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Meine Gesichtspflege (20): Gila

Gesichtspflege-Gila

Darf ich zugeben, dass ich ein klein bisschen stolz bin, dass sich auf meinem Blog junge Leserinnen genauso wohl fühlen wie Leserinnen über 70 Jahre? Ich hatte schon vor meinen Blogzeiten die Vision, dass ich eine Begegnungsstätte für Frauen aus vielen Kulturen und jeden Alters gründen wollte – einen ersten Schritt habe ich mit diesem Blog offensichtlich getan 🙂 . Deswegen freue ich mich umso mehr über die heutige Gesichtspflege!

Falls ihr auch Lust habt, eure Gesichtspflege auf dem Blog zeigen, dann schickt mir einfach ein Foto mit euren Sachen sowie einen kurzen Text, in dem ihr beschreibt, wie eure Hautpflege-Routine aussieht. Es sollte sich dabei unbedingt um überwiegend naturkosmetische Produkte handeln (es dürfen maximal 1-2 konventionelle Produkte dabei sein). Die Email-Adresse für die Einsendungen lautet beautyjagd(at)yahoo.de – (at) bitte mit @ ersetzen. Ich freue mich schon auf eure Mails!

Bisher haben Sophie, Nancy, hazel, Antonietta, Steffi, Cleo, Astrid, Noemi, Severine, Petra, Lina, Anita, Nessie, Theresa, Birgit, Cherry, Sina, Valandriel und ich in der neuen Blog-Serie unsere Pflegeprodukte vorgestellt. Und nun Vorhang auf für Gila!

♦ Die Fakten: Ich bin Gila aus Hamburg, 71 Jahre alt. Meine Haut war und ist immer problemlos und unempfindlich, obwohl ich ihr im Lauf der Jahre schon vieles versuchsweise „angetan“ habe. In letzter Zeit beobachte ich eine winzige Tendenz zu Trockenheit, kann aber auch an Winterkälte und Heizungsluft liegen.

♦ Meine Hautpflege-Geschichte: In der Kindheit waren kaltes Wasser, Kernseife und Lebertran die einzigen Schönheitsmittel. Niveacreme war schon Luxus. Als Schülerin habe ich mir nebenbei Geld verdient, um nach monatelangem Sparen die bis dahin im Schaufenster sehnsüchtig angestarrte Feuchtigkeitsemulsion von Elizabeth Arden zu kaufen. Die erste Anwendung war eine Offenbarung und der für mich gigantische Preis schien mir mehr als gerechtfertigt. Doch mit jedem weiteren Auftragen wurde meine Haut bedürftiger, spannte und wurde extrem trocken. Ich wurde abhängig von dem Produkt. Da ich damals aber noch gänzlich unerfahren in Sachen Hautpflege war, brachte ich es nicht in Zusammenhang. Irgendwann musste ich mit diesem „wunderbaren“ Mittel aufhören, weil ich einfach als Schülerin das Geld nicht mehr hatte. Jahre später habe ich in einem Test von Pflegeprodukten gelesen, dass darin „süchtigmachende“ Inhaltsstoffe enthalten sind. Das war die Erklärung und meine Wut war groß. Aber es bedeutete die Wende zur Naturkosmetik und die intensive Beschäftigung damit bis heute.

♦ Reinigung: Nach Jahrzehnten mit der Irismilch von Weleda, dann Reinigungslotionen quer durch viele Marken, bin ich jetzt wieder bei Seife gelandet. (Wenn ich Make-up trage, dann verwende ich Seife in der Kombination mit Öl.) Die abgebildete Gamila Secret Seife wurde mir von einer Kosmetikerin empfohlen. Mich interessierte das andere Konzept: Der Schaum bleibt eine Weile zum Einziehen auf der Haut! Auf die versprochene Wunderwirkung warte ich noch, aber schlecht ist die Seife nicht, wenn auch extrem überteuert. Die Reinigungscreme Kamille Borretsch von Primavera liebe ich wegen des Duftes.

♦ Toner: Sind meine Lieblinge, ich habe reichlich davon in den Schubladen. Im Moment bevorzuge ich das Midsummer Rose Facial Tonic von Frantsila sowie das Ginseng Tonic von Martina Gebhardt wegen der vielen Kräuterauszüge. Am liebsten hat meine Haut aber das Stutenmilch Tonic Spray von MARiAS, ein Gedicht!

♦ Pflege: Eine eigene Ölmischung aus Granatapfel-, Hagebutte- und Ximenia-Öl von Maienfelser mit den ätherischen Ölen Weihrauch, Neroli, Muskatellersalbei von Primavera. Außerdem die Stutenmilch Gesichtscreme leicht von MARiAS. Viele Einzelöle nach Bedarf.

♦ Lippenpflege: Keine.

♦ Augenpflege: Dr. Hauschka Regeneration Augencreme und die Bright Eyes Augencreme von Frantsila.

♦ Extrapflege: Ein frisches Aloe Vera-Blatt. Die Pflanze links auf dem Foto wird gut gepflegt und opfert mir gelegentlich ein Blatt, die Wirkung begeistert mich. Alle Masken von Dr. Hauschka gefallen mir sehr, ebenso die Hautkuren von Dr. Hauschka – sie sind aber mal wieder aufgebraucht. Regelmäßig benutzt werden auch das Detox Europea Öl von Pharmos Natur, die Khadi Sandelholzmaske und die Midsummer Rose Herbal Peeling Cream von Frantsila (hat für mich die ideale Mischung zwischen sanft und trotzdem „griffig“).

♦ Sonnenpflege: Habe ich im ganzen Leben noch nie benutzt. Mir waren die chemischen Filter immer höchst suspekt. Mit reichlich (!!!) Antioxidantien von innen ist meine Haut offenbar gut versorgt. Wenn ich in Australien wäre, würde ich mir selber aus verschiedenen Ölen einen Sonnenschutz basteln.

♦ Extra Extras: Rosenblütenwasser von Lunasol zur Augenpflege auf Pads, zum Kühlen bei Rötungen. Und der Kinderbalsam von Lunasol hilft bei Hautirritationen jeglicher Art, wirkt auch Juckreiz lindernd.

Wenn ich dies in vier Wochen neu schreiben würde, stünden hier auch Produkte z.B. von Living Nature, mehr von Pharmos und MARiAS, Mádara, Kivvi, Santaverde oder Maienfelser. Meine Haut liebt die Abwechslung und ich die Vorratshaltung.

Danke an Gila für den Blick in ihr Kosmetikschränkchen! Kennt ihr einige Sachen davon?

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81 Kommentare

  1. Margit sagt am 24. März 2015

    Liebe Gila,

    eine schöne Auswahl an Produkten hast Du uns vorgestellt. Vielen Dank fürs Teilen.
    Wie ist denn das Rosenwasser von Lunasol im Vergleich zu dem Rosenwasser von Maienfelser? Wie verwendest Du das Kinderbalsam? Die Gesichtscremes von Lunasol sollen auch gut sein, hast Du damit auch Erfahrungen gesammelt? Ich habe letztens in einem Vortrag von den Cremes gehört.

    Wo gibt es denn die Stutenmilchprodukte zu kaufen?

    Einen lieben Gruß sendet Dir

    Margit

  2. Hallo.

    Das ist ja mal eine spannende Mischung. Danke liebe Gila das du sie mit uns teilst. Ich kenne einige Sachen nur vom Lesen. Die Frantsila Augencreme interessiert mich aber schon sehr. Stutenmilch klingt v.a. für trockene Haut sehr gut. Das mit den Ölmischungen kann ich mir zwar für meine Haut direkt nicht vorstellen, finde ich aber sehr interessant. Wie findet man denn da seine optimale Mischung? Einfach nach und nach ausprobieren? Welche Wirkung hat den Weihrauch auf die Haut? Wie verkraftet deine Haut wenn du öfters wechselst? Ich suche ja immer noch nach der für mich perfekten Gesichtspflege. Viele sagen man soll nicht so oft wechseln, Produkte bis zu einem Jahr nehmen. Ich habe es zwar auch so gelernt, aber bei mir überwiegt die Neugier und ich merke auch, dass sich Hautzustand und Bedürfnisse ja auch mal ändern, v.a. jetzt beim Übergang der Jahreszeiten…

    Liebe Grüße Severine

    • @Severine eine ganz systematische Antwort, mit es übersichtlich wird:

      1. Marias stutenmilchprodukte sind für trockene bis Problemhaut gedacht. Ich habe mich trotz ganz normaler und sehr gutgenährter Haut dafür entschieden, weil ich meiner Haut mal was anderes bieten wollte und mich die Milch an erster Stelle der incis überzeugt hat.
      Meine Haut schluckt die Creme, als wäre sie ausgehungert. Ich erkläre mir das so, daß gerade für diese Inhaltsstoffe Bedarf besteht.

      2. optimale Ölmischung finden: viel lesen, nicht verzweifeln, dann mutig ausprobieren.

      3. Weihrauch und Neroli werden für alternde Haut empfohlen (Susanne Fischer -Rizzi,
      Himmlische Düfte) als zusammenziehend, Falten glättend. Mit der Einschränkung Fältchen kann ich die Wirkung tatsächlich bestätigen. Die Haut sieht nach einigen Wochen glatter aus.
      4. meine Haut liebt den Wechsel. Ich „frage“ sie, was sie will und sie bekommt es.(für sehr empfindliche Haut mag häufiger Wechsel belastend sein)
      Bei der Suche nach der richtigen Pflege nicht verzweifeln! Ich habe es mit normaler Haut natürlich sehr einfach und übe ja auch schon Jahrzehnte. Gila

      • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

        Ich erinnere mich auch schon mal Produkte mit Eselsmilch gelesen zu haben. Ich selbst habe nicht so trockene Haut, aber für meine Mama die auf die 60 zusteuert, wäre das vielleicht eine tolle Pflege. Vielen Dank für den Tipp. Da merke ich mir das auch mal mit den Ölen für die reifere Haut. Ich selber schrecke ja noch vor Öl zurück, wobei mich innerlich und äusserlich das Schwarzkümmelöl sehr interessiert.

        Zwecks Wechsel – bisher habe ich es auch ganz gut weggesteckt. Ich versuche auch immer nur ein Produkt nach dem anderen umzutauschen in der Pflege :).

        Liebe Grüße Severine

  3. hazel sagt am 24. März 2015

    Liebe Gila, danke, danke, danke!
    Das sieht alles SO spannend und gut aus… Ich freue mich heute Abend auf’s Jagen 🙂
    Jetzt muss ich leider los, wollte dir aber noch sagen, dass ich froh bin, dass du deine coole „Routine“ offengelegt hast (hattest letztens doch noch überlegt, oder??? ;-))
    Die MARiAS Sachen hören sich fantasistisch an.
    Und Julie, ja, Du kannst stolz sein! 🙂
    LieGrü!

  4. Beneidenswert, deine problemlose Haut 🙂 Die Augencreme von Frantsila steht auf meiner Wunschliste. Denn bei Augencremes bin ich extrem experimentierfreudig. Deine eigene Ölmischung klingt toll 🙂
    Liebe Grüße aus Lüneburg 😉

    • @nurmalkurzgucken Eine weitere Empfehlung für deine Augenpflege wäre das augenfältchenöl von Maienfelser. Weil das Fläschchen ziemlich groß ist und eine Mischung sehr hochwertiger Öle enthält, habe ich es auch sehr gern für das ganze Gesicht und Hals genommen. Gila

  5. Petra sagt am 24. März 2015

    Hihi, ja, vor allem das Allerletzte – die Abwechslung und ganz besonders die Vorratshaltung, meine ganz große Schwäche!

    Und endlich mal etwas von Lunasol, ich dachte ja, außer mir kennt das gar niemand.

    Dafür kenne ich MARiAS nicht, davon habe ich tatsächlich noch nie gehört und gleich mal Onkel Ixquick gefragt. Leider enthalten viele Produkte Lanolin, das vertrage ich leider überhaupt nicht. Und das in den Hydrolaten Alkohol enthalten ist, finde ich auch nicht so toll, ich habe die lieber ohne. Aber ansonsten lesen sich die INCIs sehr gut.

    Frantsila liebe ich ja auch, das Peeling ist für meine Haut nur leider zu grob. Aber die anderen Produkte gefallen mir.

    Über deinen Beitrag, liebe Gila, freue ich mich wirklich ganz besonders. Schon bei Julies Intro habe ich erstmal den Rechner beiseite gepackt und mir einen schönen Kaffe gekocht, ein besonderer Beitrag verdient eine besonderes Drumherum!

    Und dir, liebe Julie, gratuliere ich dazu, dass du es schaffst, unter deinem Blog so viele Frauen jeglichen Alters und Hintergrundes zu vereinen!

    • @petra Beim lesen dieses Blogs in den letzten 11/2 Jahren bis du mit deinen tollen Kommentaren mir natürlich schon oft begegnet. Wie du jetzt in deiner Antwort selber schreibst, nimmst du auch unsere Seelenverwandtschaft in Sachen immer offen für Neues sowie Vorratshaltung wahr. Ja, da sind wir uns verblüffend ähnlich. Ich bin allerdings sicher, daß ich mit dem Inhalt der Kasematten nur knapp und mit dem dekorativen Anteil gar nicht mithalten kann.
      Was nun Marias angeht, finde ich es sehr schade, daß du wollwachs nicht verträgst. Ich habe eben die Incis ,allerdings flüchtig, durchgesehen und einiges ohne entdeckt.
      Alkohol an 10. Stelle! Wenn du mal eine Lücke in deinem Vorratslager entdeckst, die dringend gefüllt werden muß, versuch es doch mal mit dem Musterset.

      • Petra sagt am 24. März 2015

        Schon notiert 😉
        Deine Position zum Thema LSF kann ich gut nachvollziehen. Da ich eine ziemliche Blassnase bin, benutze ich im Sommer Sonnenschutz, denn den roten Zinken gibt es schon, wenn ich nur das Wort Sonne lese. Im Winter gehe ich im Dunkeln, komme im Dunkeln nach Hause, habe ein nach Norden ausgerichtetes ziemlich dunkles Büro, da finde ich die Parole „Sonnenschutz ganzjährig immer“ ziemlich albern. Manchmal sehe ich tatsächlich 2-3 Tage das Tageslicht nur aus dem Fenster. Vitamin D-Mangel habe ich trotzdem 😉 Aber ich habe auch keine Pigmentflecken, die sind mir ziemlich wurscht. Wer Spaß daran hat, unter meinen Tausenden Sommersprossen ein paar Pigmentflecken/-verschiebungen zu suchen – nur zu! Die ersten Sonnentage im Jahr sind meine und da bin ich dann meist auch etwas nachlässig beim LSF. In der prallen Sonnezu braten ist allerdings auch nicht mein Ding.
        Hihi, und genau wie Ida habe ich mich natürlich auch mit deinem Bücherregal beschäftigt – leider erfolglos 🙁 Ob’s am Bild oder der Alterssichtigkeit liegt, wer weiß…

        Und das du in Hamburg wohnst, hach, Neid… Elbe und Alster vor der Haustür, Ost- und Nordsee nur 3 x Hinfallen, 2 x Spucken… Mein Sandkastenfreund wohnt auch in HH, ich muss ihn endlich mal besuchen…

      • Hallo Petra, zum Bücherregal könnte ich ja jetzt behaupten, die Titel seien nicht zu entziffern, weil ich nicht wollte, daß man die vielen marlitt/Herz/Schmerz-romane erkennt. Aber nein, so raffiniert bin ich gar nicht. Es liegt an meiner Unfähigkeit, das i-pad bzw. die Kamera richtig zu bedienen. Die Cremes auf dem Regal sind ja auch alle unscharf. Tut mir leid, aber ich bin absoluter Anfänger bei allem, was mit Internet zu tun hat. Alle Fehler gehen auf mein Konto.

        Ja Hamburg ist eine tolle Stadt, aber Berlin ist ja auch nicht gerade posemuckel. Wenn dich dein sandkastenfreund mal versetzen sollte, können wir beide in die Elbe spucken.
        .

      • Petra sagt am 24. März 2015

        Au ja, dass wäre ne Gaudi. Er ist zwar durchaus Öko-zugänglich, aber i. S. Kosmetikbedarf erfüllt er jedes Klischee, aber immerhin NK ☺

  6. Das sind Produkte, die ich einerseits nicht kenne, diejenigen, die ich kenne, schätze ich aber andererseits. Ich sollte mich also genauer mit Marias und Lunasol auseinandersetzen, da ich von beiden noch nie gehört habe. Danke fürs zeigen!

  7. @margit. Gern beantworte ich dir deine Fragen zu lunasol, weil ichvon den Produkten mehr als überzeugt bin und sie eine Zeitlang ausschließlich verwendet habe. Die Neugier trieb mich dann wieder woanders hin.
    Lunasol würde ich als nischenmarke unter den Nischenmarken bezeichnen. Eigener heilpflanzengarten, Spagyrik , ganz andere Rezepturen sind nur einige Stichworte. Bevor dies ein Roman wird, empfehle ich die Website oder noch besser die Prospekte und Muster für ganz kleines Geld. Das rosenwasser ist für mich einfach supergut, mit Maienfelser vergleichen kann ich nicht, da diese ja mehrere verschiedene herstellen.
    Kinderbalsam immer, wenn etwas brennt, entzündet ist oder juckt (Insektenstich).
    Marias kommt aus Salzburg, ist eine Neuentdeckung von mir, die mich rundum begeistert. Gila

  8. So viele spannende Produkte! Nach Lunasol muss ich gleich mal googlen. Deine Ölmischung klingt auch toll, vor allem die Kombination der enthaltenen ÄÖ. Benutzt du dafür arabischen oder indischen Weihrauch?

    Liebe Grüße und vielen Dank für den Blick in deine Kosmetikecke (und auch in dein Bücherregal, hihi)
    Ida

    • @herbs&flowers Da hast du mich auf dem falschen Fuß erwischt, ob arabisch oder indisch, ich weiß es nicht. Ich habe gerade meine 99 ätherischen öle durchgesehen und das Fläschchen nicht mehr gefunden. Wahrscheinlich aus Altersgründen (das Fläschchen) aussortiert. Ich weiß aber, daß ich es bei Primavera gekauft habe und dort kann man dir bestimmt Auskunft geben, welches das richtige Öl ist.
      Zum Bücherregal, das dir aufgefallen ist, es ist eins von mehreren und war früher eins von vielen. Ohne Bücher bin ich nicht denkbar! Ich hatte sogar mal die tollkühne Idee
      Selber eins zu schreiben über Kosmetik. Es Ist dann aber bei der Recherche geblieben.

      • Hihi, macht ja nix, dass du die genaue Sorte gerade nicht weißt. Primavera hat beides im Sortiment, meine ich. So oder so stelle ich mir Weihrauch für die Gesichtspflege toll vor!

        Ich bin ja auch sehr bibliophil, deswegen habe ich mich gleich beim ersten Blick in dein Foto verliebt. 🙂 Liegt oben rechts „Schiffbruch mit Tiger“ quer? 😀 Ein Buch zu schreiben – das ist auch ein ganz großer Traum von mir! Im Kleinen hat sich der Traum schon ein bisschen erfüllt: mit einem Beitrag in einem Sammelband und ein paar Fachartikeln (allerdings nicht zum Thema NK).

        Liebe Grüße!

      • @herbs and flowers Alle Achtung, du hast scharfe Augen. Ja, da liegt der Tiger. Gila

      • @herbsandflowers du bist ja richtig gut! Wenn wir weiter machen wollen, fotografiere ich mal das Regal mit den Sachbüchern, damit du es schwerer hast. Aber wenn Julia uns dann hier rausschmeißt?
        Gila

  9. Doris sagt am 24. März 2015

    Danke für Deinen Bericht, ganz toll geschrieben!!!
    Was mir am allerbesten gefällt: das mit dem Sonnenschutz – ich finde es auch ganz schlimm, dass inzwischen propagiert wird, man müsse sich jeden Tag chemischen Filter aufs Gesicht (und Hände) schmieren, damit die Haut im Winter, wenn es noch halbdunkel beim ins Büro gehen und schon dunkel beim Nachhausekommen ja kein Fitzelchen Licht abbekommt – puuuh! Als ob man sich vor Licht „schützen“ müsste….und als ob hier lauter Personen wären, die ganztags bei Sonne auf dem Feld arbeiten…also, danke, dass du das klar sagst, dass Du keinen Sonnenschutz angewendet hast – Du bist mit Deinen 71 Jahren ind er Position, es sagen zu dürfen!
    Alles Gute weiterhin, LG D.

    • @ Doris deine Zustimmung zum Thema Sonnenschutz tut mir gut! Ich hatte insgeheim schon befürchtet, hier auf dem Blog niedergemacht zu werden wegen dieser Bemerkung. Ich bin mir fast sicher, daß in 10 oder20 Jahren über die negativen Folgen des Sonnenschutzes diskutiert werden wird wie jetzt über die angebliche Schädlichkeit der Sonne.

      • Waldfee sagt am 24. März 2015

        „Die Menge macht das Gift“
        Wer das beherzigt, ist doch schon mal auf der sicheren Seite. Sich mit LSF vollkleistern und dann stundenlang am Strand braten, ist unsinnig. Ich kenne das noch von meinen Eltern und mein Vater hatte im Alter Hautkrebs. Gestorben ist er an etwas anderem. Aber ich erinnere mich sehr gut an die Haut, die ich bei ihm immer abpellen durfte. Ich hab mich schon immer im Schatten aufgehalten und war als Kind knackig braun. Heute leider nicht mehr, aber Blässe soll ja vornehm sein 😉

      • beautyjagd sagt am 25. März 2015

        Ich glaube, dass dieses „immerzu Sonnenschutz tragen“ auch der (konventionellen) Pflege geschuldet ist – wenn man täglich mit Säuren arbeitet, muss man die Haut dann schon auch mehr schützen (kann sie ja selbst nicht mehr). Ich halte es beim Thema Sonennschutz auch so wie Waldfee: Alles mit Maßen.

      • Orris sagt am 25. März 2015

        Ich habe gerade heute in der GEO gelesen, dass die englischen Gesundheitsbehörden wieder mehr Aufenthalt an der Sonne propagieren sollen, eben wegen der gesamten Mangelproblematik.
        Mein Vater war übrigens auch ein extremer Sonnenanbeter, manchmal sah seine Haut am Rücken aus wie Leder – gestorben ist er daran auch nicht, sondern an einem Herzinfarkt.

    • Waldfee sagt am 24. März 2015

      Eine klare Nebenwirkung des ganzjährigen Sonnenschutzes soll wohl auch schon ein Vitamin D-Mangel sein. Es wird ja empfohlen, sich Mittags mit unbedecktem Gesicht und Armen mal eine halbe Stunde der Sonne auszusetzen, natürlich nicht im Hochsommer. Das habe ich mal irgendwo gesehen, gelesen…?
      Wobei man mit ein bisschen Aufmerksamkeit sich und seinem Körper gegenüber schon viel erreicht. Vieles ist heutzutage Hop oder Top- immer alles gleich so radikal.
      Im Winter brauche ich keinen Sonnenschutz im normalen Alltag, für den Sommer wird es wohl Kimberly Sayer werden 🙂

      • Maggie sagt am 25. März 2015

        Ich bin echt erstaunt, wie viele hier eigentlich nicht täglich sonnenschutz nehmen. Ich fühle mich immer wieder ein buh mann, wenn ich erwähne, dass ich keinen nehme- ausser im Urlaub am Strand wenn ich mich auch wirklich in der sonne aufhalte. Alle reagieren immer so, als würde man bald voll alt und runzlig aussehen und den Krebs förmlich einladen. Jetzt geht’s mir definitiv besser 🙂
        LG
        Maggie

  10. Sonnenblume sagt am 24. März 2015

    Liebe Julie,

    auch von mir Herzlichen Glückwunsch, dass Du es schaffst soviele Frauen unterschiedlichen Alters hier zu vereinen!:-)

    @Gila: mein Kompliment an Dich! Finde es einfach bewundernswert, dass Du mit deinen 71 Jahren so gut auf deine Haut acht gibst. Sehr tolle und interessante Produkte hast Du da.

  11. Birgit sagt am 24. März 2015

    Liebe Gila,
    interessante Produkte und Lunasol und Marias kenne ich überhaupt nicht.
    Früher hatte ich auch eine Aloe Pflanze, der ich ab und an ein Blatt geklaut habe, leider hat sich einen Umzug nicht überlebt.
    Toll, dass du dir auch deine Öle selber mischt und eine nette Menge an Ätherischen Ölen besitzt. Da haben wir doch außer der Abwechslung und der Vorratshaltung noch was gemeinsam. Das Himmlischen Düfte Buch mit den gezeichneten Bildern war mein erstes Aromatherapie Buch, irgendwann habe ich mir sogar noch die überarbeitete Fassung mit den Bildern zugelegt, tolles Buch, schaue immer wieder mal gern rein.
    Das Frantsila Peeling wartet bei mir noch im Kühlschrank, bin gespannt, hoffentlich ist es mir nicht zu griffig.
    Seifenreinigung im Gesicht begeistert mich auch, ich liebe ja Salzseife, möglichst mit Schaum, ist auch günstiger.

    • Liebe Birgit, du wirst es nicht bereuen, dich mit Marias und lunasol zu beschäftigen. Selbst wenn es nur beim theoretischen bleibt, fand ich die incis hoch interessant.
      Es geht also auch anders als Wasser, Alkohol, Glycerin und dann wird da mal ein Wirkstoff durchgeschossen. Die Preise finden ich sehr Zivil.

  12. Liebe Gila, eine tolle Pflegeroutine ist das. Ich hatte vorher noch nie von Lunasol gehört und habe auch sonst einige Deiner Produkte gegoogelt. Ich teile Deine Einstellung zum Sonnenschutz weitgehend, wobei ich mir diesen Sommer trotzdem keine zusätzlichen Pigmentflecken züchten möchte. Chemische Filter kommen für mich aber auch nicht in Frage. Und dieser SPF-Wahn zu jeder Jahreszeit ist meiner Ansicht vor allem eine Geschäftemacherei.

  13. Noemi B. sagt am 24. März 2015

    Hach, das war ein Post ganz nach meinem Geschmack! Tolle Schreibweise (du solltest das Buch doch noch schreiben), viel Erfahrung und ordentlich Grips dabei. Darum hab ich auch immer Achtung vor älteren Damen, die sind vielleicht nicht mehr ganz so hübsch wie die jungen Hüpfer, aber an Lebenserfahrung macht denen keine was vor!

    Und ein paar neue Marken, hach… musste ja gleich googeln, zuerst hat mich sofort die Verpackung vom Stutenmilch Toner gefesselt… als Pferdefreundin – dachte erst an eine Pferdesalbe, sorry 😉 Die Marke tönt sehr angenehm, muss ich mir merken. Pharmos kannte ich auch nicht.

    Beneidenswert, dass du total ohne Sonnenschutz auskommst! Ich fühl mich mit eben besser, leider hatte ich nie makellose Haut, nach den Pickeln kamen schon fast die ersten Pigmentflecken und so versuche ich wenigstens die in Schach zu halten. Im Gesicht; andernorts ist es eh chancenlos… da hab ich ganz schlechte Gene.
    Aber deine reichlichen Antioxidantien interessieren mich trotzdem sehr – was nimmst du da?

    • @noemi. Danke für die Komplimente! Daß ich dir einige neue Namen sagen konnte, freut mich ,
      denn ich liebe es auch, neues, unbekanntes empfohlen zu bekommen und mich dann darauf zu stürzen, um es zu durchdringen, bis ich weiß, ob es etwas für mich ist.

      Zum Thema Antioxidantien könnte ich dir eine Menge sagen, aber wahrscheinlich wäre es nicht das,was du hören möchtest. Jedenfalls sind es keine Pillen, die einzunehmen sind. Mein Lieblingsthema ist der Zusammenhang von Schönheit der Haut und Ver- und Entsorgung jeder einzelnen Hautzelle von innen. Die Abhandlung wäre hier auf dem Blog sicher fehl am Platze. Wenn du dir meine Adresse oder Telefonnummer von Julia geben läßt, können wir aber gern darüber sprechen. Gila

      • Oh nein Gila! Bitte bitte, sprich doch hier darüber! Das würden wir sicher alle gerne lesen.

        Herzlicher Gruss
        Emma

      • Orris sagt am 25. März 2015

        Ich würde auch gerne mehr darüber erfahren. Fällt doch auch in den Bereich Beauty, oder?

      • beautyjagd sagt am 25. März 2015

        @Gila: Ich nehme ja mal an, dass es sich ums Thema Ernährung handelt, oder 🙂 ? Lass Dich nicht vom Kommentieren /Beantworten hier abhalten, nur weil ich mal gesagt habe, dass ich auf dem Blog so gut wie nichts über Ernährung schreibe, weil mir die verdeckten Diättipps unter dem neuen Deckmäntelchen Detox etc. in Frauenzeitschriften schon so auf die Nerven gehen. Das ist bei Dir sicher nicht der Fall 🙂 !!

    • Noemi B. sagt am 24. März 2015

      Ich fürchte, wir müssen Julie um einen Extra-Post zu diesem Thema bitten…. Theo wollte uns doch auch mal was Spezifisches schreiben… was war das nur wieder? Leider hat sich die Gute inzwischen etwas rar gemacht (wie schade!) und schwebt wohl in weniger materiellen Sphären als wir hier.

      Das möchten bestimmt alle hören, oder, Mädels??

      • Petra sagt am 24. März 2015

        Tja liebe Gila, da wirst du wohl ein Band einsprechen müssen. Eine professionelle Call Center-Ausrüstung wäre aber natürlich auch eine Option…

      • Hilfe!!!! Da habe ich ja was angerichtet…
        Ich glaube, ich erkläre mich jetzt für total übermüdet, unterzuckert und sonst noch einiges, was daran hindert, klar zu denken.

        Was bin ich froh, daß Julia hier das Sagen hat!
        Andererseits bin ich aber auch ganz gerührt über so viel Wißbegier und Vertrauen.
        Für heute Abend reicht es nur noch für
        Vielen Dank für die tolle Resonanz
        Und gute Nacht
        Von gila
        Resonanz

      • Nadja sagt am 25. März 2015

        Huhu,
        ich plädiere für einen Gastpost 🙂
        Vielleicht kann Julie den ergänzen oder was auch immer. Auf alle Fälle wäre es ein interessantes und wichtiges Thema.

        Liebe Gila,
        ich ziehe allgemein meinen Hut vor Dir und hab Bedenken, dass es „frech“ rüberkommt, auch wenn ich selber schon Mitte 30 bin.
        Eine tolle Pflege benutzt Du und auch mir waren viele Namen neu, da werden gestern und heute einige HP mit Klicks überströmt worden sein 😉
        Ich hoffe, dass ich in 20-30 Jahren auch noch so motiviert und wissbegierig, so aufgeschlossen und einfach toll sein werde (da ist ein Kompliment ich hoffe Du findest es 😉 😀 )

        LG, Nadja

      • Hallo Noemi, ich habe jetzt durch diesen Blog die nächste Seelenverwandtschaft entdeckt, nämlich Theo, was die Faulheit angeht, die schreibfaulheit. Außerdem möchte ich unbedingt klarstellen, daß ich nicht die offizielle Beauftragte für Antioxidantien hier im Blog bin. Ich verstehe aber den Wunsch ,mehr darüber zu wissen. In den nächsten. Wochen wird es hier sicher jahreszeitbedingt öfter um das Thema Sonne gehen. Ich schlage vor, daß ich immer, wenn (falls) mir ein mehr oder weniger schlauer Gedanke dazu kommt, ihn hier äußern werde.
        Noch etwas persönliches: mir werden die vielen ‚Gilas‘ auf der kommentarleiste langsam etwas peinlich. Da ich nicht zu den großen Selbstdarstellern gehöre (glaube ich jedenfalls) werde ich meine Antworten etwas einschränken. Ausdrücklich aber ein großes Dankeschön an alle Schreiberinnen, ich bin sehr gerührt über all die Komplimente und hoffe, daß ich Ihnen einigermaßen gerecht werden kann. Gila

      • Petra sagt am 25. März 2015

        Liebe Gila,
        wie sollte es anders sein, wenn du deine Pflege vorstellst?!
        Unabhängig davon aber besteht hier durchaus reges Interesse an deinen fundierten Kommentaren. Und davon abgesehen – den Quasselstrippenpokal bei Julie abzuräumen, ist ein durchaus lohnenswertes Unterfangen, da spreche ich aus Erfahrung, denn im letzten Jahr war ich die Glückliche, vielen Dank noch immer liebe Julie 😉
        LG

    • Ellalei sagt am 24. März 2015

      Liebe Gila, ich schließe mich Noemi in vielen Punkten faulerweise einfach mal an *wink Noemi, schön von dir wieder hier zu lesen*. Deine Geschichte und wie du diese verpackst – das packt mich! Ich wünsche mir sehr, deine Gelassenheit im Alter auch noch zu lernen und ebenso diese Neugier beizubehalten. Die teile ich schon jetzt mit dir, auch wenn du hier ein sehr stimmiges und reduziertes Programm vorstellst.

      Bei Marias bin ich zwar schon digital hängengeblieben, aber dabei blieb es bislang. Eine Erinnerung tut immer gut und füllt meine Pinterest-Wunschliste 😉 Lebertran würde ich da jetzt nicht draufschreiben, aber schon gerne wissen inwieweit du es als Kind im Sinne der Schönheit benutzt hast? Ich kenne es nur als wenig leckeren als Vitamin D-Lieferanten.

      Wo wir schon beim Sonnenschutz wären… Antioxidantien von innen sprichst du an und es kam auch schon die Frage dazu. Gute Ernährung mit viel Gemüse, Nüsse, Obst und Hülsenfrüchten wird das sicher sein, oder hast du dazu besondere Tipps?
      Du schreibt dazu außerdem von der „australischen Öl-Mischung“ – hast du das schon einmal probiert? Ich finde es sehr faszinierend, dass viele pflanzliche Öle einen eigenen wenn auch niedrigen LSF mit sich bringen, den man in einer Mischung kombiniert durchaus erhöhen kann – will ich gerne mal testen da ich auch so eine Öl-Tante bin. Und eine Seifen- und Aloe-Tante auch, haha! Irgendwann hatte ich eine Aloe-Vera-Pflanze und zelebrierte fast schon das Abschneiden eines Blatteils. Das hat was seine Kosmetik so pur und frisch selbst „zuzubereiten“ weshalb ich sehr gerne mit Rohstoffen spiele.

      Dein Post hat mir großen Spaß gemacht, hab lieben Dank fürs Teilen deiner offenen und witzig-klugen Schreibe und natürlich des Bücher-Kosmetik-Regals!

      Liebe Grüße

  14. Sonja sagt am 25. März 2015

    Liebe Gila,

    vielen Dank fürs Vorstellen Deiner Gesichtspflege, welche ich mit großem Interesse gelesen habe!
    Nachdem ich mich ebenfalls über u. a. die süchtig machenden INCIS informiert hatte, begann neben dem Umdenken gleichfalls der Umstieg auf NK 😉
    Seitdem ich hier von der Öl-Seifenreinigung gelesen habe, bin ich glaube ich angekommen – werde wohl hin und wieder andere Öle bzw. Seifen testen wie kürzlich Kokosöl, was meine Haut leider etwas trocken gemacht hat.
    Beste Ergebnisse habe ich bei Mandelöl plus Salz- oder derzeit eine Chagrin Valley Seife.
    Die Seifen lasse ich aufgrund der guten Wirkstoffe wie Du ein wenig einziehen bis es wie z. B. vom Salz „zwickt“, was jedoch alles andere als unangenehm ist.
    Habe wie Du eine eher unproblematische Haut, bei empfindlichen Häutchen sollte man erst vorsichtig testen, glaube ich.
    Aufgrund des NZ-Urlaubs hatte ich eine Reinigungsmilch von LN, welche zwar gut war, jedoch in keinster Weise mit meiner o. g. Reinigung mithalten konnte.
    Von MARiAS habe ich vor einigen Jahren paar Shampoos ausprobiert (alle gut bis sehr gut) und mein Mann das Sonnenpflegeöl, da wir ebenfalls nicht an das „Märchen“ vom allgegenwärtigen Sonnenschutz glauben.
    Wie schon Waldfee schrieb ist eher das Gegenteil der Fall und der ständige Sonnenschutz verhindert tatsächlich die Vitamin D Aufnahme (was für ein Zufall, dass wir beinahe alle einen Vitamin D Mangel haben)!!!!
    Die meisten Hauterkrankungen, welche man der Sonne zuschiebt kommen eher von den meist fragwürdigen bis gefährlichen Stoffen in den Sonnencremes (denke wohl auch von den anderen KK-Produkten).
    Fand es daher toll, dass Du hier Stellung bezogen hast.
    Wir sind in den letzten Jahren ganz gut mit der Schutz und Pflege von ambient ausgekommen (tatsächlich nur im Urlaub/beim Wandern, der Rest des Jahres wird normal gepflegt), welche sich ebenfalls gleichzeitig gut als Pflege danach macht.
    Und – tatsächlich ist man schon mal sehr gut geschützt mit gesunden, frischen Lebens-mitteln, ich nehme zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel.
    Wenn es Dir nichts ausmacht, würde mich Deine Vorgehensweise natürlich ebenso seeeeeeeeeeeehr interessieren 😉
    Lunasol Kosmetik muss ich mir auf jeden Fall näher anschauen, da mich sowieso alles brennend fasziniert, was zusätzlich eine „heilende“ Wirkung auf Körper, Geist und Seele hat…
    Schlussendlich Danke fürs Erinnern an die Aloe Vera Pflanze, welche ich mir seit dem letztem Jahr kaufen möchte und noch nicht dazu gekommen bin 🙁

    Ganz liebe Grüße

    Sonja

  15. Lotte sagt am 25. März 2015

    Hallo Gila,

    Deine Sammlung ist schon ziemlich beeindruckend,

    nur sicherlich weißt Du, dass

    Stutenmilch „Schönheitskram“ nur gewonnen werden kann, wenn Stuten TATSÄCHLICH Fohlen haben,

    diese werden dann den Müttern WEGGENOMMEN!!!

    um aus der Milch dann irgendwelche SCHÖNHEITSMITTELCHEN herzustellen!!!

    Sollte man vielleicht mal bedenken,

    die Fohlen werden dann mit irgendwelcher ERSATZMILCH aus der Flasche aufgezogen,

    ob da Freude aufkommt bei der Benutzung von Stutenmilchprodukten . . .

    Viel Spaß noch

    • beautyjagd sagt am 25. März 2015

      Liebe Lotte, darf ich sagen, dass ich es ja nicht so mit diesen emotionalisierenden Argumenten und der unangebrachten Großschreibung von manchen Worten habe (hier ist keiner taub) – und auch nicht mit dem Wort „Schönheitskram“, dem dieser ganzer Blog gewidmet ist…

      • Lotte sagt am 25. März 2015

        Es ist schon eigenartig

        mit welchem Maß hier gemessen wird,

        sogenannte ethische Lebensführung usw.

        aber irgendwelche „Mittelchen“ zu propagieren, von Lebewesen,

        (Fohlen, ach wie süß . . .)

        wo andere Schaden nehmen wird dann schöngeredet?

        Muss das sein???

      • beautyjagd sagt am 25. März 2015

        Ich hoffe, Du hast dafür Verständnis, dass es auch andere Ansichten gibt. Jeder kann immer nur mit seinem eigenen Maß für sein eigenes Leben messen 🙂 – das ist die Haltung, die ich hier auf dem Blog lebe.

    • Petra sagt am 25. März 2015

      Liebe Lotte,
      das ist bei allen Milchprodukten so, ob nun Kuh, Ziege, Schaf oder Pferd. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Konsumentinnen, die sich i. d. R. reflektiert für NK entschieden haben, nicht bewusst ist. NK ist nicht unbedingt vegan. Aber auch die Entscheidung vegan zu leben – oder eben auch nicht – trifft jede eigenverantwortlich und nur für sich. Das ist meiner Meinung nach auch gut so.
      LG

    • Liebe Lotte, ich antworte dir als nicht-veganerin, als jemand, der jeden Regenwurm rettet,wenn er sich denn auf den Asphalt verirrt hat, aber auch als jemand, der Hühner Schlachten kann. Meine tierliebe kommt also bestimmt nicht aus der sentimentalen Kiste.
      Zum Thema stutenmilch in Kosmetik darf ich hier hoffentlich ausnahmsweise aus Marias Infomaterial zitieren:

      „Weil wir die stutenmilch von einem Bio-zertifizierten Hof aus unserer unmittelbaren Umgebung beziehen, können wir sicher sein, daß sie dort auf natürliche und tierfreundliche Weise gewonnen wird. Wir legen Wert darauf, daß die artgerechte Lebenswelt der Pferde erhalten bleibt, und das Fohlen ausreichend von der Mutter ernährt wird: erst wenn die Fohlen zusatzfutter annehmen, wird den Stuten pro Melkvorgang 1 – 1,5 l Milch abgenommen.“
      Ich hoffe, daß damit deine Bedenken zumindest in diesem Fall ausgeräumt sind.
      Ich stimme dir allerdings zu, daß in Sachen Tierschutz vieles im ganz, ganz Argen liegt.
      Gila

      • Lotte sagt am 25. März 2015

        Hallo Gila,

        danke für Deine Antwort.

        Ist doch prima wie die Marketingabteilung von „Marias“

        sich ihr Verhalten schönredet, oder?

        Müssen sie ja schließlich auch, sonst könnten die ihre Produkte ja „einstampfen“ oder?

        Ob die Firma das auch selber glaubt, oder nur ihre Kunden

        so „ein bischen“ an der Nase herumführt bleibt einmal dahingestellt, oder hast Du etwas anderen erwartet?

        Die ach so vielen guten Hersteller, alles nur Natur . . .

        manchmal einfach nur zum _______!

      • Waldfee sagt am 25. März 2015

        Hallo Lotte, leider muss ich manchmal auf das Marketing vertrauen und kann nicht alles hinterfragen und überprüfen. Manchmal muss ich Dinge also auch hinnehmen. Ich mag es nicht, wenn jemand partout keine andere Meinung respektieren möchte und schon mal aus Prinzip „Dagegen“ ist. Ich klinke mich jetzt aus, sonst reg ich mich bloß wieder auf und dann steigt mein Blutdruck.

    • Waldfee sagt am 25. März 2015

      Wie bei den Kälbchen: wir trinken die Milch und die Kälber kriegen Ersatznahrung. Ich finde schon, das man da ein wenig differenzieren sollte. Ich lebe z.B. nicht vegan oder vegetarisch, konsumiere aber bewusst und versuche, in kleinen Schritten ein besserer Mensch zu werden. Ich sehe es einfach nicht schwarz/weiß, sondern versuche, einen Mittelweg zu finden.

      • Lotte sagt am 25. März 2015

        Hallo Waldfee,

        ist doch in Ordnung,

        wenn dass Marketing bei Dir ankommt hat der Hersteller doch

        sein Ziel erreicht, wieder eine Kundin mehr – super!

        Aber manchmal wird man einfach nur _____,

        auf den NK Hype (bzw. Zug) möchten ja viele aufspringen,

        ist doch logisch oder, von Unternehmerseite wären die doch schön

        blöd es nicht zu tun –

        viele Verbraucherinnen danken es –

        so kann man auch Geld verdienen!!!

      • beautyjagd sagt am 25. März 2015

        @Lotte: Ich denke, hiermit ist diese „Diskussion“ beendet – um Argumente scheint es ja offensichtlich nicht zu gehen. Dies hier ist übrigens kein veganer Blog, und es gibt ja durchaus eine Auswahl an veganer Naturkosmetik.
        @Waldfee: Bitte nicht (zu sehr) aufregen.

  16. Liebe Gila, vielen Dank für Deinen Bericht über Deine Pflegeroutine!

    Du und andere Damen hier sprechen mir aus der Seele, was den derzeitigen Wahnsinn der Totalabschirmung vor Sonnenstrahlen angeht, immer schön im Fahrwasser der kosmetikindustriellen Gurus. Wir Lebewesen – von einigen Grottenolmen und Tiefseebewohnern abgesehen – brauchen grundsätzlich Sonnenlicht (Stw. Vit. D-Bildung, Hautbild, Depression, Zellen etc.) im natürlichen Maße. Extremata wie Abschirmung oder Selbstverbrennung sind natürlich unsinnig bis tödlich und vorteilhafterweise zu vermeiden.

    Soweit es an altem Knochenmaterial zu beobachten ist, haben Steinzeit- bis Bronzezeitleute, also Menschen, die sich zum größten Teil ‚draußen‘ aufgehalten haben, kaum bis gar keinen Krebs. Leider ist nichts über deren Pauschalreiseverhalten und Art sowie Dauer der Strandaufenthalte bekannt, sicher ist aber, dass die von Beiersdorf und Co. angebotenen Sonnenschutzmittel eher von den Enkeln des 20. Jh. genutzt wurden. Antioxidantien wurden aus ölhaltigen Pflanzen gewonnen und zu 90% gegessen (‚Sonnenschutz von innen‘: Saaten) und zu 10% auf die Haut aufgetragen (‚Sonnenschutz von außen‘: Reste in Salbgefäßen, Vorderer Orient, Bronzezeit). An ägyptischen, chinesischen und europäisch-mittelalterlichen Mumien ist zu beobachten, dass es eine gewisse Hautkrebsrate gibt, aber nur bei den Leuten, die sich mehr im Haus/ Schatten aufgehalten haben (Wohlhabende). Bei der auf dem Feld arbeitenden Bevölkerung trat er selten bis gar nicht auf.

    Grob gesagt sieht es nach derzeitiger Forschung so aus, dass der beste Sonnenschutz – so wie überhaupt die gesamte Hautpflege – am besten durch hochwertige, möglichst unverarbeitete Nahrung (Gemüse, Obst) zu erreichen ist. Die äußerlich aufgetragenen Mittel schützen höchstens so lange, bis die Haut sich durch den immerwährenden Selbstreinigungsprozess (Schwitzen) davon befreit oder den Schmadder verschoben hat.

    Ich kann es an dieser Stelle nur immer entgegen der landläufigen Meinung und Industriedressur wiederholen: Die Haut ist der größte Schutzschild und im unversehrten Zustand als solcher n i c h t durchlässig. Es kann absolut nichts ‚eindringen‘, ‚aufpolstern‘, ‚Falten glätten‘ , ’nähren‘ etc., es kann nur von außen durch Öle oder maximal Wasser-in-Öl-Emulsionen (Öl-in-Wasser-Emulsionen, also Feuchtigkeitscremes, entziehen der Haut sogar noch Feuchtigkeit durch die hygroskopische Wirkung) die Verdunstung der hauteigenen Feuchtigkeit verlangsamt und damit ein geschmeidiges Hautbild erhalten werden. Ernährung sowie befeuchtung der Haut erfolgt allein von innen heraus, nämlich durch hochwertige Lebensmittel und Wasser.

    Ein weiteres hartnäckiges Märchen z. B. ist die Einteilung in unterschiedliche Hautqualitäten: Danach wäre z. B. die Haut um die Augen sehr viel ‚zarter‘ und dünner als die ‚dicklich-feste‘ Haut der Wangen. Das ist mit Verlaub absoluter Nonsens, denn die drei Hautschichten sind immer gleich aufgebaut und unterscheiden sich nur an strapazierten Stellen wie z. B. Fußsohlen und Händen in der Stärke, aber nicht der Zusammensetzung der Epidermis (‚Hornhaut‘, ‚Schwielen‘) Die angebliche Zartheit der Augenumgebung ergibt sich lediglich aus der Tatsache, dass hier weniger Unterhautfett eingelagert ist als an den Wangen. Die Kosmetikindustrie schlägt aus diesem subjektiven Gefühl kräftig Kapital, indem sie spezelle Cremes für die Augenpartie anbietet.

    Ich bin bis zu meiner Studentenzeit auch fröhlich auf all‘ diese und andere Lehren hereingefallen, aber seit der Umstellung auf Ernährung von innen (Wasser, Obst, Gemüse) und einfache Feuchtigkeitsverlangsamung von außen (Öl) ist meine Haut prima, höchstens mal gereizt durch berufsbedingte Chemikalien. Und ja, ich kaufe gerne ab und an mal eine absolut überflüssige Creme oder Gesichtswässerchen, nur weil sie schön duftet und mich in einen olfaktorischen Orgasmus versetzt (Maienfelsers Ladies First-Creme: vanillig-orangig-jasminig!, Jasmin- und Champacahydrolat: wow!) – aber nötig ist das Zeugs nicht. Wirklich nicht. Auch äußerer Sonnenschutz in unseren Breiten nicht.

    LG,
    Theo

    @ Noemi B. Ich habe den Artikel nicht vergessen, allerdings gehofft, dass Ihr es vergessen hättet, weil ich ziemlich viel um die Ohren habe und ansonsten stinkend faul bin 🙂

    • Petra sagt am 25. März 2015

      Juhu, zurück aus der Unterwelt! Und nein, wir sind (manchmal leider) noch nicht senil und warten geduldig auf deinen Gastpost!

      • Ellalei sagt am 25. März 2015

        Dito, und Faulheit lassen wir mal gar nicht durchgehen. Jetzt kommt doch die energiegebende Sonne wieder heraus, Theo. Und wie wir hier wieder sehen: Deine Texte sind Wissens- und Humorspeicher gleichermaßen – viel mehr musst du doch auch gar nicht schreiben, nur ein Thema mit Julie ausmachen. Vielleicht macht Gila ja mit in der Expertenrunde 😉

        Seit ich mich deutlich gesünder bzw. bewusster ernähre habe ich so gut wie keinen Sonnenbrand mehr – unabhängig davon, ob ich mineralischen Sonnenschutz vor dem (mehr oder weniger gelegentlichen) Sonnenbad auftrage oder nicht/zu wenig. Ich gebe es zu: Ich liebe die Sonne und hätte keine Probleme mit 300 Sonnentagen im Jahr (gewittern und stürmen darf es gerne auch mal, das liebe ich ebenso). Sie ist einfach mein Element. Sorgsam damit umgehen sollte dennoch jeder – wie du sagst in erster Linie von innen heraus.

        Liebe Grüße

        Ach: Warst du neulich noch in dem Parfumladen in Berlin?

      • Ellalei sagt am 25. März 2015

        Ups, das sollte an Theo gehen!

        Aber Petra: Dich grüße ich natürlich immer liebend gerne 😉

    • Jo, Ellalei, war ich, und gekauft habe ich auch so ein sündhaft teures Vetiver-Düftchen. Als Parfumomane habe ich in letzter Zeit ein wenig heftig zugeschlagen, seufz. Als Trostpflaster für mein schlechtes Gewissen darob sind einige Goldschmiedewerkzeuge als Ersatz für meine abgenudelten dazugekommen. Und – Veganer weghören 🙂 – ‚Mule Katule‘ steht übernächsten Sonnabend an.

      LG,
      das (konsum-) verworfene Weibsstück Theo

      • Ellalei sagt am 25. März 2015

        Haha, deine Vetiver-Sammlung muss ja raumfüllend sein mittlerweile. Von deiner ausgedehnten Jagd in duftenden Gefilden habe ich gelesen. So hat jeder seins, ne? Ich wäre damit wahrscheinlich überfordert. Mir reichen 2-3 Parfums und mein gescmack ist wohl auch ziemlich uninspiriert-langweilig. Da stürze ich mich lieber auf andere Unnotwendigkeiten 😉

        Die Frage erklärt sich zwar schon wenn man sie stellt, aber dennoch: Was machst du mit den Goldschmiedewerkzeugen genau? Ist es für die Arbeit oder hast du auch noch Schmuckherstellung als Hobby? Oder hab ich hier was verpennt?

        Viel Spaß beim Taschenshopping (bei mir triffst du auf offene Türen, Ledertaschen halten einfach mal ein Leben lang)
        Liebe Grüße

      • Hi Ellalei,

        Goldschmiederei ist reines Hobby, und meine Werke entlocken den ausgebildeten Goldschmieden höchstens ein gutmütiges Mundwinkelzucken, fürchte ich. Schnurz, mir macht‘ s Spass!

        Und ja, da baut sich eine Vetiver-Sammlung auf. Seit den Wechseljahren hat sich meine Hautchemie so umgestellt, dass ich fast alle vorherigen Düfte verschenken musste, da sie auf meiner Haut nur noch altklönsch riechen (gepflegte Oma mit einem Schuss Mottenkugeln). Vetiver-Düfte hätte ich früher nur mit der Zange angefasst, jetzt sind sie auf meiner Haut verwegen-frech. Zitroniges riecht leider nach wie vor nach Edel-Klostein. Minziges ist auch super, da bieten sich die Füfte von Intelligent Nutrient an (Nr. 3 Attune, holzig-frisch mit Minz-Unterton, oder Destress Express, extrem minzig).

        LG,
        Theo

      • Ellalei sagt am 25. März 2015

        Wie cool!
        Unseren Ehering (wir haben einen gemeinsamen an meinem Finger, da mein Mann keinen Schmuck trägt) haben wir von einer befreundeten Goldschmiedin nach unseren Ideen aus Silber und Palladium anfertigen lassen und auch sonst stehe ich auf Handgemachtes – egal in welchem Bereich.
        Der Vergleich mit den Profis wäre mir auch egal – es geht ja nicht um Perfektion, oder? Der Weg ist das Ziel und der Spaß, den ich beim Basteln und Bauen mit Holz oder beim Mischen von Kosmetik habe ist schon mehr als die halbe Miete.

        Falls wir uns wiedersehen würde ich zu gerne einen Blick auf deine Stücke werfen – du trägst sie doch sicherlich?! Hach, so ein wunderschönes Handwerk! Wäre ich vor 15 Jahren mutiger gewesen wäre ich heute keine Kunsthistorikerin a.D. sondern Restauratorin oder Tischlerin… sowas schwebte mir damals vor. Das Werkeln liegt mir im Blut, Talent ist Ansichtssache 😉

      • Orris sagt am 26. März 2015

        Noch eine Parfumjägerin, cool! Bei mir ist letzte Woche auch ein Vétiver-Duft eingezogen, und zwar Vétiver Fatal von Atelier Cologne.
        Interessant, was Du von der Hautchemie nach den Wechseljahren berichtest, heißt das, dass ich meine geliebten Iris-Düfte auf einmal nicht mehr riechen mag? Oh, was für eine Horrorvorstellung! Vielleicht sollte ich sie sicherheitshalber alle vorher aufbrauchen 😉 ?
        Edel-Klostein ist übrigens auch mein Empfinden bei den meisten Zitrusdüften, habe sie fast alle aus meiner Parfumgarderobe verbannt (außer Ananas Fizz, den mag ich im Sommer ganz gerne).
        Meine Nachbarin macht auch Schmuck als Hobby, sie wollte mich schon immer in einen Goldschmiede-Workshop mitnehmen, bisher hat’s terminlich nicht geklappt. Ich kann’s mir aber durchaus für mich vorstellen, feinmotorische Herausforderungen mag ich gerne!

      • Sonny sagt am 26. März 2015

        Ich will dir ja nicht noch mehr Geld aus der Tasche reissen, aber ich habe gerade auf der Instagramseite von Abel Organics gesehen, dass deren neuer Duft auf Vetiver basiert. Darauf käme noch ein Mojito Akkord, kann mir den Duft zwar nicht vorstellen, aber evt wäre das was für dich?

        Ach, und ich kann nit genug oft wiederholen, wie sehr ich mich immer freue, von dir zu lesen, auch ich kann deinen Gastbeitrag kaum erwarten! 😉

      • Ellalei sagt am 28. März 2015

        Hey Theo, ich komme gerade aus dem Niche Parfumladen und habe mir eine Probe von Batucada auf das Handgelenk sprühen lassen. Yeah, das ist mal ein schöner Sommerduft! Hast du den gekauft oder etwas schwereres? Als Laie fahre ich eher auf die leichtgängigen Sachen ab. Rausgegangen bin ich dann, typisch für mich, mit einem Ring und einer Beuteltasche. Hast du deinen neuen ledernen Begleiter schon gefunden bei Mule Katule?

        Viele Grüße

    • Liebe Theo, zu 98 Prozent stimme ich mit deiner Aussage überein, aber was die Durchlässigkeit der Haut angeht, begebe ich mich jetzt mal aufs Glatteis: ätherische öle äußerlich aufgetragen sind in ganz kurzer Zeit in der Blutbahn nachweisbar.
      Außerdem scheint es mindestens eine energetische (jetzt wird das Eis auch noch dünn!)Wirkstoffübertragung zu geben. Was macht sonst der Arnikaumschlag auf dem geprellten Knie, die medizinische Heilsalbe? Alles mehrtausendfach erprobt und wirksam.

      Deine Meinung zu Augencremes ist absolut richtig, trotzdem benutze ich sie liebend gern.
      Mehr aufzuregen lohnte sich über den ziemlich ungerechtfertigten Preisaufschlag für die Kleinstmenge gegenüber normaler gesichtscreme.

      • Liebe Gila,

        ich komme mit auf‘ s Glatteis. Ätherische Öle – anders als Trägeröle – können aufgrund ihrer Molekularstruktur tatsächlich die Barriere durchdringen, weswegen die Pharmaindustrie diese preiswerten Heilungskandidaten gerne unter Kuratel (Rezeptpflicht oder zumindest Kleinstabgabemengen) stellen möchte. Ein neuzeitlicher Papst (Pacelli?, muss ich nachschauen, sitze in der Bahn) hat ein bestimmtes Buch über ätherische Öle verbiten, weil dort einige aufgeführt waren, die allein durch Massage in der Nabelgegend zum Abort führen können.

        Und ja, auf energetischer Ebene wirken sie immer. Die niedrigste Ebene ist die olfaktorische (‚Ich kann das nicht riechen, örks!‘ Und Forschungen ergeben, dass das betreffende Öl dann nicht wirkt. Typisches Öl: Rose, Austauschöl: Jasmin).

        Ich wollte mich oben nur nicht so differenziert austoben, weil ich dann in akute Logorrhö verfalle 🙂

        LG,
        Theo

      • PS: … und neuerdings die Nanopartikel in der KK als Einschleusungshilfe. Es gibt logischerweise noch keine Langzeitstudien, was diese Teilchen im System anrichten. Erste Ansätze zeigen vermehrte Allergien. Leider schleusen Nanos auch ‚Trittbrettfahrer‘ wie Umweltgifte ein. Die Folgen sind noch gar nicht abzusehen…

      • Noemi B. sagt am 25. März 2015

        Hach, euch 2 könnt ich noch stundenlang zuhören…!
        Eigentlich solltet ihr das Buch zusammen rausgeben:
        Natürliche Antiokzidantien und die Schönheitsgeheimnisse der Antike, oder so 😉

        Schade, dass du dich so selten blicken lässt, Theo, es ist immer ein grosses Vergnügen!!

    • Sonja sagt am 27. März 2015

      Liebe Theo,

      ich verneige mich vor dieser Ausführung!!!!
      In unserem NZ-Urlaub habe ich eine Bekanntschaft mit einer über Fünfzig-Jährigen gemacht, welche „eigentlich“ so gut wie gar nichts mit ihrer Haut macht.
      Höchstens mal was aus der Apotheke.
      Was habe ich gestaunt, wie gut ihre Haut ausgeschaut hat (v. a. so gut wie keine Falten)!
      Hat mich echt nachdenklich gemacht und obwohl ich – wie ich finde – nicht zu viel verwende (na, ja in Relation zu Dir wahrscheinlich schon), habe ich mir für die Zukunft ebenfalls vorgenommen nicht mehr zu übertreiben 😉

      Beste und liebste Grüße

      Sonja

      • Sonja sagt am 27. März 2015

        ..vor Deinen gesamten Ausführungen – habe erst jetzt die anderen gelesen 😉

  17. Orris sagt am 25. März 2015

    Eine ganz beeindruckende Pflegeroutine ist das, Chapeau! Und gleich zwei neue Marken zum Erforschen – Lunasol und Marias. Die werde ich gleich unter die Lupe nehmen, meine Haut ist nach der Gallenblasenentfernung total aus dem Gleichgewicht geraten, als ob sie gar kein Fett und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen könnte, sieht fast aus wie Neurodermitis (dafür soll Weihrauch übrigens auch gut sein, es gibt sogar spezielle Cremes mir Weihrauch für Neurodermitiker und Psoriatiker).

    Als ich Deinen Bericht las, musste ich sofort an meine Schwiegermutter denken, sie ist nämlich auch 71 und investiert weiterhin munter in Shiseido-Cremes. Ach, vieviel tolle Pflegeprodukte könnte man doch für dieses Geld kaufen! Leider sind meine bisherigen Versuche, sie für NK zu begeistern, kläglich gescheitert.

    Beim Stichwort Vorratshaltung musste ich schmunzeln… Kommt mir irgendwie bekannt vor!
    Ich benutze derzeit Pai-Produkte, in den Kasematten warten aber schon zwei weitere Kosmetikserien auf ihren Einsatz, sobald Pai aufgebraucht ist :). Und Toner hat man sowieso nie zu viele, oder?
    Ich horte übrigens auch sehr gerne Parfum, streng nach Jahreszeiten geordnet 😉

    Zum Thema Sonnenschutz habe ich eine ähnliche Meinung wie Du, den gibt’s bei mir nur im Sommer (oder wenn ich an sonnigen Frühlingstagen sehr lange draußen bin) und ausschließlich im Gesicht.

  18. Sonny sagt am 25. März 2015

    Liebe Gila,

    Vielen lieben Dank für’s Zeigen deiner Gesichtspflege! Ich finde es super spannend, von Jemandem mit einer etwas längeren Hautpflege-Geschichte zu lesen.

    Ich finde deine Routine super, wie auch die Einstellung zur Sonnenpflege. Ich habe zwar aufgrund empfindlicher Gesichtshaut begonnen, Sonnenschutz zu tragen, am Körper bin ich jedoch eher nachlässig und benötige dies in unseren Breitengraden trotz sehr heller Haut kaum. Was ich allerdings etwas beobachten sollte, sind meine Muttermale, davon kriege ich nämlich im Sommer gerne mal welche, auch wenn ich nicht ständig in der Sonne brate.

    Gesichtsöle sind eine meiner grossen Kosmetik-Lieben, da ich Cremes im Gesicht leider kaum vertrage. Allerdings muss ich auch hier aufpassen, nicht zuviel zu mischen und möglichst wenig ätherische Öle. Trotzdem ist meine Haut hier und da unrein, vermutlich zurzeit aufgrund Hormonumstellung nach absetzen der Pille im Oktober.

    Liebe Grüsse

  19. Maggie sagt am 25. März 2015

    Danke für das vorstellen Deiner Pflege liebe Gila. Ich finde es eerstaunlich, dass Du keine sonnenpflege benutzt und bestens damit klar kommst. Meine beiden Omas sind ungefähr in deinem alter, wohnen in Süd Europa und pfeiffen auch darauf, haben aber wundervolle haut. Ich muss zu meiner Schande gestehen, mir sind die ganzen Filter auch irgendwie suspekt, weshalb ich in meinem leben noch nie sonnenpflege im Gesicht benutzt habe, allerdings mache ich jetzt auch nicht unbedingt ausgedehnte sonnenbäder. Da hat aber wohl jeder seine eigene Theorie.
    Dein selbstgemischtes Öl hört sich übrigens wundervoll an!
    LG
    Maggie

    • Orris sagt am 25. März 2015

      Meine Schwiegermutter lebt auch in Südeuropa und ich kann nur bestätigen – tolle Haut ohne jeglichen Sonnenschutz!

  20. Ranunkel sagt am 25. März 2015

    Liebe Gila,
    Sehr schöne Sachen benutzt du für deine Gesichtspflege. Ich kenne Marias und die Stutenmilchpflege auch und die reichhaltigere Creme hat mich schon häufiger von allzu trockener und schuppiger Gesichtshaut kuriert.
    Ich bin zwar „erst“ 45 Jahre alt aber ich finde es kein bisschen verwunderlich, daß auch Frauen mit 71 eine ausgeprägte Neugier für Nischen NK haben. Why not, die Neugier hört doch nie auf, egal um was es geht und wir fühlen uns doch sowieso alle mindestens 20 Jahre jünger als wir tatsächlich sind.
    Meine Mutter ist in deinem Alter und ich beschenke sie regelmäßig mit NK Neuheiten. Sie ist allerdings nicht so kosmetikverrückt wie ich, profitiert aber immer von meinen Neuerrungenschaften. Genau wie meine 10 jährige Tochter.
    Sehr interessiert finde ich Lunasol und ich werde ganz entspannt bezüglich Sonnenschutz, wenn ich all eure Kommentare lese. Diese Woche kam Kimberly Sayer an, die werde ich im Sommer mit Mineralfoundations mischen. Das ist ja eine Riesenflasche – 120 ml, nicht schlecht.
    Vielen Dank für das Vorstellen deiner Pflegeroutine, liebe Gila. Ich hoffe auf viele weitere Beiträge von dir bei Beautyjagd.

    • Sonnenblume sagt am 25. März 2015

      Das klingt interessant! Inwiefern profitiert deine 10 jährige Tochter von deinen Neuerrungenschaften? Mit welchen Produkten pflegt sie sich? Haare, Gesicht, Lippen?

    • Sonja sagt am 27. März 2015

      Hallo Ranunkel,

      nett – meine Mutti profitiert mittlerweile auch von meinen NK-Entdeckungen und freut sich sehr darüber.
      Selber würde sie sich diese Dinge nicht kaufen 😉

      Liebe Grüße

      Sonja

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