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Hinter den Beauty-Kulissen… ProTec Ingredia GmbH Proudly Presents: Wie sich ProSpecieRara für Biodiversität engagiert

Mibelle Biochemistry Black Beeome

Here you can find an English version of this article.

In Kooperation mit ProTec Ingredia // „Kennst Du eigentlich ProSpecieRara?“, fragt mich Esther Belser-Gisi bei einem Gespräch in Buchs bei Mibelle Biochemistry. Ich schüttle den Kopf, vielleicht habe ich den Namen schon mal gehört… Die Biologin und Leiterin des Marketings beim Rohstoff-Lieferanten Mibelle Biochemistry findet, dass ich die Schweizer Institution unbedingt kennenlernen muss. Und so geht es in dieser Folge der Beauty-Fortsetzungsgeschichte statt ins Labor hinaus in die Natur.

Was bisher geschah: Im Prolog meiner ‚Beauty-Soap‘ habe ich bereits geschildert, dass ich in Kooperation mit ProTec Ingredia GmbH eine Beauty-Fortsetzungsgeschichte für den Blog entwickelt habe. Sie führt mich zu den Ursprüngen der Kosmetik – denn ohne Roh- und Wirkstoffe kann es keine Kosmetikprodukte geben. Mein kosmetisches Abenteuer startete in der ersten Folge mit einem Besuch beim Algenbauern in der Bretagne. Wer hinter ProTec Ingredia steckt und wie Beauty-Innovationen entstehen, konnte man in den beiden folgenden Kapiteln erfahren. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, aus einem Pflänzchen einen Wirkstoff herzustellen. Gelingt es, die interessanten Eigenschaften von Moos in einen Cremetiegel hinein zu bekommen? Während daran längere Zeit getüftelt wurde, habe ich herausgefunden, weshalb Algen und Kosmetik so gut zusammenpassen. Schließlich ist es Mibelle Biochemistry gelungen, auf innovative Weise aus Moos einen kosmetischen Rohstoff herzustellen. In einem lebendigen Telefonat konnte ich dann erfahren, wie Codif z.B. in der Mittagspause auf die spannendsten Ideen für Wirkstoffe kommt. Bei einem Rundgang durch die Forschung & Entwicklung von Codif habe ich daraufhin gesehen, wie die Wirkstoffe dort hergestellt werden. Hafer und seine speziellen Eigenschaften in Kosmetik für trockene, irritierte Haut waren Thema in einem weiteren Kapitel. Mit Dr. Schilling von der Maxim Gruppe sprach ich darüber, wie ein Lohnhersteller Wirkstoffe aussucht und welche Themen in der Kosmetikbranche zukünftig wichtig werden könnten. Anschließend befragte ich Study and Research Managerin Dr. Franziska Wandrey bei Mibelle Biochemistry zu ihrem spannenden Beruf. Statt eines Messebesuchs stellte ich in einem Schaufenster vier innovative Wirkstoffe vor, die hoffentlich schon bald in neuen Kosmetikprodukten zu finden sind. Im letzten Kapitel erfuhr ich im Labor von Codif, wie die Wirkung von Rohstoffen mit Hautmodellen erforscht wird – ein zukunftsweisendes Verfahren.

Uttwiler Apfelbaum Mibelle Biochemistry

Was ProSpecieRara macht

„ProSpecieRara setzt sich für den Erhalt von alten, robusten Pflanzensorten und Tierrassen ein,“ erklärt mir Esther. „Denn diese haben viel weniger Krankheiten oder benötigen kaum Pestizide und Wachstumsförderer bei der Kultivierung.“ Abgesehen davon: Die Auswahl in unseren Supermärkten mag vielleicht erst mal groß erscheinen, letztlich werden aber beispielsweise immer die gleichen, wenigen Apfelsorten angeboten. Ich kann mich noch gut an die Vielfalt im Garten meiner Großeltern erinnern. Dort gab es Apfelsorten, die ich heute nur noch mit Glück auf regionalen Märkten finde. Ihr Geschmack hat oft nichts mit den „normalen“ Äpfeln aus dem Supermarkt zu tun, dort dominieren meiner Meinung nach eher die süßen und nicht so sehr aromatisch-säuerlichen Apfelsorten. Esther stimmt mir zu: „Genauso sieht es auch auf unseren Tellern aus, das 0815-Gemüse dominiert überall.“

Und exakt aus diesem Grund wurde 1982 ProSpecieRara als schweizerische nicht profitorientierte Stiftung gegründet. Das Ziel: Gefährdete Kulturpflanzen und Nutztiere vor dem Aussterben zu bewahren – Stichwort Biodiversität. Viele traditionelle und regionale Sorten von Kulturpflanzen und Nutztieren wurden wegen der modernen Hochleistungslandwirtschaft in den letzten Jahrzehnten von den üblichen Standardsorten verdrängt.

So hat ProSpecieRara bislang über 1.400 Garten- und Ackerpflanzen, 500 Beerensorten, 1.900 Obstsorten, 800 Zierpflanzensorten und 32 Nutztierrassen in die Obhut genommen. Ohne das aus ProSpecieRara entstandene Netzwerk an ehrenamtlichen Privatpersonen bzw. Privatgärtner*innen wäre das nicht möglich. Neben anderen Stiftungen oder dem Bundesamt für Landwirtschaft wird ProSpecieRara auch von Firmen unterstützt. In Deutschland gibt es übrigens seit 2011 einen Ableger von ProSpecieRara, der sich vor allem auf Nutzpflanzen fokussiert.

Ein wichtiges Anliegen von ProSpecieRara ist der freie Zugang zu Saat- und Pflanzgut für alle. Alte Sorten wie die Kartoffel „Blaue St. Galler“ und die Tomate „Baselbieter Röteli“ sollen in möglichst vielen Gärten wachsen und sich so wieder weiterverbreiten. Mit dieser Vielfalt soll die Basis für unsere zukünftige Ernährung gesichert werden.

Die Samenbibliothek von ProSpecieRara

Seit 1991 baut ProSpecieRara deswegen eine Samenbibliothek auf. Am Hauptsitz in Basel lagert Saatgut von über 1.700 seltenen Garten-, Acker- und Zierpflanzen-Sorten. In der Samenbibliothek wird das Saatgut in einem klimakontrollierten Container konstant bei 15°C und 15% Luftfeuchtigkeit gelagert. Diese Bedingungen sorgen dafür, dass das Saatgut länger eine gute Keimfähigkeit behält. Von einigen Sorten gibt es gerade mal zehn Portionen keimfähiges Saatgut, von manchen sogar nur noch einzelne Samen. Private Sortenbetreuer*innen bauen diese Sorten wieder an, um das Saatgut zu vermehren.

Für bestimmte Sorten initiiert ProSpecieRara gezielte Projekte, um zum Beispiel rare Kartoffelsorten zu erforschen oder Weinbergpfirsiche und historische Rebsorten zu fördern. Auf der Karte der Vielfalt kann man entdecken, wo sich diese Schätze in der Schweiz verbergen und wo man die ProSpecieRara-Spezialitäten kaufen kann.

Uttwiler Apfel Mibelle Biochemistry

Apfel Uttwiler Spätlauber

Und nun wird es ganz konkret: Einer der bekanntesten Wirkstoffe von Mibelle Biochemistry ist PhytoCellTec™ Malus Domestica, ein Stammzellenextrakt der seltenen Schweizer Apfelsorte „Uttwiler Spätlauber“. Hergestellt wird er in einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Zellkultur: Dank der innovativen und von Mibelle Biochemistry entwickelten Technologie kann mit nur wenig Pflanzenmaterial der qualitativ hochwertige Wirkstoff gewonnen werden.

Der „Uttwiler Spätlauber“ ist eine Schweizer Apfelsorte (Malus domestica) aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Er hat eine ausgezeichnete Lagerfähigkeit, die Haut des Apfels bleibt auch nach längerer Lagerzeit glatt. Zu verdanken ist dies dem hohen Anteil der sekundären Pflanzenstoffen, Proteinen und insbesondere den langlebigen Gewebestammzellen. Der saure Geschmack des „Uttwiler Spätlaubers“ ist heute allerdings nicht mehr angesagt (leider, denn ich liebe säuerliche Apfelsorten), weshalb der „Uttwiler Spätlauber“ immer weniger angebaut wurde. Auf der Homepage von ProSpecieRara ist der „Uttwiler Spätlauber“ gelistet, dort gibt es noch mehr Informationen zum Apfel. Den Namen trägt er übrigens deshalb, weil er erst im fortgeschrittenen Frühling ausschlägt und das Laub spät im Herbst abwirft.

Die speziellen Eigenschaften dieser seltenen Apfelsorte kommen auch im Wirkstoff PhytoCellTec™ Malus Domestica von Mibelle Biochemistry zum Tragen: Er hilft nachgewiesenermaßen den älteren Hautzellen dabei, neues Gewebe zu bilden, erhöht die Hautdichte und die Vitalität der epidermalen Stammzellen. Ein idealer Wirkstoff z.B. für die Augenpflege, die gern mal zu frühzeitigen Fältchen neigt.

BlackBeeOme Mibelle Biochemistry

Schwarze Bienen

Nicht nur Pflanzen, sondern auch seltene Tierarten werden von ProSpecieRara geschützt. Dazu zählt die Schwarze Biene, deren Honig die Basis für den Wirkstoff Black BeeOme™ von Mibelle Biochemistry bildet.

Die auch als „Dunkle Biene“ bezeichnete Apis mellifera mellifera ist vielleicht keine Hochleistungsbiene, wie sie in der modernen Landwirtschaft gefordert wird. Dafür hat sie ein sanftes Gemüt und ist dazu sehr resistent. Nach der letzten Eiszeit hat sie sich nördlich der Alpen angesiedelt, wurde jedoch mittlerweile fast überall durch die „normale“ Honigbiene verdrängt. So findet man die Schwarze Biene nur noch an geschützten Stellen in abgelegenen Schweizer Bergtälern – so wie ganz oben auf dem Foto, da seht ihr ein kleines Bienenhaus im Schweizer Münstertal. Auf der Homepage von ProSpecieRara findet ihr ein Portrait der „Dunklen Biene“. Spannend: Dank ihrer dunklen Farbe kann sie sich im Gebirge in der Sonne rascher aufwärmen und überlebt so auch bei kälteren Temperaturen.

Indem Mibelle Biochemistry den wertvollen Honig der „Dunklen Biene“ für Black BeeOme™ einsetzt, unterstützt das Unternehmen gezielt die Erhaltung der seltenen Bienenart. Im Wirkstoff kommt der Honig als fermentierter Extrakt zum Einsatz. Die Hautflora regeneriert sich damit nach dem Waschen schneller, die Hautbarriere wird gestärkt. In einer Tuchmaske sorgt Black BeeOme™ dafür, dass die Produktion von Sebum ausgeglichen wird, Rötungen der Haut zügig zurückgehen und die Haut insgesamt reiner wirkt.

Alle Fotos: Copyright Mibelle Biochemistry

Nach diesem inspirierenden Ausflug in abgelegene Schweizer Bergtäler erfahre ich in der nächsten Folge, wie ProTec Ingredia mit der aktuellen Situation umgeht. Freut euch auf einen spannenden Blick in die Arbeitswelt der Kosmetikindustrie!

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