sauerstoff. Daher sind auch empfindliche Samenöle, die schnell oxidieren bis zum ersten Öffnen länger haltbar als man eigentlich vermuten würde. Öle also erst dann Öffnen, wenn man sie tatsächlich das erste Mal braucht. (Deshalb sind wir auch bei uns im Laden so hinterher, dass Originalpackungen nicht als Geruchstester missbraucht werden. 😉 )

    Aktuell benutze ich zur Gesichtspflege ein fertig gemischtes Öl von Amanprana. Beautyjagd wird mich wahrscheinlich steinigen, wenn ich schon wieder den Namen erwähne, aber ich bin wirklich absolut begeistert davon! Shangri-La.

    (Andererseits hat sie ja selbst gefragt. 😀 )

    Immer mal wieder verwende ich kurweise die Gesichtsölkapseln von Sensisana und Primavera. Und manche Creme habe ich auch schon mit einem guten Samenöl aufgepeppt.

    Das ungewöhnlichste Pflanzenöl, das mir bisher untergekommen ist, ist das Granatapfelsamenöl. Die Konsistenz und das Hautgefühl sind wirklich eigen (im Sinne von einzigartig bzw. einmalig). Vielleicht mische ich mir mal ein Öl damit an. Bisher habe ich es nur pur als Maske verwendet; so für abends oder am Wochenende.

    So, jetzt höre ich aber auf zu quasseln und warte gespannt auf die Folgeartikel zu diesem Thema.

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • Noemi B. sagt:

      „Dein“ Shangri-La, heisst ja „Paradies“…, hab ich auch noch im Hinterkopf, die Beschreibung dazu tönt ja sehr vielversprechend – fast zu viel des Guten 😉
      Doch noch kann ich zuwarten, es läuft ja nicht davon.

      Hab lange überlegt, ob ich erst das Xingu Serum von Santaverde oder eben das Shangri-La kaufen soll und nun ist es eben das Xingu geworden, das morgens als Grundlage herhalten darf.

      Danke für deine immer qualifizierten Kommentare.

      • Xingu Serum (das übrigens wirklich toll ist) und Shangri-La schließen sich nicht aus. Das Serum ist ja eher flüssig und für unter eine Creme oder Öl gedacht. Und das Shangri-La heißt zwar auch „Serum“, es ist aber ein reines Öl und wirkt am Besten zusammen mit einem Tonic oder Serum. Man könnte also ohne weiteres beide übereinander auf das Gesicht auftragen. Konzeptionell ergänzt es sich gut (beide ohne Wasser, hohe Wirkstoffdichte, …).

        Gut, dass Du Xingu erwähnt hast. Ich denke, ich sollte die Produkte wieder ins Sortiment nehmen. Zwischenzeitlich war die Nachfrage etwas schwach. Die Produkt-Serie ist aber einfach richtig gut und hat ein „Comeback“ verdient. 🙂

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      An das Beduften eines Gesichtsöls habe ich mich noch nicht gewagt, dazu muss ich mich auch noch mehr einlesen. Bis ich soweit bin, verwende ich fertige Öle – danke aber für deine Hinweise 🙂 Und ich habe auch deinen Tipp in den Post aufgenommen, dass man Öl auch in die Tagescreme mischen kann, um sie reichhaltiger zu machen, das hatte ich ganz vergessen.
      Liebe Grüße

      • „Beduften“ finde ich nicht ganz passend. Klar möchten viele einfach nur, dass das fertige Öl gut riecht. Ich sehe aber eher den aromatherapeutischen Aspekt im Vordergrund. Ätherische Öle und Pflanzenöle ergänzen sich in Ihrer Wirkung. Bei uns in der Kosmetikkabine kommen zum Beispiel auch eigene Mischungen ätherischer Öle auf passenden Trägerölen zum Einsatz. Die Wirkung ist genial (auf die Haut wie auch auf das Gemüt). Es erfordert aber Erfahrung im Umgang damit.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe mich zu salopp ausgedrückt, genauso wie du meinte ich es auch! Ich habe doch etwas Respekt vor dem Einsatz von ätherischen Ölen, eben weil sie so wirksam sind.

  • Noemi B. sagt:

    Das ist doch malwieder ein fundierter Artikel, Julie! Uff, klingt wirklich nach Arbeit.
    Sehr interessant – erschlagen fühle ich mich eher mit den olionature-Seiten, das ist schon ziemlich wissenschaftlich. Aber auch super.

    Wie schon erwähnt, mag ich Gesichtsöle auch sehr gern. Aktuell stehen ein Kaktusfeigenkernöl, ein Granatapfelkernöl und das Santaverdeöl oben auf dem Bild, bei mir im Badezimmerschrank 🙂 ich mag alle sehr gerne, am liebsten das von Santaverde, aber hauptsächlich wegen dem leckeren Duft!

    Bin gespannt auf deine Produktbewertungen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ja, das war viel Arbeit, schon deswegen, weil eben viele Quellen ziemlich wissenschaftlich sind – ich wollte das Thema für den Blog gehaltvoll, aber nicht zu kompliziert aufbereiten. Kaktusfeigenöl steht auch noch auf meiner Wunschliste 🙂

  • Bärbel sagt:

    Hallo Julia,

    ich bekenne mich als stille Mitleserin von Anfang und nun komm ich aus meinem Versteck hervor 😉 Bin täglich gespannt auf deinen neuen Post und finde deinen Blog spannend und sehr informativ . Habe schon einiges davon mit Erfolg übernommen.

    Mach bitte weiter so und alles Gute für 2013

    @ Naturdrogerie

    vielleicht kannst du mir ein bisschen helfen ,bin Mitte 50 und habe seit 2 Jahren Rosazea nicht arg aber doch ist sie vorhanden. Alkohol und Parfüm in einer Pflege geht gar nicht mehr, ich liebe Hauschka schon fast 10 Jahre, für den Körper kein Problem ,im Gesicht NOGO.

    Sogar deine oft gelobte abendliche Hautkur, beschert mir Brennen und Glühbäckchen über Stunden. Benutze von Avene die Reinigung für überempfl. Haut sowie Thermalspray …..nicht ins Gesicht gesprüht ,sondern auf eine Wattepad und dann erst ab ins Gesicht.Mein Hauttyp würde ich als sehr empfl. Mischhaut bezeichnen, mit fettiger T-Zone,welche gerne verhornt und dadurch extrem unrein wird /ist.

    Würde mich über eine Empfehlung von deiner Seite aus freuen ,denn mit den obigen Sachen komme ich zwar gut hin ,aber glücklich bin ich ehrlich gesagt damit nicht. Eine schöne leichte NK mit wenig INCI wäre mir schon lieber. Auch mag ich nicht viele Schichten übereinander ,RM,Tonic und ein schönes ÖL ????? oder Creme ist mir am Liebsten.

    Mit der Rosazea halt alles nicht so einfach, Metrocreme habe ich immer im Kühlschrank für den Notfall, aber wirklich nur ,wenns gar nicht mehr anders geht.

    • Um hier die Kommentare nicht komplett aufzublähen, nur ganz kurz. 😉

      Kurz vorab: die Hautkur ist bei Rosacea leider ganz falsch. Statt der normalen Hautkur, wäre die Intensivkur 03 passender, aber das ist nicht mal das Wichtigste.

      Bei Rosacea (wenn es wirklich eine ist … oft wird es mit Couperose verwechselt), ist weniger mehr.

      Ich würde eine rigorose Hautdiät vorschlagen bis die Rosacea weg ist. Das sollte ca. 3-6 Monate dauern und ich würde damit anfangen sobald es etwas wärmer ist. Denn während der Diät bekommt die Haut absolut kein Fett oder Öl zugeführt. Keine Creme, gar nichts.

      Eine Rosacea ist eine chronische Entzündung der Haut und die muss ausgetrocknet werden. Erst wenn alle unerwünschten Mikroben weg sind, können sich die natürlichen Hautbakterien wieder ansiedeln und die Haut kommt ins Gleichgewicht.

      Als Reinigung kommt Wascherde zum Einsatz. Keine fertig angerührte, sondern das reine Pulver. Ich bevorzuge alva aufgrund der feineren Korngröße; so wird die Haut weniger gereizt. Mit der Wascherde nicht reiben, sondern mehr andrücken. Das hilft auf mehreren Ebenen und kümmert sich gleichermaßen um Verhornungen, Unreinheiten und die Rosacea.

      Als Tonic empfehle ich Sensisana Maritim. Es gibt noch andere, die nicht schlecht sind, aber Maritim ist definitiv die beste Wahl, da es sowohl die Entzündungen (Rosacea, Unreinheiten, …) wie auch die Überempfindlichkeit bedient. Als Tages- und Nachtpflege. Aufsprühen, sanft andrücken. Keine Watte.

      Ich will ehrlich sein: die Haut wird spannen. Und zwar so richtig. Trotzdem: keine Creme, kein Öl. Nach 4-8 Wochen kann man vielleicht über leichte Lotions oder Cremes nachdenken von z.B. Living Nature oder Sensisana Maritim. Aber dann nur hauchdünn und nur dort wo es spannt auftragen. Alternativ ein leicht eindringendes Öl in sehr geringer Menge; Kameliensamenöl oder Kukuinussöl vielleicht.

      Pudrige Pflege kann das Spannungsgefühl in der Zwischenzeit mildern. Dr.Hauschka Seidenpuder, Marie W Poudre Monadé oder Zuii Flora Foundation sind gute Kandidaten. Auch nachts kann das Seidenpuder verwendet werden. Diese Puder wirken ebenfalls entzündungshemmend und verstopfen nicht die Poren.

      Ich würde auch von innen etwas machen. Viel Flüssigkeit, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf. Mit den Fitne Haut und Haar Kapseln haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Kräutertees wie Odermennig können auch unterstützen. Aber hier sollte man noch mal individuell abstimmen.

      Wie gesagt: das ist die Kurzfassung. Für weitere Vertiefungen, würde ich vorschlagen, dass wir uns auf E-Mail oder Telefon verlegen. Ich will die Kommentare hier nicht überstrapazieren. 😉

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Auch wenn es ein bisschen off topic ist, waren deine Ausführungen auch für mich wieder sehr interessant zu lsen 🙂

      • Esther sagt:

        Hallo, ich mische mich jetzt auch mal ein, weil ich ebenfalls Rosacea habe 🙂 Vielleicht können meine Erfahrungen helfen oder zumindest Mut machen…

        Meine Hautärztin wollte mir Vichy und Co andrehen, und sie sagte auch: Kein Fett auf die Haut. Das hab ich eine Woche gemacht, die Haut fiel in Fetzen von mir ab… Ich mach jetzt mein eigenes Ding, meine Haut ist besser denn je.

        Ich habe eine Menge Pflanzenallergien (deshalb ist Hauschka bei mir ein No-Go, die Kur hat leider gar nichts bewirkt, immerhin gabs keinen Ausbruch 🙂 Mandelöl, Avocadoöl, Kamille… geht alles nicht.

        Ich bin inzwischen bei der beruhigenden Gesichtscreme von Dado Sens gelandet, seit Kurzem abends oder untendrunter das Feuchtigkeitsgel (wegen anti aging und so 🙂 Waschen tu ich morgens meistens nur mit Wasser, abends mit dem „hydrating olive oil cleanser“ von Karen’s Botanicals (die schulden mir noch eine Menge Geld, das ich nie wiedersehen werde – also da bloß nicht einkaufen, lieber die relativ simplen Produkte selber nachbauen 🙂
        Im Sommer für den LSF den Ultra Light Facial Mosturizer von Kimberley Sayer (über amazingy.com).
        Foundation: Bourjois Bio Detox (ölfrei)
        Für den Körper: die parfümfreie Bodylotion von alterra – gut und günstig 🙂

        Meine Haut ist seit Teeniezeiten ein Problemfall: Ich hatte immer Unreinheiten, vor etwa 8 Jahren zeitweise eine Neurodermitis oder sowas Ähnliches (Gesicht und Körper), nach der Umstellung auf NK wurde die Haut staubtrocken, seit einem halben Jahr jetzt die Rosacea… Ich dachte, ich geh die Wand hoch, als die Ärztin mir das gesagt hat. Jetzt ist mein Gesicht babyzart, die Rosacea hat sich so gut wie verkrümelt (außer wenns sehr kalt ist).

        Jetzt würde ich gerne mal ein Öl probieren, weil der Olivenöl-Cleanser ja auch so super funktioniert. Aber so ganz trau ich mich noch nicht…
        Mal sehen, wo meine Reise noch hingeht. Aber ich kann nur sagen: Nicht verzweifeln – es GIBT NK-Produkte, die selbst die empfindlichste Problemhaut ausbalancieren, stärken und beruhigen können, auch wenn Ärzte das Gegenteil behaupten. Und: Weniger ist mehr. 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Danke auch für das Mitteilen deiner Erfahrungen 🙂 🙂
        Ich befürchte übrigens, dass die Bourjois Detox Foundation aus dem Programm genommen wurde – in Frankreich habe ich Sie nicht mehr gefunden (vielleicht war es aber auch nur Zufall?)

    • beautyjagd sagt:

      Hallo Bärbel, schön, dass du dich mal zu Wort meldest! Ich freue mich über jede neue Kommentatorin, denn der Austausch ist mnir wirklich wichtig 🙂 . Liebe Grüße

      • Sonnenblume sagt:

        @Esther
        Auch wenn ich mich erst jetzt auf deinen Beitrag melde.
        Macht er mir doch Mut, dass ich auch meine empfindliche Mischhaut die an den Wangen ebenfalls zu Couperose/Rosacea neigt in den griff bekomme.:-)

        @Naturdrogerie
        Wo besteht den der Unterschied zwiscen einer Couperose und einer Rosacea?

  • shelynx sagt:

    Oh das war toll zu lesen und ist eine tolle Basis für die praktischen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Ich habe übrigens auch selbst angefangen, Öl zu mischen und zwar Jojoba- Mandel , wildrose und dann wenige Tropfen Lavendel und oder Teebaumöl (wenn ich mehr Unreinheiten habe). Aber ob das wirklich hilft, kann ich noch nicht bestätigen. Meistens kehre ich zu meinem Lieblingsöl zurück. Bin aber mal gespannt, was Du berichtest!

    Wenn Du erlaubst, verlinke ich Dich unterhalb meines Hautartikels als „weiterführende Literatur“. Alles Liebe!

    • beautyjagd sagt:

      Ja natürlich, du darfst den Artikel gern verlinken!
      Und cool, du wagst dich schon an eigene Mischungen mit ätherischen Ölen 🙂 Selbstverständlich kenne ich dein Lieblingsöl, ich mag das von Pai auch sehr gern.

  • Anja sagt:

    Oh ich freue mich, dass jetzt endlich dein lang angekündigter Post über Gesichtsöle erschienen ist. Ich bin neugierig und würde auch gern einiges ausprobieren, bin aber grundsätzlich noch skeptisch, ob die Gesichtsöle nicht irgendwie schlechter abschneiden im Vergleich zu Cremes. Nicht umsonst sind Cremes sehr beliebt und Öle für das Gesicht fristen so ihr Schattendasein. Ist das nur auf mangelnde Information und Vorurteile begründet? Es liegt sicherlich nicht nur daran, dass viele KK-Firmen alles mögliche also auch nicht so hochwertige Substanzen in Cremes rühren um diese dann teuer verkaufen zu können. Auch NK-Firmen haben ein breites Angebot an Cremes und häufig mit gar nicht so wenigen Bestandteilen. Liegt es an der Emulsion, die bereits fertig ist und nicht mit Hydrolat und Öl gebildet werden muss? Liegt es daran, dass man wertvolle Wirkstoffe evtl. besser einbauen kann? Ich selbst habe noch nicht so viele Öle für meine trockene Haut getestet (Arganöl, Mandelöl, Wildrosenöl, Regenerationsöl von Weleda), aber ich hatte immer das Gefühl, die Haut betrachtet das Öl als „Vorspeise“ und wartet dann noch auf den „Hauptgang“ in Form einer Creme. Vielleicht muss sich die Haut auch erst an das andere Produkt gewöhnen.

    Also wieder mal viele Fragen, vielleicht finde ich hier im Blog Antworten? Bin auf alle Fälle auf deine Erfahrungsberichte gespannt.
    LG Anja

    • beautyjagd sagt:

      Ich denke, dass es an der bequemen Anwendung liegt, dass Cremes weiter verbreitet sind. Emulsionen werden von der Haut leichter aufgenommen, und mit Hydrolat und Öl muss man sich die erst auf der Haut mischen. Das gilt natürlich auch für NK-Firmen.
      Übrigens brauchen meine trockenen Wangen im Winter oft auch zusätzlichen Schutz über dem Öl – aber meistens reicht mir das Öl pur über dem Hydrolat aus.

  • anajana sagt:

    Ich habe bisher nur Erfahrung mit dem Gesichtsöl von Dr. Hauschka. Ich wollte anfangs auch nicht glauben, dass ein Gesichtsöl bei unreiner Haut helfen soll. „Fett mit Fett bekämpfen? Nee, das glaub ich erstmal nicht, hab ich ja noch nieeee gehört.“ So hab ich gedacht, und dann habe ich mich eines besseren Belehren lassen. Es klappt und ich benutze das Öl sehr gerne. Bei meiner Mischhaut rühr ich immer 3-4 Tropfen unter einen Klecks Revitalmaske und verteile das Ganze dann auf der Gesichtshaut. Ich lasse es dann ein wenig einziehen und kann mich danach problemlos schminken. Ich find’s super. Und meine Haut ist dank Hauschka wirklich viel viel besser geworden.
    Aber natürlich hast du mir jetzt Lust auf’s Ausprobieren gemacht.
    Danke für den schönen Post. Ich freu mich schon auf deine Vorstellungen der verschiedenen Öle. Die warte ich wohl erst noch ab, bevor ich zuschlage. 😉

    • beautyjagd sagt:

      ´Die Fett-mit-Fett-bekämpfen-Theorie fand ich auch lange etwas seltsam – aber jetzt finde ich sie total logisch. Die Maske kann man mit Öl auch toll aufpeppen und so zur Tagespflege machen, auch eine gute Idee 🙂

  • Elissar sagt:

    Wow, das ist wirklich ein super informativer Artikel, sehr interessant, auch die verlinkte Website! Vielen Dank für die viele Arbeit, die Du Dir gemacht hast.

    Ich benutze reines Arganöl über Nacht, zuerst hatte ich das von Primavera, als das aus war habe ich mir eins in der Apotheke geholt. Seitdem ich das Öl nachts verwende, habe ich nur noch ganz vereinzelt Pickel und höchstens einmal im Monat einen Ausbruch, es hilft also unglaublich gut. Hätte ich nie gedacht. Bin mit sensibler Mischhaut geschlagen, da hat früher fast gar nichts geholfen.

    • beautyjagd sagt:

      Schon lustig, dass auch ich früher dachte, dass Öl für noch mehr Pickel auf der Haut sorgt (die Ansicht ist ja auch weit verbreitet) – dabei ist oft das Gegenteil der Fall.

  • Vanessa Petersen sagt:

    Hi,

    Danke für den interessanten Bericht.

    Ich habe mal einen Bericht im TV gesehen, wo eine Hautärztin meinte, dass man keinesfalls Öle auf die Haut auftragen sollte, diese würde nur austrocknen. Reden wir hier denn von den gleichen Ölen – die hatte doch nicht wirklich Ahnung? Oder was meinte sie damit?

    @Naturdrogerie: Wir hatten bereits per E-Mail geschrieben, in dem ich erzählte dass ich meine Haut komplett auf NK umstellen will. Die Hautkur von Hauschka und Martina Gebhardt Sheabutter Serie sind bereints auf dem Weg zu mir und bin schon gespannt!! 🙂
    Noch irgendwelche Tipps die ich beachten sollte bei der Hautkur?

    • Den Spruch habe ich schon öfter von Hautärzten und anderen gehört. Wenn man die richtigen Öle verwendet UND sie richtig anwendet, gibt es _in der Regel_ keinen austrocknenden Effekt. Es ist aber wie alles abhängig vom Hauttypen und anderen Faktoren. Sprich: eine Aussage, die für alle in allen Lebenslagen gilt, kann man nicht treffen.

      Das erinnert mich an die sogenannten Ernährungsexperten, die immer genau wissen was für alle Menschen das richtige ist. So als ob wir alle gleich wären und uns immer perfekt gesund ernähren, wenn wir A, B und C in einer exakt definiert Menge zu uns nehmen würden. Da bekomm ich echt was zu viel.

      Aber OK. Das ist ja noch mal ein anderes Thema. 😉

      Bei der Hautkur ist es eigentlich ganz einfach. 4 Wochen lang jeden Abend das Gesicht reinigen und dann anfangs 2 und in der letzten Woche 1 Ampulle auftragen. Es ist also nur wichtig, dass man dran bleibt und abends sonst nichts weiter auf die Haut macht.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ja, mir gehen solche Pauschal-Bewertungen auch auf die Nerven, nicht nur was Hautpflege angeht, sondern auch bei anderen Themen wie eben Ernährung oder Gesundheit *absolut zustimm*

    • beautyjagd sagt:

      Ich denke auch, die Ärztin meinte, dass man mit Fett die eigene Fettproduktion bekämpfen kann – aber das gilt eben nicht für jedes Öl, das habe ich in meinem Post ja auch beschrieben 🙂 . Und es ist wirklich wichtig, das Öl über einem Hydrolat/auf feuchter Haut aufzutragen.

  • Leni83 sagt:

    Ich nutze zur Zeit Argan- und Hagebuttenöl. Abends nach der Reinigung mit dem Hamamelis Blütenwasser von Melvita.
    Gefällt mir gut, wobei ich auch das feste Serum ‚Full of Grace‘ von Lush sehr gerne mag.

    • beautyjagd sagt:

      Das Full of Grace hatte ich auch mal, ich hab es damals nicht auf feuchter Haut aufgetragen und es war mir deswegen zu reichhaltig. Die Idee des festen Serums mag ich aber sehr gern 🙂
      PS: Deine Mischung aus Hamamelishydrolat, Arganöl und Hagebutten/Wildrosenöl klingt super!

  • Sehr spannend und interessant. Bisher habe ich ein Gesichtsöl zum Testen bekommen und es nach ein paar Mal benutzen wieder zur Seite gelegt da ich das extreme Gefühl hatte, meine Haut damit vollkommen zuzupappen.

    • beautyjagd sagt:

      Ich rate einfach mal ins Blaue hinein, dass du das Öl vielleicht nicht auf feuchter Haut aufgetragen hast und wahrscheinlich zu viel davon verwendet hast?

      • öhm 😉 ja.
        Nach der Reinigung auf trockener Haut und ich denke, ein halber Teelöffel war es wohl.

        Okay, es war falsch. Hmpf, und es war keine Gebrauchsanweisung dabei. Mein erster Ölversuch und gleich ins Fettnäpfchen damit.

        Ich teste es nochmal neu, nun hab ich ja dein Insiderwissen.

  • Birgit sagt:

    Ein wirklich informativer Beitrag, Chapeau!
    Früher habe ich mir für die Nacht immer fette Öle (Jojo, Kameliensamen oder Hagebuttenkernöl oä.) mit ätherischen Ölen (z.B. Palmerosa, Myrrhe, Rose) gemischt. Irgendwann habe ich damit aufgehört, weil ich abends außer waschen und hydrosprühen nichts mehr gemacht habe.
    Inzwischen habe ich wieder richtig Lust bekommen mehr mit Ölen im Gesicht zu experimentieren.
    Vor einiger Zeit hatte ich das Kaktusfeigenöl von Safea, leider habe ich vorher nicht geschaut, denn es waren noch andere Öle untergemischt und es war Ylang Ylang beduftet, ich fand es ganz fürchterlich, hauptsächlich weil ich kein YY mag. Ich konnte den Duft im Gesicht nicht ertragen und habe es als Körperöl verbraucht.
    Zur Zeit probiere ich das Frucht Serum von 100 % Pure aus. Der Duft geht so, aber bei mir zieht es recht schlecht ein, vielleicht muss ich die Menge noch reduzieren.
    Freue mich schon auf die nächsten Ölbesprechungen.

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, das weiß ich mittlerweile ja auch von deinen Kommentaren, dass Ylang Ylang nichts für dich ist – vielleicht sollte ich mir das Öl von Safea mal angucken, ich finde den Duft ok für mich.
      Aus den Inhaltsstoff-Angaben bei 100%Pure werde ich ja nicht ganz schlau – was ist denn das Basisöl von dem Fruchtserum von 100% Pure?

      • sonnyy sagt:

        Das Super Fruits Concentrated Serum von 100% Pure habe ich auch zu Hause, weil ich es gratis bekommen hatte bei einer Bestellung.

        Auf der deutschen Homepage von 100% Pure sind die INCIS folgendermassen dargestellt:

        Punica Granatum (Pomegranate) Seed Oil, Euterpe Oleracea Pulp (Acai) Oil, Extracts of Coffea Arabica (Coffee Cherry) Leaf/Seed, Aristotelia Chilensis (Maqui Berry), Punica Granatum (Pomegranate), Lycium Barbarum Fruit (Goji Berry), Euterpe Oleracea Fruit (Acai Berry), Vitis Vinifera Skin (Muscadine Grape), Malpighia Punicifolia Fruit (Acerola), Sambucus Canadensis (Elderberry) und Garcinia Mangosteen Peel (Mangosteen), Sodium Ascorbate (Vitamin C), Retinyl Palmitate (Vitamin A), Tocopherol (Vitamin E)

        Das Serum müsste demnach auf Granatapfelsamenöl basieren. 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Und genau das wundert mich, denn Granatapfelsamenöl ist eigentlich sehr sehr teuer und nicht unbedingt als Trägeröl geeignet… Aber vielleicht wird es durch die zugegebenen Vitamine und die anderen Öle stabilisiert. Danke für deine Info!

      • sonnyy sagt:

        Das ist wirklich speziell. Bei Olionatura steht ja u.a. auch, dass man Granatapfelsamenöl nicht als Basisöl für eine Sonnencreme nehmen sollte, aber die Pomegranate Antioxidant Hydration mit LSF 20 von 100 percent pure basiert gemäss den INCIS ebenfalls auf diesem Öl..*verwirrt bin*

      • beautyjagd sagt:

        Mich verwirren die INCI-Deklarationen leider auf fast allen Produkten, deswegen habe ich mich bisher auch noch etwas gescheut, über meine USA-Mitbringsel zu berichten.

    • Agata sagt:

      Das Serum sieht wirklich interessant aus!

  • CrunchieNut sagt:

    Wie Bärbel melde ich mich zum ersten Mal zu Wort hier, und will Euch über meine Erfahrungen mit Gesichtsol erzählen.
    Ich hatte letztes Jahr von einer Freundin ein Gesichtsöl für die Nachtpflege bekommen, als Experiment sozusagen. Sie praktiziert Aromatherapie, und hat die Ölmischung durch Kinesiologie ausgesucht – man kann daran glauben oder auch nicht – ich war auf jeden Fall sehr skeptisch! Die Pflanzenölmischung habe ich in der Apotheke bestellt: Nachtkerzenöl, Traubenkernnöl und das dritte weiss ich leider nicht mehr (bin gerade im Ausland und habe den Zettel zu Hause); die Ätherische Ölzusammensetzung war ihr Betriebsgeheimnis und hat sie selber reingemischt. Ich habe das Öl nur Nachts benutzt. Ich hatte immer kleine Pickelchen im Stirnbereich, die waren dann verschwunden und meine Haut sah richtig glatt und schön aus. Ich werde selber ein Experiment durchführen, und werde die gleiche Pflanzliche Ölmischung bestellen, mal sehen ob es die gleiche Wirkung zeigt ohne die Ätherische Öle!!
    Mein Sohn hatte in der Pubertät starke Akne, die Cremes die seine Hautärztin verschrieben hatte, hatten gar nicht geholfen. Irgendwann habe ich ihm für eine Gesichtsreinigung zu einer Kosmetikerin geschickt, und sie hatte ihm Jojobaöl empfohlen. Seine Akne ist danach zwar nicht verschwunden, aber es gab eine deutliche Verbesserung.

    • beautyjagd sagt:

      Ah, noch eine neue Kommentatorin, das freut mich sehr 🙂 ! Ein tolles Experiment hast du da vor, mich würde auch interessieren, was dabei herauskommt, sehr spannend! Und die Erfahrungen mit Öl bei der Akne deines Sohnes klingen auch gut. In der Pubertät ist hormonell so viel durcheinander, ich denke, da kann Kosmetik gar nicht alles richten (ich hätte wahrscheinlich das Gesichtsöl von Dr. Hauschka empfohlen).

  • Rita sagt:

    Vielen Dank für diesen informativen Beitrag, ich bin schon sehr gespannt auf die Reviews zu einzelnen Ölen. Ich mag Öle sehr gerne, gerade auch (Körper)Ölmassagen und als Packung für die Haare. Gesichtsöl habe ich bislang zwar nur im Winter verwendet, aber Dein Beitrag hat mich ermutigt, das dann auch im Sommer auszutesten.
    Nach der Reinigung sprühe ich morgens ein Hydrolat (Rosenwasser von Maienfelser) auf das Gesicht und trage dann das Öl, wie von Dir beschrieben, auf die feuchte Haut auf. Dabei erwärme ich das Öl übrigens zwischen den Handflächen und presse dann die Handflächen auf das Gesicht, das klappt ganz gut. Zurzeit verwende ich das Primavera Cassis-Neroli-Gesichtsöl (das v.a. aus Cassissamenöl, Aprikosenkernöl und Jojobaöl besteht) und bin damit sehr zufrieden, auch wenn mich der Duft jetzt nicht so sehr überzeugt. Aber bis ich das Fläschchen aufgebraucht habe, kann ich mich ja in Ruhe noch mehr mit dem Thema beschäftigen; ich habe mir letzthin das Handbuch von Maienfelser bestellt und werde da – und auch unter dem von Dir angegebenen link – mal mehr zum Thema Hydrolat und Öl lesen. Das ist ja echt ne Wissenschaft für sich!

    • beautyjagd sagt:

      Ich mag den Duft es Cassis-Neroli-Öls von Primavera ganz gern, allerdings ist er mir für ein Gesichtsöl fast etwas zu stark.
      Es ist ein guter Tipp, Öl erst in den Handflächen zu erwärmen, gerade den dickflüssigeren Ölen bekommt das sehr gut udn erhöhr den Anwendungskomfort.
      Das handbuch von Maienfelser ist toll, ich nehme es oft zur Hand (ist allerdings auch gefährlich 😉 ).

  • Silke sagt:

    Ich mag Gesichtsöle ebenfalls gerne… Der Klassiker bei mir ist Jojoba, das habe ich eigentlich immer bei mir stehen. Vor zwei Tagen kam meine Bestellung von den Maienfelsern, da war u.a. das Pracaxiöl dabei, ein Spontankauf!! Soll ein gutes Haut- aber auch Haaröl sein. Habe es ausnahmsweise auch einmal Abends aufgetragen, weil ich eine Art kleinen Ausschlag/Rötungen hatte. Am nächsten Morgen war alles wieder gut. Ich berichte mal in 1-2 Monaten darüber, wie es sich nun letztendlich als Haut und Haarpflege geschlagen hat, nach drei Anwendungen ist es eindeutig zu früh. Kaufen werde ich mir früher oder später noch ein gescheites Hanföl und Traubenkernöl (das im normalen Handel kann man meiner Meinung nicht nehmen…), Kaktusfeigenöl, Wiesenschaumkrautöl, Centellaöl und Holundersamenöl usw…… ach, die Liste ist leider sooo lang. Als „fertiges“ Öl hat mir im übrigen das Augenfältchenöl von den Maienfelsern gefallen. Das habe ich letztendlich auch als „richtiges“ Gesichtsöl mißbraucht, hat mir gut gefallen!! Ist nur schade das man sich nicht 10 Öle gleichzeitig hinstellen kann, man muss sie ja in einer gewissen Zeit mal aufbrauchen……..

    • beautyjagd sagt:

      Ja, das geht mir auch so, bei mir ist die Grenze jetzt eigentlich erreicht- denn Öle werden definitiv nicht besser, auch wenn ich sie dunkel und einigermaßen kühl in meinem Schränkchen aufbewahre. Und meine Wunschliste ist auch lang bei Maienfelser, das Pracaxiöl hatte ich noch nicht im Auge 🙂 .

    • Das Hanföl von Mahlenbrey ist sehr gut (und wieder eine Produktreihe zu der ich von Beautyjagd verführt wurde 😉 ). Gerade bei gereizter Haut hilft es schnell. Von anderen Hanfölen war ich bisher nicht so angetan, da diese entweder zu weit verarbeitet waren oder schon wieder Mischungen.

      Gescheite Ölqualitäten sind eben leider noch selten. *seufz*

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • sonnyy sagt:

        Hallo Naturdrogerie

        Ist jetzt zwar ein bisschen Off-Topic aber immerhin geht es um ein Öl: 😉
        Ich habe eine Frage zum Rasieröl von Amanprana. Eignet es sich sehr gut für die Rasur oder verstopft es nicht den Rasierer? Leider musste ich diese Erfahrung mit anderen Ölen schon machen und bin da eher anspruchsvoll.

        Vielen Dank 🙂

      • @sonnyy Mit einem elektrischen Rasierer funktioniert das Rasieröl nicht. Amanprana beschreibt aber auf den eigenen Seiten sehr schön wieso eine normale Klinge elektrischen Rasierern vorzuziehen ist.

        Bei einer manuellen Rasur sorgt das Öl dafür, dass die abrasierten Haare „verklumpen“, während die Klinge über der Haut „schwebt“ (also über eine Öl-Wasser-Schicht gleitet). Ich finde das eine angenehme Eigenschaft, da man sie so besser abspülen kann.

        Wichtig ist noch die Anwendung: man benutzt nur wenig Öl auf einer gut feuchten Haut. Am besten mit viel warmem Wasser und bei Bedarf vorher noch mit einer warmen Kompresse die zu rasierenden Stellen vorbereiten. Auf diese Weise sind die Haare weicher, lassen sich besser abrasieren und die Klinge wird auch noch geschont.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Silke sagt:

        Ja, warum auch immer scheint es der Industrie schwer zu fallen, die Öle in Ruhe zu lassen… vielleicht weil einige der Ölsorten im Naturbelassenen Zustand nicht lange halten? Oder wegen dem Geruch? Keine Ahnung… Habe schon bei Mahlenbrey auf der Internetseite geschaut nach dem Mandel/Sesamölbericht. Macht einen guten Eindruck. Dann werde ich sobald es soweit ist da mal schauen… Danke

      • Danke für die Blumen an die Naturdrogerie!

        Ja – bei den Pflanzenölen ist die Qualität das A & O. In unseren bio & nativen Ölen sind eben die hochwirksamen CIS Ölsäuren auf Grund der schonenden Herstellung erhalten. Die wirken wahre Wunder in unserer Haut, denn sie regenerieren die Haut-Barrieren, erhöhen die Feuchtigkeit in der Haut, (von innen her und eben nicht durch das Wasser in einer Creme von außen) und helfen sofort bei einer entzündlich, gereizten Haut.

        Meistens werden in der Kosmetik desodorierte Öle verwendet, die gibst übrigens auch in bio Qualität. Bei diesen Ölen hat sich jedoch die wertvolle CIS Fettsäure in eine TRANS Fettsäure umgewandelt. Diese TRANS Fettsäuren jedoch wirken sich höchst nachteilig auf unseren hochklompizierten Hautstoffwechsel aus.

        CIS oder TRANS das ist die Frage bei den Ölen.

        Viele Grüße aus Freiburg

        Brigitte

      • beautyjagd sagt:

        Danke für deine Ergänzungen 🙂

  • Johanna sagt:

    Danke für diesen tollen Bericht! Das heißt jetzt also, dass ich für eine perfekte Ölpflege drei Öle zusammenmischen müsste…
    Naja, da ich mich noch ganz am Anfang meiner Ölexperimente befinde, verzichte ich erstmal darauf, sonst kann ich die gar nicht alle rechtzeitig aufbrauchen. Ich benutze zur Zeit ab und zu ein Kameliensamenöl von Primavera als eine Art Kur und regelmäßig neuerdings das Rosehip Oil von Pai, aber nur an empfindlichen geröteten Stellen.
    Im Moment bin ich sehr an meine getönte Gesichtscreme gewohnt, aber die Vorstellung, nur ein Gesichtswasser und ein Öl zur gesamten Pflege zu benutzen, da man es ja auch zum Abschminken nehmen kann, reizt mich schon.
    Liebe Grüße,
    Johanna

    • beautyjagd sagt:

      Es ist so schön minimalistisch, das gefällt mir auch gut daran. Und getönte Tagescremes sind auch was Tolles (es spricht die BB Cream-Liebhaberin 😉 ).
      Liebe Grüße

  • Johanna sagt:

    KOMPLIMENT! Du hast es wirklich gut geschafft, so ein umfangreiches Thema spannend und auf den Punkt gebracht aufzubereiten :).

    Meine Öl-Pflege besteht zur Zeit aus zwei Komponenten:
    Ein Oleogel (nicht streng pure Öle ;), aber halt Öle mit Sheabutter. Fast das gleiche 😉 ) und ein pflegendes Öl-Gemisch.

    Das Oleogel ist so zusammen gestellt, dass meine Barriereschicht stabilisiert werd. Da ich Neurodermitis habe, ist diese eh nicht so dick und dann wurde sie mir zusätzlich durch meine alte Hautärztin mit einem Fruchtsäurepeeling zerschossen. Ich kombiniere hier insbesondere Nachtkerzenöl, Avocadin, Amaranthöl mit Sheabutter etc.

    Mein pflegendes Gesichtsöl geht mehr in die Richtung „Anti Aging“ mit Granatapfel, Arganöl, Mandeöl, Jojobaöl etc.

    Beide Produkte (das Oleogel jeden abend, die Ölmischung mal so mal so) benutzte ich nachts, da ich fettfreie Pflege abends zur Zeit nicht vertrage und in den Mischungen einfach viele lichtinstabile Öle sind, die ich tagsüber nicht benutzten möchte.

    Zu meinen Mischungen mach ich mir Aufzeichnungen, um meine Mischung besser beurteilen zu können ;).

    In beiden Mischungen habe ich jeweils einen Tropfen ÄÖ Rosengeranie. Einmal, weil das Amaranthöl echt heftig riecht und Rose an sich eine heilende Wirkung hat und sehr mild/verträglich ist. Alle anderen ÄÖ sind mir in Gesichtsprodukten zu heikel. Da trau ich mich – noch – ran.

    Deinen Gedanken theoretisch nur noch ein Öl zu brauchen finde ich soo toll. Leider bin ich davon noch sehr entfernt :(.

    LG, j

    • *Klugscheiß* Zwischen Rose und Rosengeranie besteht aber ein himmelweiter Unterschied. Die beiden riechen zwar für die ungeübte Nase ähnlich, die Wirkung ist aber sehr verschieden.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Aufzeichnungen zu machen finde ich auch immer sehr hilfreich, denn auch wenn ich denke, ich merke es mir – entfallen mir die Details oft trotzdem. Ich mache mir auch gern bei Düften Notizen, einfach um meine Nase zu schulen.
      Dein Oleogel klingt super 🙂
      Liebe Grüße

  • Viola sagt:

    Ich finde die Idee von Gesichtsölen super, aber bisher habe ich kein zufriedenstellendes Öl gefunden. Meine Haut braucht sehr viel Feuchtigkeit, die ich bisher in keinem Öl gefunden habe. Natürlich habe ich auch ein wenig mit der feuchten Unterlage gespielt, aber gepasst hat es trotzdem nie. Öle lassen grundsätzlich meine Haut austrocknen. Ich habe mich auch ausgiebig mi Olionatura beschäftigt und daraufhin Squalan, Weizenkeim-, Macadamia- und Nachtkerzenöl gekauft, was eigentlich gut für meine Haut passen sollte, aber meine Haut wollte nicht.
    Hast du nen Tipp, wie man feuchtigkeitsarme Haut mit Ölen pflegt, bzw welche Öle wirklich gut passen?

    • beautyjagd sagt:

      Ich verwende ja sehr gern und üppig Rosenwasser als Unterlage, das bekommt meiner haut sehr gut als Feuchtigkeitsunterlage.
      Spontan würde mir in deinem Fall noch Avocadoöl einfallen, das hat aufgrund seiner speziellen Struktur die Eigenschaft, dass es hervorragend emulgiert und damit besser zusammen mit der Feuchtigkeit von der Haut aufgenommen wird. Vielleicht konnte ich dir damit einen Tipp geben?

  • anita sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen und gut dokumentierten Post, Julie. Der erschlägt einen definitiv NICHT! Im Gegenteil, ich weiss gerne, worauf sich jemand beruft und das ermöglicht mir dann eigene Recherchen anzustellen 🙂

    Ich benutze seit Anfang November das Gesichtsöl von Dr. Hauschka – zusammen mit der Gesichtswaschcreme und dem Gesichtstonikum Spezial.
    Umgestiegen bin ich von einem auf den anderen Tag, ich benutze keinerlei Creme (ausgenommen an zwei arg trockenen Stellen am Kinn, die ich einfach nicht in den Griff kriege) mehr. Morgens Waschcreme, Tonikum und Öl plus Creme auf die beiden Stellen, abends nur Waschcreme und Öl.
    Ich hatte keinerlei Probleme beim Umsteigen und hab erst später Deinen Post zur fettfreien Nachtpflege gelesen und mir gedacht *uiuiuiuiuiuiui* da hast Du aber Glück gehabt und Mut, das so Anfang Winter durchzuziehen *lach*
    Meine Haut ist so schön wie nie und selbst meinem Umfeld fällt das auf. Fettige T-Zone? Weg. Rötungen? So gut wie weg. Gesichtsbild ebenmässiger, weniger Unreinheiten – ich bin happy 🙂

    Vielen Dank, Julie, dass Du mir in einem Kommentar den Mut gemacht hast, Öl für fettige Haut zu benutzen!

    • anita sagt:

      was schreib ich da. Abends natürlich Waschcrème und Tonikum. KEIN Öl. Der Jetlag (bin gestern aus Neuseeland zurückgekehrt) macht sich echt bemerkbar *lol*

      • beautyjagd sagt:

        Deine Routine mit dem Öl hört sich super an! Und dass die fettfreie Nachtpflege bei Dir so problemlos geklappt hat, freut mich auch.
        Gute Eingewöhnung wieder 🙂
        PS: danke für das Feedback, dass einen der Artikel nicht erschlägt! Ich bin immer etwas unsicher, weil ich ja schon eher zu langen Posts neige.

  • Fayet sagt:

    Und ich sage es gerne wieder: Liebe Julie, bitte schreibe ein Buch. Danke.

    😉

    EIn sehr schöner Post, höchst informativ, und wahrscheinlich ein absoluter Dauerbrenner. Vielen Dank für die viele Mühe.

    Bisher habe ich keine Gesichtsöle ausprobiert, will damit aber gerne einmal anfangen – aber noch schrecke ich vor den Anschaffungskosten (auch ein Hydrolat habe ich nicht) und diversen anderen Stolpersteinen zurück. Gespannt bin ich aber sehr auf deine Reviews, und vielleicht werden sie mich überzeugen..

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön für die nette Worte! Ja, ein Buch, mal gucken ob ich mich irgendwann mal ranwage 🙂 .
      Wenn man mal ein passendes Öl gefunden hat, dann ist die Pflege eigentlich nicht teuer – aber der Findungs- udn Ausprobierprozess kann sich natürlich hinziehen…

  • Sylke sagt:

    Wow deine Post sind immer sensationell beschrieben ..vielen Dank für die tollen Tipps.Ich habe auch 2 Gesichtsöle und liebe sie …gerade im Winter geht es nicht ohne.

  • An sagt:

    Liebe Julia,
    hier ist noch ein neuer Fan.
    Habe erst vor kurzem deinen Blog entdeckt, und ich bin total begeistert, wie fundiert du an das „Problem“ NK herangehst. Nicht alles was bio ist hilft, bzw kann sogar ganz schön kontraproduktiv wirken – das wird in deinen Posts immer sehr schön erklärt.

    Ich selbst experimentiere seit Jahren mit mehr oder weniger NK. Mit Ende 20 hab ich leider immer noch mit vielen Unreinheiten zu kämpfen – aber dank Salzseife (Waldfussel) hat sich meine Gesichtshaut von Trocken, Feuchtigkeitsarm, T-Zone und Wangen nach ein paar Std super fettig, überall Pickel zu eher Trocken und Freuchtigkeitsarm ohne seltsame Ausbrüche stabilisiert. Genial, gegen 1 Problem kann man ja ankämpfen – Unreinheiten werden (langsam!) weniger. Daher pflege ich derzeit mit Weleda Mandelcreme und seit neustem auch dem Mandel-Gesichtsöl. Gekauft aufgrund von der doppelten Verwendungsmöglichkeit als Abschmink-Routine und Tiefenpflege. Seit ich es habe ist die Creme kaum mehr genutzt worden, so schön weiche und auch viel reinere Haut hatte ich selten. Daher bin ich gespannt über alle deine folgenden Gesichtsöl Informationen. Bzw vielleicht auch Körperöl, das würde mich auch noch sehr interessieren.

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, das „Problem NK“, da musste ich ein bisschen grinsen 🙂 . Und ich habe die Salzseife immer noch nicht getestet, muss ich unbedingt, eine kleine hab ich schon zu Hause.
      PS: Schön, dass du dich meldest, und danke für das nette Feedback zum Blog 🙂 !

  • Ich habe deinen Post mit Bild und natürlich Quellenangabe hier: http://roundaboutme.de/2013/01/stippvisite-19-news-aus-0213.html in meiner sonntäglichen Stippvisite verlinkt.

    Liebe Grüße, Eva

  • […] von Douces Angevines starte ich meine Vorstellungen von Gesichtsölen auf dem Blog. Im allgemeinen Post zum Thema Gesichtsöle hatte ich es bereits erwähnt: Aube d’été war das Öl, das mich im letzten Jahr davon […]

  • sonny sagt:

    Super gut rechechierter, erklärter Post! Dein Blog ist mir seid meiner Umstellung letzten Februar immer wieder eine riesige Hilfe beim Einkauf von NK-Produkten! 🙂

    Ich habe auch diesen Winter mit Gesichtsölen begonnen. Zum Einen, weil wasserbasierte Cremes ja bei Minustemperature auf dem Gesicht leicht einfrieren können (gruselige Vorstellung), zum Anderen, weil mich die Idee vom Öl extrem intressiert. Zurzeit habe ich die fettfreie Nachtpflege leider aufgeben müssen (meine trockene Haut akzeptiert sie im Winter einfach nicht, die will sich dann von meinem Gesicht trennen 🙁 ), deshalb nutze ich abends, wenn meine Haut ganz schlimm trocken ist, eine Ölmischung, die ich bei biotiful bestellt habe. Eigentlich ein Öl, dass sich gut für Mischhaut eignet, dennoch auch für sensible Haut super ist. Es ist eine Mischung aus Moringa-, Baobab- und Marulaöl. Ich habe auch festgestellt, dass ich weniger Unreinheiten habe, seid ich das Öl nutze.
    Tagsüber kommt eine relativ dickflüssige Creme, die ohne Wasser oder Aloe Vera Saft auskommt (und trotzdem eine Creme ist, kann leider nicht erklären, wie das geht) von Ringana zum Einsatz. Die werde ich mir aber nicht nachkaufen, weil 1. zu teuer und 2. ich noch andere Dinge/Öle testen will. (V.a. Dr. Alkaitis) 🙂

    Was ich noch nie probiert habe, sind Öle im Sommer, da ich dann lieber eine Creme mit LSF nutze (z.B. Kimberly Sayer oder seid Neustem 100% pure, deren INCIS und Textur mich extrem begeistert!)

    Jetzt bin ich gespannt auf deine Einzelreviews von den von dir getesteten Ölen. 🙂

  • […] Pai Sparaktionen auf Twitter erfahren habe. Hier möchte ich auch den Gesichtsöl Post von Beautyjagd verlinken, aus purster Sympathie und zur Ergänzung einiger […]

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen beschrieben. In den nächsten Wochen werde ich weitere Gesichtsöle auf dem Blog […]

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen beschrieben. In den nächsten Wochen werde ich weitere Gesichtsöle auf dem Blog […]

  • […] mit. Wer eine schöne Einleitung in das Thema Gesichtsöle lesen möchte, sollte unbedingt bei Beautyjagd vorbei […]

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen […]

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen […]

  • […] habe das Öl dann nochmal ausgepackt nach dem tollen Bericht bei Beautyjagd (unbedingt lesen!), aber auch der zweite Versuch konnte mich nicht überzeugen. Nö, Gesichtsöl […]

  • Theo sagt:

    Liebe Julie,
    liebe Naturdrogerie
    und alle anderen zur Beantwortung Berufenen :-),

    nachdem ich mich ganz gut durch viele Themen hier gearbeitet habe, ebenso gut mit meiner Pflege vom Doc (Gesichtswaschcréme, Tonikum, Rosencréme normal, Hautkur) zurechtkomme, möchte ich gerne – angeregt durch das Thema ‚Gesichtsöle‘ und durch die Erinnerung, dass die Frauen in meiner Familie immer nur Öl (aber welches???) für die Hautpflege benutzt haben, die Rosencréme gegen ein entsprechendes Gesichtsöl tauschen.

    Das Öl sollte möglichst rein, also ohne Zusätze wie Linalool, Geraniol, Citronellol (also keinen Duft-Zusatzstoff), Farnesol (Desodorierung brauche ich wohl eher auch nicht), Benzylbenzoat (will keinen Konservierungs- bzw. Anti-Hausmilbenstoff in ‚meinem‘ Öl) sein. Azulen (Ich liiiebe Kamille!) darf vorkommen.

    Die Wunsch-Negatvliste klingt sicher zickig, aber im Ernst: Gibt es ein Öl ohne die o. g. Stoffe, das in etwa wie die Rosencréme wirkt? Mir fallen insofern nur das SensiSana Nachtkerzen- und das Kamelienöl ein. Schön wäre wirklich ein Öl ohne allzuviel Durcheinander. Oder ist das jetzt wollmilchsaunaiv? Allerdings ist die Rosencréme ja auch ziemlich inhaltsstoffschwer. Menno, ich bin gerade ziemlich unsicher!!

    Ansonsten – und das richtet sich jetzt besonders an die Fachfrau ‚Naturdrogerie‘ ! – lasse ich mich natürlich belehren und will mich auch belehren lassen. Warum sollte ich sonst auch auf Julies Blog herumturnen ? 🙂

    Danke für Eure Hilfe! Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Antworten!!

    LG, Theo

    • Noemi B. sagt:

      Theo, ich weiss nicht, ob Frau Naturdrogierie das sieht, die Kommentare auf älteren Posts sind ja nur kurz unter letzte Kommentare sichtbar und dann müsste frau aktiv nachsehen… aber sonst frag sie doch einfach direkt, der Name ist ja verlinkt. Oder via facebook.

      Doch Julie wird sicher auch einen guten Tip haben.

      Tschüüssii 😉

      • Ich abonniere die Kommentare immer. 🙂

        Es ist nur gerade ziemlich viel los. Ich beantworte die Fragen also noch; nur eben später. 😉

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Theo sagt:

        Vielen Dank erst einmal Euch beiden für die schnelle Reaktion!

        Liebe Naturdrogerie, ich warte, kein Problem. (Herrgibmirgeduldunddasdalli:-))

        LG,
        Theo

    • Also erst mal muss ich wohl ein Missverständnis ausräumen. Bei den von Dir genannten „Duft-Zusatzstoffen“ handelt es sich bei Naturkosmetik um deklarationspflichtige Bestandteile naturreiner ätherischer Öle; also nicht um extra Zusätze. Wieso diese deklarationspflichtig sind und andere nicht ist nach neueren Erkenntnissen schwer bis gar nicht zu erklären.

      (Ich will hier jetzt nicht zu weit ausholen. Nur so viel: ein ätherisches Öl besteht immer aus einer Vielzahl an Stoffen – bis zu mehreren Hundert. Diese wirken in ihrer Gesamtheit anders als jeder der isolierten Stoffe für sich. In Studien hat sich gezeigt, dass selbst Geraniol-Allergiker nicht auf das ätherische Öl der Damaszener Rose reagieren, obwohl dies Geraniol enthält.)

      Die beiden genannten Sensisana-Ölkapseln sind übrigens grundverschieden. Das Kameliensamenöl besteht auch wirklich nur daraus. Die Nachtkerzenkapseln sind eine Ölmischung, die mit ätherischen Ölen versetzt sind. Wenn es um maximale Hautberuhigung geht, sind die Kamelienkapseln zu bevorzugen. Die Nachtkerzenkapseln sind aber der Roesencreme „ähnlicher“.

      Aus dem Bauch heraus würde ich aber eher ein ganz anderes Öl vorschlagen: Amanprana Rosas Tagesöl. Kurze Inhaltsstoffliste, reinste Öle, 100% bio (und 100% essbar). Und der Duft ist recht nah bei der Rosencreme.

      Ich hoffe, dass hat geholfen die Unsicherheit etwas zu reduzieren. 🙂

      Viele liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Theo sagt:

        Liebe Naturdrogerie,

        vielen Dank, dass Du Dir so schnell die Zeit – und dann auch noch so spät abends! – genommen hast, meine Fragen zu beantworten, das finde ich sehr, sehr nett!! Und wieder habe ich eine Menge gelernt, vor allem bezüglich der Zusatzstoffe, die trotz Einzeldeklarierung Bestandteile der auch aufgeführten Öle sind.

        Weiter danke ich Dir ganz herzlich für den Tipp aus dem Gesichtsöl-Dschungel. Ich hoffe, dass ich das Öl hier bekomme. Wenn nicht, kann ich mich sicherlich an einen bestimmten Shop wenden 🙂

        Liebe Grüße aus z. Zt. Lübeck,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Guten Morgen, Theo! Gestern Abend hatte ich leider keine Zeit mehr, Dir zu antworten. Die Naturdrogerie hatr ja schon einiges geschrieben, ich möchte noch folgendes ergänzen:
        Ich bin auch kein Fan von wahllos ausgewählten Duftstoffen in Gesichtsölen. Aber es ist ja durchaus so, dass manche ätherische Öle auch eine positive Wirkung auf die Haut (und nicht nur die Psyche) haben können. Lavendel wirkt zB heilend und entzündungshemmend – natürlich nur, wenn man nicht allergisch dagegen ist. Ganz anderer Meinung ist hier zB von Paula Begoun, für sie ist jedes ätherische Öl in Hautpflege ein Abwertungskriterium. Vor einiger Zeit hat Dr Hauschka eine Studie durchgeführt, die gezeigt hat, dass einzeln eingesetzte Duftmoleküle tatsächlich ein wesentlich höheres Allergiepotenzial haben als ein gesamtes ätherisches Öl. Lange Rede kurzer Sinn: Das Thema ätherische Öle ist hochkomplex!

        Spontan hatte ich für dich eine Ölmischung aus Arganöl und Granatapfelsamenöl im Kopf, die du dir selbst mischen kannst. Da wären dann auch keine ätherischen Öle drin.

        Neben dem von der Naturdrogerie empfohlenen Öl sind mir noch die Intensis Kapseln Revital Rose Granatapfel von Primavera eingefallen (enthalten auch ätherisches Rosenöl).

        Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen – wenn mir noch ein Produkt einfällt, schreibe ich es hier noch.

      • Theo sagt:

        Liebe Julie,

        auch Dir herzlichen Dank: Gleich frühmorgens nach einer – wenn auch wohl sehr schönen – Kurzreise so viele Kommentare zu schreiben und dann auch noch meine Fragen zu beantworten, finde ich sehr bewunderns- und bedankenswert!!

        Ich werde übers WE noch mal intensiv in mich gehen, wie ich das umsetzen werde. Aber eines ist klar: Ich freue mich auf mein nächstes Experiment mit der Doc-Systematik plus Gesichtsöl.

        Ich habe übrigens eine große Behandlung bei einer Dr. H.- Kosmetikerin Anfang April gebucht und bin gespannt, wie das ablaufen wird. Ich freue mich sehr auf die Erholung dort, zumal ich ab Montag für eine Woche in der Bibliotheca Vaticana Urkunden aus dem 10. Jh. einsehen werde – in super trockener Luft in besonderen Klimazellen. Da wäre ein Gesichtsöl sicher gut, aber das zu besorgen, schaffe ich heute nicht mehr.

        Ganz lieben Gruß,
        Theo

      • Noemi B. sagt:

        uff, Theo! In der Bibliothek des Vatikans stöbern zu dürfen (falls ich das richtig verständen habe) ist wahrhaftig ein Privileg! Da ich Wurzeln in der Schwarzkunst habe, finde ich das äusserst spannend 🙂
        Viel Vergnügen dabei!!!
        Und grüss mir die Stadt der Engel, ich mag sie sehr.

      • Theo sagt:

        Hallo Noemi,

        nee, stöbern ist das leider nicht. Ich bekomme einen Pater o. ä. an die Seite gestellt, der auf mich aufpasst, dass ich nix einstecke, und eine andere Person legt mir die betreffenden Urkunden vor. Hach ja, stöbern in der BV, das wäre das Größte! Aber die kennen mich Bibliomanin da schon …

        Soso, Schwarzkunst …, was für interessante Beautyphile hier so schreiben.

        LG aus dem ein wenig kühlen Berlin,
        Theo

    • salva sagt:

      hallo theo,

      bin ja ähnlich wie du auch auf der spannenden entdeckungsreise durch die welt der öle.
      ich mag die maienfelser öle sehr, als grundlage dient mir ihr kleines büchlein, es heisst glaube ich : „maienfelser naturkosmetik manufaktur“ und ist bei maienfelser zu erhalten.
      jedes öl und seine wirkung wird verständlich erklärt, ich habe dort von ölen gelesen, von denen ich nicht einmal ahnte, das es sie gibt……ich blättere gerne immer wieder drin.

      aufgrund dieser lektüre habe ich dort mal das „edle gesichtsöl“ für besonders empfindliche haut probiert.
      die bestandteile sind rosenöl, jojobaöl, arganöl und rosenblütenöl, wenn ich es noch rictig in errinerung habe. (habe das büchlein verliehen).
      das war so mein einstieg in die gesichtsöle, ich wollte auch nicht zu viele inhaltsstoffe aufeinmal und möchte auch bis auf weiteres möglichst auf ätherische öle verzichten. ich habe das gesichtsöl von maienfelser problemlos vertragen und meine haut mochte es sehr. sie wurde ganz ruhig und „schnurrte“ nur so. leider probiere ich gerne mal was neues, aber ich werde sicher wieder auf das öl zurückkommen.
      die andere möglichkeit ist wie von beautyjagd vorgeschlagen selbst öle zu mischen, da fange ich gerade an mir einen kleinen bestand zusammenzustellen und zwar habe ich mir öle von primavera ausgesucht. habe granatapfel, amaranth und avocadoöl erstanden, nun bin ich gespannt.
      viel spaß beim weitersuchen
      liebe grüße und experimentieren
      salva

      • salva sagt:

        ….. heisst natürlich viel spaß b e i m experimentieren, bin etwas in eile, drum gings daneben…..
        lg
        salva

      • Theo sagt:

        Liebe Salva,

        ich war vorhin nun doch in Sachen Gesichtsöl unterwegs und konnte deshalb nicht sofort antworten, entschuldige bitte, und herzlichen Dankfür den ausführlichen Kommentar!

        Ehrlich gesagt, bin ich beim Ölkauf sowas von eingebrochen, dass ich lediglich mit einer Tafel Schoki nach Hause gekommen bin, uääääh. Ich bin total überfüttert mit Infos und werde mich morgen friedlich in meinen Sessel setzen und Asterixhefte lesen. Mehr schaffen meine Hirnwindungen vorerst nicht. Nach Rom nächste Woche fange ich wieder an. Hoffentlich stolpere ich in Rom nicht über NK-Geschäfte…

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Das Buch/katalog von Maienfelser habe ich auch! Es ist höchst verführerisch, darin zu lesen, denn all diese exotischen Öle machen mich immer sehr neugierig, bei Maienfelser ein neues Öl oder Hydrolat zu kaufen. Das von dir genannte Öl heißt tatsächlich „Edles Gesichtsöl“ und hat in meinen Augen eine übersichtliche und schöne Zusammenstellung 🙂

    • salva sagt:

      hallo theo,

      deinen „einbruch“ durch die vielen informationen zum thema gesichtsöl kann ich gut nachvollziehen, wie gut, das du dir eine pause gönnen kannst. viel information braucht eben einfach zeit und will in ruhe verdaut werden, geht mir genauso.

      viel spaß also mit asterix und co. und grüß die sonne und wärme des südens, du kannst sie gerne hierherschicken, ich lechze danach ! (und wahrscheinlich nicht nur ich).

      ich hab auch noch eine „ölfrage“ an dich, die werde ich dann aber auf später verschieben, denn eine denkpause mit schokolade und entspannender lektüre hört sich einfach so gut an.
      lg
      salva

      • Theo sagt:

        Hallo Salva,

        wenn ich das recht betrachte, wendest Du Dich bei Ölfragen zur eigenen Sicherheit besser an Beautyjagd und Die Naturdrogerie, weil das die Fachfrauen hier sind, und mein Wissen auf dem Stand der Achtziger Jahre ist, was in der Kosmetologie in etwa der Übergangsphase Neolithikum – Bronzezeit entspricht 🙂

        Mein bibliophiler Oberaufseher in Rom hat mir vorhin gerade ein Fax geschickt, dass man mir als geistige Erbauung zwischen meiner eigentlichen Arbeit in der Bibliothek eine frühchristliche Niederschrift über – na, was? – die ‚Anwendung von Pflanzenessenzen bei bestimmten Hautbildern‘ herausgesucht hat.

        Hilfeeeee! Des Wahnsinns ölige Finger ergreifen kriechend mein Gemüt …

        🙂 Theo

  • Waldfee sagt:

    Ich benutze wie Theo auch Dr. Hauschka, aber mit der Regenerationscreme. Ich würde auch gerne ein Gesichtsöl verwenden. Brauche ich dann noch eine Creme obendrauf, oder reicht das Öl? Ich habe trockene und „mittelalte“ Haut, sprich ich bin 46 Jahre.
    @ Naturdrogerie: Was wäre denn der Unterschied bei den Amanprana-Ölen Shangri-La und Rosa? Bin dezent verwirrt.

    • Hallo Waldfee,

      im „Kern“ (also bei den zugrundeliegenden fetten Ölen) unterscheiden sich die verschiedenen Amanprana-Tagesöle nicht (oder nur in Teilen). Shangri-la nimmt aufgrund der verwendeten ätherischen Öle eine Sonderstellung ein. Es ist optimal für die Haut 40+ geeignet, die am meisten von der restrukturierenden und entspannenden Wirkung profitiert. Aber auch jüngere Haut verträgt das Öl sehr gut.

      Rosas und Jasminum sind beides eher hautberuhigende Öle. Rose und Jasmin sind ja auch schon lange in der Schönheitspflege bekannt. Sie helfen der Haut die Feuchtigkeit zu halten und wirken positiv auf die Zellerneuerung ein. Und ganz nebenbei ist der Duft bei beiden herrlich. 🙂

      Jasminum riecht nach Jasmin Samba. Dieser ist nicht so süßlich, was mir persönlich sehr entgegenkommt. Rosas hat zur Unterstützung der Damaszener Rose noch einen Hauch Bergamotte dabei. Damit wirkt es frischer.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Waldfee sagt:

    UPS, und das Tagesöl Jasminum gibt es ja auch noch.
    Hiiilfe, liebe Naturdrogerie;-)

    • Theo sagt:

      Ja genau, Jasminum! Passt das auch zu mir (geringfügig – hüstel – älter als Waldfee und trockene Haut)?

      Jasmin finde ich vom Geruch her toll, umwerfend, noch viel lieber als Rose!

      LG, Theo

      • salva sagt:

        hallo theo,

        ja ich denke auch, ich werde meine fragen in bezug auf die gesichtsöle noch hier im forum stellen, falls ich alleine nicht weiterkomme.
        meine frage an dich war aber auf deinen ersten beitrag hier bezogen .

        mich interessierte, warum du lieber auf farnesol verzichten möchtest und ob du diesbezüglich schlechte erfahrungen gemacht hast.

        lg
        salva

  • Waldfee sagt:

    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir das Shangri-La zu gönnen. Die Naturdrogerie hatte mir netterweise ein Pröbchen zugesandt. Das Hautempfinden war toll, zu dem Geruch habe ich noch keine Meinung gefunden. Es riecht für mich sehr streng, hat aber irgendwie was Geheimnisvolles. Nur bin ich noch nicht sicher, ob ich es morgens und/ oder abends anwenden soll. Und ob morgens noch die Regenerationscreme von Hauschka drüber darf/kann.

    • Theo sagt:

      Hallo Waldfee,

      meinst Du nicht, dass Shangri-La u n d die Regenerationscreme zusammen zu viel sind, wenn ich mir die Inhaltsstoffe beider so ansehe? Aber ich hoffe, Die Naturdrogerie, die hoffentlich nicht auf die Idee kommt, irgendwann hier Beratungsgebühren zu erheben (Schwitz 🙂 ), hat darauf eine Antwort :-).

      Habe gerade ein Rezept aus einem koptischen Kloster (Ägypten, frühchristlich) ausgebuddelt. Da wird für die trockene Haut eines alten Bruders eine Mischung aus Sesamöl (95 Teile) und dazu die ätherischen Öle Weihrauch, Neroli und Rose ( restliche 5 Teile) empfohlen. Spannend, aber heute noch korrekt? Vielleicht hat Die Naturdrogerie eine Aussage dazu.

      Liebe Julie, es ist ja sicher nicht so, dass Du nichts zu tun hast, aber wie wäre mit einem winzigen, klitzekleinen Thread ( heißt das auf blogianisch so?) zum Thema ‚ Beste Ölmischungen: Welche stelle ich wie zu welchem Problem her‘? 🙂

      LG, Theo

      • beautyjagd sagt:

        Das koptische Öl hört sich durchaus interessant an, gar nicht so altmodisch oder abwegig. Sesamöl regt die Durchblutung an, Neroli und Rose wirken positiv auf die Haut 🙂
        Apropos Ölmischungen: Bei Olio Natura findest du tolle Informationen zum Thema Öle, auch im Forum Rührküche wird sich viel zu dem Thema ausgetauscht. Trotzdem werde ich mal über einen Blogpost darüber nachdenken, auch wenn das natürlich ein sehr umfassendes und großes Thema ist.

      • Die koptische Mischung klingt wirklich sehr schön. Ich persönlich würde wahrscheinlich Mandelöl von Mahlenbrey als Grundlage nehmen, da ich den Geruch von Sesamöl nicht so gern im Gesicht haben möchte.

        Den Anteil ätherischer Öle finde ich überraschend hoch. Ich bezweifle aber, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits Absolues gegeben hat. Die Mengen beziehen sich wohl auf Ölauszüge. Wenn man Absolues verwendet, sollte man sich also mengenmäßig eher zurückhalten; sprich nur wenige Tropfen verwenden. (Aber das merkt man schon, wenn man mal so ein 1ml-Fläschchen in der Hand hat 😉 ).

        Viel Spaß beim Mischen!
        Die Naturdrogerie

      • Theo sagt:

        Liebe Naturdrogerie,

        das ist der fast wortwörtliche Inhalt des koptischen Rezeptes. Die Mengenangaben sind wohl so zu verstehen, wie Du es interpretiert hast, zumal wir uns sicher sind, dass es sich nicht um Absolues handeln kann ( Vergleich mit zeitgenössischen Aufzeichnungen und vor allem Einkaufslisten). Es müssen Ölauszüge gewesen sein. Entschuldigung, dass ich das nicht erwähnt habe.

        Mandelöl finde ich toll. Aber selbst mischen, nee, das traue ich mir nicht zu, noch nicht. Nachher kommt da so eine domestosähnliche Lösung heraus …

        LG, Theo

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde auch, dass das Shangri-La-Öl würzig und ein wenig nach Weihnachtsgebäck duftet, ein sehr interessanter Duft.
      Anwenden könntest du es abends als Ölkur oder morgens als Tagespflege nach der Reinigung und einem Hydrolat/Gesichtswasser. Ob du noch die Regenerationscreme darüber brauchst, weiß ich nicht, das musst du mal ausprobieren – vielleicht an besonders strapazierten Stellen vor allem im Winter.

      • salva sagt:

        hallo jlulie,

        ah, ja, dann war meine errinnerung mit dem titel „edles gesichtsöl“ doch o.k., war mir nicht ganz sicher und wollte aber auch nichts falsches weiterempfehlen.

        nett von dir, das du es nochmal bestätigt hast.
        dieses öl war wirklich sehr zart und wohltuend und so einfach und dennoch sehr wirkungsvoll komponiert.
        es hat mir ein wunderschönes hautgefühl und eine ebenmäßige haut beschert, meine haut war voreher sehr unruhig, schuppig und gerötet.

        ich denke, ich werde es auch nocheinmal bestellen.
        einerseits bin ich ehe eine minimalistisch eingestellte konsumentin und mag die einfache und übersichtliche pflege und will mich nicht verzetteln.
        aber bei dem thema öle habe ich einen anscheinend eine echten kontrollverlust, ich könnte täglich neue bestellen und ausprobieren, ein schwieriges thema, denn ich will jau auch alle aufbrauchen…..

        das handbuch von maienfelser hast du also auch, wie schön.
        es ist wirklich gefährlich darin zu stöbern, aber es ist auch ein richtiger genuss für mich, ich möchte es nicht missen.

        lg

    • Ich habe auch schon ein paar Tropfen Shangri-la über verschiedenen Cremes ausprobiert und bin davon sehr angetan. Auch in Kombination mit der Regenerationscreme hat es sich bei mir gut gemacht. Man sollte aber unbedingt auf die eigene Haut achten. Ich kann mir vorstellen, dass die Kombination für manche zu viel des Guten ist.

      Aktuell verwende ich das Shangri-la Öl pur (mit Sensisana Kamelie Tonic) und meine Haut vermisst nichts. Hin und wieder nehme ich es auch zusätzlich noch mal abends als Maske im Wechsel mit der Sensisana Kalmus Maske.

      Man kann es zwar auch kurweise als Nachtpflege benutzen, aber es sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben, dass ich ein Fan der fettfreien Nachtpflege bin. 😉

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      PS: Kamelie Tonic und Shangri-la ergeben für mich ein Dufterlebnis auf das ich mich jeden Tag freue. Ich kann aber verstehen, wenn nicht jeder den Geruch mag.

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen […]

  • Waldfee sagt:

    Tausend Dank für eure Antworten. Es ist toll, das ich hier so viel Interessantes lernen und lesen kann. Ich hab mich noch nie so viel mit Naturkosmetik beschäftigt und schaue mehrmals täglich hier rein.

  • Nina sagt:

    Hier unsere Erfahrungen.
    Ich benutze Arganöl und Hamamelis Granatapfel Hautpflegeöl wenn es wirklich sehr kalt ist. Ich werde jetzt 39 und wenn man dank dem tollen Öl auf 30 geschätzt wird,sollte ich es euch wohl nicht vor enthalten. Für zarte Füße ist Jojobaöl nur zu empfehlen.
    Meine Tochter-8 hat Neurodermitis,Arganöl habe ich lange Zeit verwendet, aber diesen Winter half nur Nachkerzenöl.Die Erfolge sieht man am nächsten Tag, unglaublich was dieses Öl kann.
    Und wenn mal der Rücken schmerzt dann einige Löffel nehmen, bei mir hilft das immer.
    Alle Öle sind von der Ölmühle Solling.

    • beautyjagd sagt:

      Stimmt, gute Idee, ich könnte auch mal meine Füße mit Öl pflegen! Daran hatte ich bisher noch gar nie gedacht 🙂

  • Rouge sagt:

    Hallo Beautyjagd,

    gestern bin ich durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und möchte ein riesiges Kompliment loswerden: schön geschrieben, informativ, aktuell, toll!

    Ich bekenne, ich bin eine ältere Hauschkarianerin, 55 Jahre, mit gutem Hautbild, von dem ich bis heute nicht weiß, ob es von meiner immer noch niveacremenden Mutter vererbt wurde (sie hat eine Superhaut) oder doch Hauschka zuzuschreiben ist……
    Ein bisschen bin ich Hauschka untreu, denn ich verwende die Wildrosenkapseln von Weleda, und mag sie sehr und frage mich gerade, warum anscheinend nur ich davon schwärme?
    Hm, habe ich etwas überlesen?

    Und überhaupt: bist du kein Anhänger der These, alle Produkte müssten aus einer Serie sein, damit sich die Wirkstoffe ergänzen? Gerade stürzt mein Pflegeweltbild ein!

    Gruß aus der tollen Wagnerstadt in Franken

    • beautyjagd sagt:

      Hallo und willkommen auf dem Blog 🙂 Danke schön für das nette Feedback zu meinem Blog, das freut mich sehr.
      Ich hatte gedacht, dass die Wildrosenkapseln von Weleda aus dem Programm genommen wurden – aber ich habe gerade mal auf der Weleda-Homepage nachgesehen, da sind sie noch gelistet. Wahrscheinlich wurden sie nur bei dm ausgelistet. Von der Zusammensetzung hören sie sich gut an, könnten mir auch gefallen. Ich muss mal gucken, wo ich sie herbekomme.
      Für mich müssen die Pflegeprodukte vom Konzept her zueinanderpassen, nicht unbedingt von der Marke. Außerdem muss ich zugeben, dass ich als Bloggerin natürlich sehr gern neue Sachen ausprobiere, da könnte ich gar nicht nur bei einer Marke bleiben 😉
      Viele Grüße nach Bayreuth (ist ja nicht weit weg von hier)

      • Rouge sagt:

        Hallo Beautyjagd,

        danke für die schnellen Infos:-)
        Weleda-Kapseln gibt es z. B. im Reformhaus, im Müller-Drogeriemarkt und im Bioladen.
        Ich mag sie sehr und vertrage sie mit meiner empfindlichen Haut gut, in Kombination mit dem Tautropfen Rosenwasser, welches ich auch schätze.
        Ich bin in diesen Dingen eher beständig und probiere nur ungern aus, denn meine Haut macht gerne Kapriolen.:-(

        Aber toll, dass du so umtriebig bist und testest und wir LeserInnen informiert werden.
        Da werde ich doch das eine oder andere mal probieren, Martina Gebhardt z. B.

        In Bayreuth hat der Frühling zugeschlagen, es sind mehr als 2 Grad plus, juhu.

  • […] seinen Hauttyp auswählt oder eine sinnvolle Ölmischung erstellt, habe ich in meinem allgemeinen Post zu Gesichtsölen […]

  • Waldfee sagt:

    Ich habe noch mal gestöbert. Hat jemand von euch schon mal das Gesichtspflegeöl Neroli/Cassis in der 30ml Flasche von Primavera benutzt? Acaiöl von den Maienfelsern hört sich gut an, das Midlifeöl von denen ist auch sehr schön.

    • beautyjagd sagt:

      Ich kenne das Gesichtspflegeöl in der Flasche von Primavera. Es basiert auf einer klassischen Mischung von Jojobaöl, Mandelöl und Aprikosenkernöl, es zieht auf meiner Haut gut, aber nicht superfix ein. Den Duft mag ich sowieso – für mich ein tolles Sommeröl, das man im Urlaub auch in die Haare und für den Körper verwenden kann.
      Das Acai-Öl ist ein Wirkstofföl, das mich auch interessiert, weil es so viele Antioxidantien enthält. Das Midlifeöl von Maienfelser ist eine schöne Mischung an Ölen, leider kenne ich es nicht – es scheint ja leicht nach Rose zu duften. Vielleicht hat jemand damit Erfahrung hier?

      • Waldfee sagt:

        Das Midlifeöl hinterläßt ein tolles Hautgefühl und duftet ganz toll, leicht nach Rose.

    • salva sagt:

      ich kenne sowohl das gesichtspflegeöl neroli/cassis von primavera als auch das midlife öl von maienfelser und für mich ist deine frage richtig schwer zu beantworten.
      ich finde beide öle einfach spitze.
      das neroli/cassis ist vielleicht einen tic leichter, und hat einen tollen frischen beschwingten duft.
      das midlife öl habe ich als etwas pflegender und reichhaltiger mit dezentem rosenduft in errinerung.

      ich hatte mal beide zusammen in gebrauch und habe je nach hautzustand, wetter und stimmung abgewechselt.
      das neroli cassis nutze ich auch manchmal gerne als basisöl und misch mir je nach bedarf noch ein besonderes wirkstofföl dazu, etwa granatapfelkeröl, wildrose etc.
      dann aber jeweils nur ein paar tropfen.

      • Waldfee sagt:

        Dann könnte ich doch das Midlifeöl auch in der Handfläche mit etwas Acaiöl mischen?

      • Waldfee sagt:

        Oder zum Primaveraöl etwas Acaiöl? Das ist ja eine Wissenschaft für sich.

  • Veleda sagt:

    Huhu,

    nach zwei Wochen fast nur Öl-Pflege kann ich das Sanoflore-Öl doch gut leiden.
    Der Duft an sich muntert auf und die Mischung macht die Haut schön.
    Ich wechsel es aber mit dem Pflegeöl von Lavera ab (ich schau schon immer nach der Soft-Creme *grins*) und nur wenns kalt ist kommt die Creme oder Sheabutter zum Einsatz.
    Heute hab ich auch das ‚Ancienne Rose Eu florale‘ von Sanoflore angebrochen. Geruch leider nicht so schön wie das ausm Mediterrana aber auch nicht soo schlecht, da das von Flore ja NK ist, das andere war das ja leider nicht XD

    Schönen ersten Mai ^^

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe die Softcreme schon eine Weile und werde bald darüber berichten 🙂 ! Das Ancienne Rose Eau Florale von Sanoflore habe ich schon öfter in Apotheken in Frankreich gesehen, vielleicht kaufe ich es bei Gelegenheit. Und es gibt doch jetzt noch so ein neues Gesichtsöl von Sanoflore. das werde ich mir auch ansehen, wenn ich wieder in Frankreich bin (leider fällt mir der Name gerade nicht ein).

  • Veleda sagt:

    Liebe Julie,

    meine Läden kriegen die erst noch 🙂
    Also brav gedulden für mich.

    Meinst du ‚Huile des Delices‘? Das Trockenöl?
    Weil wenn ja das habe ich ja ^^

    • beautyjagd sagt:

      Es ist eines in einer blauen Flasche, habe gerade mal gegoogelt – ich meine das Huile Essence Merveilleuse. Das Trockenöl von Dir klingt auch gut, wonach duftet das denn?

      • salva sagt:

        hallo waldfee,
        da bin leider nicht ganz sicher.
        da julie oben geschrieben hat, , das das acaiöl ein wirkstofföl ist, denke ich, das es gehen müsste, da ja in in beiden ölen, also sowohl im primavera als auch im maienfelser öl bereits ein basisöl
        als grundlage vorhanden wäre.
        die wirkstofföle sollen ja immer nur in ganz kleinen mengen zugegeben werden .
        ich kenne das acaiöl noch nicht, weiss also nicht, wie es sich auf der hat anfühlt und verhält.
        es hört sich aber sehr interessant an. (ich esse manchmal die acaibeeren.).vielleicht mischst du erst mal eine kleine menge als probe?

        evtl. können hier noch andere andere „ölmischerin“ etwas dazu schreiben, denn ich bin noch nicht sehr versiert.

        kolleginnen von mir haben sich bei primavera telefonisch beraten lassen. eine sehr freundliche und kompetente beraterin hat ihnen geduldig alle fragen beantwortet, wertvolle tips gegeben hat und ihnen einige mischungsrezepte vorgeschlagen.

        vielleicht gibt es bei maienfelser auch die möglichkeit nachzufragen?
        viel glück und wenn du das acaiöl mal ausprobiert hast, würde es mich interessieren, wie es dir gefällt.

      • beautyjagd sagt:

        Ja, bestimmt kannst du das Acai-Öl mit beiden Ölen mischen! Ich würde es auch einfach mal mit einer kleinen Menge ausprobieren, ob es dir gefällt. Und bei Maienfelser habe ich gerade gelesen, dass man das Acai-Öl auch pur verwenden kann. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

  • Waldfee sagt:

    Aber erst heißt es: die vorhandenen Öle aufbrauchen. Im Moment benutze ich Shangri-La. Nur der Duft ist nicht so meins.

  • Veleda sagt:

    Huhu Julie,

    es riecht ‚warm‘ finde ich.
    Könnte etwas Jasmin drin sein, genau bestimmen kann ich es nicht.
    Zu Anfang ist der Duft sehr..ähmm..erschlagend, verfliegt aber nach 30 minuten circa.

    Nach deinem werd ich auch noch mal googeln 😉

    glg
    Veleda

  • Rieke sagt:

    Hey Liebes,

    ich brauche dringend deine Hilfe, wäre lieb, wenn du mir helfen würdest:

    Mir wurde in deinem Artikel bewusst, dass ich nicht mal ansatzweise Ahnung habe über Öle.

    Kannst du mir ein Buch empfehlen, dass als Nachschlagewerk dient.
    Indem folgende Sachen stehen:

    „Oxidationsstabilität (wie schnell wird ein Öl ranzig bzw. verharzt)
    Spreitverhalten (wie leicht verteilt sich das Öl auf der Haut)
    Penetrationsvermögen (zieht das Öl in die Haut ein oder bleibt es eher auf der Oberfläche liegen)
    Penetrationstiefe (wie tief zieht das Öl in die Haut ein)
    Penetrationsgeschwindigkeit (wie schnell zieht das Öl in die Haut ein)“

    Und ob es ein Basisöl ist oder ein Wirkstofföl…

    Brauche dringend so ein Buch, weil wissensdurstig :))

    Hilfe,

    Rieke

    • beautyjagd sagt:

      Da empfehle ich Dir das Buch Naturkosmetikische Rohstoffe von Heike Käser, Teile davon findest Du auch auf ihrer Homepage Olio Natura. Jedes Öl wird im Buch ganz genau erklärt – ich lese fast täglich darin !
      Liebe Grüße

      • Rieke sagt:

        Danke für deine schnelle Antwort! Habe nämlich bald Geburtstag, daher war deine Hilfe etwas ‚dringender‘ benötigt worden 😛

        Habe vielen, vielen Dank!

        Ich wünsche dir eine tolle Woche!

  • Joana sagt:

    Hallo 🙂

    Ich verwende seit kurzem das Dr. Hauschka Gesichtsöl.
    Dazu nehme ich die Waschcreme und das Spezial Tonikum.

    Ich habe eine Mischhaut mit ein paar Unreinheiten und leicht vergrößerten Poren.
    Außerdem habe ich im ganzen Gesicht feine Äderchen (ich habe sehr helle dünne Haut).

    Weißt du, was ich bei diesen Äderchen an Pflege verwenden kann und was vielleicht auch dagegen hilft?
    Ich habe mir Rosskastanienextrakt gekauft und bin am überlegen den in ein Aloe Vera Gel zu mischen (das Gel verwende ich täglich als feuchtigkeitsspender).

    Würde mich sehr über Hilfe freuen 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Joana 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Mh, dafür bin ich leider keine Spezialistin – aber Rosskastanienextrakt kenne ich nur von Venensalben, da soll der Extrakt ja dafür sorgen, dass sich nicht so viel Wasser im Gewebe ansammelt und entzündungshemmend wirken. Normalerweise sagt man ja immer, dass man möglichst nichts tun soll, was durchblutungsfördernd ist bzw. die Gefäße anregen soll (also scharfe Gewürze, Kaffee, Sauna oder aggressive Peelings etc). Vielleicht ist deswegen eher Schonung statt Anregung der Haut angesagt. Evt hat ja noch jemand hier eine ähnliche Haut?
      Liebe Grüße 🙂

      • Joana sagt:

        Okay, ich werde wohl doch besser mal zum Hautarzt gehen.
        Kannst du mir sagen welches Öl gut bei Mischhaut mit Unreinheiten ist und gegen vergrößerte Poren hilft?

        Ich verwende jetzt ja Dr Hauschka, das ist mir auf lange Sicht zu teuer und ich möchte auch möglichst wenige, am besten nur einen Inhaltstoff.
        Kennst du dafür gute Alternativen? Auch für die Waschcreme und Tonikum?

        Viele liebe Grüße
        Joana 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ich mag ja die Reinigungsmilchen von Martina Gebhardt gern – am liebsten würde ich dir die Reinigung aus der Kalmus-Serie von Sensisana empfehlen, aber die ist auch teuer. Günstiger ist die aus der Young&Active-Serie oder Sheabutter-Serie. Und beim Tonikum könntest Du ein alkoholfreies Gesichtswasser verwenden, z.B. das Rosenwasser von Apeiron. Als Öl könntest Du mal ein Traubenkernöl oder ganz klassisch Jojobaöl versuchen, gibt es beides z.B. von Primavera. Ich mag auch Wildrosenöl (=Hagebuttenkernöl) sehr gern, wäre vielleicht auch was für dich. Das Gesichtsöl von Dr Hauschka wird übrigens spezielle für die fettige Haut empfohlen, da es die Talgbildung regulieren soll. Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!
        Liebe Grüße

  • Anna-Lisa sagt:

    Sehr informativer Post, danke dafür!
    Ich kenne mich bisher mit Ölen gar nicht aus und habe heute mit meiner Glossybox ein Lavendelöl von Weleda bekommen…mir ist nur aufgefallen, dass das Haltbarkeitsdatum 12/2013 lautet…kannst du mir zufällig sagen, ob das Öl dann wirklich schlecht wird oder ob ich es trotz Haltbarkeitsdatum verwenden kann? Ich kenne mich überhaupt nicht damit aus und habe deshalb auch Angst, es überhaupt zu nutzen. So ein Öl braucht man ja nicht in einem Monat auf…
    Danke schon mal. 🙂

    Lieber Gruß,
    Anna-Lisa

    • beautyjagd sagt:

      Es ist natürlich nicht so toll, dass das Öl nur noch einen Monat haltbar ist. Es wird sicher nicht schlagartig schlecht, ich würde das Öl an Deiner Stelle schon verwenden, aber vor jeder Benutzung beschnuppern, ob der Duft noch ok ist. Mandel- und Sesamöl sind ja relativ stabil, aber das Lvendelöl wirkt dann irgendwann mal schon nicht mehr so gut, wie wenn es frisch ist.

      • Anna-Lisa sagt:

        Vielen Dank für die Antwort! Ich habe mich auch bei denen beschwert, weil ich das nicht so super finde.
        Dachte ich mir, da Öl ja auch ranzig werden kann…dann werde ich da wirklich aufpassen und es weg tun, sobald es schlecht riecht!
        Danke dir! 🙂

  • […] Hier geht es übrigens zu einem tollen und informativen Artikel über Gesichtsöle von Beautyjagd. […]

  • […] verfolgt und bin immer mal wieder bei Beautyjagd über verschiedene Gesichtsöle und einen tollen zusammenfassenden Post gestolpert, habe aber aufgrund der Fülle und Vielfalt an Ölen nie so recht gewusst, welches Öl […]

  • Pino sagt:

    Ich habe mehr als 10 Jahre ausschließlich kaltgepresstes Jojobaöl für mein Gesicht, Hals und Dekolleté benutzt (morgens und abends). Ich sage dazu, dass ich in dieser Zeit im sog. Business Bereich gearbeitet habe. D.h. „als Speckschwarte“ durfte ich da natürlich nicht unterwegs sein. Und ich war es auch nicht.

    Das Jojoba Öl ist so schön eingezogen. Ich konnte meine Augen dezent schminken, ohne dass etwas verlaufen wäre. Butterweiche, gepflegte Haut – top.

    Ich habe in diesen Jahren das Jojobaöl immer zu 1 Liter gekauft (für rd. 26 Euro).

    Nicht nur der Preis für Jojobaöl hat sich mittlerweile sehr verändert (fast doppelt so teuer) – vielmehr bin ich auch älter geworden (Stichwort Hautelastizität).

    Ich habe mir daraufhin etwas Neues für Gesicht, Hals und Dekolleté überlegt: 50% Mandelöl + 50% Aloe Vera Gel. Dafür mische ich in einem 50ml-Fläschchen diese Mischung an. Einfach zusammengießen und vor der Anwendung kurz schütteln, damit sich die Teile verbinden.

    Rd. alle 2 Wochen ist mein Fläschchen leer (nehme es auch immer mal für die Ellenbogen und die Knie) und ich mische neu an. So habe ich immer frische Zutaten auf der Haut.

    Wieder habe ich damit eine ölhaltige Gesichtspflege, die super pflegend ist und ebenfalls wieder keine Speckschwarte aus mir macht. Und gerade rund um die Augen (Lachfältchen) und im Wangenbereich (Grübchen) macht der Zusatz des Aloe Vera Gels wundervolle Dinge mit meiner Hautelastizität.

    Ich (45) bin mit dieser Mischung sehr zufrieden.

    • Waldfee sagt:

      Das hört sich ja interessant an. Was hast du denn für eine Haut? Meine ist 47 Jahre alt, trocken und hat Fältchen. Außerdem sieht sie oft fahl und müde aus ( 3-Schicht-System läßt grüßen). Eine Zeit lang habe ich Gesichtsöl auf die feuchte Haut aufgetragen, da wurde sie sehr trocken, es fehlte wohl die Feuchtigkeit. Aber Öl und Aloe 50:50 hört sich nach einer ausgewogenen Mischung an. Meinst du, das wäre auch was für mich? Vor allem Hals und Décolleté würde ich damit pflegen wollen.
      Wo hast du denn Öl und Aloe gekauft?

      • Pino sagt:

        Hallo Waldfee,

        jaja – diese Trockenheit. Ich habe verstärkt in den letzten 2 Jahren gemerkt, wie die Haut auf der Stirn, im Wangenbereich und rund um die Augen „alles aufzulutschen scheint“.

        Wenn ich aus der Dusche kam und mein Gesicht abgetrocknet habe, waren diese Bereiche extrem trocken. Und dabei benutze ich keine agressiven Seifen und Duschgele.

        Als ich noch pures, kaltgepresstes Jojobaöl benutzt habe, hat meine Haut es in den Jahren genau dort mehr und mehr „aufgelutscht“. Über den Tag konnte ich merken, wie Stirn, Wangen und Augenbereich trockener wurden. Das hinterließ dort ein Spannungsgefühl, das ich bis dahin nicht kannte.

        Die 50:50 Kombination aus Mandelöl und Aloe Vera Gel habe ich wegen dieser Problemstellung bewußt gewält. Ich empfinde das Mandelöl als sehr viel feiner als das Jojobaöl. Es ist ideal für trockene, spröde Haut. Und Aloe Vera Gel ist einfach ein super Feuchtigkeitsspender.

        Die Zeit mit Spannungsgefühlen auf der Haut ist damit vorbei. Offenbar nährt diese Kombination die trockenen Hautpartien deutlich besser – und vor allem – anhaltender. Die Haut ist gut durchblutet und wirkt einfach frisch.

        Beide Zutaten kaufe ich online bei Behawe. Damit bin ich sehr zufrieden – auch mit allen anderen Zutaten, die ich von dort habe.

      • beautyjagd sagt:

        Ich finde die Kombi aus 50% Fett, 50% Feuchtigkeit auch super! Letztlich gehe ich ganz ähnlich vor, ich trage erst das Serum (oder Aloe Gel) auf, dann kommt das Öl darüber – meine eigene selbstgebaute spontane Creme, sag ich immer.
        Im Gespräch mit Martina Gebhardt bekam ich noch den Hinweis, dass die Ursache für trockene Haut im Winter oder beim Älterwerden auch ein Mangel des hauteigenen Emulgators sein kann. Dafür ist dann zB Lanolin super. Oder aber Avocadoöl, das auch Stoffe enthält, die wie ein leichter Emulgator wirken können. Ich denke, man muss ein wenig herumprobieren, was (und in welchem Maße) der Haut fehlt: Feuchtigkeit, Fett oder Emulgator.

      • Waldfee sagt:

        Vielen Dank, Pino. Ich werd gleich mal Googeln 🙂

  • Lara sagt:

    Hochinteressant. Eigentlich logisch, schließlich sind es ohnehin die Öle, wegen deren wir uns Cremes ins Gesicht schmieren. Aber eine Frage habe ich doch: Ich trage meine Haare stets offen und von Sonnencreme und zu fetten Cremes bekomme ich in wenigen Stunden sehr fettige Haare, weil diese natürlich auch ins Gesicht fallen (das gehört zum Style 😉 ) Ist dieser Effekt bei Gesichtsölen nicht umso stärker?
    LG Lara

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe kurze Haare und kann das deswegen nicht ausprobieren – aber eigentlich soll das Öl wirklich weggezogen sein, sonst kannst Du dich aj auch nicht schminken. Also wirklich nur wenige Tropfen (gerade am Anfang neigt man dazu, viel zu viel zu nehmen) auf feuchter Haut verwenden, dann wirkt die Haut schon nach ein paar Minuten nicht mehr fettig.

  • […] passenden Gesichts – oder Reinigungsöle dazu findet ihr bei einem meiner Lieblingsblogs, bei Beauty-Guru Jule von […]

  • Tessa sagt:

    Hallo,

    seit Stunden stöbere ich im Internet nach einer geeigneten Hautpflege und bin auf Eure Artikel gestossen.

    Da ich seit einiger Zeit Dr. Hauschka verwende habe ich Wirkung eines Gesichtsöl schon testen können. Allerdings bekomme ich zur Zeit vermehrt Pickel und weiß nun nicht ob es an dem Öl oder der sog. Umgewöhnungsphase liegt.

    Leider muss ich ziemlich sparen und Hauschka ist mir mit der Zeit zu teuer. Jetzt hoffe ich anhand Eurer Erfahrungen auf eine günstigere Alternative.

    Meine Haut ist ziemlich „ramponiert“, also etwas trockene Wangen, öltige T-Tone, große Poren und Unreinheiten.

    Sie ist zwar durch Hauschka schon etwas besser geworden aber die Pickel irritieren mich nun etwas.

    Auf der Maienfelser HP habe ich mich auch umgesehen und bin nun sehr durcheinander.

    Wenn es möglich wäre würde es mich freuen wenn Ihr mir einen Tip geben könntet mit welchem Öl, Waschcreme etc., Blütenwasser o.ä. ich mal anfangen könnte.

    Wäre es auch eine Möglichkeit mit dem Gesichtstonikum Spezial, der Waschcreme- und milch von Hauschka weiter zumachen und ein von Euch empfohlenes Öl zu nehmen?

    Oder ist es besser nur ein Blütenwasser und ein Öl von Meinfelser zu benutzen? Mit welcher Waschcreme?

    Ich bin jetzt ganz durcheinander und total überfordert. An das Selbstmischen traue ich mich jedenfalls noch nicht.

    Über Eure Tips würde ich mich sehr freuen.

    Danke

    • beautyjagd sagt:

      Ich kann gut verstehen, dass Dich die Fülle der Informationen erst mal erschlägt!
      Natürlich kannst Du die Waschcreme (nicht reiben, nur andrücken) und die Rein igungsmilch plus Tonikum von Hauscka weiter gut verwenden und mit einem anderen Öl verwenden. Das Gesichtsöl von Hauschka ist evtl fürm trockene Gesichtspartien nichtb so gut geeigent, es wird ja für fettige Haut empfohlen. Vielleicht testest Du erst mal mit einem Basisöl wie Jojoba (im Kleinflakon von Primavera ungefähr 4 EUR, da gibt es auch noch andere Sorten wie Aprikose), ob Du mit Öl zurecht kommt. Immer nur ganz wenig nehmen und auf feuchter Haut auftragen! Ich mag auch Wildrosenöl gern, das könnte auch passen. Oder eine Mischung aus beiden.
      Die Young&Active Reinigungsmilch von Martina Gebhardt könnte auch was für dich sein – aber die Haushcka Reinigungsmilch ist wirklich auch gut!
      Ich wünsche Dir, dass Deine Haut bald ins Gleichgewicht kommt 🙂

  • Eva sagt:

    Hallo, hast Du vielleicht eine Empfehlung zu reinen Ölen fürs Gesicht? Eignen sich Cranberryöl und Granatapfelkernöl? Danke.

    • beautyjagd sagt:

      Pures Granatapfelöl würde ich nicht nehmen, das zieht kaum ein, weil es so dickflüssig und zäh ist. Cranberryöl ginge schon eher solo. Ich würde die beiden von dir genannten Öle (sind Wirkstofföle) aber mit einem Basisöl mischen, zB Jojobaöl, Arganöl oder Mandelöl – je nachdem, welches Hautbedürfnis Du hast. Mit Jojobaöl werden die empfindlichen Wirkstofföle auch stabilisiert. Ich verwende Wirkstofföl wie Hagebuttenkernöl oder Sacha Inchi schon öfter pur, aber für jeden Tag wäre es mir etwas zu viel.

  • Eva sagt:

    Vielen Dank für Deinen Rat!

  • Renate sagt:

    Hallo,
    reinige seit zwei Wochen abends meine Haut mit Mandelöl. Je nach bedarf verteile ich dann noch ein paar Tropfen auf meiner Haut. Ich habe mich für Öl entschieden, da meine Haut plötzlich verrückt spielte. Sie wurde rot und brannte an einigen stellen.
    Das Brennen ist durch das Öl verschwunden auch spannt die Haut nicht mehr so.
    Morgens ist aber meine Haut immer noch rötlich und glänzend. Auch habe ich das Gefühl, dass sich meine Poren vergrößert haben. Jetzt bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob Öl überhaupt das Richtige für mich ist. Ich hatte nie richtige Probleme mit meiner Haut. Sie war zwar immer schon empfindlich, aber nie trocken.
    Nach ein paar gescheiterten Versuchen die richtige Pflege zu finden, hat dann meine Haut total verrückt gespielt. Ich glaube das lag an einer Creme mit Aloe Vera.

    Ich habe mir jetzt die Reinigungsmilch von Sensisana Maritim für sensible Haut bestellt.
    und das Rosenwasser von Akamuti.

    Irgendwie bin ich aber total verwirrt und weiß nicht was für meine Haut die richtige Pflege ist. Eigentlich bin ich einer Pflege mit Öl nicht abgeneigt, jedoch will ich meine Haut nicht noch mehr reizen. Zu was für einer Pflege würdest du mir raten.

    Viele liebe Grüße
    Renate

    • beautyjagd sagt:

      Nicht alle Frauen mögen Öl bei der Pflege oder auch der Reinigung – das findet man wirklich nur durch Ausprobieren heraus! Wie bist Du denn bei der Reinigung vorgegangen? Es gibt da ja verschiedene Methoden, die ich in diesem Artikel angesprochen habe: http://beautyjagd.de/2014/03/13/reinigungsoele-und-cleansing-balms-anwendung-und-produkte/

      Vielleicht braucht deine Haut zur Pflege mehr als Öl, also einen zusätzlichen Emulgator, um gut versorgt zu sein. Was hast Du denn bisher verwendet, eine Creme? Und vielleicht ist Mandelöl nicht das richtige Öl für Dich, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Verwendest Du darunter ein Hydrolat bzw. Serum?
      Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben 🙂

  • JuleZ sagt:

    Huhu:)
    im Moment stöbere ich sooo gern auf deiner Seite!!!! So viele tolle Infos DANKE!!!
    Hast du auch einen Tipp für fettige Mischhaut? Ich würde gern ein Öl zur Tagespflege nutzen. Abends würde ich gern das Öl von Pai benutzen.
    Du nimmst ein Öl zur Tagespflege nicht wieder unter, oder? Du lässt es einziehen und machst dann das Puder drauf, richtig?

    • beautyjagd sagt:

      Ich freu mich, dass Du so viel Spaß an meinem Blog hast 🙂
      Und ja, ich trage das Öl morgens auf die feuchte Haut auf, lasse es kurz einziehen, tupfe evtl mit Blotting Paper ab (wenn ich mal zuviel Öl erwischt habe) und dann gebe ich Mineral Foundation drüber, oder auch flüssige Foundation oder nur Puder, je nach Lust und Laune.
      Spontan könnte ich mir vorstellen, dass zu Deiner Haut das Gurkensamenöl passen könnte (das finde ich super), oder vielleicht Distelöl.

  • JuleZ sagt:

    Oh danke für den Tipp, woher bekomme ich das?
    Behawe?
    Ich habe mir grad das Dr. Hauschka Öl gegen fettige Haut als Probe gekauft. Allerdings habe ich einige komedogene Stoffe entdeckt. Ich probier das jetzt einfach mal…
    Nenutze ich dann nur das reine Distel oder Gurkensamenöl.

  • JuleZ sagt:

    Das werde ich mir doch gleich alles mal anschauen:)
    Was für Blottung Paper nimmst du denn? Ich kenne nur die konvetionellen… Gibt es da auch etwas bei Nk Produkten?

  • Veleda sagt:

    Huhu 🙂

    Bei Alterra haben sie ein neues Gesichtsöl mit Granatapfelsamenöl.
    Es ist für sehr trockene Haut ausgeschrieben.
    Das Granatapfelöl steht an zweiter Stelle, erste ist Sojaöl , dritte ist Mandelöl.
    30ml im plastikpumpspender kommen für 5 Euro circa.
    Bin es grade bei dem Eiseswetter am austesten, abends bekommt meine Haut ein Feuchtigkeitsserum.

    Grüße nach Honk-Kong 🙂

    lg
    Veleda

  • Veleda sagt:

    Oh man Mädels,

    Ich habe heute meine neue kaltgepresste Sheabutter vom Afrikahandel erhalten. Hammer riecht die lecker. Hab mich ‚ausversehen‘ bei der bestellung verklickt, jetzt teste ich die mal. Was ich gut fand(habs extra nachgelesen) das sie beim Shop da nun auch in Ghana kaltpressen und es auf der Technik einer biologischen Ölmühle gemacht wird. Die Nüsse und Bäume sind immernoch Wildwuchs und der verkauf Fair Trade und die Butter ist herrlich Gelb (nicht so ins grünliche gehend wie die ‚traditionelle‘ die ich vorher hatte. Schnüffel schon die ganze Zeit am Pott rum 🙂 Mir hat nur der Aufkleber wie bei der traditionellen gefhlt 😀
    Preis war 7 Euro für 100 ml kaltgepresste Butter , was noch in Ordnung ist.

    Werde berichten wie diese lecker riechende Butter wirkt, soll ja noch mehr Wirkstoffe und heilende Stoffe haben als die die ich vorher hatte 🙂

    • Ellalei sagt:

      Veleda, das klingt doch toll! Einen „Hammer-Duft“ konnte ich bei Shea bislang nicht feststellen und die Infos ringsherum klingen auch unterstützenswert. Wo hast du die Butter denn gekauft und welche hattest du vorher, wenn der Unterschied schon jetzt so gravierend ist?
      Eine richtig gute und sozial verträgliche Sheabutter an die man ohne allzu viel Stress kommt suche ich noch. Obwohl ich sagen muss, dass mein Verbrauch nicht so hoch ist, dass ich ständig neue brauche, die ist ja auch so ergiebig!

      Liebe Grüße

  • Veleda sagt:

    Guten Morgen Ellalei,

    vorher hatte ich die unraffinierte und traditionell hergestellte von Afrikahandel(mir reicht ein 100ml Pötchen für 2 Jahre circa).
    Der Geruch erinnert an Kakaobutter , was das Gewinnungsverfahren, die Kaltpressung wohl macht.
    Vom ‚Auftragen’her ist sie nicht so salbenartig wie die traditionelle.
    Gekauft hab ich es über Amazon beim Verkäufer ‚Afrikahandel.de‘

    liebe Grüße 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe mich auch gleich mal auf Afrikahandel.de umgesehen – zuerst dachte ich ja, dass es sich um eine Shea Nilotica handelt, die mag ich ja sehr für ihre cremige Textur, aber es ist die „normale“ Sorte. Immer wieder interesant, was ihr hier so entdeckt 🙂 Bei mir fängt auch bald wieder die Sheabutter-Zeit an….

    • Ellalei sagt:

      Oh danke dir! Den Shop kannte ich noch nicht. Dein erstes Fazit klingt auch gut, obwohl ich auch „meiner“ Sheabutter kein Spannen oder Jucken kenne. Ist das denn öfter so?

      Jetzt bin ich aber auch etwas verwirrt, wie Tessa unten. Es ist doch diese, die du jetzt hast? http://www.afrikahandel.de/de/Sheabutter/kalt-gepresste-Sheabutter-6ml-cold-pressed—1-2091.html?sid=rimsbvsdsruu395k6an20ulk02&_image=0
      Da steht nämlich explizit in der Beschreibung sie sei öliger als traditionell hergestellte und da ich kein Bild ohne Deckel sehe kann ich auch nciht sagen sie sei grün. ??? 😉

      Liebe Veleda, bitte kläre uns auf. Danke dir!

  • Veleda sagt:

    So..erstes Mini-Fazit nach dem ersten Tag.
    Nach dem Auftragen (ich lager meine Kosmetiksachen in einer Box unter meinem Bett) war es etwas schwieriger sie zu entnehmen. Nachdem die Oberfläche aber durch Fingerwärme angewärmt war verteilte es sich gut. Nicht so Salbenartig wie die ‚traditionelle‘, eher..öliger. Hinterlässt ein gepflegtes Hautgefühl, Gesicht ist matt und nicht ölig. War bis um 18 Uhr und kein Spannen,Jucken oder ähnliches.

    Ja Julie, hab mich ja auch gewundert *smile*

    Schönen abend an alle 🙂

  • Veleda sagt:

    war bis um 18 Uhr unterwegs , das meinte ich 😀

  • Tessa sagt:

    Hallo Veleda,

    danke für Deine Beschreibung. Würdest Du mir bitte den Link geben von der Butter die Du bestellt hast? Die für 7€ bei Afrikahandel ist nämlich grün und Du hattest geschrieben dass sie gelb ist? Ich würde sie gerne mal aus testen denn meine Versuche mit Makanaöl sind nicht von Erfolg gekrönt, immer noch bzw. immer wieder Pickel und fettige Haut in der T-Zone.

    Ganz lieben Dank

  • Veleda sagt:

    http://www.amazon.de/SheaGold-Sheabutter-gepresst-unraffiniert-80gr/dp/B0056Z50WC/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&qid=1415944374&sr=8-1-fkmr0&keywords=unraffinierte+Sheabutter+Afrikahande

    Moin moin,
    das liegt wohl an Amazon , die Beschreibung ist für die Kaltgepresste und das Bild ist der ‚traditionellen‘.
    Warum auch immer die das so machen….
    Das ist jedenfalls der Link dazu. (weswegen ich mich ja auch zu Anfang gewundert habe).
    Ich hoffe jetzt das die Verwirrung ausgeräumt ist 😉

  • Bine sagt:

    Hallo ihr Lieben, puh, super informativer Block, danke, bin zur Zeit auch auf der Ölwelle … 😉 mit Arganöl habe ich angefangen, von Primavera, nicht schlecht, aber da geröstet, mochte meine Haut das nicht so wirklich auf Dauer, dann dazu Nachtkerzenöl, sagte meine superempfindsame Haut auch nicht unbedingt JA zu, seit einigen Tagen benutze ich Huiles & Sens – Anti-Couperose Hautpflegeöl – , meine Haut ist trocken, und neigt ansonsten zu allem was es so gibt… *smile* … und ich bin wirklich von der Qualität sehr begeistert, ich mische es mit einem Aloe Vera Gel ( 1 Pumpstoß Öl ) in der Handinnenfläche, es bildet sich eine wirkliche sehr schöne cremige Emulsion, die sich leicht im Gesicht verteilen lässt und sehr gut einzieht. Es geht natürlich auch ohne das Aloe Vera Gel (99%). Beides habe ich via Amazon bezogen. Das französische Unternehmen bietet es auch dort an und es dauerte nur 4 Tage! bis es bei mir war. Wer mag kann ja mal auf der Seite schnuppern, sie bieten auch tolle andere Öle und Produkte an. Jedenfalls wirkt es sehr beruhigend, auch gegen Rötungen, Unreinheiten etc. Wenn es aufgebraucht ist, werde ich mal Khadi Gesichtsöle testen, habt ihr damit schon Erfahrung? Ach ja und das age protect Öl von SantaVerde würde ich auch gerne meiner Haut vorstellen, hat es jemand von euch schon verwendet? Ich glaube ja, irgendwo ganz oben habe ich es, glaube ich, gelesen … 🙂 Euch eine schöne Zeit und erfolgreiches, freudiges Ölen … 😉

    • beautyjagd sagt:

      Öle sind was herrliches, das finde ich auch 🙂 Das neue Age Protect Öl von Santaverde habe ich hier besprochen: http://beautyjagd.de/2014/08/25/age-protect-von-santaverde/ Und echt, das Arganöl von Primavera ist geröstet? Das wäre mir neu… vielleicht verwechselst Du da was? Danke für den Tipp mit dem Anti Couperouse Öl von Huiles&Sens, ich hab dort schon mal bestellt, muss ich mir mal angucken.

      • Bine sagt:

        Danke für den link zum age-protect Öl 🙂 Noch ist das Öl von Huiles&Sens nicht aufgebraucht, muss also noch etwas in die Warteschleife … 😉 Zum Arganöl von Pirmavera: Kann ich dir natürlich nicht zu 100% garantieren, habe auch gestaunt, die Aussage kam mal von einer Bekannten, die bei Primavera vor einigen Jahren direkt nachgefragt hat;* weil das geröstete Öl wohl angenehmer riecht*. Naja, es gibt bei Arganöl schon ziemliche Qualitätsunterschiede. In meinem jetzigen Öl ist es übrigens auch enthalten, kalt gepresst und bio, wie alles von Huiles&Sens. Übrigens sind in dem „Anti-Couperose“ Öl wirklich tolle Öle enthalten, die nicht vollständig auf der Seite zum Produkt aufgeführt sind, als erstes, so auf der Flasche, Arganöl, dann 3 verschiedene Rosenöle, Aprikosenkernöl, etc, also durch aus ein „Allrounder“ … 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ich werde mal direkt bei Primavera nachfragen (und dann hier nochmals antworten) 🙂 Und ja, das Anti-Couperose Öl hat tolle INCIs, ich schätze ja auch die enthaltene Immortelle sehr!

      • Dass das Arganöl von Primavera geröstet sein soll, wäre mir aber auch neu. Gerade Primavera legt doch bei seinen Samenölen so viel wert auf erste Kaltpressung. Da passt eine Röstung gar nicht rein. Und auch vom Geruch her kommt das nicht hin. Ehrlich gesagt finde ich geröstetes Arganöl (kenne ich als Lebensmittel) auch deutlich geruchsintensiver und wollte es nicht im Gesicht haben.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Bine sagt:

        sorry, es sind doch „nur“ zwei Rosenöle in dem „anti-Rötungen“ – Öl enthalten : Rosa moschata seed oil*, Oenothera biennis (evening primrose) oil 🙂

  • Bine sagt:

    wie gesagt, ich kann das mit dem Arganöl von Primavera leider nicht persönlich bestätigen, vielleicht einfach nochmal nachfragen … 🙂

    • beautyjagd sagt:

      So, ich hab schon die Antwort von Primavera, sie schreiben: Alle unsere fetten Öle sind so naturbelassen wie möglich, um die Wirk- und Vitalstoffe bestmöglich zu erhalten. Also kaltgepresst, nativ und nicht geröstet. Das gilt auch für Sesamöl.
      Und ich finde ja, dass das Arganöl von Primavera durchaus „typisch“ duftet 🙂

      • Bine sagt:

        ok, seltsam, dann war das wohl eine Fehlinformation … 🙂 danke dir!!! :- ) Habe auch nochmal nachgefragt, sie ( die Bekannte ) bekam von einer der Mitarbeiterinnen die Antwort:“erst kurz angeröstet, dann ( kalt? ) gepresst“ — wie auch immer. Am besten selbst schauen, wie es sich auf der Haut anfühlt. 🙂

      • Hanne sagt:

        Kleiner Nachtrag zum Arganöl, denn ich lese hier schon länger mit, ohne bisher etwas beigetragen zu haben…
        Laut Heike Käser (eine wirklich unerschöpfliche Quelle, was öl-spezifische Informationen angeht!) ist das ungeröstete Öl für den kosmetischen Einsatz optimal – Achtung, allerdings preisen manche Händler „kosmetisches Arganöl“ an, das zwecks Desodorierung wasserdampfbehandelt ist und überteuert.
        Firmen wie primavera kann man da wohl vertrauen.
        Die französische Firma NAFHA habe ich vor kurzem gefunden. Sie stellen auch ECOCERT- zertifiziertes Arganöl her. Ansonsten kleines Sortiment, was ich persönlich positiv finde, soziale Verträglichkeit hört sich gut an, Ernteverfahren stimmt mich allerdings skeptisch, da ich bei Argan d’or nachlesen konnte, dass zur Erntezeit die Anbaugebiete der Arganbäume als Weidegebiete gesperrt sind und die Früchte nicht von Hand gepflückt, sondern vom Boden aufgelesen werden.
        Hat jemand schon von der Firma gehört? (Gibt es, soweit ich weiß nur in Frankreich, nicht in Deutschland)

        Sehr spezielle Thematik und wahrlich eine Wissenschaft für sich!

      • beautyjagd sagt:

        Von Nafha habe ich mal in einer französischen Zeitschrift gelesen (und die Sachen online bei Mademoiselle Bio gesehen), aber ich kenne die Firma sonst nicht. Gerade habe ich mal auf der Homepage gesucht, ob da was zur Ernte/Herkunft des Arganöls steht – irgendwie habe ich nichts gefunden, hast Du da konkrete Aussagen gelesen? Stutzig hat mich nur gemacht, dass sie schreiben, dass ihr kosmetisches Arganöl nach nichts riecht, da musste ich dann doch ein bisshcen an Desodorierung denken…

      • Hanne sagt:

        Ging mir genauso.
        Im Online-Shop der Marke hier:
        http://www.cosm-ethique.com/certifie-bio/13-huile-d-argan-3770001321103.html
        unter dem Reiter „Ingrédients“ steht etwas über die Produktion, das aber dem widerspricht, was man hier über die Ernte lesen kann.
        http://www.argandor.de/arganoel-ernte.html

        Macht mich stutzig und erweckt nicht gerade mein Vertrauen. Vielleicht waren bei Olio Natura genau solche Händler und ihr „kosmetisches Arganöl“ gemeint?

        Die gleiche Marke macht auch Ghassoul, klingt interessant, aber in der Richtung kenne ich mich nicht genügend aus, um die Qualität einschätzen zu können…

      • beautyjagd sagt:

        Ja, es ist fraglich, was die bei Nafha mit „recolté à la main“ meinen, das bei Argan d’or habe ich auch gelesen… Wahrscheinlich würde man nur Klarheit bekommen, wenn man mal vor Ort ist und wirklich mitbekommt, wie das alles abläuft – vielleicht auch unterschiedlich in den Gebieten? (Primavera und Farfalla sind auf jeden Fall Firmen, denen ich das Knowhow auch vor Ort und dann die Analyse des Öls in der Firma zutraue. Aber es gibt sicher auch noch mehr Firmen, die das können 🙂
        Bei Ghassoul frage ich mich ebenfalls oft (wenn ich in Frankreich bin), wie vertrauenswürdig Firmen so sind, denn man bekommt die marokkanische Erde ja selbst in manchen größeren Supermärkten.

  • Bine sagt:

    Ihr Lieben, hat hier einer von euch schon Erfahrung mit Khadi Gesichtsölen? 🙂

    • @Bine: Da sich sonst keiner meldet, antworte ich jetzt mal. Ich habe die Khadi-Gesichtsöle getestet und Sie haben mich nicht überzeugt. Einerseits riechen sie wirklich sehr stark (und die Gerüche muss man auf jeden Fall mögen), andererseits mag ich das Gefühl nicht auf der Haut. Ich gehe davon aus, dass das enthaltene Reiskeimöl raffiniert ist und dieses Gefühl des „abgedichtet seins“ daher rührt. Auf jeden Fall ist das nicht meins.

      Zum Vergleich habe ich das Öl von mysalifree, das ebenfalls Reiskeimöl enthält. Aber in Bio-Qualität und offensichtlich unraffiniert. Dieses liegt nicht oben auf, sondern zieht ein und bietet trotzdem Schutz. (Natürlich kommen dann die Öl-Eigengerüche durch. Aber das ist mir eindeutig lieber als die sehr eigenwilligen Gerüche bei Khadi.)

      Ich kann mir vorstellen, dass die Khadi-Öle einige Fans haben und preislich sind sie wirklich sehr günstig. Aber in unser Sortiment passen sie nicht, da der Bio-Anteil zu niedrig ist und der Anwendungskomfort nicht unseren Vorstellungen entspricht.

      Ich hoffe, dass Dir dieser subjektive Eindruck weiterhilft. Vielleicht kann aber eine andere Leserin auch noch ihre Erfahrungen teilen. Dann ist es nicht ganz so einseitig. 😉

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Ruth sagt:

        Ein wenig off-topic, weil ich bei Khadi nur zu den Haarfarben Erfahrungen weitergeben kann (die im Übrigen super sind ), doch ein weniger User-Erfahrung zum Mysalifree-Pflegeöl. Das ist ein ganz wunderbares Produkt. Es hat nur einen „Makel“, dass es eben nur danach riecht, was auch drinnen ist. Und nachdem keine ätherischen Öle oder sonstwas zugesetzt werden, riecht es – nun – kulinarisch. Ich hatte anfangs den Drang, es über in den Salat zu verteilen – wäre wahrscheinlich auch gar kein Problem 😉 . Die Pflegewirkung ist allerdings top und es ist so neutral, das es mit anderen Produkten gut kombiniert werden kann.

      • Bine sagt:

        Habe gerade nochmal bei Khadi-Gesichtsölen geschaut, Anti-aging und Hibiscus – Öl sind beide vom BDIH zertifiziert, dürfen Bio-Öle wenn sie so zertifiziert sind, trotzdem raffiniert sein, kennt sich da jemand aus?

      • Meines Wissens sind die einzigen beiden Siegel, die möglichst unbehandelte Öle garantieren Demeter (nur „Wasserdampfbehandlung“ erlaubt) und Biokosmetik nach ÖLMB. Beim BDIH müsste man mal tiefer einsteigen, ob vielleicht in der höheren Stufe (BDIH-Siegel + Bio/organic im Produktnamen) auch eine bessere Ölqualität garantiert wird. Aber das würde bei den Khadi-Ölen ja auch nicht zutreffen.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

    • Silk sagt:

      @Bine: Ich kenne einige Khadi Öle und ich mag sie sehr gern. Was sie alle gemein haben: Sie riechen wirklich sehr stark!!! Alle……. und das muss man mögen. Einige wie Pink Lotus und Viola finde ich super (verwende es sogar als „Parfum“)…. das 10 Kräuter z.B. riecht nicht so toll….. Ist aber halt alles Geschmackssache. Mit den Kleingrößen kann man nichts falsch machen und erstmal den Duft tsten. Ich finde nicht das sie „abdichtend“ wirken. Ich verwende sie allerdings im Gesicht nur auf Kurzreisen und dann mit Aloe Vera Öl drunter. Ich schwitze nicht darünter und Pickel und Mitesser bekomme ich auch nicht. Also, alles ok….. Allerdings würde ich sie nicht ausschließlich im Gesicht verwenden, da verwende ich lieber andere Öle- gern in Bio Qualität o.ä.. Ich denke auf Dauer gibt es, auch im „günstigen“ Bereich, bessere für das Gesicht.

      • Bine sagt:

        Liebe Silk, danke für deine Zeilen 🙂 , ja, das mit dem Duft ist so eine Sache, der muss schon passen und stimmig sein, so ist doch der Geschmack und das Empfinden sehr unterschiedlich, das mit den Kleingrößen ist eine gute Idee, liebäugle mit Anti-Aging und Hibiscus, deine genannten werde ich dann auch mal als Reisegröße beschnuppern … hihi … bin gespannt … 🙂

      • Silk sagt:

        Hibiscus finde ich recht ansprechend vom Duft her! Mag ich und werde ich mir auch irgendwann in der normalen Größe nachkaufen. Anti Aging gefällt mir von Duft her leider nicht so gut. Da hatte ich blöderweise sofort die normale Größe bestellt. Habe ich dann meiner Mutter geschenkt. Daher kann ich leider die Langzeitwirkung nicht beurteilen. Soll ja nicht nur Falten entgegenwirken sondern, auch bei unebenden Hautton helfen. Berichte mal, wenn Du eines der Öle im Gebrauch hast……….

      • Bine sagt:

        @Silk … ja, werde berichten, habe jetzt 4 Kleingrößen bestellt … 🙂 erst Schnuppertest, dann mal sehen wie es sich im Gesicht anfühlt und was meine Haut dazu sagt … 😉

  • Bine sagt:

    Liebe „Naturdrogerie“, danke für die Information mit dem Reiskeimöl, das wird mir dann sicher nicht gefallen, wenn es raffiniert ist und oben auf liegt, dann kann ich mir das ja sparen … das Öl von mysalifree kenne ich noch garnicht, klingt aber richtig gut. Danke auch dir liebe Ruth, das hilft mir schon mal weiter 🙂 meine Haut ist zur Zeit sehr trocken, supersensibel sowieso und ich suche noch nach dem ultimativen „Feuchtigkeitskick“ , oben las ich irgendwo was vom Gurkensamenöl von Farfalla, vielleicht nehme ich das noch dazu. Irgendwie ist mir Aloe Vera Gel + Öl gerade zu wenig, meine Haut hat so Durst 😉

    • Bine sagt:

      Danke, danke … 🙂 hätte nie gedacht, dass Khadi raffinierte Öle verwendet in ihren ayurvedischen Rezepturen, wirklich schade 🙁 , jetzt will ich es aber ganz genau wissen und werde dort anfragen, wie es um die verschiedenen Öle bestellt ist, mal sehen was sie schreiben … 😉 werde berichten .. 🙂

      • Bine sagt:

        So, habe Antwort von Khadi bekommen : „alle Öle, die wir verwenden sind von hoher Qualität und kaltgepresst“ – … 🙂

      • Gut – kaltgepresst und dann wie weiterverarbeitet?

        Zugegeben: es war von mir geraten, dass das Reiskeimöl raffiniert ist; einfach ausgehend vom Hautgefühl und weil es nicht bio ist. Aber irgendwie würde mich wundern, wenn ausschließlich unraffinierte Öle zum Einsatz kommen.

        So oder so würde ich empfehlen bei Interesse mal Kleingrößen auszuprobieren und sich selbst ein Bild zu machen. 😉

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Bine sagt:

    Ihr Lieben, ganz kurzer Zwischenbericht, habe die Khadiöle in Kleingrößen und muss sagen, ich mag den Duft der Öle, Pink Lotus, Viola, und selbst das Anti-Aging finde ich gut ( damit bin ich wohl ein *alien* … lach … 😉 ), benutze aber auch seit Jahren keine synthetischen Düfte mehr und so änderte sich mein Geruchs-Empfinden mit der Zeit sehr. Getestet habe ich Sie bis jetzt nur auf dem Handrücken und sie zogen alle sehr gut ein. Das Hibiscus , von dem ich mir soviel erhofft hatte, mochte ich am wenigsten vom Geruch her. Naja, so sind Geschmäcker und Haut verschieden, inzwischen glaube ich, dass man sicher nicht grundsätzlich pauschal und verallgemeinernd sagen kann, dieses Öl zieht ein, das andere liegt nur auf der Haut, denn auch das scheint hautspezifisch und individuell. So mochte meine Haut z.B. das Arganöl von Primavera nicht, aber sie mag ein anderes Arganöl, das ich neu entdeckt habe. Die liebe Frau Voss von Jislaine Naturkosmetik hat mir netterweise eine Probe geschickt, was mich so gefreut hat. Diesen shop kann ich übrigens wärmstens empfehlen, ganz tolle Produkte! Nun, ich möchte natürlich auch weiterhin nur biologische und kaltgepresste, hochwertige „Naturöle“ verwenden. Also den Schnuppertest haben Khadiöle einwandfrei bestanden. Da ich erst mein- zur Zeit – Lieblingsöl (Huiles&Sens) aufbrauchen möchte, wird’s noch ein wenig dauern bis sie ins Gesicht dürfen 😉 . Werde sie aber schon mal als *body oil* vorab genießen. Habt eine schöne Zeit <3

  • Leonie sagt:

    Hallo liebe Julie & Mitleser,
    seit einiger Zeit verwende ich (ermutigt durch diesen Post 🙂 ) ebenfalls ein Gesichtsöl. Ich habe zunächst das Mandelöl von Weleda benutzt, welches mir wunderweiche Bäckchen und eine reinere Stirnhaut beschert hat, allerdings auch juckende Stellen an den Schläfen. Da ich die ansonsten positive Wirkung eines Öls nicht missen wollte, habe ich mich heute beraten lassen. Mir wurde Nachtkerzenöl empfohlen, da meine Haut zu Neurodermitis neigt. Ich habe das Öl gerade aufgetragen – und es riecht wirklich ranzig! Nun frage ich mich, ob ich es entsorgen muss oder weiterhin verwenden kann. Ich habe zwar keine Ahnung von Chemie, kann mir aber gut vorstellen dass durch die Oxidation irgendwelche wichtigen Stukturen zerstört wurden. Weiß jemand Rat?
    Beste Grüße, Leonie

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe gerade kein reines Nachtkerzenöl da, um es anzuriechen, aber ranzig sollte es nicht riechen – der Duft von reinem Nachtkerzenöl wird oft als nussig beschrieben. Von der Zusammensetzung her ist es schon ein Öl, das schon schnell oxidieren kann. Wurde das Öl denn schon vorher geöffnet oder ist schon älter? Ist Vitamin E darin enthalten, um es zu stabilisieren? Nachtkerzenöl ist ja ein Wirkstofföl, das oft für trockene und schuppige Haut empfohlen wird, man kann es gut mit einem Basisöl mischen (ZB Mandelöl).

      • Leonie sagt:

        Danke für deine schnelle Antwort!
        Nussig riecht es definitiv nicht, eher nach irgendwas alt-fleischigem *brr*…
        Ich habe gerade nachgesehen, es ist Vitamin E beigemischt. Ich wusste gar nicht, dass man es dadurch stabilisieren kann. Meinst du, es müsste im geöffneten Zustand dann länger als 3 Monate halten?
        Ich vermute, dass die Flasche schon vorher von Neugierigen zum Beschnuppern geöffnet wurde und daher eine Weile offen im Laden herumstand :(. Echt ärgerlich. Weißt du, was genau bei der Oxidation passiert? Könnte das Öl nun zB Giftstoffe enthalten, oder ist es nur der unangenehme Geruch?
        Liebe Grüße

      • beautyjagd sagt:

        Vitamin E ist schon mal gut, aber ewig lässt sich das Öl damit auch nicht haltbar machen. Ist denn auf der Flasche ein Zeichen angegeben, wie lange nach Öffnung das Öl haltbar ist? Drei Monate finde ich für ein Wirkstofföl schon an der Grenze, vor allem wenn es noch im Licht stand oder an einer Wärmequelle (wie das im Regal schon mal sein kann). Kann ja echt gut sein, dass es schon im Laden geöffnet wurde. Ich würde an Deiner Stelle wahrscheinlich in den Laden gehen und das Öl reklamieren.
        Richtig gefährliche Giftstoffe entstehen bei der Oxidation nicht, aber die Zerfallsprodukte (zB Peroxide) könnten hautreizend sein oder Irritationen fördern. Ist auf jeden Fall nicht so gut für Haut, ein ranziges Öl zu verwenden – und ein Öl soll der Haut ja was Positives bringen!

      • Bine sagt:

        Liebe Leonie,
        wenn du mit dem Nachtkerzenöl kein gutes Gefühl hast, würde ich dir nicht empfehlen, es auf der Haut zu verwenden. Wie Julia schon schreibt, ich würde es auch reklamieren, bzw. zurückgeben, dürfte eigentlich kein Problem sein. Die Haut ist ein großes Atmungsorgan, wenn du den Geruch, ob nun ranzig oder nicht erstmal außen vor, auch grundsätzlich nicht magst, wird deine Haut sehr wahrscheinlich auf Abwehr gehen und sich damit nicht wohlfühlen. Hoffe du findest ein Öl, was stimmig ist und zu deinen Bedürfnissen passt. Hier bekommst du ja viele Anregungen. Ansonsten beschreib mal deine Haut, wenn du magst, dann können wir dich vielleicht beratend bei der Auswahl unterstützen 🙂 alles Liebe dir!

  • Leonie sagt:

    Guten Abend,
    lieben Dank für eure Antworten! Ich habe gestern einen Reklamationsversuch gestartet, die nette Verkäuferin hat mir allerdings hoch und heilig geschworen, dass das Öl NICHT ranzig ist, sondern immer so riecht… tja, dann ist es wohl einfach nichts für mich :(. Könnte echt würgen bei dem Geruch. Sie hat mir dazu geraten es mit Mandelöl zu mischen oder dieses einfach pur zu verwenden. Habe auch gleich eine Flasche mitgenommen (Primavera) und es bereits ausprobiert, es riecht zumindest für meine Nase sehr viel leckerer. Sie hat mich auch darauf hingewiesen, dass die Version von Weleda gar kein reines Mandelöl ist, sondern ein Mix. Bin also gespannt ob ich die Reinform besser vertrage. Das Nachtkerzenöl war übrigens auch von Primavera, über die Haltbarkeit nach Anbruch stand nichts auf dem Etikett.

    Ich habe im Gesicht sehr empfindliche, zu Neurodermitis neigende Mischhaut, die auf falsche Pflege blitzschnell mit Juckreiz reagiert, komischerweise allerdings nur an den Schläfen und im Bereich zwischen Ohren und Hals. Hormonell bedingt habe ich immer wieder mit Pickelchen zu kämpfen. Meistens ist also was los: Entweder blöde Unreinheiten oder staubtrocken und juckig, manchmal (so wie gerade) auch beides gleichzeitig. Ich hätte so gerne eine Rundumpflege, die entzündungshemmend und zugleich feuchtigkeitsspendend ist. Eben so, wie die Wirkung von Nachtkerzenöl beschrieben wurde…

  • Oachkatzal sagt:

    Erst einmal schöne Weihnachtsfeiertage an alle, die das gerade lesen 🙂

    Hat jemand Tipps, welche Öl Kombination bei Narben und starker Trockenheit funktioniert? Ich habe in der Stirnmitte eine großflächige Narbe, benutze derzeit das Weleda Mandelöl (darunter ein Aloe Vera Spray), bei dem auch ein paar andere Komponenten reingemischt sind. Komme damit auch ganz gut klar, allerdings hab ich seit ein paar Tagen einige Pickel an der Stirn bekommen und auch teilweise das Gefühl, dass noch Luft nach oben ist in der Wirkung. Im Moment liegt auch nach der Reinigung noch ein Film auf der Stirn. Allerdings muss ich sagen, dass noch nie etwas so gut wie NK und v.a. Öle gewirkt hat (und ich habe innerhalb von 6 Jahren verdammt viel ausprobiert und darunter waren auch super teuere Sachen). Rosenöl und auch Hagebuttenöl sind mir jetzt schon öfter bei der Suche unter die Augen gekommen, wenn ich gestöbert habe.

    Ich freue mich auf euer Feedback und hoffe, dass jemand eine Idee hat 🙂
    LG Ina

    • beautyjagd sagt:

      Spontan würde mir eine Mischung aus Arganöl und Hagebutternkernöl (das wird ja auch Wildrosenöl genannt, es ist also das fette Öl, nicht das ätherische Rosen-Öl) einfallen: Hagebuttenkernöl eignet sich dank der zellregernierenden Wirkung sehr gut für Narbenpflege (kann man auch pur verwenden), Arganöl ist ein Klassiker für trockene Haut. Du könntest Dir die Mischung selbst mischen (beide Öle gibt es zB bei Primavera). Von Melvita gibt es aber sogar einen solchen Mix, allerdings nur im kleinen Roller-Format: http://de.melvita.com/melvita-argan%C3%B6l-muskatrosen%C3%B6l-roll-on,5,2,4520,108597.htm

  • […] Außerdem ein paar Hinweise zu Gesichtsöl von Agata (ich liebe ihre Artikel!) oder etwas zur Gesichtsölliebe bei Beautyjagd. […]

  • Oachkatzal sagt:

    Beautyjagd, vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!
    Auch die Bezugsquellen mir weiter, über Apotheken und Amazon lässt sich keine kaltgepresstes Hagebuttenöl beziehen…
    Blasser Schimmer, auch dir vielen Dank!!! Ich stöber mich gerade durch die Beschreibungen zu den diversen Caudalie Ölen, klingt super!!!

  • Oachkatzal sagt:

    Beautyjagd, habe heute mein kaltgepresstes Bio-Woldrosenöl geliefert bekommen-in welchem Verhältnis würdest du es denn mit dem Arganöl mischen?

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Kommt drauf an, welche Wirkung du möchtest – Arganöl ist ja für sehr trockene Haut, das Wildrosenöl zieht deutlich schneller ein. Ich persönlich würde wahrscheinlich Hälfte-Hälfte machen 🙂 , Du könntest ja erst mal eine kleine Menge mischen und gucken, wie es sich auf deiner Haut anfühlt und dann beim nächsten Mischen je nach Bedarf nachjustieren.

  • Veleda sagt:

    Habs wieder getan..(dafür aber auch was aussortiert, 2 benutzte alte Öle)..
    Hab mir im Sylvester-Urlaub das Face and Bodyöl, Argan, von der Earth-Line gegönnt(war im Angebot gewesen).
    Es ist eine Ölmischung diemir bis jetzt sehr gut gefällt 🙂

    • Ruth sagt:

      Ich bin zurzeit auch wieder arg auf dem Arganöl-Trip und habe inzwischen fünf verschiedene im Paralleleinsatz – stöhn! Als meine Lieblinge haben sich das Arganöl der US-Marke Acure und das Bio-Arganöl von SOBio’etic entpuppt.

    • beautyjagd sagt:

      Musste ich mir gleich mal angucken 🙂 Die Mischung sieht wirklich gut aus! Viel Spaß damit!

  • Mel sagt:

    Hallo zusammen,

    ich benutze seit September 2014 reines Kokosnussöl (nativ) für mein Gesicht und ab und zu für gewisse Körperstellen (Achseln, Beine usw). Dieser Blog hat Lust gemacht andere Öle für meine Mischhaut auszuprobieren! Vielen Dank dafür 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich! Viel Spaß beim weiteren Eintauchen in die Welt der Öle! Es gibt so viele tolle Öle, ist auch ein bisschen gefährlich 😉

  • Veleda sagt:

    Hab mir jetzt mal die raffinierte Sheabutter von Eubiona geholt(Metalldose, fast wie eine Nivea .-)) . Hab die lange gesucht und werd sie jetzt mal antesten 🙂

    Einen schönen Nachmittag allen , ich leg mich jetzt mit Tee und dem ‚Bioty‘-Magazin auf die Couch(Ein Magazin über Naturkosmetik und Essen ^^)

    • beautyjagd sagt:

      Meinst Du das neue Biouty-Magazin oder ist das ein anderes?
      Und die Dose von Eubiona kenne ich gar nicht, so eine Metalldose stelle ich mir aber hübsch vor.

  • Ruth sagt:

    Auf der Suche nach Acaiöl bin ich kürzlich auf den brasilianischen Shop Rainforestchica gestoßen. Für Fans exotischer Öle und Buttern ist das ja vielleicht ein interessanter Tip. Die Öle und Ölmischungen kommen im Übrigen ohne ätherische Öle aus. Die Rohstoffe stammen aus nachhaltigen Wildsammlungen. Auf meiner Wunschliste stehen jedenfalls reines Acaiöl und natürlich die Power-Mischung mit dem schönen Namen „7 Overkill“ – denn wer kann da schon widerstehen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, in Brasilien /Südmaerika gibt es so viele interessante Öle und pflanzliche Buttern – da staune ich auch immer wieder. 7 Overkill ist der Knaller 🙂 Danke für den Tipp!

  • Aynur Kaynar sagt:

    Hallo
    Ich suche nach ölen die für rosacea gesichtshaut geeignet sind. Selber bin ich da nicht ausfindig geworden, bin nur am rumprobieren. Kannst du mir vielleicht weiter helfen.
    Dankesehr

    • beautyjagd sagt:

      Hallo Aynur, spontan ist mir pures Kameliensamenöl (zB von Primavera) eingefallen, weil es entzündungshemmende Stoffe enthält, und deswegen auch bei geröteter Haut empfohlen wird. Allerdings müsstest Du vielleicht erst ein bisschen austesten, ob Deine Haut mit einem Öl auch klar kommt oder Du besser zu einer leichteren Lotion greifst.

  • Bettina Abel sagt:

    Hallo , sehr interessanter Bericht , ich habe rosacea , aber ohne Pickel und Pusteln . Nur Roetungen und sehr trockene Haut . Speziell an den Wangen. Da
    ich vorher das bio Argan Öl von
    primavera benutzt habe , möchte ich es weiterhin nutzen , weiß aber nicht ob das gut ist für meine Haut , oder ob das neroli cassis besser wäre . Oder überhaupt ein Öl . Vielleicht hast du einen Tip für
    mich .

    • beautyjagd sagt:

      Bei Rosacea musst Du ein bisschen gucken, ob Du Öle verträgst! Ich würde Dir wegen deiner trockenen Haut erst mal zu einem recihhaltigen puren Öl wie Arganöl, Avocadoöl, Kameliensamenöl oder Hagebuttenkernöl raten, das Du auf der leicht feuchten Haut aufträgst (nicht zu viel nehmen!). Falls Du merkst, dass Deine Haut eher Feuchtigkeit als Fett brauchst, dann ist Öl pur nicht ganz der richtige Weg und dann ist eine Creme besser. Gut sind auf jeden Fall entzündungshemmende Stoffe (wie Algen), vermeiden solltest Du zu anregende Stoffe (wie zB einige ätherische Öle oder scharfe Peelings).

  • annettewolf sagt:

    Ich benütze nun seit 1/2 /2 Jahr das Gesichtsölgel von Evelia Kosmetik für unreine Haut, dazu eine Salz Gesichtsseife und ein Gesichtstonic. Was soll ich sagen, meine Haut war noch nie reiner 🙂

  • Waldfee sagt:

    Hallo Ihr Lieben: Bevor ich hier alle 233 Kommentare durchflöhe, könnt ihr mir vielleicht eine Entscheidungshilfe geben. Ich brauche ein neues Gesichtsöl, da meines fast leer ist. Es ist das Myrto Night Oil S. Nun schwanke ich zwischen dem Night Oil T von Myrto und dem Vestige Verdant Rare Oil. Welches würde denn gut bzw. besser zu meiner feuchtigkeitsarmen und reifer werdenden Haut passen? Vielen lieben Dank😀

    • beautyjagd sagt:

      Beide Öle sind „schwerer“ (pflegender) als dein altes Night oil S, da dieses ja auf Jojobaöl basiert (die anderen beide auf Arganöl). Verwendest Du das Öl denn tagsüber oder nachts? Ich musste spontan an das Summer Oil von Myrto denken, das ja auch gut antioxidativ wirkt, also sicherlich auch einen niedrigen zusätzlichen Sonnenschutz zur Pflege bietet. Aber zurück zu den beiden von dir vorgschlagenen Ölen: Ich würde von den INCI sagen, dass das Bio Night Oil T noch reichhaltiger als das Vestige Verdant Oil ist. Im Sommer würde ich wahrscheinlich das etwas leichtere Vestige Verdant nehmen… Und da Du ja schreibst feuchtigkeitsarme Haut: Du könntest Dir auch ein Öl mit Avocadoöl überlegen, denn das enthält natürlicherweise Emulgatoren, die die Feuchtigkeit gut binden können.

      • Waldfee sagt:

        Danke liebe Julie😀 Ich werde es nachts verwenden. Ich bin gerade unterwegs und werde heute Abend in Ruhe nochmals deinen Beitrag lesen😀

      • Waldfee sagt:

        Hättest du denn eine Empfehlung für eine Avocadoölmischung? Ich meine eine fertige, denn ans Selbermischen traue ich mich nicht so ran. Ich dachte immer, Avocado ist ein fettes und schweres Öl. Ich kann immer noch dazulernen.

      • beautyjagd sagt:

        Ja, Avocado ist auch ein reichhaltiges Öl, da hast Du schon recht! Aber es enthält eben auch viele Lecithine, die dafür sorgen, dass sich die Lipide gut mit der Feuchtigkeit in der Haut verbinden. Deswegen meine Idee mit der Mischung, vielleicht zusammen mit einem leichteren Öl. Spontan ist mir gerade das Intense Moisture von Farfalla in den Sinn gekommen, das teste ich gerade: Es basiert auf leichten Sonnenblumenöl, dann kommt Jojobaöl und Avocadoöl dazu (und ätherische Öle). Von der Cremekampagne gibt es doch auch ein Gesichtsöl mit Avocadoöl, wenn ich es richtig im Kopf habe (Sensitiv oder so heißt es). Und wenn Du dich doch ans Selbstmischen wagen willst, dann könntest Du ja Avocadoöl einfach mal mit einem leichteren Öl mischen, also einfach nur zwei Öle.

      • Waldfee sagt:

        Danke Julie, ich werde mir das Farfalla mal anschauen. Aber erst mal wird jetzt gegrillt, wir haben Traumwetter.

      • Waldfee sagt:

        Jetzt habe ich mal recherchiert und bin schon ganz wirr im Kopf. Bei olionatura bin ich dann völlig überfordert gewesen, was ich mit wem kombinieren kann, was lichtstabil ist… Ich würde Öle bevorzugen, die ich auch in der Küche verwenden kann, damit mir nichts kippt. Und würde mir dann ein 20ml Apothekerfläschchen befüllen. Ich mag ja Arganöl sehr, dazu vielleicht Avocadoöl. Kann ich dann noch Nachtkerze und/oder Hanf dazutun? Und welches Wirkstofföl? Maienfelser hat ja auch 60ml Flaschen, da kann man sich ja gut durchtesten. Das ist nicht so einfach, wie ich geglaubt habe.

      • beautyjagd sagt:

        Vielleicht fängst Du erst mal mit einer simpleren Mischung an, warum nicht Arganöl und Avocaoöl, das ist dann eine reichhaltigere Mischung (wenn du es leichter magst, könntest Du zB noch Sonnenblumenöl dazugeben, das wäre auch gut in der Küche geeignet). Und klar kannst Du dann auch andere Öle dazu mischen wie Hanföl oder Nachtkerzenöl!

      • Waldfee sagt:

        So in etwa hatte ich es auch schon geplant, ich muss mich da erst reinfummeln😀

    • Noemi B. sagt:

      Liebe Waldfee, ich mag ja das Modern Alchemist von Yüli super gerne, aber das ist teuer, keine Ahngung was du ausgeben willst. Das ist für reife, feuchtigkeitsarme Haut 🙂
      Wäre aktuell aber wieder bei Amazingy am Lager.

      • Waldfee sagt:

        Oh Danke, da werde ich nachher auch noch mal googeln. Ein Hoch auf das Internet😀

  • Waldfee sagt:

    Sorry, bei dem Preis ist meine Schmerzgrenze um ein Vielfaches erreicht. Dafür müsste es schon zaubern können😀

    • Uta sagt:

      Hallo Waldfee,
      kennst Du das Nourish Organic Face Oil for Night von Suti? Das enthält u. a. sowohl Avocado- als auch Arganöl. Gibt es zu bestellen u. a. bei lovelula oder naturissimo.
      Viele Grüße!

      • Waldfee sagt:

        Ich habe auch da mal gegoogelt, aber da sind mir zu viele Inhaltsstoffe drin. Ich glaube, ich versuche es tatsächlich mal, selbst zu mischen. So gaaanz langsam steige ich bei Olionatura durch. Und was von den einzelnen Ölen übrig bleibt, geht in die Küche😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

CommentLuv badge