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Hinter den Beauty-Kulissen… ProTec Ingredia GmbH Proudly Presents: Blaue Biotechnologie für nachhaltige Kosmetik

ProTec Ingredia Codif Blue Technology

In Kooperation mit ProTec Ingredia // Meeresrauschen, ein weiter Horizont und eine frische Brise… Einen Hauch davon gab es beim Webinar des Herstellers von marinen Wirkstoffen Codif zu spüren: Der Sitz des Unternehmens in der französischen Bretagne unweit des Meeres regt das Team immer wieder zu neuen Innovationen an (ich berichtete in meiner Beauty-Fortsetzungsgeschichte bereits von inspirierenden Mittagspausen bei Codif).

Zum zehnten Jubiläum der marinen ExoPolySaccharide, einer von Codif entwickelten Wirkstoff-Gruppe, konnten Geschäftsführer und Co-Gründer Romuald Vallée, Leiter der Forschung & Entwicklung Pierre-Yves Morvan und Leiterin des Marketings Gabrielle Moro wegen der Pandemie leider nicht in die Bretagne einladen. Dafür gestalteten sie Ende März gemeinsam ein Webinar für die internationalen Firmenkunden von Codif. Ich besuchte die virtuelle Veranstaltung zusammen mit ProTec Ingredia und ließ mich auf eine marine Odyssee rund um das Thema „Blaue Biotechnologie“ entführen.

Was bisher geschah: Im Prolog meiner ‚Beauty-Soap‘ habe ich geschildert, dass ich in Kooperation mit ProTec Ingredia GmbH eine Beauty-Fortsetzungsgeschichte für den Blog entwickelt habe. Sie führt mich zu den Ursprüngen der Kosmetik – denn ohne Roh- und Wirkstoffe kann es keine Kosmetikprodukte geben. Mein kosmetisches Abenteuer startete in der ersten Folge mit einem Besuch beim Algenbauern in der Bretagne. Wer hinter ProTec Ingredia steckt und wie Beauty-Innovationen entstehen, konnte man in den beiden folgenden Kapiteln erfahren. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, aus einem Pflänzchen einen Wirkstoff herzustellen. Gelingt es, die interessanten Eigenschaften von Moos in einen Cremetiegel hinein zu bekommen? Während daran längere Zeit getüftelt wurde, habe ich herausgefunden, weshalb Algen und Kosmetik so gut zusammenpassen. Schließlich ist es Mibelle Biochemistry gelungen, auf innovative Weise aus Moos einen kosmetischen Rohstoff herzustellen. In einem lebendigen Telefonat konnte ich dann erfahren, wie Codif z.B. in der Mittagspause auf die spannendsten Ideen für Wirkstoffe kommt. Bei einem Rundgang durch die Forschung & Entwicklung von Codif habe ich daraufhin gesehen, wie die Wirkstoffe dort hergestellt werden. Hafer und seine speziellen Eigenschaften in Kosmetik für trockene, irritierte Haut waren Thema in einem weiteren Kapitel. Mit Dr. Schilling von der Maxim Gruppe sprach ich darüber, wie ein Lohnhersteller Wirkstoffe aussucht und welche Themen in der Kosmetikbranche zukünftig wichtig werden könnten. Anschließend befragte ich Study and Research Managerin Dr. Franziska Wandrey bei Mibelle Biochemistry zu ihrem spannenden Beruf. Statt eines Messebesuchs stellte ich in einem Schaufenster vier innovative Wirkstoffe vor, die hoffentlich schon bald in neuen Kosmetikprodukten zu finden sind. Im Labor von Codif wurde mir gezeigt, wie die Wirkung von Rohstoffen mit Hautmodellen erforscht wird – ein zukunftsweisendes Verfahren. Hinaus in die Natur ging es mit der Stiftung ProSpecieRara, die sich für Biodiversität einsetzt. Wie es der Kosmetikindustrie während der Pandemie geht, erfuhr ich vom Team von ProTec Ingredia Ende Dezember. Was 360° Nachhaltigkeit bei Codif bedeutet und wie es in der Produktion von Mibelle Biochemistry aussieht, gab es in den beiden Kapiteln vom Anfang des Jahres zu lesen. Im letzten Kapitel sprach ich mit Dr. Jan-H. Riedel über den BSB Innovation Award.

ProTec Ingredia Codif Blue Technology

Das Leben begann im Meer

Pünktlich um 10 Uhr begrüßen Gabrielle, Romuald und Pierre-Yves von Codif ihre virtuellen Zuschauer. Die Reise in die Welt der ExoPolySaccharide (kurz: EPS, gleich mehr dazu) startet mit einigen Zahlen und Fakten rund um das Meer: 97% der Artenvielfalt unseres Planeten findet sich im Meer, etwa 90% davon ist nicht mit bloßem Auge sichtbar. Insgesamt ist bisher lediglich 1% der marinen Biodiversität erforscht – es gibt also noch viele Geheimnisse zu lüften.

Von Beginn an drehte sich bei Codif alles um Algen, die als Wirkstoffe in der Kosmetik eingesetzt werden. Und das nicht ohne Grund: Das Meer ist der Ausgangspunkt für das gesamte Leben auf der Erde. Vor drei bis vier Milliarden Jahren begannen die einzelligen Blaualgen (die wissenschaftlich als Cyanobakterien bezeichnet werden) Photosynthese zu betreiben und dadurch Sauerstoff freizusetzen. So konnten die Algen entstehen, aus denen sich die Landpflanzen und schließlich auch Tiere und Menschen entwickelten. Ein bisschen Alge steckt noch immer in uns, wie wir gleich sehen werden.

ProTec Ingredia Codif Blue Technology

Ohne Blau gibt es kein Grün

Immer mehr Menschen wünschen sich Kosmetik mit natürlichen Wirkstoffen, deren Wirkung hoch ist und die zugleich nachhaltig hergestellt werden. „Ohne das blaue Meer gäbe es kein Grün“, sagt Gabrielle. Sie meint das nicht nur wörtlich hinsichtlich der Evolution der Erde, sondern auch im übertragenen Sinn: Nachhaltige, „grüne“ Kosmetik kann nicht ohne das Meer auskommen, in dem die Biodiversität außergewöhnlich hoch ist.

Was ExoPolySaccharide sind

Romuald schildert, wie Codif zur Wirkstoff-Gruppe der ExoPolySaccharide (EPS) gekommen ist: Das 2008 gegründete Forschungsprojekt Polymaris, das sich 2010 mit Codif zusammengeschlossen hat, erforschte die Gewässer der 3.500km langen Küstenlinie der Bretagne. „Manchmal muss man gar nicht in die Ferne schweifen,“ erklärt Romuald. „Sehe Dich da um, wo Du bist, und Du wirst faszinierende Entdeckungen machen.“

Eine dieser faszinierenden Entdeckungen waren die Exopolysaccharide: von Mikroorganismen produzierte Zuckerpolymere. Gerät das Bakterioplankton unter Stress, setzt es zum eigenen Schutz Exopolysaccharide frei. Diesen Mechanismus nutzt auch Codif, um an diesen interessanten kosmetischen Wirkstoff zu gelangen. Lösungsmittel werden dafür nicht benötigt, stattdessen wird das Plankton unter oxidativen Stress gesetzt. Codif hat bisher rund 700 planktonische Mikroorganismen gesammelt und 40 unterschiedliche ExoPolySaccharide identifizieren können.

Blue Bioth-Ecology

Nachhaltig sind die Wirkstoffe aus ExoPolySacchariden von Codif auch deswegen, weil sie, einmal gewonnen, nicht mehr im Meer gesammelt werden müssen. Marine Ressourcen werden geschont, indem Codif die planktonischen Mikroorganismen in einer firmeneigenen Biobank kultiviert. Ein Milligramm gesammeltes und isoliertes Bakterioplankton reicht so als Basis für mehrere Tonnen ExoPolySaccharide aus. Diese von Codif entwickelte blaue Biotechnologie wird im Webinar von Gabrielle als „Blue Bioth-Ecology“ bezeichnet.

Was ExoPolySaccharide in Kosmetik können

Seit etwa zehn Jahren erforscht Codif die Wirkweise der ExoPolySaccharide. Anfangs ging man vor allem von einer filmbildenden Wirkung auf der Haut aus. Nach weiteren intensiven Forschungen stellte sich heraus, dass die ExoPolySaccharide viel mehr zu bieten haben. Mit den Jahren entstand bei Codif eine ganze Reihe an kosmetischen Wirkstoffen aus ExoPolySacchariden, die jeweils unterschiedliche Wirkungen auf die Haut haben.

Ein Meilenstein war die Entdeckung von ExoPolySacchariden, die mit hydrophoben Aminosäuren ausgestattet sind. Sie können damit besser penetrieren und an den Rezeptoren der Haut andocken. Außerdem entwickelte Codif die patentierte HTAC-Technologie (Hydro Thermolysis ACcelerated by Supercritical CO2), mit der ExoPolySaccharide in kleinere Teile zerlegt werden und somit tiefer in die Haut dringen können.

Ab 2015 rückte das Mikrobiom der Haut in den Fokus der Forschung von Codif: Die menschliche Hautflora hat in ihrer Zusammensetzung große Ähnlichkeiten mit den planktonischen Mikroorganismen – die Evolution aus dem Meer heraus hat hier ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Damit sind ExoPolySaccharide (die im Grunde Postbiotika sind) ideal dafür geeignet, das Mikrobiom der menschlichen Haut in Balance zu bringen.

ProTec Ingredia Codif Blue Technology

Kosmetische Wirkstoffe aus ExoPolySacchariden von Codif

Dank der neuen Forschungsergebnisse hat Codif in den vergangen zehn Jahren folgende Wirkstoffe aus ExoPolySacchariden auf den Kosmetikmarkt gebracht:

  • EPS Seafill ist eine Art Fältchenfiller mit Soforteffekt, der sich insbesondere für die Augenpartie eignet.
  • EPS Seamat absorbiert das überschüssige Sebum der Haut, reguliert die Sebumproduktion und verfeinert die Poren. Da das Feuchtigkeitsniveau der Haut dabei nicht beeinträchtigt wird, wirkt EPS Seamat nicht austrocknend.
  • Epidermist reduziert die „ungünstigen“ Bakterien der Hautflora, wirkt zugleich hautberuhigend und mindert die Reaktivität der Haut. Codif beschreibt die Wirkung von Epidermist als „new skin effect“.
  • EPS White sorgt für eine Reduktion der Stimulation der Melanin-Produktion. Der Teint wirkt dadurch gleichmäßiger, Hyperpigmentierungen werden minimiert.
  • EPS Seapur hilft, Aknebakterien auf der Haut zu reduzieren, minimiert Entzündungen und sorgt für ein reines, ebenmäßiges Hautbild. Auch Aknenarben werden damit gemindert.
  • Erst vor einigen Monaten wurde EPS Seaglow lanciert. Der Wirkstoff ist insbesondere für fahle Haut geeignet, da er für die Wiederbelebung des natürlichen rosigen Teints sorgt. Außerdem spannend: Mit EPS Seaglow werden nachgewiesenermaßen Optimismus und Selbstbewusstsein angekurbelt.

In Deutschland sind die marinen Wirkstoffe von Codif beim deutschen Distributor ProTec Ingredia für Firmenkunden erhältlich.

Mit einer Frage und Antwort-Runde wurde die Stippvisite in die Bretagne beendet. In der nächsten Folge der Beauty-Fortsetzungsgeschichte wird sich alles um die Anwendung von Wirkstoffen drehen…

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