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Meine Gesichtspflege (60): Theo

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Den Abschluss der Serie „Meine Gesichtspflege“ bildet heute eine superminimalistische Routine! Und ich hoffe, dass ich mich bis nächste Woche dann auch zu einem neuen Thema durchgerungen habe 🙂 …

Bisher haben Sophie, Nancy, hazel, Antonietta, Steffi, Cleo, Astrid, Noemi, Severine, Petra, Lina, Anita, Nessie, Theresa, Birgit, Cherry, Sina, Valandriel, Gila, Cornelia, Kat, TanjaSanna, Anja, Jasmin, Ruth, Tanja Christina, Polarstern, Yvonne, Sonnenblume, Orris, Veruschka, Katrin, Kathleen, Aurora, Andrea, Moni, Ellalei, Elisabeth, FreyaIda, Annamo, Marie, Julie, Mina, Hannah, Tanja Kathrin, Sabine, Sonja mit V, Anni, Anajana, Ally, Mary, Nadiya, Lu, Waldfee, Sonny, Liv und ich in der aktuellen Blog-Serie unsere Pflegeprodukte vorgestellt. Und nun Vorhang auf für Theo!

♦ Die Fakten: Ich bin Theo, 66 Jahre alt und komme aus Norddeutschland.

♦ Meine Hautpflegegeschichte: Aufgewachsen bin ich in einer typisch hanseatischen Familie mit starkem Hang zum Hochsee-Segeln und zu übersichtlichen Schrankinhalten. So tummelte sich im heimischen Badezimmerschrank als All-Over-Hautpflege die älteren Zeitgenossen sattsam bekannte, blaue Nivea-Cremedose – nur noch getoppt von dem unvermeidlichen Nivea-Sonnenöl LSF 2 im Sommer auf dem Wasser. Als ich in das Alter kam, in dem Eltern anfangen, quakig zu werden, meine Haut immer noch pickelfrei war und mein Taschengeld überschaubar erhöht wurde, überfiel mich der Drang, meinen Hautzustand altersgerecht und nachhaltig zu ändern. Begann das Ganze noch recht harmlos, aber durchaus erfolgversprechend mit Produkten der Marken Braukmann und Arya Laya, konnten fortan gar nicht genug Gesichtswässerchen, Peelings, Feuchtigkeitscremes und -lotions, Seren aller möglichen Edelmarken wie Linique (heute Clinique), Lancaster, Estée Lauder, Chanel etc. gekauft werden, um meine Haut einem Erscheinungsbild, das als Vorlage für einen Stephen King-Streifen hätte dienen können, zuzuführen.
Wach wurde ich erst nach der Lektüre von Wolfgang Hingst, Zeitbombe Kosmetik, 1985, die mich das Gruseln lehrte, was die Inhaltsstoffe der oben genannten Edelkosmetika und Tricks der Unternehmen anging. Ich warf diese ganzen Blendwerk-Produkte über Bord. In einem Reformhaus lernte ich dann Dr. Hauschka-Kosmetik kennen und fing ein wenig später auf der Grundlage von Patricia Davis, Aromatherapie von A – Z, 1990, an, mich mit Träger- und ätherischen Ölen zu beschäftigen und diese selbst anzumischen. Als ich nach Ausheilen meiner Haut noch einmal mit Hochglanzmagazin-Kosmetik fremdging, habe ich das sehr schnell mit einem hautarztreifen Erscheinungsbild feiern dürfen.
Heute habe ich eine normale, unproblematische sowie kräftige Haut und betreibe Pflege ganz entspannt nach dem Motto, dass diese sich mir unterzuordnen hat und nicht ich mich ihr. Beim Kauf richte ich mich nach schnellstmöglicher Erreichbarkeit (im Laden und nicht im Internet) und den INCI (je weniger Inhaltsstoffe, desto besser). Und was ist sofort überall kaufbar und hat die wenigsten, aber höchstwertigen Inhaltsstoffe? Gutes Öl.

♦ Reinigung: Nach einigen beautyjagdbedingten Versuchen z. B. mit Sensisana Kamelie bin ich aus reiner Faulheit wieder zu meinem Prinzip, alles muss mit einem Produkt in einem Swutsch sauber werden, zu Duschgelen zurückgekehrt. Letztendlich hat hier das Cattier Duschgel und Shampoo 2 in 1 gewonnen, weil zu den oben genannten Grundbedingungen auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und das Zeugs wirklich alles (Haare, Gesicht, Körper) reinigt und minzig erfrischt, was nicht bei Drei aus Dusche raus ist.

♦ Toner: Hatte ich von den Maienfelsern (Jasmin und Champaca), aber wenn ich ehrlich bin, aus Duftgründen, denn an eine Pflegewirkung glaube ich auch bei Dauereinnebelung nicht. Toner/ Hydrolate etc. benutze ich jetzt nicht mehr.

♦ Pflege: Öl. Ich bin ein wenig oleoman, leider verbraucht sich das Zeug so langsam. Inzwischen sind das bisher benutzte Amanprana Shangri-La und das Immortelle Argan Age Plus Gesichtsöl von i+m verbraucht, so dass ich jetzt das SOS Organics Himalayan Apricot Oil benutze – auch für den Körper. Es riecht herrlich nach Marzipan und passt somit gut in die Vorweihnachtszeit. Pünktlich mit dem 1. Januar bricht bei mir dann traditions-, wenn auch nicht wetterregelgemäß der Frühling aus, so dass ein entsprechend frisch oder blütig (Jasmin) duftendes Öl her muss. Zur Not reicht auch ein unbeduftetes Traubenkern- oder Mandel- oder Arganöl, das ich aus der Lebensmittelabteilung eines Biomarktes (Denn’s, BioCompany etc.) beziehe. Diese Trägeröle würde ich nie der Kosmetikabteilung der Biomärkte entnehmen, denn diese haben viel zu wenig Inhalt und sind im Verhältnis viel zu teuer. Ich gebe zu, dass ich mich anfangs daran gewöhnen musste, von einer haptisch schmeichelnden Creme auf ein gnadenlos fetttriefendes Etwas umzusteigen, aber mit der Zeit hatte ich sowohl die richtige, nämliche homöopathische Dosierung als auch die entsprechende Schweinkramvermeidung ‚raus und werde nicht mehr auf Creme umsteigen – zu schön ist das Gefühl einer dauergeschmeidigen Haut. Und warum auch zurückwechseln, wenn sich in einer Creme nur der Bruchteil der Stoffe, die in einem Öl zu hundert Prozent vorhanden sind, tummelt!

♦ Augenpflege: Öl, siehe oben bei Pflege. Anderes brauche und will ich nicht, auch wenn ich mal die Sensisana Avocadocreme ausprobiert habe, weil mir der Duft so gut gefallen hat. Das Öl reicht völlig, und ich erspare mir zusätzliches Gemölter in meinem Schrank.

♦ Lippenpflege: Öl, siehe oben bei Pflege. Für unterwegs gelegentlich ein praktischer Fettpflegestift.

♦ Extrapflege: Brauche und nehme ich nicht, weil sie für mich so überflüssig wie der berühmte Fisch auf dem Fahrrad ist. Öl beinhaltet bereits alles, was die Industrie geldeintreibend auf so seltsame Produkte wie Seren, Mizellenwasser, Masken, Abend-, Mittags- und Vormittagscremes, Booster etc. verteilt.

♦ Sonnenschutz: Öl, hier speziell Sesam- oder Olivenöl, alter Trick der Antiken Welt und des Vorderen Orients – so wie die gesamte Ölerei überhaupt – plus entsprechende Ernährung plus Vermeidung des Exponierens in der Mittagssonne.

Danke an Theo für den Blick in ihr übersichtliches Kosmetikschränkchen! Gibt es noch mehr Minimalistinnen unter euch?

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118 Kommentare

  1. Carmen sagt am 19. Januar 2016

    Ich finde, das ist ein super Abschluss der Serie!
    Und, nein, so minimalistisch kriege ich es/bekäme ich es nicht hin.
    An dieser Stelle, liebe Theo, ich lese immer sehr gerne Deine Hinweise und mag Deinen Stil zu schreiben sehr.

    • Liebe Carmen,

      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!

      Du sollst es ja gar nicht minimalistisch hibekommen, dann hätte ich hier nichts mehr zu lesen! 🙂

      LG,
      Theo

  2. Ui, das nenne ich wirklich mal minimalistisch. Produkte, die gleich mehrere Zwecke erfüllen, verwende ich auch zu gerne. Besonders geeignet sind zum Beispiel die Shampoos von i+m. Mir wäre das auf Dauer allerdings zu minimalistisch und ich probiere einfach zu gerne neue Produkte aus. Aber super, dass du damit zurecht kommst. ?
    Liebe Grüße
    Elisabeth

    • Liebe Elisabeth,

      bitte entschuldige, Dein Kommentar ist mir gestern wohl durchgerutscht. Danke für Deine lieben Worte!

      Minimalistisch ist keine Religion für mich, aber wäre tatsächlich eine gute Idee, wenn ich demnächst Diktator werde. Dann ist hier Schluss mit Massenkäufen, ladies! 🙂

      LG,
      Theo

  3. Was soll ich sagen liebe Theo ? Du hast mich soeben desillusioniert für alle Zeiten :-)))))
    Ich weiß im Grunde dass du Recht hast. Aber all die süßen, kleinen, schnuckligen Tübchen und Flakons und weiß ich was für liebreizende Gefäße soll ich künftig einfach nicht mehr angucken und nicht mehr K A U F E N ?????? Nein, Theo das geht so nicht :-)))))
    Liebste Grüße
    von einer die das Bad voll hat mit Gruscht

    • Liebe Testgitte70,

      ach was, viielleicht habe ich gar nicht recht, jedenfalls nicht, was andere Menschen betrifft. Die oben beschriebene Routine ist nur meine und hat durchaus nicht für Euch hier zu gelten.

      Außerdem spielt die Psyche bei allem eine große/ die Hauptrolle: Ich verstehe, dass der Kauf, das Sammeln und Vergleichen und Wählen je nach Stimmung und Hautzustand Spass macht, und den soll doch jeder haben! Nee, kauf mal weiter, dann habe ich hier noch eine Menge zu lesen und zu bestaunen 🙂

      LG,
      Theo

  4. Waldfee sagt am 19. Januar 2016

    Da isse ja, die Theo? Und diese übersichtliche Pflege ist ja der Renner. Ich kann bestätigen, das Theos Haut/Haar top aussieht, wie übrigens auch Gilas Haut und Haar. Wenn ich in eurem Alter noch so toll aussehe, dann freue ich mich schon jetzt aufs Älterwerden.
    Für mich ist dieses ganze Gedöns ja eher psychologisch wichtig. Ich habe es schon immer geliebt, an mir rumzuschmieren? Auf jeden Fall vereinfacht dieser Minimalismus einiges, vor allem, wenn man viel unterwegs ist. Öle finde ich ja auch ganz toll, nur fehlt meiner Haut da eindeutig die Feuchtigkeit. Im Sommer mache ich das aber gerne mal 2-3 Tage, nur Gesichtsöl zu verwenden. Irgendwie bekommt das meiner Haut auch gut.
    Theo: bitte schaue mal in dein Mailprogramm, da müsste heute eine Sammelmail von mir angekommen sein.

    • So soll es sein, liebe Waldfee, und Danke für das Kompliment!

      Selbstverständlich ist das `Gedöns` püschologisch wichtig, daran hangelt sich die gesamte Industrie und damit verquickt die weltweite Haltung der Verbraucherinnen entlang. Ich verstehe völlig, dass der Erwerb eines Produktes Spass machen kann. Ich habe uch meine Freude an einer gelungenen Gestaltung der Verpackung, des Designs, aber dann prüfe ich, ob ich das brauche, oder die Industrie mein Geld.

      Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt meine Routine vorstelle, denn mir ist klar, dass ich damit gegen den Strom, viel benutzen zu sollen/ wollen/ müssen, schwimme. Ich habe eine Menge Kosmetikkram in meinem Leben ausprobiert, auch bis vor einem Jahr noch (Gesichtsmilch Sensisana, Lippenpflege IN, einmal eine Maske, Hydrolate), weil ich sehr viel Interessantes gelesen und gelernt habe.

      Und nach allen Versuchen bin ich vor einigen Monaten bei der o. g. Pflege gelandet, die mir völlig ausreicht.

      LG,
      Theo

      • „einmal eine Maske“ ???

        Es ist mir ein Fest, deine Ausführungen zu lesen, herrlich!!!

  5. Tanja Kathrin sagt am 19. Januar 2016

    😀 Großartig!
    Das hat mir gefallen!

    Für mich selbst würde das aber gar nicht gehen 😉
    Ich liebe meine Fläschchen (und das Kaufen derselbigen) einfach viel zu sehr!

    • Das wäre ja auch langweilig, liebe Tanja Kathrin! Warum sollst Du Minimalismus ausüben, wenn dadurch Dein Alltag weniger schön würde? Schöne Fläschchen sind wunderbar zum Anschauen und Anfassen, Du hast Ästhetik pur und einen momentanen Ausstieg aus der Routine. Das finde ich völlig Ordnung, falls Du mir dieses Urteil zugestehst 🙂

      LG,
      Theo

      • Tanja Kathrin sagt am 19. Januar 2016

        Das ist sehr lieb von dir, dass du das schreibst.
        Herzlichen Dank!

        Schön, wenn es jeder es so machen kann, wie es für ihn/sie am besten ist und keiner über den anderen urteilt. 🙂

        Ganz liebe Grüße an dich!

  6. Boah, genial! Deine Routine regt definitiv zum Nachdenken an 😉 Lieben Dank für die Vorstellung!
    @Julie Ein gelungener Abschluss würde ich sagen! Ich bin auf dein nächstes Thema gespannt.

      • Das war ein spontaner jugendlicher Ausruf der Begeisterung 😉 Ich freue mich schon dich bei dem nächsten Alsterjägerinnen-Treffen kennen zu lernen.
        Liebe Grüße
        Nicole

      • Liebe Nicole,

        danke auch für (D)einen spontanen Ausruf!

        Ich bin am 6.2. nicht dabei. Abgesehen von persönlichen Gründen, welche mich abhalten, habe ich auch nochmals streng darüber nachgedacht, ob ich da hinpasse. Sicher macht Rühren Spass, aber ich würde das aufgrund meiner Pflegeroutine nicht umsetzen, so dass ich den Platz lieber für eine interessierte und engagierte Beautyjägerin freimachen wollte. Und die Ernährungstheorien kenne ich alle, seufz.

        Auch Gilas an mich gerichtete Fragen (ziemlich zu Anfang der hiesigen Kommentare) haben mich nachdenklich werden lassen, ob ich auf Julies Blog tatsächlich richtig bin, da meine Routine ja sehr von der Euren abweicht und meine gelegentlichen Bemerkungen auf zarte Gemüter sicherlich auch etwas schroff wirken. Umso überraschter war ich dann, dass Julie meinen kleinen Artikel kommentarlos angenommen und veröffentlicht hat.

        Das rechne ich Dir sehr, sehr hoch an, liebe Julie – schon deswegen, weil sich Dein Stil für mich gefühlt zeitgleich mit Deiner Blogumstellung und der zunehmenden Kooperation mit Unternehmen mehr zum bloßen Vorstellen der Produkte verändert hat (verändern musste?). Ich gestehe hier offen, dass ich Deinen tollen alten Stil, liebe Julie, vermisse – den Stil, der die neuen Produkte auch näher und dabei so sachlich-freundlich unter die Lupe genommen hat.

        Du bist für mich die unangefochtene ‚Stiftung Warentest‘ in Sachen Naturkosmetik, Julie, aber lass das bitte auch ab und an durchblicken – Kooperationen hin oder her! 🙂

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt am 24. Januar 2016

        @Theo: Also hoch anzurechnen gibt es da nichts, dass ich Deine Pflegeroutine veröffentlicht habe! Ich mag ja die Abwechslung, und deswegen minimalistische Pflegen genauso wie üppige und alles dazwischen 🙂 Genau diese Vielfalt macht es doch erst interessant, einander zu begegnen und voneinander zu lernen und neue Einsichten zu gewinnen. Deswegen danke ich Dir, dass Du deine Pflege hier zu gezeigt hast 🙂
        Mein alter Stil – tja, da weiß ich nun nicht genau, was ich dazu sagen soll. Hat sich mein Stil wirklich so verändert, habe ich nicht schon immmer Produkte eher beschreibend-neutral besprochen, damit sich die Leserin dann selbst überlegen kann, wie sie dazu steht und eigene Schlüsse zieht? Verrisse gab’s hier doch eigentlich nie. Und Produkte habe ich auch schon immer zuhauf vorgestellt, das Archiv spricht Bände… 😉 Grundsätzlich finde ich aber Weiterentwicklung sehr wichtig, und natürlich hat sich mein Blog deutlich professionalisiert – was ich persönlich gut finde (keiner muss aber meiner Meinung sein, wie immer – falls ihr mögt, genießt einfach noch ein bisschen, dass es da ein für die Leser (kostenfreies) umfassendes Medium über Naturkosmetik im Internet gibt 🙂 ).

      • Liebe Theo, du hast es geschafft, mich aus meiner Sonntagvormittagsruhe zu katapultieren. Ich möchte gern zu deinem Kommentar einiges sagen. Im Moment geht es aus zeitlichen Gründen beim besten Willen nicht. Ich hole es aber nach und hoffe, daß du es dann auch noch liest. Dies also nur als Vorankündigung, weil mir der Austausch mit dir (und natürlich allen anderen) wichtig ist.

      • @ Theo – Ach, Theo, Du nimmst doch hoffentlich nicht die Vorstellung Deiner großartigen Pflegeroutine zum Anlaß, Dich zurückzuziehen? Deine klugen, humorvollen und kritischen Kommentare sind unverzichtbar, einige gar unvergeßlich.
        PS Zu Deiner Produktvorstellung: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich pflegetechnisch mit einem Liter guten Ölivenöls und einem Block Alepposeife auch durchs Jahr käme, nur ich mag halt nicht 😉

      • Liebe Theo, für mein Empfinden bist Du auf diesem Blog genau richtig und das scheint sich doch auch durch die zahlreiche wertschätzende Resonanz durch die anderen Leserinnen abzubilden.
        Die Umsetzung von Naturkosmetik ist doch auf vielen Wegen und ganz individuell möglich.
        So sind wir doch alle auf unserem ganz eigenen Weg, der uns wer weiss es schon jetzt, irgendwo hinführt…oft über Umwege, so wie es ja auch bei Dir zu lesen ist.
        Auf einem Seminar über Naturheilkunde sagte ein buddhistisch lebender Arzt folgendes und das hat mich sehr angesprochen und ich versuche es mehr und mehr so umzusetzen, auch was Naturkosmetik angeht, nämlich wer glaube, dass Naturheilkunde lediglich daraus bestehe, Medikamente durch Phythotherapie, Homöopathie, Akupunktur etc. zu ersetzen, dem entgehe der grösste Teil der wahren Kraft der Natur. Für mich persönlich bedeuted das für die Umsetzung der Naturkosmetik ,dass ich nicht einfach das, was die KK an Produkten/ Verfahren etc. hervorbringt nur durch NK aus „natürlichen“Inhaltstoffen austausche. Im Moment probiere ich noch viel, aber immer weniger aus, eine minimalistische wirksame Pflege mit möglichst puristischen naturbelassenen Produkte erscheint mir für mich sehr erstrebenswert . Daher gehört für mich zur Naturkosmetik oder eher natürlichen Schönheit eben auch Ernährung, Bewegung, Natur und eine ganz grosse Portion Selbstmanagement und Psychohygiene im Sinne meiner ganz individuellen natürlichen Schönheit und Lebenszufriedenheit.
        Puh, viele Worte, grosses Ziel…aber ich bin auf dem Weg, so wie jede(r) hier ihr eigenes Ziel im Blick hat.
        Liebe Theo, ich lese Dich hier gerne, finde Dich nicht schroff, sondern ehrlich und wertschätzend. LG Ulli

      • Liebe Theo, ich fürchte du hast da einiges mißverstanden.
        Vielleicht veranlassen meine folgenden Bemerkungen dich dochnoch dazu, an dem Workshop teilzunehmen. Das Thema kommt nämlich deinen Vorstellungen sehr nahe, nämlich ohne die „böse“ Industrie und mit geringsten Mitteln wirksame Pflege herzustellen. Besinnung auf das Wesentliche. Die Katharina, die uns das beibringen wird, ist eine ganz tolle Frau. Allein sie kennenzulernen, ist eine Bereicherung. Und du kennst ganz bestimmt nicht alles, was sie uns über den Zusammenhang von Hautzustand und Ernährung erzählen wird. Da bin ich mir sicher! Es geht nicht um die gängigen Ernährungstheorien, die zumTeil ja mehr als fragwürdig sind.
        Wenn du meinst, daß du wenig oder gar nichts in der Praxis umsetzen wirst, stimmt das wohl. Ich glaube sogar, daß das für die meisten der Teilnehmerinnen gelten wird. Ich eingeschlossen. Denn ich bin mit dem Angebot der NK sehr zufrieden . Trotzdem erwarte ich von dem Workshop viel neues Wissen und Anregung. Und zumindest ist meineBereitschaft da,umzudenken und eingefahrene
        Wege zu verlassen.
        Es wäre schön, wenn du dich doch noch zur Teilnahme entschließt. Wenn nicht möglich werden wir dir nächstes mal alles erzählen.

        Deine leise Kritik an dem Blog teile ich übrigens. Ich finde auch, daß die Rücksichtnahme auf die verschiedenen Kooperationen deutlich spürbar ist. Das meinte ich neulich mit ‚Friede,Freude, Eierkuchen‘. Noch bietet der Blog für mich aber viel Information , die mich sonst nicht erreichen würde.

      • Ich schließe mich an – es wäre mir niemals in den Sinn gekommen, dass Du hier fehl am Platz sein könntest, ganz im Gegenteil, dieser Blog lebt doch von der Vielfalt und ich bin mir sicher, niemand fühlt sich hier auf den Schlips getreten, wenn ihm (oder, besser gesagt, ihr) der Spiegel vorgehalten wird (dass wir hier alle kauflustig bzw. – süchtig sind, ist wohl klar).
        Was die Kritik an der Form des Blogs angeht, kann ich sie teilweise nachvollziehen. Ich genieße die Vielfalt der vorgestellten Produkte, gleichzeitig verleitet sie natürlich schon zum Kaufen, zum Teil einfach nur, damit man mitreden kann.

      • @ alle

        Danke für Eure freundlichen Kommentare zu meinen selbstkritischen Überlegungen.

        @ Julie Selbstverständlich ist Weiterentwicklung notwendig und und gut, aber ich finde, Du stellst die Produkte zunehmend nur noch vor anstatt sie wie früher auch kritisch – sowohl positiv kritisch als auch, wenn noötig, negativ kritisch – zu beleuchten. Ich sehe da keine Weiterentwicklung, sondern nur eine Änderung der Blogführung, mit dem Vorteil, dass die Leserin nun noch mehr NK-Produkte kennenlernen – wie Du sagst, noch kostenlos – und dann
        kaufen kann (soll?).

        @ Ruth Nein, den Gedanken hatte ich nicht, hier auszusteigen. Die Routine sollte auch gar nicht der Schlusspunkt sein, ich konnte an dem eigentlichen Vorstellungszeitpunkt nicht kommentieren, so dass Julie so lieb war, mit einem anderen Beitrag zu tauschen, wofür ich hier nochmals herzlich danke!

        @ Gila Ich habe nichts missverstanden. Deine Fragen sind mir zwei Tage nach der Vorstellung sowie Kommentierung meines Beitrages noch mal ins Blickfeld gerückt, und ich habe sie in meine sowieso schon laufenden Überlegungen einbezogen.

        Für mich ist Industrie auch nicht grundsätzlich böse, wie Du schreibst, sondern man sollte sie und ihre zunehmend aggressiver werdenden Verkaufstaktiken einfach nur fest im Auge behalten. Das gilt inzwischen auch für den bisher so lieben, menschenfreundlichen NK-Bereich, der sich mehr und mehr nur noch in Sachen Produktinhaltsstoffe von der KK-Industrie unterscheidet, ansonsten aber dasselbe Vokabular, dieselben Verpackungs-/ Gestaltungsstrategien benutzt und verkaufsfördernd eine Verteilung der Wirkstoffe auf möglichst viele Produkte (Seren, Mizellenwasser, Ampulken) Gele, Toner etc. vornimmt, anstatt diese in ein einziges Produkt zu packen. Das ist natürlich eine Weiterentwicklung, für mich aber keine gute.

        @ Ulli Genau so sehe ich es auch.

        LG,
        Theo

  7. Liebe Theo, das kann man wirklich einen krönenden Abschluss der Serie nennen! Ich habe lange beim Lesen eines Artikels nicht mehr so gelacht, geschmunzelt und mir auch etwas beschämend meine eigene Kosmetiksammlung vor Augen geführt.
    Nivea Sonnenöl mit LSF 2 – Der Hammer! Und das Clinique mal Linique hiess wusste ich natürlich auch nicht. Aber am tollsten ist deine Beschreibung zu den Ölen aus der Nahrungsmittelabteilung. Ich habe hier noch ein tolles Mandelöl stehen.. vielleicht ist ja jetzt genau der richtige Zeitpunkt es anzubrechen. Vielen Dank für die Inspiration!
    LG Liv

    • Liebe Liv,

      danke für Dein Lob! Bitte schau aber nicht beschämt auf Deine Sammlung ehrwürdiger Kosmetikstücke, warum auch! So viele Menschen haben Spass an Sammlungen und hier speziell am Herumprobieren neuer Produkte. Das ist doch wunderbar!

      Trägeröle aus der Bio-Lebensmittelabteilung lohnen sich immer. Du bekommst da wunderbares Arganöl (das ungeröstete nehmen) oder Avocadoöl für den Bruchteil des Preise, den Du für die gleiche Menge aus der Kosmetikabteilung zahlen müsstest.

  8. Liebe Theo,
    Von gefühlt 100 Fragen an dich erstmal nur die, die mich beschäftigen,
    seit ich dich kennengelernt habe.
    Wer oder was hat dich auf diesen Blog verschlagen?
    Fühlst du dich unter so vielen kaufsüchtigen Vielverwenderinnen nicht total einsam und unverstanden?
    Hast du noch Hoffnung,die eine oder andere von uns vom Minimalismus zu überzeugen?
    Das wird harte Arbeit!!

    Das Programm der Alsterjägerinnen am 6.2. ist die größtmögliche Annäherung an deinen Pflegestil. Nämlich ‚Schönheit von innen (Ernährung) und außen (Pflege mit einfachsten Mitteln aus der Küche und selbstgerührt). Meine Hoffnung ist die ausgebildete Kosmetikerin, die den Workshop leitet. Vielleicht kann sie dir eine Alternative für Duschgel im Gesicht vorschlagen.
    Ich freue mich, dich dort wiederzusehen.

    • Liebe Gila,

      mich hat vor zwei/ drei Jahren u. a. eine bestimmte Frage zu der Zusammensetzung eines Öls und der Hauschka-Routine auf Julies Blog verschlagen.

      Ich fühle mich unter Euch Kauflustigen bis Kaufsüchtigen pudelwohl. Ich lese sehr gerne diesen Blog, lerne viel und kann schon vorab aussortieren, was ich nicht ausprobieren oder sogar verwenden möchte. Unverstanden? Verstehe ich nicht.

      Ich stelle hier – unter den Augen kritischer und diskussionsfreudiger Leserinnen – meine Gedanken zum Thema Pflege und Deko vor, um diese mit Euch zu diskutieren. ich maße mir nicht an, andere von meinen Gedanken zu überzeugen, höchstens zum Nachdenken. Diese Vielfalt hier ist wunderbar.

      Ein mildes Duschgel im Gesicht, und hier die verdünnte Menge, welche beim Haarewaschen ins Gesicht läuft, habe ich – bis auf die intensive KK-Zeit, s. o. – schon immer benutzt, und es hat mir in all den Jahrzehnten nie geschadet.

      Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen ausreichend beantworten und freue mich ebenfalls auf das Wiedersehen.

      LG,
      Theo

  9. Hach, minimalistisch klingt immer so schön! Wenn es funktioniert – perfekt!
    Ich habe eine Weile versucht zur Pflege nur Öl zu benutzen, musste aber recht schnell feststellen, die Feuchtigkeitskomponente fehlte einfach.

    Cattier macht eine gute Reinigungsmilch 🙂 Die Duschgele und Shampos enthalten mir zu starke/reizende Tenside, muss ich gestehen. Aber die Idee ein Produkt für alles zu benutzen, ist toll.

    Kein Öl kann einen Sonnenschutz ersetzen, Sesamöl ist da nicht besser als Nivea SPF2! Zumindest hier sollte sich das niemand abschauen 😉

    Danke fürs Teilen deiner Routine!

    • Liebe Beautyjungle,

      ich habe anfangs die gleichen Erfahrungen gemacht wie Du: Zu viel Schmiere im Gesicht mit dem subjektiven Gefühl eines gut gefetteten Backbleches. Von Öl brauche ich nur ganz wenig (drei bis vier Tropfen), und die Feuchtigkeit wird durch viel Wassertrinken gehalten. Feuchtigkeitszufuhr von außen ist für einen Moment wirksam, verkehrt sich dann aber ins Gegenteil, weil die Feuchtigkeit verdunstet und die in den Hautschichten gespeicherte Feuchtigkeit gleich mitnimmt (hygroskopischer Effekt, schön nach einem Bad zu beobachten, wenn man sich nicht abtrocknet und die Haut trocknen lässt: fühlt sich an wie Butterbrotpapier).

      Ich mag nach einigen blogbedingten Versuchen (Kamelie Sensisana, Maienfelser u. a.) keine Reinigungsmilch mehr: Sie schmiert mir zu sehr, und Haarewaschen damit lohnt sich nur, wenn man keine Zeit mehr für den Conditioner hat. 🙂

      Niemand soll sich meine Routine abschauen, egal, welchen Bereich es trifft. Zu dem Hype mit den Sonnenschutzmitteln und dem grassierenden Vitamin-D-Mangel, aber auch der anscheinend zunehmenden Hautkrebsrate möchte ich an dieser Stelle nichts mehr sagen, da diese verschiedentlich auf Julies Blog diskutiert worden ist. Ich lasse aufgrund meines Berufes und meiner Freizeitbeschäftigungen regelmäßig meine Haut untersuchen und habe in all den Jahren auch nicht ansatzweise Hautkrebs entwickelt. Es gibt immer noch keine Langzeitstudien zu dem Thema. Jede soll sich schützen, wie sie bzw. ihr Arzt es will.

      LG,
      Theo

      • Liebe Theo, danke für die Worte zu den Sonnenschutzmitteln! Ich benutze auch nichts und meide eher die Sonne in der Mittagszeit – empfehlenswerte Lektüre: Dr. Mercola!

        LG

  10. Liebe Theo,
    ich wünschte, ich könnte ebenso minimalistisch wie Du unterwegs sein. Aber dazu probiere ich einfach zu gerne alle möglichen für mich interessant klingenden NK Produkte aus. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man mit Öl einfach das beste Hautpflegeergebnis erzielen kann und würde fürs Gesicht keine Creme mehr verwenden.
    Auch ich kann bestätigen, dass Deine Haut und dein gesamtes Erscheinungsbild klasse ist.
    Wirklich ein schöner Abschluss der Serie!

    • Nee, bitte nicht, liebe Cleo, nicht minimalistisch werden, wenn Du es nicht wirklich willst.Nachher gibt es noch einen JoJo-Effekt, und Du musst aufgrund Platzmangels im Garten schlafe.

      LG,
      Theo

      • Tanja Kathrin sagt am 19. Januar 2016

        Hahaha 😀
        Das schaff ich auch ohne Jojo-Effekt bald 😉

  11. Herrlich – und auf den Punkt. Wirklich „brauchen“ tut wohl keine von uns die ganzen Tiegelchen und Töpfchen im Bad. Aber sie machen halt Spaß und vermitteln einem das Gefühl, etwas Gutes für sich zu tun – von daher haben sie schon ihre Berechtigung.

    Und dass Clinique mal Linique hieß, weiß ich auch noch. Huch, so alt bin ich schon 😉

    • Genau, liebe Ava, das macht auch Spass. Bei mir hat aber inzwischen das Praktische (weniger Kram, weniger sauber zu machen etc.) gewonnen.

      LG,
      Theo

  12. Ranunkel sagt am 19. Januar 2016

    Super !!
    Du warst aber auf diesem Blog auch schon minimal weniger minimalistisch unterwegs, kann ich mich erinnern.
    Ich brauche mich hier ja nicht mehr als narzisstische Extrembeautyaddict outen, ist ja schon bekannt:-)
    Dein Öl muss ich demnach auch mal probieren, hihi. Marzipanduft ist immer gut.

    • Das isrt richtig, liebe Ranunkel, ich habe einiges ausprobiert, aber letztendlich hat das alles mein Hautbild auch nicht verändert. Ich habe nun einmal eine stinknormale Haut, die ich hauptsächlich von innen steuere (Ernährung, Wasser).

      Den Marzipanduft habe ich erst einmal verabschiedet (1. Januar = Frühlingsbeginn bei Theo) und ihn gegn das wunderbar elegant duftende Nachtkerzenöl von Weleda ausgetauscht. Das Öl riecht für meine Nase etwas ‚fröhlicher‘ als Jasmin.

      LG,
      Theo

  13. Hach ja, so werden die alten Eisen geoutet, ich habe sogar noch ein Lunique-Rouge.
    Was für ein furioser Schlusspunkt unter diese Serie, toll! Ein bisschen enttäuscht bin ich aber doch, was ist aus dem Göl geworden?
    Bei Kosmetik kann ich leider nicht so minimalistisch unterwegs sein, der Elster-Effekt, ich kann nichts dafür ? Aber so wie in deinen Kosmetikschrank sieht’s bei mir in der Handtaschenabteilung aus, eine kleine von Bootsmann-Kiel, eine Größe von Elkline, ach ja, und seit kurzem auch eine Clutch von Abury. Ich habe noch vier oder fünf im Schrank, seit Jahren haben die kein Tageslicht gesehen, Zeit zum ausmisten.

    Liebste Theo, es war mir ein besonderes Vergnügen, so ausführlich in deine Hautpflegeroutine eingeführt worden zu sein, du machst alles richtig! Und das gesparte Geld kannst du dann nach einer Buddelsession zu Ryoko tragen und dich dort ordentlich durchkneten lassen ?

    • Liebe Petra, bitte werde nie minimalistisch! Du bereicherst den Blog ungemein mit Deinen exotischen Produkten, Firmen sowie Erfahrungen und hast daraus resultierend immer einen guten Ratschlag für jeden von uns.

      Ob ich alles richtig mache, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es nicht übertragbar, sei es meine Duschroutine betreffend oder das ewige Sonnenschutzthema.

      Ryoko reizt mich irgendwie schon, nachdem ich Deine pyroklastische Begeisterung hier vernommen habe…

      LG,
      Theo

      • Ich werde mich hüten! Da müsste ich erstmal jahrelang aufbrauchen und mir dabei verzweifelt überlegen, auf welche 2 bis 22 meiner Produkte ich keinesfalls verzichten kann und dann stehe ich armer Tropf für tatsächlich 3 Tage und gefühlte 3 Wochen in meinem kargen Bad nur um dann mit Pauken und Trompeten zu scheitern und in einem Anfall von Kompensation den nächsten Luxusladen und mein Konto leerzushoppen? Nix da! Mein Minimalismus wird sich auch weiterhin auf Handtaschen beschränken!

  14. Was für ein toller Abschluss der Serie.
    Liebe Theo, vielen Dank dafür. Ich bin ja auch grundsätzlich der Meinung, dass die Wirkung der Wässerchen und Cremes hauptsächlich eine psychologische ist. Aber diese ist nicht zu unterschätzen. Wenn man glaubt, dass es gut tut, dann tut es auch gut.
    Das Duschgel im Gesicht hat mch aber doch ein wenig erschreckt. Das würde ich mich nicht trauen, so mutig bin ich nicht. Dann lieber nur Wasser. Ich nehme mal an, dass du dich nicht schminkst, oder? Oder nimmt das auch Wimpertusche ab?
    Schade, dass die Serie vorbei ist, aber ich neme an, das die Nachfolgerin genauso spannend wird.

    • Liebe Lara,

      danke für Dein Lob! Die Wässerchen, sprich: Hydrolate, wirken schon, aber meines Erachtens nicht in einer so kurzzeitigen Aktion, wie sie das Versprühen darstellt. Das meiste geht dabei nämlich in die Luft und der Rest verdunstet auf der Haut. Würde man aber in einer ruhigen halben Stunde ein sehr dünnes, am besten angewärmtes Tuch damit tränken und dann wie die hier schon beschriebenen Tuckmasken auf das Gesicht drücken und dort einige Minuten belassen, so befeuchtet das Hydrolat die oberste Hautschicht und kann seine ihm zugeschriebene Wirkung entfalten. Am besten sofort danach auf die noch feuchte Haut die Tagespflege geben, einmassieren, dann ist die Haut ganz nett versorgt.

      Das Duschgel muss Dich nicht erschrecken. Denk mal an die Herren der Schöpfung, die – jedenfalls bis vor einigen Jahren, bevor die Kosmetikindustrie sie ebenfalls als potentielle Geldesel entdeckt hat – sich nur so gereinigt haben. Ich kann mich an niemanden in meinem Umfeld erinnern, der aufgrund seines Duschzeugs Hautprobleme hatte. Ich selbst nehme nur das, was bei Haarewaschen ins Gesicht rinnt, also schon verdünnt ist. Meistens reicht mir morgens das pure Wasser, und abends ein Tröpfchen des Gels, wenn ich angemalt war (Mascara).

      Klar, dass Duschgelverwendung im Gesicht für die meisten Leserinnen hier wie Fingelnagel-auf-Schultafel klingt 🙂

  15. Friederike sagt am 19. Januar 2016

    Herrlich und genial!!!
    Und ich getraute mich meine Pflege nicht vorzustellen….da ähnlich aufs Minimum beschrenkt!! ( ok, ich habe 3 Produkte mehr 😉
    Aber das mit dem Arganöl kann ich nur zu 101% bestätigen….ich hatte nie in meinen knappen 60 Jahren eine schönere Haut als jetzt!!!
    Nochmal herzlichen Dank für diesen Beitrag, der mich darin bestärkt….“Weniger ist mehr“ …..

    • Liebe Friederike,

      ich habe auch lange überlegt, ob ich meine Pflege hier vorstelle, da sie ja doch ein wenig diametral zu den hier bisher geschilderten erscheint. Aber ich habe nach vielen Versuchen der naturkosmetischen Art nun einmal für mich festgestellt, dass bei mir Ernährung, Wasser und eine hautfeuchtigkeitsbewahrende Pflege nun einmal die beste ist. Da kann mir die Industrie so viel an schönen, durchdesignten Fläschchen und Töpfchen vor die Nase hängen, wie sie will, es funktioniert bei mir einfach nicht mehr. Bei einer netten JaegerLeCoultre mit ewigem Kalender wäre das etwas anderes, aber was soll ich mit so vielen Uhren, davon wird die Zeit auch nicht besser 🙂

      LG,
      Theo

  16. Schön, mal wirklichen Minimalismus zu sehen und Einblicke in Kosmetik von „damals“ zu bekommen!
    Öle liebe ich auch aufgrund ihrer Multifunktionalität (abschminken, Pflege, Haare usw). Allerdings könnte ich nie ein Duschgel für das Gesicht nehmen (zu scharfe Tenside) und Öl ersetzt keinen Sonnenschutz, denn der hat einen so geringen Schutz, dass er für mich nicht existent ist. Daher schwöre ich weiterhin auf meine Sonnencremes mit LSF 30-50, aber ich brauche das auch, sonst bin ich gleich verbrannt!
    Julie, da bin ich schon sehr auf das neue Thema gespannt *hibbel*
    Liebe Grüße
    Valandriel

    • Liebe Valandriel Vanyar, ich verstehe, dass Dir ein Duschgel, selbst ein mildes, als Gesichtsreinigung sowie ein normales Öl als Sonnenschutz verboten vorkommen, und selbstverständlich musst Du für (D)eine empfindliche Haut einen Sonnenschutz mit hohem LSF nehmen.

      Ich habe bei dem Cattier nie eine Schärfe wahrnehmen können, aber vielleicht vertrage ich im Gegensatz zu Dir auch Salzsäure im Gesicht, wer weiss. 🙂

      LG,
      Theo

      • Ja, meine Haut ist auch sehr empfindlich und zu Trockenheit neigend – daher schlug mein Versuch der Reinigung mit Duschgel auch fehl und ich schwöre einfach auf den rückfettenden Teil meiner MG Sheabutter Reinigungsmilch =)

    • Sophie mit Blau sagt am 19. Januar 2016

      Mit dem Sonnenschutz geht’s mir auch so. Ich würde liebend gern darauf verzichten, aber der ist einfach nötig wenn ich nicht vor der Wahl: verbrannte Haut oder Grottenolm stehen will. Wenn ich könnte, so wie Theo, würde ich das klebrige weiße Zeug sofort mit Begeisterung weglassen! 😀

      Liebe Theo, ich freue mich dass du dich doch dazu entschlossen hast deine Pflege hier vorzustellen, auch wenn sie sich sehr von den meisten anderen vorgestellten unterscheidet. Gerade die (harmonische) Vielfalt von Vorlieben und Meinungen macht es doch so schön hier 🙂

      • Liebe Sophie mit Blau,

        vielen Dank für Deine lieben Worte! Ja, ich habe hier bezüglich meiner Routine tatsächlich mit stärkster Kritik gerechnet.

        Mir ist klar, dass bei meiner oben vorgestellten Routine (Duschgel, das Domestos der Kosmetikideologie-Entfernten, au weia 🙂 ) vor allem Kosmetikerinnen u. ä. aufschreien, weil sie doch auf dieses klassische Dreigespann Gesichtsmilch – Lotion – Feuchtigkeitscreme plus Serum, Ampulle und ich-weiss-nicht-was-noch-alles ausgebildet und eingeschworen worden sind. Ich habe mich da ausgeschlichen, weil ich der Meinung bin, dass die Industrie (KK und NK) eine unendlich lange und gründliche Hynose auf ihre Opfer, ähm, Kunden, ausgeübt hat und jetzt mit neuen Mittelchen (u. a. Mizellenwasser) noch aggressiver ausübt. Ich bin ferner der Meinung, dass hier die uralte Abhängigkeit Industrie – Verbraucher immer weiter vertieft wird. Die Haut braucht tatsächlich ein Bruchteil von dem, was auf dem Markt so angeboten wird.

        Was außerdem die Psyche braucht, ist noch einmal eine andere Sache.

        LG,
        Theo

      • Liebe Theo, wenn es keine Industrie gäbe, die Kosmetik herstellt, müßte ich mir einen Esel auf dem Balkon halten, um in Eselsmilch baden zu können. War da nicht was mit Kleopatra?
        Will sagen, erst gab es das Bedürfnis der Frauen, sich zu pflegen und zu schmücken,
        dann einige tausend Jahre später die entsprechende Industrie. Sie erfüllt lediglich ein Urbedürfnis von Frauen.
        Es soll eine chinesische Kaiserin gegeben haben, die sich einen Harem von jungen Männern gehalten hat, um mit deren Hilfe ihre Schönheit zu halten oder wiederzugewinnen. Über die Einzelheiten dieser kosmetischen Maßnahme will ich mich hier dezenterweise nicht auslassen.
        Nur so viel. Ich bin froh, daß mir die gescholtene Industrie hilft,
        dieses Ziel ohne Harem zu erreichen.
        Ob die Wirkung nun psychisch oder physisch ist, wer will das in welchem wissenschaftlichen Versuch herausfinden?
        Beides läßt sich bekanntlich nicht trennen.
        Ich bin auch deiner Meinung, daß die Haut nur einen Teil braucht.
        Aber der große Rest macht eben einen Riesenspaß. Und was macht schöner und gibt Ausstrahlung: Spaß und Freude!

      • Liebe Gila,

        eine ‚Industrie‘ gibt es schon viel früher, u. a. bei den Römern. Kaum eine der feinen Damen hat ihre Salböle etc. selbst hergestellt. Ich freue mich, dass Dir die moderne Kosmetikindustrie dabei hilft, die tolle Ausstrahlung Deiner wunderbar gepflegten Haut zu erhalten, und ich freue mich über mein Glück, jener nicht zu bedürfen, wenn ich hier die Ansprüche einer Model- und Promiwelt einmal außer Acht lasse.

        LG,
        Theo

  17. meerwoge sagt am 19. Januar 2016

    Hallo Theo,

    bevor ich letztes Jahr diesen Blog kennengelernt habe war ich meine Pflege auch sehr minimalistisch. Ich habe nämlich gar nichts verwendet (außer Shampoo und Duschgel). Jetzt probiere ich gerade Neues und Unbekanntes aus. Es ist allerdings gut möglich, dass mich dein Beitrag wieder zum Minimalistischen zurückführt, weil das eher meinem Naturell entspricht.

    • Liebe Meerwoge,

      neenee, lass Dich man von meinem Beitrag nicht von Deinem Weg abbringen. Wenn es sein soll, dann wirst Du zur gegebenen Zeit minimaloistischer werden – oder auch nicht. Wer weiß?

      Probiere alles aus, was Dich reizt, und prüfe dann, ob Du das wirklich gebrauchst, egal, ob pflegetechnisch oder seelisch. Vor allem: Habe viel Spass dabei! Und sage mir dann vor meinem Ableben, welchen Weg Du letztendlich gegangen bist. Bin neugierig 🙂

      LG,
      Theo

      • meerwoge sagt am 19. Januar 2016

        Hallo Theo,

        ich lasse mich von meinem Weg nicht abbringen, aber ich nehme deinen Beitrag zum Anlass über meinen weiteren Weg nachzudenken. und evtl. zu korrigieren. Ich brauche jetzt erst einmal meine ganzen Kosmetikvorräte genußvoll auf und entscheide dann was als Basis übrig bleibt. Wahrscheinlich nicht viel, weil ich nicht der Sammler und Jäger bin. Vorratshaltung macht mich auch nervös.

        Ich berichte gerne wieder.

    • Liebe Meerwoge,
      Deinen Namen mag ich übrigens sehr ☺️
      Nachdem ich mit der NK Kosmetik zunächst minimalistisch gestartet bin, hab ich inspiriert durch den Blog und völlig ahnungslos nach einer Hautstabilisierungsphase viel ausprobiert und Freude beim Stöbern, Kaufen und Umsetzen von NK Pflege und Deko gehabt. Mittlerweile bin ich um einiges minimalistischer mit gleich gutem Ergebnis. Ich glaub, ich bin einfach zu faul für aufwendige Pflege und lese lieber eine schönes Buch.

      • meerwoge sagt am 19. Januar 2016

        Hallo Ulli,

        danke für das Kompliment :-))

        Ich bin auch zu faul für aufwändige Pflege und mag es lieber simpel.

        Sprache genieße ich auch gerne, allerdings momentan in Hörspielform.

  18. Liebe Theo, schon seit heute mittag erfreue ich mich an Deinen Ausführungen und Deinem wunderbaren trockenen Humor und Deiner Wertschätzung für Anderes und Andere. Du hast mich aus einem furchtbaren Arbeitstief gerissen?
    Das Öl auf dem Photo finde ich für Dich wie gemacht. Zwar hab ich keine Ahnung von dem Produkt, aber die Flasche passt irgendwie zu Dir.
    Deine Haut sieht live super aus, trotz der vielen Sonne, von Falten -zum Glück abgesehen von Lachfalten- keine Spur, ganz zu schweigen von Deiner Ausstrahlung. Es gefällt mir, dass Du weisst, was Du brauchst und nicht brauchst.
    Dass wir uns hier auf allen Ebenen und über verschiedene Facetten der Naturkosmetik austauschen, ist für mich eine grosse Bereicherung und Inspiration auch um meinen eigenen Weg zu finden.

    • Liebe Ulli,

      die Flasche passt zu mir? Gut, dass da keine Bierflasche steht.

      Danke für Deine lieben Worte!

      LG,

      Theo

      • Aus dem Bereich fände ich Rotwein passender, einen sehr schweren fast schwarzen, von dem man zu Philosophieren anfängt?

  19. Als stille Leserin dieser Serie freut es mich besonders eine so minimalistische Pflegeroutine zu lesen. Es bestärkt mich wieder dahin zurückzukehren wo ich angefangen habe. OK die blaue Dose wird nicht mehr im Schrank zu finden sein, aber Öle. Ich liebe Öle. Du hast mich mit Deiner Pflegeroutine überzeugt, dass ich nicht falsch lag. Irgendwie hab ich schon ein Faible für hübsche Töpfchen usw, aber wenn es (für mich) keinen pflegenden Mehrwert hat brauche ich diese Deko nicht. Danke! Du hast mich überzeugt, dass ich nicht so falsch lag und damit auch vor unnötigen Ausgaben bewahrt.

    • Liebe Ellie,

      ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar. Überzeugen möchte ich allerdings niemanden, auch wenn es stellenweise für manchen so aussehen mag. Ich finde jede Routine sehr interessant, und ich erinnere mich immer noch mit Vergnügen an Ellaleis übersichtliche Pflegeprodukt-Reihe 🙂

      Ich freue mich, noch eine oleophil veranlagte Leserin hier zu treffen. Wir könnten einen Ölscheichinnen-Club gründen.:-)

      LG,
      Theo

      • Ellalei sagt am 19. Januar 2016

        Ehrlich, Theo? Oh danke. Dabei versuche ich gerade einen freien Blick im Bad zu schaffen, Visual Detox sozusagen. Der Rest ist gut verstaut, daran ändert sich wohl auch nichts so schnell.

        Dein Bad muss wahnsinnig übersichtlich sein. Ich mag deine Routine und hätte ehrlich gesagt nicht mehr damit gerechnet sie hier zu sehen. Toll, dass du dich doch dafür entschieden hast, es ist ein klasse Abschluss der Serie, danke dir dafür!
        Recht hast du, was ist schon notwendig? Wenn’s danach ginge wären wir alle nicht hier, auch wieder schade um den Austausch. Manchmal muss ich mir aber doch den Blick fürs Reale bei weniger Kosmetikverrückten holen.

        Nenn mich „Messi“, ich habe die Beziehung des Menschen zu Dingen sowie deren Bedeutungsebenen für uns auch schon damals an der Uni erforscht weil mich das Thema immer schon fesselte. Dabei geht’s mit nie um viel, statusbehaftet oder teuer, vielmehr um Geschichten der Entstehung, um Sinneserlebnisse sowieso, um Haptik und Ästhetik. Dinge bereiten mir Freude wenn sie Emotionen wecken, dabei helfen sie (mir). Das übertrage ich auch auf Kosmetik und spanne den Bogen nun wieder zu deiner Frage ob „man das jetzt braucht oder vielmehr die Industrie das Geld“. Natürlich braucht die Industrie unser Geld, das haben wir uns damals so überlegt, du weißt das besser als ich. 😉 Allerdings versuche ich dabei zu filtern und suche mir die „Industrie“ genau aus, der ich mein Geld überlasse. Die Werbung kann ich natürlich nicht immer ausblenden, aber wenn es geht suche ich Quellen die mir glaubwürdig erscheinen, checke verfügbare Infos und „treffe“ so mitunter Menschen, die ihre Leidenschaft in Dinge legen, die mir ebenso Freude bereiten. Ist doch Hammer oder?
        Ich genieße das unnötig Schöne solange es Mitmenschen, -tieren und der Umwelt nicht schadet. Schokolade braucht der Mensch genauso wenig. Komm, Theo – welche Überflüssigkeiten leistest du dir? Ich weiß, es gibt sie…

        Liebe Grüße

        @ Julie: Ich freue mich sehr auf einen Neubeginn der Serie!

      • Absolut tolles Schlusswort, liebe Ellalei, auch wenn es mittig hier steht, dem habe ich nichts hinzuzufügen.

        Welche Überflüssigkeiten leiste ich mir? Früher Bücher, und das nicht zu knapp. Heute nichts. Wenn Du meine Wohnung siehst, denkst Du, der Gerichtsvollzieher war kurz vor Dir hier. Ich mag die Leere, weil ich sie ja schon ausreichend mit mir, meinem Sein fülle (Boah ey, ich bin Philosoph! Auf die Knie, Ellalei, und sei Staub unter meinen Füßen! 🙂 ) Zur Zeit sammle ich nichts, aber mit einer schönen JaegerLeCoultre oder einer Breguet mit ewigem Kalender – beides wegen der kunstvollen und hochkomplizierten Mechanik -hättest Du mich erwischt, ebenso mit alten Kolbenfüllfederhaltern.

        LG,
        Theo

      • Ellalei sagt am 19. Januar 2016

        Du siehst mich mit Knieschützern! Dann grüße ich dich ganz herzlich vom anderen Pol, Thema „Leben mit Dingen“ betreffend. Da bin ich Typ Nestbauerin.

        Heißt das, du hast deine Bücher weggeben? Unser Bücherregal ist neben dem Kleiderschrank mein Alptraum wenn ich an das Thema Umzug denke. Alles gelesen, ja – aber wegschmeißen? Spenden werden auch nicht mehr einfach so genommen und verkaufen kann man nur gut erhaltene Exemplare.
        Dass du auf gute (wertige) Handarbeit stehst war mir noch im Gedächtnis, ja stimmt und passt zu dir.

  20. Bei Dir muss man einfach immer schmunzeln…. 🙂 Schöne Routine! Ich selbst komme auch zeitweise mit sehr wenigen Produkten aus (aber 2 Produkte sind wohl Rekord…) und greife ebenfalls oft auf Öle zurück, die man eigentlich als Salatöl kaufen kann. Ich habe keinen Unterschied bemerkt, weder bei der Pflege noch beim Geruch- nur beim Preis.

    • Aber nein, liebe Silk, gegen eine Autorin in dem Heft ‚Sein‘ (www.sein.de) bin ich ein Messi: Die nutzt gar nichts mehr außer Wasser und hat nach einer olfaktorisch sicherlich beeindruckenden Umstellung die beste Haut, schöne Haare und Null Muffel unter den Achseln und anderswo. Der Artikel lohnt sich wirklich.

      Anders herum: Die Kosmetikindustrie nimmt Salatöle, versieht sie mit ein paar ätherischen Einheiten und verkauft das Ganze dann teuer an die Kundin. Dann kannste auch gleich Salatöle kaufen und die bei Bedarf ein wenig tunen (Mandelöl mit Jasmin, der Hammer auf der Haut). Intelligent Nutrienst wirbt sogar damit, dass bei ihnen Essbares auf der Haut liegt, sprich: Du kannst deren Lotions auch trinken, womit wir wieder bei der Pflege von innen wären 🙂

      LG,
      Theo

  21. Georgiana sagt am 19. Januar 2016

    Liebe Theo,

    vielen lieben Dank für die Vorstellung Deiner Routine und die Beweggründe dahinter!
    Ich kann mir vorstellen, dass ich in ein paar Jahre auch ähnlich minimalistisch unterwegs sein werde. Ich bin jetzt 30 und bis vor 2 Jahre habe keine Pflegeprodukte benutzt. Dann habe ich diesen Blog gefunden. .. 🙂 in den 2 Jahren habe ich viele tolle Produkte ausprobiert, die aber größtenteils die Seele „gepflegt“ haben ;).
    Ich bin auch Deiner Meinung, dass ein gutes Öl, das beste ist, was der Haut passieren kann. Dazu kommt für mich noch eine gut formulierte Salzseife, die meine Haut von Akne vollkommen befreit hat. Und das wars. Alles andere, was hinzu kommen könnte ist für die Seele und das innere Glücksgefühl !
    Eine Frage hätte ich noch: wie bereitest Du Dich ernährungstechnisch auf den Sommer und die Sonne?
    @Julie: ich kann es kaum glauben, dass meine Lieblingsserie am Ende ist! Das finde ich sehr hart. 🙂 Ich habe sehr großes Vertrauen in Dir, liebe Julie, trotzdem fehlt es mir schwer, sich einen würdigen Nachfolger vorzustellen. Bitte, spanne uns nicht auf den langen Folter, wie die Nachfolge ausschaut. 🙂

    Liebe Grüße
    Georgiana

    • Liebe Georgiana,

      auch Dir lieben Dank für Deinen Kommentar!

      Ich denke wie Du, dass Produkte, welche die Seele pflegen, gleichzeitig bzw. dadurch auch die Haut pflegen können.

      Ich kaufe im Bioladen in der Hoffnung, hier noch weitestgehend zusatz- und monsantofreie Produkte zu erhalten, und nehme dann das, was man nicht extra zubereiten muss, sondern unverarbeitet verzehren kann: Obst, Gemüse, Kräuter, Salat, also das ganze Spektrum vitamin- und mineralienhaltiger Lebensmittel, deren Wirkung nicht durch industrielle Zusatzstoffe verwässert worden ist. Bei verarbeiteten Lebensmitteln ist es höchstens Vollkornbrot. Milchprodukte entfallen komplett.

      Man sollte sich allerdings nicht ‚vorbereiten‘, sondern am besten das ganze Jahr hindurch so essen. Das schaffe ich aber auch nicht, weil ich im Winter mangels natürlichem Licht (diese norwegischen Tageslichtlampen lassen sich nur unter Protest des Busfahrers in den öffentlichen Verkehrsmitteln installieren) das notwendige Serotonin u. a. unvernünftigerweise aus Schoki und Co. beziehe. Vorbereitend beginne ich dann spätestens Ende Februar. Das alles ist aber kein wissenschaftliches Gesetz, sondern eher meine lebenslange Erfahrung.

      Die in Ernährungsfragen sehr versierte Gila kann Dir zum Thema ‚Ernährung als Sonnenschutz‘ sehr viel mehr sagen als ich.

      LG,
      Theo

  22. Noemi B. sagt am 19. Januar 2016

    Ein herrliches und würdevolles Schlusswort, liebe Theo!
    Einerseits total beneidenswert, andererseits noch nichts für mich… aber irgendwann vielleicht ?
    Noch bin ich zu neugierig auf Neues, aber volle Kasematten mag ich auch nicht; so mit 4-6 Produkten käm ich aber prima zurecht, wenn die Qualität stimmt. Ich denke auch, dass weniger im Grunde mehr ist.
    Dein Öl muss ich googeln, das hört sich auch für die Nase toll an ?
    Danke fürs zeigen, da bin ich ja gespannt, womit es weiter geht!!!

    • Hallo Noemi B.,

      schön, auch von Dir zu hören und vielen Dank für Deine Worte!

      Ja, ist mir klar, dass meine Routine polarisiert. Sei bloß weiter neugierig auf Neues, macht ja auch Spass, solange man nicht abhängig wird!

      LG,
      Theo

    • Ellalei sagt am 19. Januar 2016

      Hi Noemi,
      vor geraumer Zeit hatte ich mal eine sehr ähnliche Flasche Aprikosenkernöl in der Hand und Nase und war so verdutzt, dass ich ernsthaft an meiner Abneigung gegenüber Marzipan (ich esse das Zeug einfach nicht gerne) zweifelte. Der Duft war so präsent, warm, würzig… ich hätte an Ort und Stelle (im Kosmetikgeschäft) drin baden können. Blöd, dass damals meine Sammlung noch so groß war und ich die Flasche stehen ließ, denn letztens gab es das „Marzipanöl“ nicht mehr und alle anderen Version davon haben mich bislang nie so umgehauen.

      Theo: Duftet deines auch so intensiv? Für den Winter kann ich mir das als perfektes Körperöl vorstellen.

      • Noemi B. sagt am 19. Januar 2016

        Marzipanöl tönt toll, würde ich sofort nehmen! Aktuell sind meine Ölreserven überschaubar…

      • @ Ellalei Sehr intensiv, deshalb bin ich jetzt zu einem weniger weihnachtlich duftenden Öl, dem Nachtkerzenöl von Weleda, übergegangen. Das riecht sehr elegant, aber nicht so ‚damenhaft‘ wie Öl mit Jasmin.

      • Ellalei sagt am 19. Januar 2016

        Danke dir, na der nächste Winter kommt bestimmt, fürchte ich. Nur mit solch leckeren Düften (und dem in der Sonne glitzernden Schnee) kann ich mir den Winter schön reden. Ich bin und bleib ein Sommerkind.
        Mir ist nach wie vor nach einkuschelnden Düften bei Ölen. Und für Singles bin ich bis auf Arganöl dann doch zu neugierig auf die verschiedenen Kompositionen. Nachtkerze (und Borretsch) verwende ich allerdings gerne als Pflege bei Ekzemen.

  23. Liebe Theo, ganz ganz toll und unglaublich inspirierend! Ganz so minimalistisch werde ich wohl nie werden, aber ein und dasselbe Öl für Körper, Hände, Gesicht und Haare ist zumindest auch mein Ziel. Ich kaufe auch sehr gern Öle in der Lebensmittelabteilung. Und ich möchte zukünftig zumindest nur noch 1 Produkt pro Sparte besitzen und erst ein neues kaufen, wenn es leer wird. Das wäre dann meine Art von Minimalismus x) . Mittlerweile nutze ich auch so minimalistisch zusammengesetzte Produkte wie möglich (: . Und meiner Haut scheint das gut zu tun. Danke für die Inspiration und liebe Grüße.

    • Danke, liebe Theresa! Und ich habe schon gedacht, ich bekomme für meine ‚Anti-Jagd‘ die ganz große Keile hier 🙂

      LG,
      Theo

  24. Liebe Theo

    Danke auch für den Hinweis zu Sein.de – sehr, sehr interessanter Artikel.
    Und natürlich für deine immer so erfrischenden Kommentare.

    Die SOS Flasche gefällt mir sehr gut und werde ich gleich mal googeln. Ich liebe Marzipan.

    Herzlich
    Emma

    • Liebe Emma, sehr gerne und herzlichen Dank!

      Der Artikel ist wirklich hoch interessant. Ich fürchte, wenn ich das durchziehen würde, hätte ich den ICE ganz für mich alleine. Aber ich bin viel zu feige für solch ein Experiment.

      LG,
      Theo

      • Noemi B. sagt am 19. Januar 2016

        Hab die site auch grad aufgemacht… viel toller Lesestoff ??????

  25. Liebe Theo,
    eine wunderbare Routine ist das und ich hätte mir diese Deine auch genauso vorgestellt.
    Mit der süßen, coolen Rechnung dazu ist sie einfach umwerfend dargestellt. Voll Theo!?
    Du bist ein Vorbild für mich und begleitetest mich (jüngst 2x!!!) auf Kosmetik-Streifzügen in Geschäften. Ich bin da grds. sehr anfällig, was Schönes „mitzunehmen“ (über die Kasse, versteht sich ???). Nun saß mir da aber tatsächlich die gute Theo auf der Schulter und flüsterte: „alles, was du wirklich brauchst, ist ein gutes Öl…!“
    Äh ja, stimmt….Produkt weggestellt und nie mehr vermisst! Danke schön! ?
    Schön, dass Du Dich mit uns hier tummelst! ♥️

    • Liebe Hazel,

      es freut mich, dass Du auch Öl loiebst und verwenden kannst. Ich denke da an Petra, die wohl arge Schwierigkeiten mit Öl/ der Konsistenz von Öl hat.

      Natürlich fühlt sich mein Ego geschmeichelt, Vorbild sein zu dürfen. Aber um Glück gibt es hier sehr viele kompetente Leserinnen, die sich alle wunderbar ergänzen, und ich bin wenigstens nicht an allem schuld 🙂

      LG,
      Theo

    • meerwoge sagt am 19. Januar 2016

      @ hazel

      Ich glaube ich bestelle bei ecco verde, etc. in Zukunft auch mit Theo auf der Schulter. Dieser Gedanke gefällt mir sehr.

  26. Nadiya sagt am 19. Januar 2016

    Liebe Theo,
    so entspannt und zufrieden mit meinem Leben, wie du erscheinst, möchte auch ich irgendwann mal sein. Dein Beitrag liest sich so leicht und selbstverständlich, du scheinst bei dir angekommen zu sein…

    Deine Pflegeart finde ich sehr ansprechend. Ich weiss nicht, ob ich es schaffen würde, mich auf 2 Produkte zu beschränken, aber wenn ich das Ultimum finden würde, wäre es vielleicht möglich statt 20 nur 3-4 zu haben??. Aber es sieht bei mir langsam so aus, dass ich meinem Ziel nähere. (An dieser Stelle danke liebe Julia für diesen Blog hier und für die Möglichkeit, von anderen Erfahrungen zu profitieren).

    Das ist ein tolles Schlusswort von dir. Und ich bin auch sehr gespannt, was uns nächsten Dienstag erwartet.

    Liebe Grüße und alles Gute,
    Nadiya

    • Hach, liebe Nadiya, angekommen bin ich noch lange nicht. Die letzten Wochen habe ich ei einigen Dingen eher gedacht: ‚Och nö, nicht schon wieder von vorne!‘

      Vielen Dank für Deinen herzlichen Kommentar!

      LG,
      Theo

  27. So, die Damen, ich gehe jetzt in meine Kiste, kann nämlich kaum noch die Klüsen offenhalten. Bis morgen, dann kommentiere ich weiter, falls es noch etwas zu kommentieren gibt.

    Schlaft gut!

    Theo

    • Liebe Theo,

      wie geht es übrigens Deinen Augen?
      Erfrischend anders und doch so vertraut…
      Vielen Dank für Deinen Tipp auf sein.de – „Leben ohne Kosmetik: Die hat nix drauf!“, welchen ich verschlungen (mitsamt Kommentaren) und ebenfalls etwas dazu geschrieben habe.
      Äußerst beeindruckend und es hat mich dazu inspiriert, mich morgens (Gesicht, Hals und Dekoltee) nur noch mit Wasser zu waschen.
      Alles ist ein Weg, ein Werden und ich denke das Leben schickt uns in der Regel die richtigen Signale, wenn etwas Neues ansteht.
      So hat es bei mir genauso gepasst, nachdem ich mir mit der VV-Maske plus einem der teuren ambuja Elixire meine Haut zum ersten Mal in meinem Leben so richtig „versaut“ (sorry) habe.
      Hier muss ich allerdings gestehen, dass ich überaus froh war, die Nachtkur und die Revitalisierende Maske von Dr. Hauschka für den Heilungsprozess gehabt zu haben, da sich meine Haut damit dermaßen schnell erholt hat.
      Meine Überzeugung war immer schon, dass „Weniger mehr ist“ und größtenteils bin ich dem treu geblieben, selbst wenn ich Dank diesem Blog schöne Dinge für mich entdecken durfte.
      Eine Freundin von mir hat übrigens schon immer veränderte Hautstellen gehabt und nun zum zweiten Mal den weißen Hautkrebs bei gutem und ausreichendem Sonnenschutz (allerdings KK) und nach unserem letzten Gespräch hoffe ich sie dahingehend überzeugt zu haben auf dem Gebiet der Sonnenpflege zumindest NK zu benutzen 😉
      Ich „steuere“ bei meiner Gesundheit bzw. Beauty genauso über die Ernährung und Wasser, jedoch überlege ich mir ernsthaft die Lichtnahrung auszuprobieren – wäre meine Antwort zu Deinem Minimalismus in der Kosmetik 🙂
      Duschgel im Gesicht geht bei mir sehr gut, allerdings eher mit denen von Weleda, was ich regelmäßig nach dem Sport benutze.
      Von Cattier hatte ich mal eins, jedoch fand ich es ein wenig austrocknend.
      Ach, ja und zum Thema Öl – die letzten beiden haben bei mir bestens funktioniert – das eine von Suki und nun das viel gelobte von ML.
      Bei mir hat noch keins bis zu den beiden o. g. funktioniert und wie bei Petra bekam ich vermehrt Unreinheiten „davon“!?
      Vielleicht stimmt dies nun nach genauerer Betrachtung jedoch gar nicht und es war die Kombination mit der CC Creme von Lavera, welche ich letzten Winter bzw. in der kälteren Jahreszeit darüber getragen habe.
      Seitdem es Ende letzten Jahres kälter geworden ist hatte ich noch einen Rest der BB Creme und habe bereits mit einem Öl angefangen.
      Die BB Creme ist weniger pflegend als die CC Creme und letzes Jahr hat es mit einer Creme plus CC Creme deshalb ganz gut funktioniert.
      Öl plus CC Creme scheint für meine Haut zu viel zu sein.
      Vielleicht eine Überlegung wert für Petra?
      Beauty finde ich nach wie vor eine schöne Sache aber es ist für mich immer verlockend zu sehen, was machbar ist in diesem Leben und wo ich z. B. vor ein paar Jahren einige Haare verloren habe und sie immer dünner geworden sind, so wachsen sie wieder wunderschön und für meine feinen Haare kräftig nach.
      Es sieht aus, als ob sie bald wieder so toll sein werden wie in meinen Zwanzigern 😉
      Deshalb bin ich zu einem echten Sherlock Holmes geworden und es macht Spaß Dinge anders zu betrachten wie es uns „vorgegeben“ scheint…
      Bleib bzw. verändere Dich nach Deiner – ich sag es mal spirituell – Herzintelligenz,

      herzliche Grüße und Danke für Deine Kommentare

      Sonja

      • Zu deiner Freundin mit Hautkrebs:
        Wieso ist NK Sonnenschutz nun besser für sie als KK Schutz? Das verstehe ich nicht so ganz (ernstgemeinte Frage!)
        Egal was sie verwendet, sie sollte auf jeden Fall auf einen sinnvollen Breitbandfilter Wert legen, ohne ist die Sonnencreme nur noch „halb so viel wert“, ich spreche aus Erfahrung, das Thema (Haut-)Krebs ist in meiner Familie leider häufiger thematisiert als mir lieb wäre…

      • Hallo Valandriel Vanyar,

        meine Freundin ist nur teilweise mit NK unterwegs, jedoch offen dazu zu lernen.
        Ich habe nun schon öfters die Aussage gehört bzw. gelesen, dass durch die INCIS in den konventionellen Sonnenschutz-Produkten in Verbindung mit der Sonne und/bzw. was sich in der Luft tummelt es zu Verbindungen kommt, welche diverse Hautveränderungen verursachen können.
        Eigentlich wollte ich an dieser Stelle auf den Artikel von Markus Forster von ambient und den Sonnenschutzmitteln hinweisen.
        Er hatte selber Hautkrebs.
        Allerdings habe ich den mir bekannten Artikel nicht mehr gefunden.
        Schaue Dir vielleicht mal die Videos dort zum Thema Sonne und Sonnenschutz an.
        Gewiss gibt es noch weitere Faktoren – aber hier geht es ja hauptsächlich um die Kosmetik 😉

        Liebe Grüße

        Sonja

  28. Liebe Theo,
    dein Schreibstil ist für mich eine wahre Wonne. Ich musste schmunzeln, in mich reinlächeln und freue mich sehr, diesen Artikel gelesen zu haben. Es sollte viel öfter mit so viel Humor und auch einer ordentlichen Portion Ironie geschrieben werden!

    Deine Pflege finde ich interessant, wenn auch vl nicht für mich adaptierbar. Aber woher soll man es wissen, wenn man es noch nie ausprobiert hat. Generell mag ich aber meine kleinen Rituale und probiere eben doch sehr gern aus. Allerdings habe ich gestern das erste Mal eine Ölmischung zur Reinigung genutzt und war so verwundert und positiv überrascht, über das Ergebnis (sauber, gepflegt und sogar nicht trocken oder spannend).

    Bei der nächsten Serie auf Beautyjagd wünsche ich mir wieder einen Artikel von Dir!
    Danke für den krönenden Abschluss und grünste Grüße.

    • Liebes Fräulein Immergrün,

      so soll es sein, denn es wäre doch langweilig, wenn Du Dir den Alltag nicht mit kleinen oder großen Ritualen versüsst.

      Ich muss aufpassen, dass ich nicht langsam zur Werbung für Öl umkippe, aber für mich ist solch ein Produkt einfach das NonplusÖltra an Pflege und so himmlisch simpel. Da können die doofen Hersteller noch so soviel Phantasieprodukte erschaffen, ätsch 🙂

      Ich danke Dir für Dein Lob, aber den Stil habe ich wohl ein wenig von meinem leider verstorbenen, die halbe Nation beglückenden Patenonkel ‚geerbt‘, der oft und gerne meine stinklangweiligen Gymnasialaufsätze aufgepeppt hat.

      LG,
      Theo

  29. Kirsten sagt am 20. Januar 2016

    Hallo Theo,

    Wie verwendest du denn die Öle? Ichhabe mal gelesen, dass man sie immer auf die noch feuchte Haut auftragen soll, da sonst lediglich die oberen Hautschichten verkleben.

    Viele Grüsse

    Kirsten

    • Liebe Kirsten,

      da verklebt nix, solange Du das Öl nicht mit Uhu pimpst. Was aber gerade bei Erstanwendungen passieren kann, ist das Rntstehen des subjektiven Gefühls, man hätte jetzt eine anständige Bratze im Gesicht, wie sie sonnst nur Masken aufweisen, und man möchte das Ganze sofort abwaschen. Abhilfe: Öl tatsächlich auf dem feuchten Gesicht auftragen und zwar tröpfchenweise, immer mal einmassieren, bis Du meinst, es langt. Wenn es nach einer halben Stunde immer noch sehr ölig ist, war es zuviel. Dann einfach den Überschuss mit Küchenpapier – ok, für die Kosmetikpuristen: mit einem sanften Entfernungstuch (heisst das so?) – abwischen, fertig. Du kriegst den Dreh mit der Zeit raus, keine Bange 🙂

  30. Liebe Sonja,

    vielen Dank für Deinen langen Kommentar! Jo, das rechte Auge wird nix mehr, aber das hat auch sein Gutes: Ich sehe nur noch das halbe Übel dieser Welt. Muss nur noch die Verkäufer überreden, mir ihre Produkte zum halben Preis zu verkaufen 🙂

    Ja, ich habe auch gute Erfahrungen mit der Hauschka-Pflege gemacht. Nachher war sie mir zu pütscherig, sprich: Ich hatte nicht mehr die Geduld, dieses Waschcreme-Andrückritual durchzuführen. Aber die Ampullenkur ist nach meinen Erfahrungen ein guter Begleiter gerade bei Ernährungsumstellungen oder sogar Fasten. Ich habe damals alles umgestellt von Ernährung bis Zimmereinrichtung, war super!

    Ich kenne diese ABCD-Cremes nicht, weil ich so etwas wie auch andere Dekoschichten nicht verwende, aber nach Euren Schilderungen bezüglich Zusammensetzung dieser Produkte denke ich auch, dass es zuviel war auf dem Öl. Unreinheiten hatte ich übrigens auch bei der anfänglichen Verwendung von Öl. Ich habe daraufhin die Menge verringert und mich in dreimonatiger Geduld geübt (plus mal wieder veränderter Ernährung, seufz), dann war das Problem fast über Nacht verschwunden. Seitdem hatte ich keine derartigen Probleme mehr, sondern nur noch eine reine, tiefengeschmeidige Haut.

    Mit Öl kann man so herrlich spielen. Für Anfänger: Mit Hydrolat vermischen bzw. vorher Haut einsprühen, dann tröpfchenweise Öl drauf, bis es einem subjektiv reicht, einmassieren, lächeln und dem Spiegel sagen, dass er sehr glücklich sein kann, eine solche Schönheit wiedergeben zu dürfen (Funktioniert bei Stiefmüttern nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.) Oder Heilkräuter einrühren, stehen und ziehen lassen, anwenden – auf Salat und im Gesicht (das Öl, nicht den Salat, jedenfallls nicht außerhalb der Karnevalszeit). Für Ungeduldige: ätherisches Öl rein, vorsichtig schüttelnd vermischen, stehen lassen, anwenden. Und so weiter.

    Lichtnahrung wäre mir – die Diskussionen dazu jetzt einmal beiseite geschoben – nichts, es sei denn, Niederegger stellt seine Nusstorte auf Photonengrundlage her. Und ich würde gerne jemanden kennenlernen, der wirklich und ohne zu schummeln auf dieser Grundlage lebt!

    Dinge von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten ist in unserer reizüberfluteten Welt genauso wichtig wie auch einmal Abstand zu ihnen zu nehmen, da hast Du recht, Sonja.

    Und der Artikel samt Kommentaren ist wirklich genial. Ich stelle fest: Mein Kosmetikschrank ist das Behältnis eines Messis 🙂

    LG,
    Theo

    • Liebe Theo,

      Danke für Deine Antwort und ich könnte echt etwas von Deinem Humor gebrauchen, selbst wenn ich gar nicht – trotz des Übels dieser Welt – so unlustig bin 😉
      Vielleicht ergibt sich dennoch etwas Positives für Dein rechtes Auge.
      Wenn ich es richtig verstanden habe, kennst Du einige von meinen Sendern, wo es immer wieder hilfreiche Hinweise in alle Richtungen zu finden gibt.
      Nur wenn Du magst schreibe ich Dir alle meine Quellen auf – Du darfst mir gerne eine email schreiben.
      Die Waschcreme von Dr. Hauschka hatte ich vor langer, langer Zeit und irgendwie konnte sie mich damals nicht begeistern – nur Wasser tut es eben genauso gut oder ausgesuchte Seifen.
      Das mit dem Umstellen auf verschiedenen Ebenen passt zu Dir und ist mir sehr sympathisch, doch gehe ich es für mich eher langsam an.
      Ich habe einmal einen Mann bei einem Rohkost-Seminar von Urs Hochstrasser kennen gelernt, welcher die Lichtnahrung viele Jahre praktiziert, jedoch wegen der Gesellschaft irgendwann wieder aufgegeben hat.
      Derzeit gibt es auf Lebenskraft.TV den Beitrag „Lichtnahrung Erlebnisbericht“ und der junge Mann, welcher die Seminare leitet praktiziert es selber (es gibt einen Beitrag nur mit ihm).
      Den Film „Am Anfang war das Licht“ kennst Du bestimmt 😉
      Das mit den Beiden von Sein.de finde ich so spannend – ähnlich zur Lichtnahrung – zusätzlich was die Gesundheit anbetrifft, geht es um eine gewisse Unabhängigkeit, welche man damit für sich gewinnt.
      Damit hätte ich praktisch gedacht viel mehr Zeit für unseren NZ-Urlaub gehabt und wir hätten einiges mehr sehen können…

      Beste Grüße

      Sonja

  31. Liebe Theo, Deine Pflegeroutine finde ich megacool, einfach beeindruckend, sie bringt einen wirklich zum Nachdenken…
    Obwohl meine Haut nicht so gut mit Ölen klarkommt (das meine ich zumindest), werde ich den Versuch mal wagen (wenn die Kasematten leer sind 😉 ). Ich bekomme zwar keine Unreinheiten davon, meine Haut glänzt jedoch stark und gleichzeitig habe ich aber das Gefühl, dass sie zu trocken ist, weil sie spannt. Am besten funktioniert es noch mit Avocadoöl, welches aber olfaktorisch nicht so ein Highlight ist. Ich glaube meine Pflegeprodukte würde ich noch nicht mal sehr vermissen, man kann den Sammelinstinkt auch durch dekorative Kosmetik befriedigen 🙂
    Statt Duschgel würde ich fürs Gesicht allerdings lieber Alepposeife nehmen. Und vielleicht doch einen Tropfen Augencreme statt Öl unter den Augen, damit es keine Pandaaugen gibt (bin in dieser Hinsicht leider sehr gefährdet).
    Ernährung ist der wichtigste Beautybooster, da gebe ich Dir vollkommen recht. Seitdem ich viele hochwertige Öle zu mir nehme, geht es meiner Haut wesentlich besser. Aber fast noch wichtiger ist das richtige Stressmanagement. Sobald ich mich gehetzt fühle, fängt meine Haut an auszuticken. Seitdem ich „Die Suppe lügt“ gelesen habe, achte ich noch mehr darauf, unverarbeitete Produkte zu kaufen. Den Lebensmittelkonzernen gönne ich mein Geld noch weniger als der Kosmetikbranche 😉

    • Liebe Orris, deine Bemerkung mit dem Öl von innen möchte ich unbedingt noch ergänzen. Schon oft, wenn hier von sehr trockener Haut die Rede war, hätte ich gern zur Ölkur von innen geraten. Aber bei Frauen kommt man da meist nicht gut an, weil das Vorurteil Fettmacht dick wie festbetoniert in den Köpfen sitzt. Es kommt wirklich nur auf das richtige Fett an, dann kann es sogar beim Abnehmen helfen und macht eine schöne Haut. Literatur dazu gibt es inzwischen genug.
      Vielleicht ist dein geschilderter Erfolg Ansporn genug, es auch mal zu versuchen.

      • Die Angst vorm Zunehmen ist meiner Meinung nach unberechtigt, mein Trick ist, Butter oder Margarine aufs Brot durch andere Fette zu ersetzen. So kommt aufs Marmeladenbrot das Omega-Balance-Öl von der Ölmühle Solling mit dem feinen Orangenaroma, unter den Quark etwas Leinöl und zur Salami passt Kreuzkümmelöl ganz gut.

      • Ähnliche Kombinationen nutze ich auch. Ich habe eine große Auswahl an Fetten in meiner Küche. Verschiedene Öle, Ghee, kokosöl und Butter gibt es trotzdem auch noch. Da ist für jeden Geschmack was dabei. Wenn ich trotzdem ein Viertelpfündchen ?
        Abnehmen könnte, dann liegt das nicht am Fett, sondern weil ich einfach sehr gern esse und genieße, und da wäre etwas weniger ’süß‘ sicher mehr. Denn in erster Linie sind es die falschen Kohlehydrate, die den Stoffwechsel stören.

  32. Praktisch wie du einfach Öl für fast alles nimmst 😀 Man könnte auch das Gesicht mit Öl reinigen, habe ich auch mal eine Zeit lang gemacht. Oder Öl in den Gesichtsreiniger machen damit er nicht so austrockend wirkt. Ich mache das immer mit meinem Duschgel 🙂
    Die Beschreibung von deinen Erfahrungen vor der Naturkosmetik sind, außer das sie wunderbar beschrieben sind, übrigens meinen Erfahrungen sehr ähnlich 😀 Es gab da eine Zeit in der ich mir das Gesicht ähnlich vollgeschmiert habe- zwar nicht mit Estee Lauder und Co. aber mit allem anderem chemischen und toxischen Mist den ich finden und bezahlen konnte 😀

    • Hach, sag ich ja, dass Öl einfach genial ist. Vilene Dank für Deinen Kommentar, liebe Lu!

      LG,
      Theo

  33. Liebe Orris,

    danke für Deinen Kommentar!

    Hast Du es mal mit dem wirklich reichhaltigen Weleda Nachtkerzenöl probiert? Das Zeug ist der Hammer, und könnte dieses subjektive, aber gräßliche Trockenheitsgefühl mindern. Trage es in winzigen Tröpfchen auf die noch feuchte Haut auf und massiere es ein. Den Überschuss mit einem Tuch abnehmen. Nicht aufgeben, die Haut müsste sich auch bei Dir nach einigen Wochen umstellen. Danach kommt Dir jede Creme wie Salatdressing vor.

    Was die Panda-Augen angeht, probiere es mal mit der – Julie, weggucken! – (halb-NK) Korres Volcanic irgendwas-Mascara, die es in tiefbraun und schwarz gibt. Ich nutze mit der keinen fixierenden Puder mehr, denn sie hält bei mir unverpandert bis abends.

    Bleib bei der Seife, wenn Dir das gefällt. Ich mag Seife nicht mehr, seitdem ich eine völlig verseifte Kindheit plus ‚Schauma Shampoo‘ für den Kopf lebend überstanden habe.

    Ja, die Sache mit dem Stress… Stress plus für mich falscher Oralinput (Döner, Fertigpizza, alles auf der Grabung, schäm!) verhelfen mir postwendend zu wunderbaren Bläschen auf dem Handrücken, die nur durch buddhistische Enthaltsamkeit wieder verschwinden. Jede Kortisoncreme prallt an diesen hohnlächelnden Dingern einfach ab. Das Leben ist eine einzige Realsatire, seufz.

    LG,
    Theo

    • Ich habe schon mal das pure Nachtkerzenöl von der Ölmühle Solling probiert, bei dem Geruch muss ich aber fast würgen. Ich finde die Nachtkerzen-Serie von Weleda sehr stark beduftet, wahrscheinlich um den fiesen Eigengeruch des Nachtkerzenöls zu übertünchen (wobei ich das Öl noch nicht ausprobiert habe, riecht es auch so intensiv?)

      NK-Mascara verwende ich schon lange nicht mehr, nach diversen Enttäuschungen mit Marie W, W3llpeople etc. bin ich wieder bei Astor gelandet. Nichts spektakuläres, hält aber bei mir gut (allerdings nicht in Verbindung mit der Avocado-Augencreme von Sensisana). Hat die Korres-Mascara ein Silikonbürstchen? Damit kann ich am besten arbeiten.

      Noch ein Wort zum Thema Sonnenschutz – ich habe erst letztes Jahr damit angefangen, nachdem ich festgestellt habe, dass ich so fiese Pigmentflecken bekomme, selbst nach kurzem Aufenthalt in der Sonne. Seitdem verwende ich Sonnenschutz im Gesicht, aber nicht am Körper, meine Vitamin-D-Werte sind gut, sie werden regelmäßig kontrolliert.

      Verwendest Du eigentlich Öle auch als Nachtpflege?

  34. Christina sagt am 20. Januar 2016

    Hach, ich überlege schon eine Weile, meine Pflege auch mal in der Reihe zu präsentieren, damit endlich auch mal etwas minimalistisches kommt. Aber da hätte ich nicht mithalten können und bin mit meinen 5 Produkten doch nicht so minimalistisch unterwegs wie ich dachte. 😉 Chapeau!

    • Vielen Dank, Christina! Allerdings sind fünf Produkte doch auch schon recht wenig, wenn Du bedenkst, was Dir die Kosmetikbranche liebend gerne alles verkaufen möchte 🙂

      LG,
      Theo

    • Das ist eine gute Idee, dann habe ich die heimischen Läden für mich alleine, liebe Emma!

      LG,
      Theo

  35. Auch ich muss sagen, dass ich diesen Abschluss der Serie höchst gelungen finde!

    Und schön, mal wieder etwas von dir zu lesen, Theo (ist lange her, wobei ich nicht weiß, ob das nur an meiner oder auch an deiner Abwesenheit lag)!

    Mit dem Sonnenschutz halte ich es ähnlich, zumal als Dunkelhäutige im hohen Norden (das Weißeln, der Vitamin-D-Mangel…).

    Wenn du geschminkt bist, was benutzt du dann zum Abschminken? Öl? Doch nicht etwa das Duschgel?

    Und haben die Öle aus der Lebensmittelabteilung (wenn sie Bio und kaltgepresst sind etc.) die gleiche Qualität wie aus der Kosmetikabteilung?

    • Liebe Lea,

      ich bin nicht full-size geschminkt, sondern benutze nur Mascara und gelegentlich einen Lippenstift. Aber selbst wenn ich bei den zum Glück seltenen, hoch gesellschaftlichen Anlässen die volle Kriegsbemalung anlege (= Puder, Rouge und Augenumrahmung), wasche ich das abends mit dem teuflischen Kosmetikerinnen-Schreck Duschgel ab. Man könnte das Make-up natürlich auch mit dem Öl anlösen und dann abwaschen (mit dem teuflischen usw.). Wenn ich komplett ungeschminkt bin, reicht mir abends auch sehr warmes Wasser, lange ins Gesicht gespült und dann abschliessend mit kaltem Wasser ‚abgeschreckt‘. Das durchblutet ungemein und macht eine wunderbar frische, pralle Haut.

      Ich nehme demeter-zertifiziertes Öl, da mache ich nichts verkehrt. Aber für solche Fragen ist Gila der beste Ansprechpartner, denke ich. Aber ansonsten haben sie wohl die gleiche Qualität, wie man mir damals bei Tiaré in Berlin versichert hat.

      LG,
      Theo

      LG,
      Theo

    • Grundsätzlich kann man Öle zur kosmetischen Verwendung in der Lebensmittelabteilung kaufen. Ich bin auch ganz bei Theo, wenn Demeter für eine sehr hohe Qualitätsstufe steht, die sich in den feinstofflichen Bereich erstreckt. Entscheidend ist aber immer die Unternehmensphilosophie des Herstellers und sein Ehrgeiz möglichst hochwertige reine Öle anzubieten.
      So kann zum Beispiel ein Fehler bei der Pressung (zu hoher druck, falsche Temperatur) die beste demeterherkunft der Ölsaaten zunichte machen. Anbau und Pressung in einer Hand wäre ideal.
      Oder wer hätte noch nicht von den schlimmen Panschereien bei Olivenöl gehört.
      Die Verwendung als Körperpflege ist also grundsätzlich möglich, wenn man mit den gängigen Ölen zufrieden ist und sich über die Herstellung sehr gut informiert.
      Wer speziellere Bedürfnisse für die Hautpflege hat, wird in der lebensmittelabteilung eher nicht fündig.
      Mein in der kalten Jahreszeif geliebtes Ximeniaöl habe ich dort zum Beispielnoch nie gesehen.
      Auch könnten die relativ großen Flaschen ein Problem sein, wenn man es nicht auch in der Küche verwenden will.

      • Hier hake ich doch gleich nochmal ein und empfehle die Ölmühle an der Havel, im Geschäft von Teanova kann man sich alles ganz genau erklären lassen und sogar bei der Herstellung über die Schulter schauen. Die haben auch ganz ausgefallene Öle, nicht nur die üblichen aus der Lebensmittelabteilung.
        Dito in der Schauölmühle im HavelGut, dort ist allerdings die Auswahl zur Zeit noch auf Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl beschränkt, alles regional. Es gibt auch Chiliöl, das würde ich fürs Gesicht nicht nehmen, aber gegen kalte Füße ist das prima 😉

      • Wenn ich es demnächst mal schaffe, nach Berlin zu kommen, wollte ich da auch unbedingt mal vorbeigucken. nördlich von Hamburg in SH gibt es au h eine sehr gute Ölmühle, ich glaube sie heißt Hansemühle o.ä., die aus den Preßrückständen tolle Leckereien herstellen. Ölmühle Solling ist ebenfalls sehr zu empfehlen.

  36. Hallo Theo,
    das ist eine wirklich übersichtliche Routine. Für mich wäre es nichts, da ich sehr sonnenempfindliche Haut habe und täglich Sonnenschutz auftrage.
    Liebe Grüße 🙂

    • Hallo Nancy,

      gar kein Thema, natürlich nimmst Du die Pflege, mit Du die besten Erfahrungen gemacht hast. Da die Psyche eine grosse Rolle bei allem spielt, würde etwas anderes bei Dir auch gar nicht funktionieren analog einer Art umgekehrten Placebo-Effekt.

      Mich würde dagegen fertig machen, mein Gesicht zuzukleistern/ zukleistern zu sollen. 🙂

      LG,
      Theo

  37. Amelia Pressler sagt am 23. Januar 2016

    Dear Theo,
    You have inspired me and you are right, simplicity is best.
    Where do you buy the SOS Apricot oil in Germany?

    • Dear Amelia,

      thanks a lot for your nice words!

      I bought the oil at ‚Tiaré’/ Berlin.

      With best wishes,
      Theo

  38. Petrina sagt am 24. Januar 2016

    Liebe Theo,

    deine Pflegeroutine finde ich beeindruckend und zaubert mir ein Laecheln auf den Lippen … im positivem Sinne!

    Gruebel, gruebel … ich sollte mal ans Abspecken denken und auch verwirklichen. Natuerlich moechte ich nicht auf alles verzichten, Hydrolate liebe ich ueber alles, da sie bei Hitze eine Wohltat sind, ebenso Seren … ein wirklich schoener Abschluss der Serie, sowas von cool, die zum Nachdenken anregt. Merci 🙂

    Schoenen Sonntag dir 🙂

    • Liebe Petrina,

      den wünsche ich Dir auch und Dank für Deinen Kommentar! Nutze die schönen Hydrolate ruhig, solange es Spass macht und Dir die erwartete Wirkung verschafft. Ich hatte zum Glück nie Pech den Wässerchen von den Maienfelsern und fand sie auch schön. Aber dann mochte ich nicht mehr, s. o.

      LG,
      Theo

  39. blanca flor sagt am 24. Januar 2016

    Theo, ich bin – wie viele vor mir auch – sehr beeindruckt von deiner minimalistischen Pflege. Finde ich toll!

    Mit wenigen Produkten auszukommen, das versuche ich auch und ich finde, es klappt auch ganz gut. Aber ganz so minimalistisch bekomme ich es dann doch nicht hin. Oder kann es auch gar nicht, weil ich z. B. mit Öl manchmal so meine Schwierigkeiten habe.
    Wenn ich ein Produkt nutze, nehme ich aber auch nur diese eine und nicht mehrere paralell bzw. abwechselnd. Zumindest im Gesichtspflegebereich achte ich da sehr drauf, nicht zuviele Produkte auf einmal zu nutzen. Unterm Strich komme ich auf etwas mehr als zwei Produkte – bin aber inkl. Extras noch im einstelligen Bereich.

    Es scheint mir fast, dass oft gerade die Personen, die aufgrund der Nutzung von sehr vielen Produkten auf einmal irgendwann Hautprobleme oder schlechte Erfahrungen in Ihrer Pflegekarriere hatten, mit einer reduzierten Routine sehr gute Erfahrungen machen.
    Wenn dich etwas nicht überzeugt oder dir keinen Mehrwert bringt, macht es auch keinen Sinn und Spaß das zu nutzen. Ich mag deine Einstellung und deine Ehrlichkeit sehr.

    Wenn ich deine Beiträge lese, fühle ich mich immer wieder positiv daran erinnert, dass weniger oft mehr ist. Vielen Dank dafür.
    Du hast Recht, es gibt viele Dinge, die im Leben wichtiger sind (als Beauty). Ich hoffe zumindest, dass ich das so richtig interpretiert habe. Dafür ist es eine schöne Ablenkung oder Abwechlsung vom Alltag, die machmal ganz wichtig ist.

    Schön, dass du du deine optimale Pflege gefunden hast und dich damit so wohlfühlst.
    Vielen Dank fürs vorstellen!

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