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Hinter den Beauty-Kulissen… ProTec Ingredia GmbH Proudly Presents: Was ein Distributeur von Kosmetikwirkstoffen macht

Protec Ingredia Deutschland

Here you can find an English version of this article.

In Kooperation mit ProTec Ingredia // „Ich suche noch einen weiteren Wirkstoff für unsere geplante neue Gesichtscreme, am liebsten eine Alge. Was könnten Sie mir da anbieten?“ wird Norbert Trage, Senior Sales Manager für Norddeutschland und die Niederlande bei ProTec Ingredia, von einem Kosmetikhersteller gefragt.

Zusammen mit Senior Sales Manager Birgit Gertchen-Ohligschläger, die bei ProTec Ingredia für den Süden Deutschlands sowie die Schweiz zuständig ist, beantwortet er alle Fragen rund um die Kosmetikwirkstoffe der vier Lieferanten von ProTec Ingredia: Codif Technologie naturelle, Mibelle Biochemistry, Oat Cosmetics und Barnet Products.

Für diesen Beitrag habe ich Birgit (ganz links auf dem Foto oben) und Norbert (dritter von rechts) gefragt, wozu es eigentlich Distributeure von kosmetischen Rohstoffen gibt, was man als Sales Manager macht und wie die Zusammenarbeit mit einem Hersteller von Kosmetikprodukten abläuft.

Was bisher geschah: Im Prolog meiner ‚Beauty-Soap‘ habe ich geschildert, dass ich in Kooperation mit ProTec Ingredia GmbH eine Beauty-Fortsetzungsgeschichte für den Blog entwickelt habe. Sie führt mich zu den Ursprüngen der Kosmetik – denn ohne Roh- und Wirkstoffe kann es keine Kosmetikprodukte geben. Mein kosmetisches Abenteuer startete in der ersten Folge mit einem Besuch beim Algenbauern in der Bretagne. Wer hinter ProTec Ingredia steckt und wie Beauty-Innovationen entstehen, konnte man in den beiden folgenden Kapiteln erfahren. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, aus einem Pflänzchen einen Wirkstoff herzustellen. Gelingt es, die interessanten Eigenschaften von Moos in einen Cremetiegel hinein zu bekommen? Während daran längere Zeit getüftelt wurde, habe ich herausgefunden, weshalb Algen und Kosmetik so gut zusammenpassen. Schließlich ist es Mibelle Biochemistry gelungen, auf innovative Weise aus Moos einen kosmetischen Rohstoff herzustellen. In einem lebendigen Telefonat konnte ich dann erfahren, wie Codif z.B. in der Mittagspause auf die spannendsten Ideen für Wirkstoffe kommt. Bei einem Rundgang durch die Forschung & Entwicklung von Codif habe ich daraufhin gesehen, wie die Wirkstoffe dort hergestellt werden. Hafer und seine speziellen Eigenschaften in Kosmetik für trockene, irritierte Haut waren Thema in einem weiteren Kapitel. Mit Dr. Schilling von der Maxim Gruppe sprach ich darüber, wie ein Lohnhersteller Wirkstoffe aussucht und welche Themen in der Kosmetikbranche zukünftig wichtig werden könnten. Anschließend befragte ich Study and Research Managerin Dr. Franziska Wandrey bei Mibelle Biochemistry zu ihrem spannenden Beruf. Statt eines Messebesuchs stellte ich in einem Schaufenster vier innovative Wirkstoffe vor, die hoffentlich schon bald in neuen Kosmetikprodukten zu finden sind. Im Labor von Codif wurde mir gezeigt, wie die Wirkung von Rohstoffen mit Hautmodellen erforscht wird – ein zukunftsweisendes Verfahren. Hinaus in die Natur ging es mit der Stiftung ProSpecieRara, die sich für Biodiversität einsetzt. Wie es der Kosmetikindustrie während der Pandemie geht, erfuhr ich vom Team von ProTec Ingredia Ende Dezember. Was 360° Nachhaltigkeit bei Codif bedeutet und wie es in der Produktion von Mibelle Biochemistry aussieht, gab es in den beiden Kapiteln vom Anfang des Jahres zu lesen. Im Frühjahr sprach ich mit Dr. Jan-H. Riedel über den BSB Innovation Award und besuchte ein Webinar über Blaue Biotechnologie für nachhaltige Kosmetik. Außerdem erfuhr ich alles über den Bereich der Anwendungstechnik, stellte vier Wirkstoffe für mehr Glow vor und entdeckte, wie die DNA Analyse Kosmetikwirkstoffe sicherer macht. In der letzten Folge drehte sich dann alles um die Mibelle Biochemistry Cyber Celebration.

Welche Funktion hat eigentlich ein Distributeur?

Birgit Gertchen-Ohligschläger: Grundsätzlich kann ein Hersteller von Roh- und Wirkstoffen seine Ware natürlich selbst an Kosmetikunternehmen verkaufen. Allerdings ist das ganz schön aufwändig. Mit einem Distributeur an seiner Seite kann sich der Hersteller ganz darauf konzentrieren, neue Wirkstoffe zu entwickeln. Wir als Distributeur übernehmen alle Aufgaben, die zum Verkauf gehören: Wir machen Kundenbesuche und präsentieren die Wirkstoffe, kennen den Markt und die Trends, besuchen Messen, versenden Muster und stehen als Ansprechpartner für alle Fragen zu unseren Wirkstoffen zur Verfügung. Wir als ProTec Ingredia haben uns auf den Vertrieb von Spezialitäten fokussiert, das heißt, wir bieten besondere kosmetische Wirkstoffe an, die es so nicht vergleichbar auf dem Markt gibt.

Was macht ihr genau als Sales Manager?

Norbert Trage: Wir betreuen tagtäglich unseren Kundenstamm, also die Hersteller von Kosmetikprodukten – und das ist mehr Arbeit, als man vielleicht denken könnte. Unsere Kunden melden sich bei uns, wenn sie einen Wirkstoff für ein neues Kosmetikprodukt benötigen. Vor der Pandemie haben wir sie auch oft vor Ort besucht, wir hoffen, dass das bald wieder mehr möglich sein wird. Auch die Besuche von Messen und das Halten von Vorträgen auf Konferenzen gehören zu unserem Job. Einen großen Teil unserer Zeit widmen wir auch der Fortbildung: Wir werden von unseren Lieferanten ausführlich über neu lancierte Wirkstoffe oder über aktuelle Studienergebnissen informiert. Um unsere Kunden bei ihren Projekten optimal unterstützen zu können, müssen wir immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Wie läuft so ein Projekt konkret ab?

Birgit: Unter einem Projekt verstehen wir die Entwicklung eines neuen Kosmetikprodukts. Dafür stellt uns die Forschung & Entwicklung des Kosmetikunternehmens ihre Wünsche und Vorgaben für einen Wirkstoff vor. Das kann z.B. ein Wirkstoff für eine ausgewählte Altersgruppe sein oder eine spezielle Funktion in der Haarpflege. Auch das Budget spielt dabei selbstverständlich eine Rolle.

Immer wichtiger wird das Thema Nachhaltigkeit: Wir werden vermehrt nach regionalen, von Natrue bzw. Cosmos zertifizierten, veganen oder konservierungsstofffreien Rohstoffen gefragt. Auch der CO2-Verbrauch bei der Herstellung und auf den Transportwegen sowie die biologische Abbaubarkeit von Wirkstoffen sind für viele Kosmetikhersteller zu entscheidenden Kriterien geworden. Wir machen dann Vorschläge aus unserem Portfolio, die zum jeweiligen Projekt passen könnten.

Manchmal haben die Kosmetikentwickler einen unserer Wirkstoffe bereits auf einer Messe kennengelernt. Sie fordern anschließend die detaillierte Dokumentation über den Wirkstoff, die dazugehörigen Studienergebnisse sowie ein Muster für eine erste Testformulierung an.

Norbert: So ein Projekt, also die Produktentwicklung, kann ganz schön lange dauern. Der Zeitraum reicht von etwa sechs Monaten bis hin zu drei Jahren. Unbedingt erwähnen müssen wir an dieser Stelle unsere Inside Sales Managerin Regina Linden, die uns tatkräftig bei unseren Aufgaben unterstützt: Sie schreibt die Angebote, versendet Muster, Dokumentationen oder Sicherheitsdatenblätter und beantwortet ebenfalls viele Kundenanfragen. Sobald die Wirkstoffe für ein Kosmetikprodukt bei uns geordert werden, wird der Auftrag von unserer Kollegin Marina Prinsen-Löbbering abgewickelt und aus dem Lager versendet.

Birgit: Richtig stolz macht es uns dann, das fertige Kosmetikprodukt beim Händler im Regal zu sehen und zu wissen, dass man bei diesem Projekt mit an der Realisierung beteiligt war.

Was sind die größten Herausforderungen in eurem Job?

Norbert: Ungefähr einmal im Jahr besuche ich meine Kunden zusammen mit unseren Lieferanten. Das ist großartig, oft aber auch ganz schön aufwändig zu organisieren, weil nicht immer alle Ansprechpartner genau zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind.

Birgit: Viel Arbeit kann darin stecken, die Wünsche und Vorgaben unserer Kunden soweit zu konkretisieren, dass wir möglichst passgenaue Wirkstoffe anbieten können, denn dabei spielen viele Faktoren eine Rolle (gewünschte Auslobungen, Produktform und -formulierung, regulatorische Fragen, bevorzugte Ausgangsstoffe etc.). Und selbstverständlich bin ich manchmal enttäuscht, wenn Projekte nach langer Vorbereitungszeit doch nicht zustande kommen. Das kann viele Gründe haben, auf die wir leider meist wenig Einfluss haben.

Eure persönlichen Favoriten unter euren Wirkstoffen?

Norbert: Ganz schön schwierig, eine Auswahl zu treffen… Ich finde das neue Samphira Oil Bioactive von Codif sehr interessant. Das ist ein CO2-Extrakt aus dem Seefenchel, der auch als ‚Retinol des Meeres‘ bezeichnet wird.

Aus den Schweizer Alpen stammt der kosmetische Inhaltsstoff Alpine Rose Active von Mibelle Biochemistry. Spannend daran ist das neuartige Anti-Aging-Konzept, dabei werden seneszente (gealterte) Zellen im Gewebe eliminiert.

Birgit: Einer meiner Favoriten ist MossCellTec™ No. 1 von Mibelle Biochemistry. Das widerstandskräftige Moos regt die Zellkernaktivität an und wird nachhaltig hergestellt – und passt bestens zum hektischen Lebensstil in unserer Zeit.

Außerdem begeistern mich gerade die neuen Studienergebnisse zum Wirkstoff AvenaPLex von Oat Cosmetics: Es konnte u.a. nachgewiesen werden, dass damit die Ceramidsynthese in der Haut angeregt wird.

Nicht mehr verzichten mag ich auch auf Early  Boost von Codif, der Wirkstoff ist für mich so etwas wie ein Energy Drink für die Haut. Das natürliche Taurin aus der nachhaltig kultivierten Alge Jania Rubens eignet sich z.B. auch für im Trend liegende Genderless- bzw. Unisex-Produkte.

© Foto: ProTec Ingredia GmbH

Hier geht es zur Homepage von ProTec Ingredia, dort finden sich auch alle Kontaktdaten.

In der nächsten Folge der Beauty-Fortsetzungsgeschichte wird es maritim und ich erfahre, was Kunst, Wissenschaft und Korallenriffe miteinander zu tun haben. Stay tuned!

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