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Hinter den Beauty-Kulissen… ProTec Ingredia GmbH Proudly Presents: Fünf Aha-Effekte bei der Mibelle Biochemistry Cyber Celebration

Mibelle Biochemistry Cyber Celebration

Here you can find an English version of this article.

In Kooperation mit ProTec Ingredia // Am Ende der vorigen Folge meiner Beauty-Fortsetzungsgeschichte habe ich es bereits angekündigt: Es gibt etwas zu feiern! Im Juni habe ich an der Cyber Celebration anlässlich des 30. Jubiläums von Mibelle Biochemistry teilgenommen. Der 1991 von Dr. Fred Zülli gegründete Hersteller von kosmetischen Rohstoffen hatte sich es von Anfang an zum Ziel gesetzt, wissenschaftsbasierte Inhaltsstoffe mit neuen biochemischen Konzepten für die Kosmetikindustrie zu entwickeln. Zum Geburtstag bot Mibelle Biochemistry ein tagesfüllendes Konferenz-Programm inmitten einer beeindruckenden digitalen Architektur. Über den Eingangsbereich ging es in die Messehalle oder ins Auditorium, die beide täuschend echt aufgebaut waren. Fünf meiner neuen Erkenntnisse des Jubiläumstags habe ich in diesen Beitrag zusammengetragen.

Was bisher geschah: Im Prolog meiner ‚Beauty-Soap‘ habe ich geschildert, dass ich in Kooperation mit ProTec Ingredia GmbH eine Beauty-Fortsetzungsgeschichte für den Blog entwickelt habe. Sie führt mich zu den Ursprüngen der Kosmetik – denn ohne Roh- und Wirkstoffe kann es keine Kosmetikprodukte geben. Mein kosmetisches Abenteuer startete in der ersten Folge mit einem Besuch beim Algenbauern in der Bretagne. Wer hinter ProTec Ingredia steckt und wie Beauty-Innovationen entstehen, konnte man in den beiden folgenden Kapiteln erfahren. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, aus einem Pflänzchen einen Wirkstoff herzustellen. Gelingt es, die interessanten Eigenschaften von Moos in einen Cremetiegel hinein zu bekommen? Während daran längere Zeit getüftelt wurde, habe ich herausgefunden, weshalb Algen und Kosmetik so gut zusammenpassen. Schließlich ist es Mibelle Biochemistry gelungen, auf innovative Weise aus Moos einen kosmetischen Rohstoff herzustellen. In einem lebendigen Telefonat konnte ich dann erfahren, wie Codif z.B. in der Mittagspause auf die spannendsten Ideen für Wirkstoffe kommt. Bei einem Rundgang durch die Forschung & Entwicklung von Codif habe ich daraufhin gesehen, wie die Wirkstoffe dort hergestellt werden. Hafer und seine speziellen Eigenschaften in Kosmetik für trockene, irritierte Haut waren Thema in einem weiteren Kapitel. Mit Dr. Schilling von der Maxim Gruppe sprach ich darüber, wie ein Lohnhersteller Wirkstoffe aussucht und welche Themen in der Kosmetikbranche zukünftig wichtig werden könnten. Anschließend befragte ich Study and Research Managerin Dr. Franziska Wandrey bei Mibelle Biochemistry zu ihrem spannenden Beruf. Statt eines Messebesuchs stellte ich in einem Schaufenster vier innovative Wirkstoffe vor, die hoffentlich schon bald in neuen Kosmetikprodukten zu finden sind. Im Labor von Codif wurde mir gezeigt, wie die Wirkung von Rohstoffen mit Hautmodellen erforscht wird – ein zukunftsweisendes Verfahren. Hinaus in die Natur ging es mit der Stiftung ProSpecieRara, die sich für Biodiversität einsetzt. Wie es der Kosmetikindustrie während der Pandemie geht, erfuhr ich vom Team von ProTec Ingredia Ende Dezember. Was 360° Nachhaltigkeit bei Codif bedeutet und wie es in der Produktion von Mibelle Biochemistry aussieht, gab es in den beiden Kapiteln vom Anfang des Jahres zu lesen. Im Frühjahr sprach ich mit Dr. Jan-H. Riedel über den BSB Innovation Award und besuchte ein Webinar über Blaue Biotechnologie für nachhaltige Kosmetik. In den letzten Folgen erfuhr ich alles über den Bereich der Anwendungstechnik, stellte vier Wirkstoffe für mehr Glow vor und entdeckte, wie die DNA Analyse Kosmetikwirkstoffe sicherer macht.

Mibelle Biochemistry Inflammation

Nicht alle Entzündungen sind unerwünscht

Der digitale Tag bei Mibelle Biochemistry startete mit einem spannenden Vortrag über das Thema Entzündungen von Dr. Vanya Loroch. Der Molekularbiologe schafft es immer wieder, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Entzündungen haben seiner Ansicht nach einen zu schlechten Ruf. Er plädierte für einen differenzierten Blick: Selbstverständlich sind die Symptome einer akuten Entzündung wie z.B. Schwellungen, Schmerzen oder Juckreiz nicht angenehm. Die dahinter liegenden Prozesse sind für unsere Gesundheit jedoch unentbehrlich, denn diese körperlichen Reaktionen aktivieren das Immunsystem. Eine Entzündung ist bei gesunden Menschen also eine normale und durchaus erwünschte Reaktion. Anders sieht es leider mit chronischen Entzündungen aus, dabei gerät das Immunsystem außer Kontrolle und macht schließlich krank. Diese Dualität existiert auch in der Beauty-Branche: Dauerhafte niedriggradige Entzündungen begünstigen die frühzeitige Hautalterung. Auf der anderen Seite nutzt man jedoch die akute Entzündungsreaktion des Körpers z.B. beim Microneedling, um die Regeneration der Haut anzukurbeln. Nicht jede Entzündung ist also schädlich!

Mibelle Biochemistry Collagen

Kollagen ist nicht gleich Kollagen

Seit einiger Zeit liegt Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel wieder stark im Trend, in den USA wird sogar Popcorn mit Kollagen angeboten. Neu ist das nicht, denn nicht nur in Asien hat die klassische Knochenbrühe eine lange Geschichte als Schönheitselixier. Kollagen ist ein Strukturprotein im Körper, das sich aus Aminosäureketten zusammensetzt. Werden wir älter, sinkt der Anteil von Kollagen im Körper und die Haut ist weniger elastisch und straff. In seinem Vortrag wies Nathan Gray von der ‚Collagen Stewardship Alliance‘ darauf hin, dass es nicht so einfach ist, das reduzierte Kollagen im Körper zu ersetzen. Grundsätzlich muss man unterscheiden: Natives Kollagen kann leider nicht und Gelatine nur begrenzt vom menschlichen Körper absorbiert werden. Wesentlich besser sieht es mit Kollagenpeptiden aus, die eine deutlich höhere Absorptionsrate im Körper aufweisen. Leider gibt es bisher noch kein pflanzenbasiertes Kollagen auf dem Markt, die Zukunft könnte jedoch eine biotechnologische Herstellung von Kollagen ermöglichen. Was jetzt schon möglich ist: Die körpereigene Bildung von Kollagen mit Vitamin C boosten!

Mibelle Biochemistry Conscious Business

Megatrend der Zukunft: Gesunde Lebenszeit

In die Zukunft der Kosmetik blickte anschließend Andrew McDougall von der internationalen Marktforschungsagentur Mintel. In seiner Präsentation definierte er ‚Wellness und Gesundheit‘ als großen Megatrend, darunter fallen auch die mentale Gesundheit und die Hautgesundheit (über das Mikrobiom der Haut wird ja derzeit viel geforscht). Aber auch Nachhaltigkeit, Transparenz bezüglich der Inhaltsstoffe in der Kosmetik, neue Technologien oder Inklusivität sind mit dem Themenkomplex ‚Wellness und Gesundheit‘ eng verbunden.

Um das gesunde Älterwerden drehte sich das nachfolgende Gespräch von Dr. Fred Zülli und Dr. Franziska Wandrey von Mibelle Biochemistry mit Prof. Dr. Collin Ewald von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Er untersucht mit Modellorganismen, wie man altersbedingte Krankheiten verzögern kann. In den nächsten Jahren gilt es herauszufinden, wie man diese Forschungsergebnisse für den Menschen nutzbar machen kann. Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft ist der Wunsch nach der Verlängerung des „healthy lifespan“ logischerweise groß.

Indie Brands verändern die Welt

Weshalb Indie Brands in den letzten Jahren so erfolgreich sind und wie sie die gesamte Kosmetikbranche beeinflussen, davon berichtete Beauty Business Editor Deanna Utroske aus New York – siehe Foto oben. Sie hat festgestellt, dass die unabhängigen Nischenmarken oftmals von Frauen gegründet werden, die ihr Business anders als bestehende Firmen angehen. Im Mittelpunkt stehen bei Indie Brands immer die Bedürfnisse der Kunden bzw. die Kommunikation mit der Community via Social Media: Deswegen spielen Transparenz oder nachhaltiges Sourcing der Rohstoffe eine entscheidende Rolle. Unterstützt und angetrieben wird diese Bewegung von einflussreichen Händlern wie Sephora oder Credo, die in den letzten Jahren sogar eigene Richtlinien für Produkte entwickelt haben (z.B. unerwünschte Inhaltsstoffe oder Verpackungen). Auch in großen bestehenden Kosmetikfirmen wird dadurch ein Umdenken hinsichtlich Nachhaltigkeit oder dem ethischen Bezug von Rohstoffen ausgelöst.

Mibelle Biochemistry MossCellTec Aloe

Moos ist ein optimaler Wassermanager

In einer Live Session wurde dann zum Abschluss des Jubiläums von Mibelle Biochemistry die neueste Wirkstoff-Entwicklung vorgestellt: Vorhang auf für MossCellTec™ Aloe! Der kosmetische Wirkstoff wird biotechnologisch aus dem seltenen Moos Aloina Aloides mit der nachhaltigen MossCellTec™-Technologie hergestellt. Das winzige wurzellose Pflänzchen ist ein Meister im Wassermanagement: Wasser wird von der gesamten Pflanzenoberfläche aus der Luft aufgenommen und anschließend von Zelle zu Zelle in der Pflanze gleichmäßig verteilt. Da das Moos deswegen auch als ‚Aloe Vera-Moos‘ bezeichnet wird, trägt der Wirkstoff den Namen MossCellTec™ Aloe. Sowohl in In-Vitro-Studien als auch in klinischen Studien wurde belegt, dass MossCellTec™ Aloe die Zellkommunikation verbessert und die Feuchtigkeitsverteilung in der Haut harmonisiert. Mehr Informationen über den neuen Wirkstoff gibt es auf der Homepage von Mibelle Biochemistry und selbstverständlich bei ProTec Ingredia.

Und wie passend: In der nächsten Folge der Beauty-Fortsetzungsgeschichte erfahre ich, wie das Team von ProTec Ingredia Hersteller von Kosmetikprodukten dabei unterstützt, neue Projekte umzusetzen. Stay tuned!

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