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Hinter den Beauty-Kulissen… ProTec Ingredia GmbH Proudly Presents: Wie kosmetische Wirkstoffe bei Mibelle Biochemistry produziert werden

Mibelle Biochemistry Peter Blum

Here you can find an English version of this article.

In Kooperation mit ProTec Ingredia // In meiner Beauty-Fortsetzungsgeschichte haben wir bereits viel über die wissenschaftliche Erforschung oder über die nachhaltige Herstellung von kosmetischen Wirkstoffen erfahren. In dieser neuen Folge wird es nun ganz konkret: Wir streifen uns einen Laborkittel über und ziehen eine Schutzhaube auf – und sehen uns in der Produktion von Mibelle Biochemistry in der Schweiz um.

Peter Blum, Biotechnologe und Produktionsleiter bei Mibelle Biochemistry, erklärt mir gleich zu Beginn, dass die Produktion von Wirkstoffen eine große logistische Leistung ist. Während seines Arbeitstages pendelt er ständig zwischen seinem Schreibtisch und den Produktionshallen hin und her. Auf Basis der Kundenbestellungen erstellt er zunächst den wöchentlichen Produktionsplan. Und dann geht es los mit unserem Rundgang!

Was bisher geschah: Im Prolog meiner ‚Beauty-Soap‘ habe ich bereits geschildert, dass ich in Kooperation mit ProTec Ingredia GmbH eine Beauty-Fortsetzungsgeschichte für den Blog entwickelt habe. Sie führt mich zu den Ursprüngen der Kosmetik – denn ohne Roh- und Wirkstoffe kann es keine Kosmetikprodukte geben. Mein kosmetisches Abenteuer startete in der ersten Folge mit einem Besuch beim Algenbauern in der Bretagne. Wer hinter ProTec Ingredia steckt und wie Beauty-Innovationen entstehen, konnte man in den beiden folgenden Kapiteln erfahren. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, aus einem Pflänzchen einen Wirkstoff herzustellen. Gelingt es, die interessanten Eigenschaften von Moos in einen Cremetiegel hinein zu bekommen? Während daran längere Zeit getüftelt wurde, habe ich herausgefunden, weshalb Algen und Kosmetik so gut zusammenpassen. Schließlich ist es Mibelle Biochemistry gelungen, auf innovative Weise aus Moos einen kosmetischen Rohstoff herzustellen. In einem lebendigen Telefonat konnte ich dann erfahren, wie Codif z.B. in der Mittagspause auf die spannendsten Ideen für Wirkstoffe kommt. Bei einem Rundgang durch die Forschung & Entwicklung von Codif habe ich daraufhin gesehen, wie die Wirkstoffe dort hergestellt werden. Hafer und seine speziellen Eigenschaften in Kosmetik für trockene, irritierte Haut waren Thema in einem weiteren Kapitel. Mit Dr. Schilling von der Maxim Gruppe sprach ich darüber, wie ein Lohnhersteller Wirkstoffe aussucht und welche Themen in der Kosmetikbranche zukünftig wichtig werden könnten. Anschließend befragte ich Study and Research Managerin Dr. Franziska Wandrey bei Mibelle Biochemistry zu ihrem spannenden Beruf. Statt eines Messebesuchs stellte ich in einem Schaufenster vier innovative Wirkstoffe vor, die hoffentlich schon bald in neuen Kosmetikprodukten zu finden sind. Im Labor von Codif wurde mir gezeigt, wie die Wirkung von Rohstoffen mit Hautmodellen erforscht wird – ein zukunftsweisendes Verfahren. Hinaus in die Natur ging es mit der Stiftung ProSpecieRara, die sich für Biodiversität einsetzt. Wie es der Kosmetikindustrie während der Pandemie geht, erfuhr ich vom Team von ProTec Ingredia Ende Dezember. Im letzten Kapitel drehte sich alles um 360° Nachhaltigkeit bei Codif.

Mibelle Biochemistry

In der Produktion

Auf welche Weise ein Wirkstoff hergestellt wird, wird bei Mibelle Biochemistry gemeinsam von der Forschungsabteilung und der Produktion erarbeitet. Anschließend wird im Labor eine kleine Testproduktion durchgeführt. Sobald der endgültige Prozess festgelegt wurde, startet die Produktion.

Je nach Wirkstoff wird das pflanzliche Ausgangsmaterial dann gemischt, homogenisiert oder filtriert. Da die Mibelle Biochemistry viele verschiedene Rohstoffe im Sortiment hat, muss man sich die Produktion kleinteilig vorstellen: Die Kessel können von 20kg bis 200kg fassen. Um möglichst hochwertige Wirkstoffe zu erzielen, werden diese bei Mibelle Biochemistry mit verschiedenen Methoden aufkonzentriert.

Pinolumin™ von Mibelle Biochemistry

“Oh, hier duftet es ja gut!” Bei unserem Rundgang durch die Produktion riecht es plötzlich wunderbar nach Zirbenholz. Wir stehen vor dem Trocknungsgerät, in dem gerade der Wirkstoff Pinolumin™ aus Zirbenholzspänen hergestellt wird: Der konzentrierte Extrakt aus Schweizer Zirbenholz enthält entzündungshemmendes Pinosylvin. Pinolumin™ ist deswegen insbesondere für empfindliche Haut geeignet, es reduziert Hautrötungen und mindert Hautirritationen und Entzündungen.

Peter berichtet mir, dass es gar nicht so einfach war, den Wirkstoff zu entwickeln. Das Team von Mibelle Biochemistry musste länger daran tüfteln, eine geeignete Extraktionsmethode zu entwickeln. Letztlich hat man sich dann für eine aufwändige Herstellungstechnik entschieden, da der Wirkstoff auf diese Weise den höchsten Gehalt an Wirksubstanzen enthält. Pinolumin™ ist als flüssiger Extrakt oder in Pulverform erhältlich. Für die pulvrige Variante wird der Wirkstoff auf ein Granulat wie z.B. Maltodextrin gesprüht, das sich in einer kosmetischen Formulierung leicht löst.

CM-Glucan

Welchen Wirkstoff Peter besonders schätzt? “Eine hervorragende Wirkung plus ausgezeichnete Studienlage hat CM-Glucan: Das natürliche Polysaccharid aus der Bäckerhefe hat immunstimulierende Eigenschaften, die Haut wird damit beruhigt und kann sich schneller regenerieren”, erklärt er mir. Mit CM-Glucan Forte kann das Immunsystem der Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dieser Aspekt macht den Wirkstoff auch für Kosmetikprodukte interessant, die den aktuellen Trend “Safe Beauty” aufgreifen: Produkte, die das Immunsystem stärken und den Kunden ein sicheres Gefühl bei der Verwendung von Kosmetik geben. (Mehr zur SARS-CoV2-Aktivität in der Haut und die immunstärkenden Eigenschaften von CM-Glucan Forte kann man hier nachlesen.)

Mibelle Biochemistry war bei der Entwicklung der Extraktion von Beta-Glucan aus den Zellwänden der Hefe ein Pionier. Die Herstellung von CM-Glucan ist komplex: Der Prozess dauert etwa zwei Wochen, weitere zwei Wochen werden für die Extraktion benötigt. Auch an der Wasserlöslichkeit des Wirkstoffes – was wichtig für die Verwendung in kosmetischen Formulierungen ist – hat das Team von Mibelle länger geforscht.

Mibelle Biochemistry AquaCacteen

AquaCacteen™

Gleich im nächsten Raum laufen wir an einem gefüllten Extraktor vorbei: Für den Wirkstoff  AquaCacteen™ wird darin Pflanzenmaterial der Kaktusfeige in Glycerin und Wasser extrahiert. Der Wirkstoff unterbindet in der Haut die Freisetzung von Stressmarkern aus den sensorischen Nervenzellen. So wird die Haut beruhigt und dank der wasserbindenden Inhaltsstoffe von AquaCacteen™ hydratisiert.

Während des gesamten Herstellungsprozesses – und nicht nur zum Schluss – führt das Labor von Mibelle Biochemistry diverse Analysen wie z.B. eine Chromatographie oder Massenspektrometrie durch. Dabei wird die Zusammensetzung der Wirkstoffe ständig kontrolliert.

Verkapselungstechnologien

Neben der hohen Konzentration der Wirkstubstanzen kann die Wirksamkeit des Wirkstoffs auch davon abhängen, wie er “verpackt” wurde bzw. in die Haut transportiert wird. Insbesondere instabile Wirkstoffe wie z.B. Peptide profitieren davon, wenn sie in Liposome verkapselt werden und dadurch länger wirksam bleiben. Technologisch sind diese speziellen Verkapselungstechnologien komplex, es wird dabei u.a. mit hohem Druck gearbeitet.

Mibelle Biochemistry

Konfektionierung

Sobald die Wirkstoffe produziert und letztmalig im Labor geprüft wurden, kommen sie in die Konfektionierung. Das Abfüllen der Wirkstoffe benötigt mehr Zeit, als man denken würde: Meistens werden die pulvrigen oder flüssigen Wirkstoffe von Hand abgefüllt. Standard sind Kanister oder Dosen mit etwa 10kg, Mibelle Biochemistry bietet jedoch auch kleinere oder größere Gebinde der Wirkstoffe an.

Kommissionierung

Ganz zum Schluss unseres Rundgangs kommen wir dann im Versandzentrum an. Dort werden die Pakete sorgfältig gepackt, die Wirkstoffe sollen schließlich in bester Qualität beim Kunden ankommen. Nach einem letzten Check begeben sich die Wirkstoffe der Mibelle Biochemistry auf ihre Reise – und tauchen schließlich in Kosmetikprodukten wieder auf.

In der nächsten Folge meiner Beauty-Fortsetzungsgeschichte spreche ich mit einem Branchen-Insider, der jährlich einen renommierten Innovationspreis verleiht. Stay tuned!

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