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Beauty-News aus Brüssel (plus Reise-Tipps)

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Da die letzte Woche so turbulent bei mir war, kam ich erst an diesem Wochenende dazu, meine Beauty-Funde aus Brüssel aufzuarbeiten. Ich schwelgte beim Fotografieren und Schreiben dieses Posts nochmal so richtig in meinen Erinnerungen an das wunderbare Wochenende, das ich sehr genossen habe.

Aus diesem Grund konnte ich mich in diesem Post nicht nur auf Beauty-Neuheiten aus Brüssel beschränken, sondern ließ mich beim Schreiben zu einer veritablen Liebeserklärung an die Stadt hinreißen. Es gab Phasen in meinem Leben, da „musste“ ich ständig nach Brüssel fahren, um mich frei und glücklich zu fühlen – ich bin sehr froh, dass sich in meinem Leben seitdem einiges verändert hat, aber nach Brüssel fahre ich immer noch liebend gern.

Für viele ist das ein überraschendes Statement, denn oft wird Brüssel nur mit Eurokratismus oder hässlichen 60er Jahre-Bauwerken verbunden. Wenn man jedoch genauer hinsieht und sich auch mal abseits der touristischen Pfade bewegt, zeigt sich Brüssel von ganz anderen Seiten: Problemlos kann man hier von einer Welt in die andere wechseln, ohne dabei große Distanzen überwinden zu müssen. Ich liebe diese abwechslungsreichen Inspirationen und kenne – in dieser Größenordnung – keine internationalere Stadt als Brüssel.

Am liebsten übernachte ich im südlichen Teil von Brüssel, z.B. im Stadtteil Ixelles. In dieser Gegend gibt es viele kleine Boutiquen und Restaurants, außerdem scheinen sich hier auch die meisten Bio-Läden angesiedelt zu haben. Ich starte in Brüssel meist mit einem Gang durch die Rue de Bailli, in der man nicht nur köstliche Manons bei der supertraditionellen und vollkommen unstylishen Chocolaterie Irsi und das beste Eis Brüssels bei Le Framboisier Doré essen kann, sondern sich auch gleich in eine Filiale des Drogeriemarkts Di stürzen kann.

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Im belgischen Drogeriemarkt Di gibt es mittlerweile eine Reihe von Naturkosmetik-Produkten zu kaufen, die meist französischer Herkunft sind. So werden die Produkte von Fun’Ethic in Frankreich in vielen Supermärkten vertrieben, in Belgien sind sie ausschließlich bei Di erhältlich. Das Körperöl, das Eau Micellaire und ein Deodorant der Marke mit der jungen Zielgruppe habe ich bereits auf dem Blog gezeigt, nun kaufte ich mir noch die Masque Framboise von Fun’Ethic. Abends im Hotel habe ich sie gleich ausprobiert, sie ist cremig und duftet ein wenig nach Himbeerblättern. Man kann die Maske nach 15 Minuten abnehmen oder einfach über Nacht auf dem Gesicht lassen – bei mir zog die Masque Framboise fast gänzlich weg.

Meine unbändige Lust auf den Sommer führte mich im Di zum Aufsteller der Marke Lovea, die ebenfalls oft in französischen Supermärkten vertreten ist. Ich nutze einen 20%-Rabatt und griff zum Sonnen-Spray LSF 30, zur Gesichtscreme LSF 50 und zu einem klassischen Monoi-Öl von Lovea. Von Lovea sind übrigens nicht alle Produkte des Sortiments biozertifziert, man muss jeweils genau hingucken! Die Gesichtscreme LSF 50 duftet mir etwas zu süß, der Weißelfaktor ist mittel und der Tragekomfort angenehm (zum Einsatz kommen als Sonnenschutzfilter Zinkoxid und Titandioxid). Positiv überrascht hat mich das Sonnen-Spray von Lovea, es duftet sehr angenehm nach Monoi, der Weißelfaktor ist gering (wahrscheinlich wegen der Nanopartikel) und die Textur wunderbar leicht. Die Zusammensetzung des Sprays von Lovea erinnerte mich sehr stark an das Sonnenspray von Acorelle.

In den englischen Drogeriemarkt Boots fühlte ich mich versetzt, als ich im Di vor dem Pinselsortiment von Real Techniques stand. Da ich cremige Lidschatten wie die von RMS Beauty gern mit einem schmalen Pinsel aus einem Set von Real Techniques appliziere, kam ich auf die Idee, den einziehbaren Lippenpinsel von Real Techniques dafür zu verwenden. Klappt sehr gut und ist dank der Kappe praktisch zum Mitnehmen auf Reisen!

Aus Belgien stammen dann endlich mal die Kornblumenwasser Abschmink-Pads von Vita Verde, die ich gleich vor Ort verwendet habe. Gestaunt habe ich etwas über den Preis von 4,49 EUR, ich bemerkte den stolzen Preis erst an der Kasse (ich hatte mehrere Packs für geplante Reisen gekauft).

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Mit den Sachen von Di in meiner Tasche zog ich weiter durch diverse Bioläden in Ixelles, wie z.B. Bio Shanti, Tan, Bioflore und Senz. Letzteres ist ein sehr hübscher Laden, in dem man Kurse für das Selbermachen von Naturkosmetik buchen kann. Es gibt aber auch einige fertige Produkte zu kaufen; einer meiner Funde, der mich besonders freut, ist das Deodorant Solide von Lamazuna. Es erinnerte mich spontan an die festen Deos von Lush, setzt sich jedoch aus rein zertifizierbaren Inhaltsstoffen zusammen: Ein fruchtig-frisch duftender Kegel aus pflanzlichem Wachs, Öl und Natron als Wirkstoff (mehr Infos hier). Bei Senz sah ich auch die mineralische Kosmetik von Eugénie Prahy, die mir bisher noch kein Begriff war (habe aber nichts gekauft, nur den Prospekt mitgenommen).

Sehr gern gehe ich in Brüssel zum Bioladen Tan in der Rue de l’Aqueduc, dort werden u.a. die Produkte von Ballot-Flurin und Douces Angevines verkauft. Auf der Vivaness 2014 hatte ich bereits die französische Marke Karethic kennengelernt, die Sheabutter aus Benin anbietet. Ich erwarb bei Tan eine kleine Dose unraffinierte Sheabutter von Karethic, deren Textur fast cremig ist und sogar halbwegs angenehm duftet.

Natürlich habe ich in Brüssel auch einige Apotheken aufgesucht, die französische Kosmetikmarken führen. Die belgische Ladenkette iU hat das Konzept der Parapharmacie aufgegriffen, dort gibt es keine Medikamente, sondern ausschließlich Beauty-Produkte im weitesten Sinne zu kaufen. Von der Naturkosmetikmarke Indemne habe ich bereits in meinen Beauty-Notizen aus Honfleur zwei Produkte vorgestellt, neu bei iU war das Eau de Génie von Indemne. Es setzt sich aus Tomatenwasser, Zitronenwasser, Grapefruitwasser und Aprikosenwasser zusammen, man kann die Hydrolatmischung sowohl als Gesichtswasser oder als Erfrischung zwischendurch verwenden. Den Duft würde ich als zart und pudrig-fruchtig beschreiben, gefällt mir!

Da wir hier nun schon die ganze Zeit in französischen Welten unterwegs sind, muss ich an dieser Stelle unbedingt noch auf die besuchenswerten Wochenmärkte in Brüssel hinweisen. Zum ersten Mal war ich am letzten Samstag auf dem Markt auf dem Place Flagey und war davon sehr beeindruckt. Ich habe dort nicht nur ein Glas raren Erdbeerbaumhonig (schmeckt süß-bitter) und köstliche marokkanische Pastilla (ein Blätterteiggebäck mit Mandel und Huhn) erstanden, sondern an einem Essstand auch sehr gut kongolesisch gegessen.

Apropos Demokratische Republik Kongo: Auf Instagram hatte ich meinen Streifzug durch das Stadtviertel Matongé erwähnt, das eigentlich nur aus zwei bis drei Straßen und den sie verbindenden Galerien besteht. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem unbedingt, denn dort gibt es Kochbanenen, köstliche Lampion-Chilis, afrikanische Stoffe und viele auf krauses Haar spezialisierte Friseurgeschäfte.

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Nun folgt ein Sprung vom südlichen Brüssel in den Norden: Die Rue de Brabant in der Nähe des Gard du Nord gehört bei mir zum Pflichtprogramm in Brüssel, es ist mir unverständlich, dass diese Straße nicht in Reiseführern beschrieben wird. Hier kann man wie in einem maghrebinischen Souk in vielen Läden stöbern, die marokkanische Lebensmittel, Dekorationsartikel, Kleidung oder auch CDs anbieten. Ich kaufe dort regelmäßig schwarze Seife, eine Paste aus verseiftem Olivenöl und ggf. etwas Eukalyptusöl. Dieses Mal entdeckte ich, dass der  neueste Hit aus Marokko wohl schwarze Seife mit Aker Fassi ist: Das Rouge aus Fès färbt die Seifenpaste entsprechend rot ein. Über die Herkunft des enthaltenen Rosendufts denke ich besser nicht nach, trotzdem musste ich mir natürlich einen Topf schwarzer Seife mit Aker Fassi kaufen.

Eine Pause habe ich in der Rue de Brabant im Fischrestaurant Le Bienvenu gemacht, das ich ausdrücklich empfehlen kann: Man sucht sich an der üppig bestückten Theke den Fisch heraus, den man essen möchte, und bekommt ihn dann à la plancha frisch zubereitet. Hier fühlte ich mich dem Mittelmeer schon sehr nahe… Und so war ich nach dem Essen bereit für die nächste Welt in Brüssel, die nur etwa 700m von der Rue de Brabant entfernt liegt.

Auf dem Boulevard Adolphe Max befindet sich eine große Filiale der englischen Buchhandlung Waterstones, in deren thematisch zusammengestellten Büchertischen ich mich nur zu gern verliere – und verlocken lasse. Ich erstand drei Bücher (über einen Schäfer in Wales, über das Konzept der Firma Google sowie eine Katzengeschichte aus Japan) und die neueste Ausgabe der englischen Marie Claire UK, der eine Hand Cream Wildrose von Neils Yards Remedies beilag. Sie duftet überraschend herb und wild nach Rose, den Inhaltsstoffen nach würde ich sie als Naturkosmetik bezeichnen.

Falls ihr eine schöne französische Buchhandlung in Brüssel sucht, ist die Librairie Tropismes in den Galeries Saint-Hubert ein absolutes Must – sowohl die wunderschöne Inneneinrichtung als auch das ausgesuchte Sortiment begeistern mich jedes Mal aufs Neue.

Um den Faden mit den verschiedenen Welten in Brüssel zum Ende dieses Posts nochmals aufzugreifen: Schokolade, Spekulatius von Dandoy und handwerklich hergestellte Biere (ich spreche nicht von Bellevue oder Stella Artois) machen mein Brüssel erst komplett. Täglich gibt es außerdem einen großartigen Flohmarkt auf dem Jeu de Balle, auch die Straßen darum herum lohnen unbedingt einen Streifzug, wenn man den Charme des alten Brüssel ein wenig einfangen möchte.

Mein Spezial-Tipp zum Schluss: Am Wochenende kann man sehr günstig in den zahlreichen Hotels in Brüssel übernachten, da dann alle EU-Angestellten, Lobbyisten und Geschäftsleute ausgeflogen sind.

Wart ihr schon mal in Brüssel? Habe ich euch nun Lust auf Brüssel gemacht? Kennt ihr was von meinen Beauty-Funden? Welches Produkt interessiert euch am meisten? Ich hoffe, ihr hattet Spaß an diesem gemischten Beauty- und Reise-Post. Wer noch mehr über die  kulinarischen Seiten von Brüssel erfahren möchte, kann bei Chez Matze reinklicken.

PS: Sicher habt ihr schon in die Sidebar geguckt und entdeckt, dass Hilla Naturkosmetik Geburtstag feiert… 🙂

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55 Kommentare

  1. Friederike sagt am 18. Mai 2015

    Wieder ein wundervoller Bericht , wo bei mir das Kopfkino mitgelaufen ist;-)
    Und eines ist sicher …..Du hast auf alle Fälle Lust auf Brüssel gemacht!!!
    Am meisten hat mich Dein Bericht über die schwarze Seife interessiert!! Davon habe ich ja bei dir nun schon des öfteren gelesen!!!
    Ich denke, da muss ich mal genau „nachforschen“ 😉
    Danke für Deinen tollen Bericht und deine Virtuelee Reiseführung !!!

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Mich faszinieren ja traditionelle Beauty-Produkte sehr, so bin ich vor vielen Jahren auch auf die Savon Noir gestoßen – die es ja in Frankreich nun auch schon in Supermärkten gibt. Im belgischen Di gibt es auch eine Bio-Variante davon.

  2. Cleo sagt am 18. Mai 2015

    In Brüssel war ich bisher noch nicht aber seitdem Du schon öfters in Brussel warst und so von der Stadt schwärmst, wird es Zeit der Stadt mal einen Besuch abzustatten. Ich dachte eigentlich auch immer, dass es sich um keine schöne Stadt handelt aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Und NK- Beautytechnisch scheint man dort auch erfolgreich zu sein.

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Schön im eigentlichen Sinn (wie zB Paris) ist Brüssel vielleicht auch nicht, aber ich mag den roughen Charme sehr.

  3. Petra sagt am 18. Mai 2015

    Hach wie schön, ich bekomme Fernweh. Ich hoffe ja, dass es mit meinem Kurztrip noch klappt, heute muss ich leider kurzfristig kurzfristig zum Zahnarzt (grrrr) und die blöde GDL will schon wieder streiken…
    Am spannendsten finde ich natürlich die schwarze Seife, wohl dem, der Arabisch kann. Die rote Farbe der schwarzen Seife ist schon mal sehr verlockend. Und karethic ist natürlich auch spannend, eigentlich alles ☺ Süß finde ich die Idee, deine Beute auf den jeweiligen Büdel zu präsentieren ☺

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Oh nein, Zahnarzt statt Stettin, das ist ja doof – ich darf morgen auch zu einer sehr kurzfristigen Zahnreparatur, auf die ich mich schon „freue“. Hihi, und die schwarze Seife müsste in dem Fall rote Seife heißen 😉

  4. Kerstin sagt am 18. Mai 2015

    Ach toll, schöne Sachen hast Du Dir da wieder mitgebracht.
    Am liebsten würde ich zuerst am Monoi Öl von Lovea schnuppern. Ist es vergleichbar mit dem aus Papeete? Dann an der schwarzen Seife mit Aker Fasi und schließlich noch an dem Deokegel. Obwohl ich mir nicht so sicher bin, ob ich ihn wirklich so praktisch finde, da er ja quasi nackt wie eine Seife im Bad gelagert wird und dann vielleicht durch die Luftfeuchtigkeit bröselig wird. Oder denke ich da zu kompliziert?
    Danke fürs Mitnehmen auf deinem Rundgang durch Brüssel. Jetzt habe ich natürlich auch Lust dort hinzufahren 🙂 und lasse mich gleich noch auf den kulinarischen Streifzug ein.
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Ich glaube nicht, dass der Deokegel bröselig wird – aber mal gucken, die Zeit wird das zeigen.
      Und das Monoi von Lovea duftet für meine Nase schon sehr ähnlich wie das Monoi Tiki aus Papete, das ich hier mal gezeigt habe.

  5. hazel sagt am 18. Mai 2015

    Wow, so schön ist Brüssel also!? Wer hätte das gedacht… Tolle Sachen zu kaufen gibt es da jedenfalls! Danke für den Rundgang!
    Ich fahre allein mit meinem Mann übernächste Woche über die (pfeiftrommelichkannsnichtfassen!!!) Schweiz in die Provence.
    Any ideas für NK in der Provence? ?
    Und welche Supermarkt-Kette in der Schweiz war das, die ein gutes NK-Angebot hatte???
    Allen einen sonnigen Wochenstart!

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Oh, in die Provence, das ist natürlich wunderbar 🙂 ! In St. Remy de Provence könntest Du direkt zu Florame gehen, das lohnt sich sehr, finde ich. Falls ihr in Richtung Ardeche unterwegs seid, würde ich auch Melvita einen Besuch im Shop abstatten. Und in größeren Orten gibts auch immer einen Bioladen.

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Ja, kulinarisch ist Brüssel mit Sicherheit noch spannender als in naturkosmetischer Hinsicht!

  6. Artemis sagt am 18. Mai 2015

    Toll, ein neuer Bericht zu meiner derzeitigen Heimat! Ich muss ja gestehen, dass ich in Brüssel sehr selten NK einkaufe, da ich am Wochenende oft verreise und generell lieber online shoppe. Ausserdem treibe ich mich auch eher auf deutschen und amerikanischen Beauty-Blogs rum und kenne die dort vorgestellten Marken auch viel besser. Werde aber einigen deiner Tipps sicher nachgehen!

    Was ich auf jeden Fall zu 100% unterstreichen kann: Brüssel ist zu unrecht sehr unterbewertet und bietet eine Menge fuer einen Kurztrip. Ja, Brüssel ist dreckig, unorganisiert und natürlich ist es nicht mit London, Paris oder Amsterdam zu vergleichen, was Sehenswürdigkeiten angeht, doch es hat einen ganz eigenen Flair! Ausserdem kann man Brüssel super mit einem Trip nach Antwerpen (Shopping!!), Brügge oder Gent (mein Geheimtipp- Alternative zu dem ueberlaufenen Brügge) kombinieren – alle drei sind unter 1h mit dem Zug erreichbar.

    Das Essen ist absolut fantastisch in Brüssel. Die Anzahl und Vielfalt an Restaurants ist riesig und es ist wohl jede Nationalität vertreten, von Senegal ueber Kambodscha zu Nepal und Tibet – und dank der multikulturellen Läden und Märkte kann man danach auch alles zuhause nachkochen. Meiner Meinung nach gibt es hier ausserdem die beste Pho ausserhalb von Vietnam 🙂 Sollte ich irgendwann wegziehen, werde ich das Essen am meisten vermissen.

    Danke für diesen Post, selbst als Wahl-Brüsselerin hat es grossen Spass gemacht, ihn zu lesen!

    Artemis

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Oh, das freut mich, dass ich selbst für eine Wahl-Brüsslerin noch was Interessantes schreiben konnte 🙂
      An Brüssel mag ich wie Du auch die Lage – man ist ruckzuck in Lille, Gent, am Meer oder auch in Liège und Antwerpen. Alles Orte, die mir gefallen 🙂

  7. Deinem Post merkt man die Liebe zu Brüssel definitiv an! Ich bin nun doppelt neugierig auf die Stadt und schon ziemlich aufgeregt, da ich diesen Freitag zum ersten Mal hinreise. Le Tropismes steht schon seit Monaten auf meiner Wunschliste – wird ja zu den schönsten Buchhandlungen Europas gezählt. Leider bin ich nur kurz da, so dass ich vermutlich die Stadt in ihrer Vielfalt gar nicht so schnell erfassen kann. Ich habe eine kleine Tagestrip-Route zusammengebastelt, die abgesehen von der Buchhandlung offen gestanden hauptsächlich aus Chocolaterien besteht. 😀 Ich hoffe, dass ich auch ein bisschen zum NK-Shoppen komme. Scharf bin ich vor allem auf Ballot-Flurin.

    Vielen Dank für die Inspirationen und liebe Grüße
    Ida

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      An einem Tag kann man natürlich nicht alles in Brüssel schaffen, sonst verliert man ja auch den Spaß! Rund um dem Grand Sablon sind ja sehr viele Chocolaterien versammelt – hast Du Laurent Gerbaud im Auge? Seine säuerlichen und in Schokolade getauchten Aprikosen sind umwerfend!

      • Nein, hatte ich in der Tat noch nicht, Danke für den Tipp, das klingt ja lecker! Was ich unbedingt ergattern möchte (als Geschenk für Freunde), ist so eine limitierte Fuchs-Box, die es bei Pierre Marcolini gibt. In die habe ich mich online schwer verliebt. Ich glaube, du hattest sie erspäht und auf Instagram gezeigt, wenn ich mich nicht täusche.

      • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

        Ja genau, die habe ich auf Instagram gezeigt, die ist sehr sehr hübsch 🙂

  8. Birgit sagt am 18. Mai 2015

    Dieser wunderschöne Rundgang hat mir sooo Lust auf Brüssel gemacht, vielen Dank, habe gleich mal geschaut wie weit es von uns aus ist.
    Am spannendsten finde ich das Eau de Genie, fruchtig-pudrig, haben will!!!
    De Deo-Kegel finde ich interessant, habe ich es richtig verstanden, dass er feucht aufgetragen werden muss?
    Schwarze Seife mag ich auch gern, würde sie aber wohl kaum finden, da mein Französisch nur noch für die Nahrungsaufnahme reicht, hoffe ich jedenfalls.
    Die ganzen leckeren Schokosachen, nein, ein Zuckerschock wäre mir sicher.
    Am liebsten würde ich gleich losfahren.

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      In den Läden in der Rue de Brabant würdest Du die Töpfe mit der schwarzen Seife schon finden (ohne irgendwas zu sagen), sie stehen immer bei den Drogerie- und Beauty-Artikeln, meist im untersten Regal. Praktisch ist in Brüssel übrigens, dass alle gewohnt sind, mit vielen Sprachen umzugehen, ich bin mir sicher, Du kommst zurecht! Von hier aus ist es leider auch sehr weit und umständlich nach Brüssel zu kommen, deswegen bin ich ja leider längst nicht mehr so häufig da wie früher.
      Das Eau de Genie gibts übrigens neu auch bei Ecco verde, habe ich gerade mal nachgesehen: https://www.ecco-verde.de/indemne/eau-de-genie
      Und ja, der Kegel muss leicht angefeuchtet werden, bevor man ihn benutzt.

  9. Silke sagt am 18. Mai 2015

    Ich habe auch oft eher negatives über Brüssel gehört…. aber ich denke fast jede Stadt hat seine schöne Ecken und Vorzüge- man muss sie nur kennen. Hast auf jeden Fall „Werbung“ für Brüssel gemacht. Sollte man doch mal im Hinterkopf haben…

    • beautyjagd sagt am 18. Mai 2015

      Die meisten sind in Brüssel wahrscheinlich nur rund um den Grand Place unterwegs, und da ist es schon sehr touristisch. Ich glaube übrigens auch, dass fast jede Stadt etwas Interessantes bietet, wichtig ist wirklich, dass man genau hinguckt.

  10. Mary sagt am 18. Mai 2015

    Ich war noch nie in Brüssel,wird es Zeit diese tolle Stadt anzugucken.

    Schöne Produkte hast du dort entdeckt.
    Spannend finde ich die schwarze Seife. Was ist das für eine Seife,warum schwarz?

    @Kerstin ich habe in Erinnerung oder ich irre mich,dass du schwarze Seife kennst? Ellalei glaube ich hat es erwähnt. Sorry,wenn ich alles durcheinander gebracht habe
    Liebe Grüße
    Mary

      • Mary sagt am 18. Mai 2015

        Juhu,ich warte schon ungeduldig. Post soll erst dann anfangen zu streiken,wenn alle meine Pakete angekommen sind.
        Danke für den Link ,werde durchlesen
        LG Mary

    • Kerstin sagt am 18. Mai 2015

      @ Mary: Ja, ich habe sogar zwei schwarze Seifen zu Hause :-). Einmal die von Julie vorgestellte, auf Olivenöl basierende, mit Eukalyptusduft. Meine ist von Aromazone. Dann habe ich hier neulich von der Dudu Osun gelesen und musste sie mir dann auch im nächstgelegenen Afro-Shop besorgen und ausprobieren. 2015 scheint mein „year of the black soap“ zu sein. 😉

      Mensch Mädels, eben auf dem Nachhauseweg fühlte es sich schon nach wie ein lauer Sommerabend an. Total schön… Gute Nacht.

      • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

        Gestern Abend war es wirklich herrlich mild, das dachte ich mir auch 🙂

  11. Oh ja, du hast mir damit jetzt wirklich Lust auf Brüssel gemacht! Ich muss gestehen, dass Brüssel nie besonders hoch auf meiner „to go“ Liste gestanden ist – aber nach deinem Bericht hat es jetzt definitiv einige Plätze gut gemacht!
    Ich mag schwarze Seife sehr gerne, hab mir meine letzte aus den USA mitgenommen – diese hat auch ein bisschen festere „Partikel“ drinnen, die ein wenig peelen. Ich weiß aber nicht mehr, was das eigentlich ist 😀

    • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

      Ah, in den USA gibt es die schwarze Seife auch – ich kannte sie bisher nur aus dem französischsprachigen und maghrebinischen Bereich. Manchmal könnten noch gemahlenen Olivenkerne drin sein, um die peelende Wirkung zu verstärken.

      • Ja, in den USA gibt es sie unter dem Namen „African Black Soap“ und wird vor allem für Problemhaut/Akne und auch empfindliche Haut und Ekzeme vermarktet. Ich hatte damals ziemliche Probleme mit meiner Haut dank des irgendwie austrocknenden Wassers in New York und die Seife wurde mir empfohlen – hat auch gut geholfen. Ich hab zB die von Nubian Heritage, aber es gibt viele Firmen die dort schwarze Seife machen.

      • beautyjagd sagt am 20. Mai 2015

        Ah, ich erinnere mich jetzt an Nubian Heritage, ja klar! 🙂

  12. Was für ein toller Post! Ich war ja noch nie in Brüssel, aber wie ich schon auf deinem Blog geschrieben habe, ich liiieeebe Belgien. Schon seit meinem ersten Besuch dort, war ich hin und weg – ich finde es generell in Belgien sehr international, aber irgendwie trotzdem kuschelig und heimelig. Und die Landschaft ist auch wunderschön. Brüssel und Antwerpen stehen schon länger auf meiner Wunschliste. (Wie kann man auch ein Land nicht lieben, das so tolle Schokolade macht – die essen ja 18 kg pro Kopf pro Jahr…wir haben mal nachgefragt, warum die Belgier dann nicht dick werden 😉 !)

    Die Produkte und Insidertipps finde ich ja auch wieder sehr interessant. Besonders den Duft natürlich und Sachen wo Kornblumenwasser enthalten ist, ziehen mich eh magisch an. Falls ich es dieses Jahr nochmal nach Brüssel schaffe, dann werde ich sicher auf deinen Spuren wandeln und da mein man auch mit einem Brüsseler befreundet ist, hoffe ich das wir auch ein paar einheimische Eindrücke sammeln können!

    Liebe Grüße Severine

    • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

      Ja, so würde ich das auch beschreiben, Belgien ist zugleich international und kuschelig – dieser Mix hat es mir auch so angetan. Dann drücke ich Dir die Daumen, dass das mit einem Besuch in Brüssel bei Dir bald klappt!

  13. Fragola sagt am 18. Mai 2015

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Ich war vor langer Zeit für mehrere Monate dort für ein Auslandssemester. Seitdem „muss“ ich auch immer wieder zurück, ich war jetzt aber schon länger nicht mehr da, es wird wieder Zeit 🙂

    • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

      Ich überlege auch schon, ob ich es in diesem Jahr nochmals nach Brüssel schaffe 🙂

  14. Fayet sagt am 19. Mai 2015

    Der Zug Frankfurt – Bruxelles-Midi ist gelegentlich mein frühmorgendlicher Pendlerzug – ich steige bis jetzt aber immer in Köln aus. Irgendwann bleibe ich einfach sitzen und fahre zu Waffeln und Schokolade..

    Deine Reisenotizen waren wieder sehr schön. Vielen Dank für’s teilen!

    Sehr gegrinst habe ich übrigens über die Handcreme: sie steht vor mir, denn ich habe mir die Marie Claire UK Ausgabe kürzlich auch gekauft. Angeregt von deinen Zeitschriftenstreifzügen greife ich jetzt immer öfter zu englischen Zeitschriften, ein Luxus der sonst nur meinen Englandreisen vorbehalten war – mich aber sehr glücklich macht. Danke für die Inspiration!

    • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

      Du hast ja jetzt auch den English Shop in Köln direkt vor der Nase 🙂 Da habe ich zumindest früher immer meine englischen Zeitschriften gekauft (denn im Bahnhof gibt es ja nur die Ausgabe ohne Goodie).

      • Fayet sagt am 20. Mai 2015

        Richtig, und dank deiner Tipps hier habe ich diesen tollen Laden auch gleich schon gefunden. Und: es gibt nicht nur englische Zeitschriften mit Goodie (ein Traum!) sondern auch meine heimliche Leidenschaft: Ginger Beer. Ich habe gleich die halbe Kühltruhe leergekauft.. Danke für den tollen Tipp! 🙂

  15. Waldfee sagt am 19. Mai 2015

    Mal eine andere Frage: L’Occitane ist bestimmt keine Naturkosmetik oder bestenfalls naturnah?

    • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

      Echte Naturkosmetik ist l’Occitane leider nicht, man muss immer genau gucken, welche Produkte eher naturnah sind und welche eher konventionell sind. Und manchmal finden sich auch Produkte, die könnten sogar Naturkosmetik sein.

      • beautyjagd sagt am 19. Mai 2015

        Ja, und den Markenauftritt halte ich auch insgesamt für sehr gelungen!

      • Hallo zum Thema L’Occitan. Viele Inhalststoffe kommen aus biologischem Anbau, z.B. die Immortelle aus Korsika – es gibt auch biozertifizierte Produkte -z.B. das Lavendel Duschgel oder die reine Sheabutter, da ist nur Sheabutter und Vitamin E drin. Generell ist es eben keine reine Naturkosmetik, eher Naturnah und ohne Parabene, Mineralöle und ohne tierische Bestandteile/Tierversuche. Bei den Parfums sind hochwertige Pflanzenextrakte enthalten, z.B. handgepflückter Jasmin, oder blaue Iris die extra für die Firma in Grasse angebaut wird. Man muss aber wirklich sich die Produkte anschauen – wenn man auf bestimme Kritierien Wert legt. L’Occitane hat aber noch zwei Unterfirmen – Melvita und Le Couvent de Minimes – beides Naturkosmetik 😉 . Liebe Grüße Severine

      • beautyjagd sagt am 20. Mai 2015

        Aber Couvent de Mimines ist doch auch nur naturnah, oder? Zumindest hatte ich das bei meinem letzten Check so im Kopf… und auch da finde ich den Markenauftritt sehr gelungen (und Melvita mag ich sowieso).

  16. Aurora sagt am 19. Mai 2015

    Danke für diese schöne Stadttour, die hat Erinnerungen geweckt! Ich war einmal vor ca. 15 Jahren für gut eine Woche und vor ein paar Jahren noch mal für ein verlängertes Wochenende in Brüssel – und habe die Stadt schon beim ersten Mal sofort gemocht, trotz Dauerregen im August. 🙂 Sie ist keine typisch „schöne“ Stadt, aber sie hat was. Vor allem dutzendweise Chocolatrien (Marcolini!) und überhaupt viel gutes Essen… 😉 An Naturkosmetik habe ich bei beiden Besuchen nicht gedacht, muss ich wohl auf meine Liste setzen. Derzeit bin ich einfach mal glücklich, dass wir seit ein paar Jahren in meiner Heimatstadt eine echte belgische Chocolatrie haben, die belgische Pralinen und belgisches Bier führen – schon alleine für diese Kombination muss man sie lieben! 🙂

    • beautyjagd sagt am 20. Mai 2015

      Mit echt gutem belgischen Bier und Pralinen? Das ist echt toll, dass Du das vor Ort hast! Hier gibt es immerhin manchmal in großen Supermärkten einen Aufsteller von Braufaktum, in dem es zB Bier von Boon oder Cantillon gibt.

  17. Antonietta sagt am 19. Mai 2015

    Wer jetzt nicht Lust bekommt Brüssel einen Besuch abzustatten… Ich bin auf jeden Fall höchst neugierig geworden, zumal ich in meinem Umfeld zuvor so gut wie nichts über Brüssel als Reiseziel gehört habe.
    Ich habe in meinem Bestand auch eine schwarze Hammam-Seife von Tadé, mit der ich mich unter der Dusche mithilfe eines exfolierenden Kese-Handschuhs einseife. Irgendwie immer ein total angenehmes Ritual, vor allem wenn man den Hammam mag und sich gerne in Gedanken dorthin versetzt.
    Dass dir die Sonnencreme von Lovea so gut gefällt, freut mich irgendwie, da ich sie (mit SPF 15) ebenfalls verwende und sie auch schon in meinem Pflegeroutinepost vorgestellt habe – habe mir die Tipps aus den Kommentaren damals, zu Herzen genommen und verwende Sonnenschutz nun konsequenter ;). Ich finde die Textur auch so klasse und außerdem ist sie das einzige fettige Naturkosmetikprodukt, von dem ich keine Pickel bekomme.
    Ein rundum interessanter Post!

    • beautyjagd sagt am 20. Mai 2015

      Danke 🙂 Eventuell wäre das Spray von Lovea auch was für Dich, denn die Textur ist noch leichter als die von der Gesichtscreme.
      Die Hammamseife von Tade hatte ich auch schon öfter in der Hand, irgendwann lege ich sie mir auch noch zu 🙂

  18. Ellalei sagt am 19. Mai 2015

    Nein, ich war noch nicht da und Jaaaa, ich habe Lust bekommen – erst recht nach der Lektüre-Kombi von euch beiden! Ohje, das Fernweh packt mich gerade so sehr… Bald geht es ja erst einmal nach Österreich und das ist auch noch unbekanntes Terrain für mich. Danach darf es vielleicht auch mal eine Städtereise sein. 😉

    • beautyjagd sagt am 20. Mai 2015

      In Österreich sehen wir uns doch, oder? Darauf freue ich mich auch schon sehr 🙂

      • Ellalei sagt am 20. Mai 2015

        Ja genau. Das wird aufregend mit „alten Bekannten“ und neuen Gesichtern dazu. Die Zeit rast ja auch so unglaublich!

  19. Nein, ich darf deine Reiseberichte eigentlich nicht lesen. Ich werde dann immer so grün vor Neid 😉
    Herrlich, vor allem die ganzen Fundstücke!!

  20. Jasmin sagt am 22. Mai 2015

    Oh wie cool, danke für den tollen kleinen Beauty- und Genießerinnen-Reiseführer durch Brüssel. Mein Mann und ich wollen im Herbst in Belgien Urlaub machen und uns dabei verschiedene Städte anschauen. dein Post hat mich da direkt mal ins Träumen versetzt *freu*

    Liebe Grüße,
    Jasmin

    • beautyjagd sagt am 23. Mai 2015

      Oh, Beauty- und Genießerinnen-Guide, das trifft es ganz genau, was ich mit dem Text wollte 🙂

  21. Pingback: Beauty-Notizen 19.6.2015 | Beautyjagd

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